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Water makes money – arte Dokumentation über die Privatisierung von Trinkwasser

Kategorien: 360p, Geld, Getränke, Menschen, Nahrungsmittel, Online, Verbrechen, Wirtschaft, Wirtschaftskriminalität

Ich empfehle dringend auch „Bottled Life“, eine Dokumentation, welche hier auf Youtube weltweit gesperrt ist. Warum wohl?
Hier kann man „Bottled Life“ noch online anschauen, fragt sich wie lange noch:
Teil1:
http://www.dailymotion.com/video/xth07a_bottled-life-die-wahrheit-uber-nestles-geschafte-mit-dem-wasser_news#.UX0XB8qyqF8
Teil 2:
http://www.dailymotion.com/video/xth2op_bottled-life-die-wahrheit-uber-nestles-geschafte-mit-dem-wasser-teil-2_news#.UX0Xb8qyqF8
Siehe auch: http://www.bottledlifefilm.com/

Sich wehren – Petition mitzeichnen: http://www.right2water.eu/de

Ausstrahlung: arte, 12.02.2013 um 22.00 Uhr
Die französischen Konzerne Veolia und Suez zählen zu den Großen im wachsenden Weltmarkt der privaten Wasserversorgung. Sie sind auf allen fünf Kontinenten präsent und kaum eine Woche vergeht ohne Neuerwerbungen. Doch ausgerechnet im Heimatland Frankreich haben sie schnell wieder an Boden verloren. Anfang 2010 mussten beide Konzerne an ihrem Hauptsitz Paris die Wasserversorgung an die Stadt zurückgeben.

Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt. Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen. Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe zurückgezahlt werden muss.
Beispiele in Frankreich und Braunschweig machen ein System sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen Expansionskurs zu finanzieren – ein System, das inzwischen viele Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen Wasserversorgung anzustreben.
Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist. Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die Ausweisung von Wasserschutzgebieten, auf denen nur Biolandwirtschaft erlaubt ist. Nur die Multis verdienen daran nichts. Zusätzlich würde ein sinkender Wasserverbrauch die Rendite der Konzerne schmälern. Aber in Frankreich wächst zusehends das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre globalen Expansionspläne zu sein, und es baut sich eine Rekommunalisierungswelle auf. Und auch in anderen europäischen Ländern sowie in Lateinamerika, Afrika und den USA kommt es immer häufiger zur Rückkehr der Wasserversorgung in die Hände der Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: Youtube-Kanal „videoattac“
http://www.youtube.com/watch?v=SudoXU32thk

Dir Website http://www.watermakesmoney.com/ wurde von Unbekannten gehackt und mittels Trojaner ausser Betrieb gesetzt. Kein Kommentar!

Water makes money - arte Dokumentation über die Privatisierung von Trinkwasser , 5.0 out of 5 based on 1 rating

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