Spezialausbildung bei der Bundeswehr – Operation Nachwuchs DOKU

Spezialausbildung bei der Bundeswehr – Operation Nachwuchs DOKU

Die internationale Bedeutung der Bundeswehr nimmt stetig zu. In immer mehr Krisengebieten sind deutsche Soldaten im Einsatz. Doch schon seit Jahren hat die Armee mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Was früher als sicherer und gut bezahlter Job galt, ist heute ein Beruf mit unabsehbaren Risiken. Und dennoch verpflichten sich jedes Jahr tausende junge Menschen zum Dienst an der Waffe. Vor allem der Traum vom Fliegen fasziniert viele Bewerber: Mit dem „Eurofighter“ besitzt die Luftwaffe eines der modernsten Kampfflugzeuge am Himmel. Wer das High-Tech-Gerät fliegen will, muss ein hartes und langes Auswahlverfahren überstehen. Mehrere Jahre vergehen, bis sich ein Bewerber zum ersten Mal ins Cockpit des 85 Millionen Euro teuren Kampfjets setzen darf. Im flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Königsbrück werden die angehenden Jetpiloten auf Herz und Nieren geprüft. In der Zentrifuge müssen sie extremen körperlichen Belastungen standhalten und in der Unterdruckkammer mathematische und physikalische Aufgaben lösen. Wer die Prüfungen besteht, darf darauf hoffen, in Rostock-Laage mit dem Flugtraining zu beginnen. Im bayerischen Altenstadt wurden schon Generationen von Fallschirmspringern ausgebildet. Während eines zweiwöchigen Lehrgangs bringen Ausbilder den jungen Soldaten bei, wie sie mit kompletter Kampfausrüstung eine fliegende Transall verlassen. Wer es bis zum Absprung aus luftigen Höhen schaffen will, muss zuerst den 14 Meter hohen Übungsturm und die Pendelprüfung überstehen. Der Lehrgang ist bei vielen gefürchtet. Nicht alle halten dem harten Drill und der ständigen körperlichen Belastung stand. Mit 56 Tonnen Gewicht und einer Leistung von über 1500 Pferdestärken ist der Leopard 2 einer der stärksten Kampfpanzer der Welt. Wer diese Maschine beherrschen will, muss in die Lüneburger Heide nach Munster. Um Material, Umwelt und die Nerven der Ausbilder zu schonen, erlernen die Fahrschüler die Bedienung des tonnenschweren Kolosses zuerst im Simulator. Erst nach acht Ausbildungstagen dürfen sie zum ersten Mal das Gaspedal des Originals treten. In speziellen Fahrschulpanzern heisst es dann auf Strasse und im Gelände: Panzer marsch! Nach dreiwöchiger Ausbildung müssen die Soldaten ihre Fahrtauglichkeit in einer Prüfung unter Beweis stellen. SPIEGEL TV Reportage begleitet junge Soldaten auf ihrem Weg zum Kampfpiloten, Fallschirmspringer und Panzerfahrer.

Die Wannseekonferenz

Die Wannseekonferenz

Auf der Wannseekonferenz kamen am 20. Januar 1942 in einer Villa am Wannsee in Berlin 15 hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Reichsregierung und SS-Behörden zusammen, um unter Vorsitz von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich den begonnenen Holocaust an den Juden im Detail zu organisieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Instanzen zu koordinieren.

Entgegen verbreiteter Meinung war es nicht Hauptzweck der Konferenz, den Holocaust zu beschließen — diese Entscheidung war mit den seit Monaten stattfindenden Massenmorden in vom Deutschen Reich besetzten Gebieten faktisch schon gefallen –, sondern in den Grundzügen die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas zur Vernichtung in den Osten zu organisieren und die erforderliche Koordination sicherzustellen. Die Teilnehmer legten den zeitlichen Ablauf für die weiteren Massentötungen fest, grenzten die dafür vorgesehenen Opfergruppen genauer ein und einigten sich auf eine Zusammenarbeit unter der Leitung des Reichssicherheitshauptamts, das Heydrich führte.

