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Wettlauf zum Südpol – Amundsen gegen Scott

Kategorien: 360p, Geschichte, Klima, Menschen, Natur, Online, Umwelt

Die Fram-Expedition (1910-1912) unter der Leitung des norwegischen Polarforschers Roald Amundsen war eine Forschungsreise in die Antarktis mit dem Ziel, erstmals den geografischen Südpol zu erreichen. Amundsen fuhr mit der Fram, die bereits zweimal zuvor bei Expeditionen in die Arktis eingesetzt worden war, in die Bucht der Wale, wo er Ausrüstung und Hunde an Land brachte und sein Winterquartier aufschlug. Von dort zog er per Hundeschlitten von seiner Basis Framheim aus zum Südpol, den er am 14. Dezember 1911 35 Tage vor seinem Konkurrenten Robert Falcon Scott von der britischen Terra-Nova-Expedition erreichte. Damit hatte er das „Rennen um den Pol“ gewonnen. Die Expedition sollte zunächst in die arktischen Gewässer führen, um den Nordpol zu erreichen; als Amundsen jedoch im Herbst 1909 erfuhr, dass sowohl Frederick Cook als auch Robert Edwin Peary beanspruchten, den Pol erreicht zu haben, änderte er das Ziel, worüber Geldgeber und Öffentlichkeit erst nach seiner Abreise informiert wurden.

Robert Falcon Scott (* 6. Juni 1868 in Devonport bei Plymouth, England; † 29. März 1912, Ross-Schelfeis, Antarktis) war ein britischer Marineoffizier und Polarforscher. Unter seiner Leitung standen die Discovery-Expedition (1901-1904) und die Terra-Nova-Expedition (1910-1913), zwei Forschungsreisen während des sogenannten Goldenen Zeitalters der Antarktisforschung. Er gehört zu den ersten zehn Menschen, die den geographischen Südpol erreichten.

Vor seiner Zeit als Polarforscher durchlief Scott eine Offizierslaufbahn in der Royal Navy. Seine Karriere in der britischen Kriegsmarine geriet jedoch aufgrund fehlender Perspektiven ins Stocken. Daher ergriff er die Gelegenheit, das Kommando auf dem Forschungsschiff Discovery zu übernehmen. Nach eigenem Bekunden entsprang diese Entscheidung seinem persönlichen Ehrgeiz und nicht einer besonderen Vorliebe für die Polarforschung.

Während der von ihm geleiteten Discovery-Expedition unternahm er zwischen November 1902 und Februar 1903 gemeinsam mit Edward Wilson und Ernest Shackleton einen Vorstoß Richtung Südpol, bei dem die drei Männer mit einer geographischen Breite von 82° 11′ S einen neuen Südrekord aufstellten. Scotts Entscheidung, den vermeintlich schwer erkrankten Shackleton entgegen dessen Willen nach der Rückkehr ins Basislager nach Hause zu schicken, gab Anlass zu einer noch heute geführten Diskussion über eine tiefe Rivalität beider Polarforscher.

Nachdem Shackleton mit seinem eigenen Versuch, während der Nimrod-Expedition (1907-1909) den Südpol zu erreichen, knapp gescheitert war, unternahm Scott als Leiter der Terra-Nova-Expedition einen neuerlichen Anlauf. Dieser entwickelte sich zu einem Wettstreit mit dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen. Scott erreichte den Pol am 18. Januar 1912 mit der Erkenntnis, dass Amundsen und dessen vierköpfige Mannschaft ihm rund einen Monat zuvorgekommen waren. Auf dem Rückweg zum Basislager starben Scott und seine vier Begleiter an Hunger, Krankheit und Unterkühlung.

Scott wurde in seiner Heimat durch seinen als heroisch empfundenen Tod jahrzehntelang als selbstaufopfernder Nationalheld stilisiert. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts begann eine differenziertere Betrachtung und Neubewertung seiner Person.

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