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Water makes money – Privatisierung der Wasserinfrastruktur

Kategorien: 720p (HD), Geld, Gesellschaft, Getränke, Länder, Menschen, Nahrungsmittel, Online, Umwelt, Unternehmen, Wirtschaft

„Immer mehr Menschen weltweit realisieren, wie wichtig es ist, die Machenschaften privater Wasserkonzerne in breiter Öffentlichkeit zu diskutieren und zu stoppen. Ein Beweis dafür ist die überaus erfolgreiche Verbreitung des Films „Water Makes Money“. In Form von über 500 (Kino)-Vorführungen, mehreren tausend DVDs bzw. BluRays in inzwischen 5 Sprachversionen und drei ARTE-Ausstrahlungen haben den Film bisher mehr als eine Million Menschen gesehen. Der im Film kritisierte französische Konzern VEOLIA besteht aber weiterhin auf seiner Verleumdungsklage und droht mit „angemessenen“ Schadensersatzforderungen. Was Veolia angemessen erscheint, könnte für die Filmemacher leicht ruinös werden, wenn es dem Globalplayer gelingt, die Richter vor dem höchsten französischen Verwaltungsgericht von der Stichhaltigkeit der Klage zu überzeugen.

Noch immer ist nicht klar, was genau der Konzern dem Film vorwirft. Dies wird offiziell erst im Prozess – voraussichtlich Anfang nächsten Jahres – eröffnet. So kann es der Konzern vermeiden, sich rechtzeitig in die „Karten“ schauen zu lassen.(Nach deutschem Recht wäre das gar nicht möglich!) Unter dem Eindruck der großen Öffentlichkeit wurde der VEOLIA Anwalt inzwischen jedoch konkreter: Man klage gegen den Vorwurf der Korruption, die Verwendung des Begriffs „Korruption“ im Film.
Die Bestechung gewählter Gemeindevertreter, die Besetzung von EU-Gremien mit Konzern-Vertretern, die über die eigene Beauftragung entscheiden, Berichte über die Einladung hoher Staatsbeamter und Ausschussmitglieder auf Yachten in St. Tropez kurz vor der Entscheidung einer (Milliarden)millionenschweren Ausschreibung, all diese und andere Beispiele im Film sollen nichts mit „Korruption zu tun haben? Aber man muss wohl sowieso davon ausgehen, dass VEOLIA zum Prozess noch einige andere „Asse“ (Klagepunkte) präsentieren wird.

Veolias Versuche, unliebsame Filme aus der Öffentlichkeit zu verbannen, hat Tradition. Als wir es 2004 in einem mit dem NDR coproduzierten Film („Wasser unterm Hammer“) wagten, die Praxis der Geheimverträge bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserwerke aufzudecken, wurde der Konzern beim NDR vorstellig. Er erreichte nach Angaben Veolias sogar im Einvernehmen mit ARD Programmchef Volker Herres, dass der Film nicht mehr ausgestrahlt werden durfte. Und das obwohl der Dokumentation kein einziger inhaltlicher Fehler nachgewiesen werden konnte. Der NDR und Herr Herres bestreiten mittlerweile diese Darstellung von Veolia…………

Wohl wissend, was es bedeutet, die Praktiken eines weltweit tätigen Konzerns zu durchleuchten, wurde für Water Makes Money praktisch jedes Wort von Anwälten in Hamburg und Paris hin- und hergewendet und überprüft. Auch ARTE hat noch einmal jeden Fakt gegengeprüft. Dennoch wird es sicherlich nicht allein auf juristischem Feld entschieden, ob es Veolia mit seiner Klage gelingt, dass der Film aus den Kinos und von den Bildschirmen verschwindet. So wurde der Film „Flow“ nach der Ausstrahlung in ARTE von SUEZ verklagt. In der ersten Instanz hat der Film gewonnen. Doch Suez hat bereits Berufung eingelegt…. Selbst wenn wir in der ersten Instanz gewinnen, kann Veolia ohne öffentlichen Druck in die nächste Instanz gehen, und wenn nötig in die über- und übernächste. Für Veolia sind die Kosten solcher Verfahren Peanuts. Für uns kann das von Instanz zu Instanz potentionierte finanzielle Risiko aber ruinös werden.

Was bei dem Verleumdungsprozeß mit Schadensersatzforderungen gegen Water Makes Money möglich ist, zeigt dieser Tage auch das Beispiel des Canal+ Autors Denis Robert. Auch er wurde in Paris wg. Verleumdung angezeigt und schließlich mit hohen Schadensersatzforderungen eingedeckt, als er die Geldwäsche bei Clearstream aufdeckte. In den Verfahren trieb ihn der Konzern an den Rand des Wahns und Ruins. Er verlor in allen Instanzen. Erst jetzt, nach 10 Jahren, hat ein Kassationsgericht festgestellt, dass all seine Darstellungen im wesentlichen richtig waren!
Der Umgang der französischen Justiz mit Journalisten wurde von europäischen Instanzen immer wieder gerügt.

Solche Szenarien droht auch „Water Makes Money“. Ein Kampf David gegen Goliath. Lassen Sie nicht zu, dass Water makes Money ein neuer Fall Clearstream wird! Verbreiten Sie diese Infos weiter!
Lassen Sie nicht zu, dass Veolias Attacke auf „Water Makes Money“ unbeobachtet bleibt! Verhindern Sie, das weltumspannende Großkonzerne Kritik an ihrem Geschäftsgebaren mit ihren weitreichenden Mitteln unterdrücken können!“

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