Dies war das Hauptanliegen Heydrichs, den Hermann Göring am 31. Juli 1941 mit der Gesamtorganisation der „Endlösung der Judenfrage“ beauftragt hatte. Daraufhin hatte Heydrich im Dezember 1941 zu der streng geheimen Konferenz eingeladen, an der Staatssekretäre aus verschiedenen Reichsministerien und dem Generalgouvernement, ein Ministerialdirektor der Reichskanzlei sowie leitende Beamte der (SiPo), des Sicherheitsdienstes (SD) und der Parteikanzlei teilnahmen. Protokollant war der SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann, Heydrichs Referent für „Judenangelegenheiten“.

Der erst nach dem Zweiten Weltkrieg geprägte Begriff „Wannseekonferenz“ ergab sich aus dem Tagungsort, dem Gästehaus der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, Am Großen Wannsee 56/58. Die ehemalige Villa Marlier in Berlin-Wannsee wurde 1914/1915 nach Plänen von Paul Otto August Baumgarten erbaut. Heute ist das Haus eine Gedenkstätte für den Holocaust.

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Deserteure

Deserteure

„Der Soldat kann sterben, der Deserteur muss sterben!“ Hitlers mörderischer Parole folgend wurden im Zweiten Weltkrieg 20 000 deutsche Soldaten als „Kriegsverräter“ hingerichtet. Bis heute gilt die Fahnenflucht als eines der schwersten militärischen Verbrechen – und kann in vielen Armeen der Welt noch immer die standrechtliche Erschießung nach sich ziehen. Dennoch gab und gibt es immer wieder Soldaten, die desertieren. Welche Motive treibt sie an? Wann sollte ein Soldat dem eigenen Gewissen und nicht Befehlen folgen? Und warum gelten manche Deserteure heute als Vorbilder – und andere als Verräter? ZDF-History zeigt Hintergründe und Folgen militärischen Ungehorsams – mit Beispielen aus Hitlers Wehrmacht, der sowjetischen Armee im Kalten Krieg bis hin zur US-Armee im jüngsten Irak-Krieg. / Fahnenflucht gilt als eines der schwersten militärischen Verbrechen – und kann noch immer die standrechtliche Erschießung nach sich ziehen.

Maschinengewehre Part 2 Waffentechnik – Doku

Maschinengewehre Part 2 Waffentechnik – Doku

Der Schauspieler R. Lee Ermey, bekannt aus dem Film „Full Metal Jacket“ (1987), untersucht einige der ältesten und tödlichsten Raketen, Panzer, Hubschrauber und Feuerwaffen, erzählt ihre Entwicklungsgeschichte und unterzieht sie einem Test.

Teil 1 : http://www.youtube.com/watch?v=_EqNclxHGyI&feature=youtu.be

Maschinengewehre Part 1 Waffentechnik – Doku

Maschinengewehre Part 1 Waffentechnik – Doku

Der Schauspieler R. Lee Ermey, bekannt aus dem Film „Full Metal Jacket“ (1987), untersucht einige der ältesten und tödlichsten Raketen, Panzer, Hubschrauber und Feuerwaffen, erzählt ihre Entwicklungsgeschichte und unterzieht sie einem Test.

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=3XE-tMWBQgQ&feature=youtu.be

Frieden für Kriegstote – Vermisstensuche an der Ostfront

Frieden für Kriegstote – Vermisstensuche an der Ostfront

Auch Jahrzehnte nach Ende des 2.Weltkrieges sind die Schicksale von Millionen Wehrmachtsangehörigen, die an der Ostfront kämpften, ungeklärt. Diese Dokumentation begleitet einen russisch-deutschen Suchtrupp in Russland auf der Suche nach den Überresten gefallener russischer und deutscher Soldaten.

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Schlachtschiff Yamato – Japans geheime Flotte

Schlachtschiff Yamato – Japans geheime Flotte

Mit der YAMATO – Klasse entstanden in den 1930er und 1940er Jahren in Japan die
größten Schlachtschiffe der Welt. Um ihren Stellenwert einordnen zu können, ist es wichtig die Entstehungsgeschichte der japanischen Flotte, von der Seeschlacht bei Tsushima im Jahre 1905 an, nachzuvollziehen. Die Schlachtkreuzer der KONGO – Klasse, die Schlachtschiffe der FUSO – und HYUGA – Klasse und die gewaltige NAGATO – Klasse gehörten zu den Höhepunkten des japanischen Großkampfschiffbaus. Die strickte Geheimhaltung der Japaner machte es über Jahrzehnte hinweg unmöglich Original Filmaufnahmen von diesen gewaltigen Schiffen zu zeigen. Nun ist es endlich gelungen einzigartiges Film- und Bildmaterial von den japanischen Großkampfschiffen in dieser Filmdokumentation zusammenzuführen.

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BABI JAR – Das vergessene Massaker

BABI JAR – Das vergessene Massaker

Es war die größte Massenerschießung des Zweiten Weltkriegs und doch ist das Massaker von Babi Jar den Wenigsten ein Begriff. Im September 1941 ermordeten deutsche Wehrmachtsangehörige am Rande einer Schlucht der ukrainischen Hauptstadt Kiew 33.771 Juden, Frauen, Kinder und Greise.
Zwei Tage dauerte das Grauen, am 20. Januar 1942 wurde die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen. Die planmäßige Vernichtung aber hatte da längst begonnen, wie diese erschütternde Dokumentation zeigt.
In der Erinnerung der Nachgeborenen steht „Auschwitz“ als Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden. Der Vernichtungswille und die planmäßige Organisation des Mordens hatten aber eine Vorgeschichte, deren Blutspur mit dem Überfall auf die Sowjetunion immer breiter wurde. Babi Jar war der Vorläufer von Auschwitz — der Mord nach Dienstplan.
Im Schichtbetrieb wurden die hilflosen Opfer erschossen und anschließend im Massengrab verscharrt. 1968 werden einige der Täter vom Landgericht Darmstadt wegen Beihilfe zum Mord verurteilt, andere freigesprochen. „Die Angeklagten saßen wie versteinert da, so als ob sie das nichts anginge“, erinnert sich Peter Gehrisch, einer der Geschworenen. Unter den Angeklagten ein Frankfurter Bankdirektor, ein Kaufmann aus Neu-Isenburg, ein Steuersekretär aus Königsbrunn, ein Prokurist aus , ein Arbeiter aus Bremen usw.
Elf Angeklagte holte hier ihre NS-Vergangenheit ein. So wie sie waren auch die anderen SS-Männer, Polizisten und Soldaten nach dem Krieg mühelos in ihre bürgerliche Existenz zurückgekehrt. „Es ist nicht einer aufgestanden, irgendeine Person, die gesagt hat, ich habe Gewissenbisse, ich kann nachts nicht schlafen. Ich sehe die Schreie der Frauen und Kinder. Es lässt mich nicht schlafen, ich habe gesündigt“, erklärt der Filmregisseur Artur Brauner erschüttert.
49 Verwandte hat er im Holocaust verloren, einige gehören zu den 1,5 Millionen Juden, die in der Ukraine ermordet wurden. Stellvertretend für viele andere zeichnet die Dokumentation den Weg zweier Täter nach Originaldokumenten und lässt Angehörige zu Wort kommen.
Ein schockierendes Zeugnis der Normalität des Verbrechens, denn es zeigt, dass die Mörder keine Bestien, sondern Männer waren, die fest daran glaubten, das Richtige zu tun, und die das Morden als Arbeitsauftrag begriffen.

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