War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen

War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen

So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren: Sie waren in einem alle gleich: Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese „Gehirnwäsche mit Tradition“ hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben die Ergebnisse in einem wunderbar eindrucksvollen Film zusammengestellt.

Wie man sich den Krieg leicht macht – Norman Solomon zeigt: sogar Sprache und Rhetorik der Präsidenten war nahezu identisch, wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt wurde und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte.

Der Film dokumentiert darüberhinaus, wie Reporter und Moderatoren zeitgleich die Sprache der Präsidenten übernahmen. Politik und Medien, das zeigt der Film, arbeiten Hand in Hand. Der Film wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen. Die deutsche Fassung spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.

Cyber-War: Wenn das Web zur Waffe wird

Cyber-War: Wenn das Web zur Waffe wird

Mit der Weiterentwicklung der Technik von Computern und des Internets werden auch immer neue Angriffsmöglichkeiten für virtuelle Kriminelle geschaffen. Die Zeiten, in denen Computerviren lediglich Spam verursachten, sind vorbei. Die Doku zeigt, welch folgenschwere Schäden durch Cyber-Attacken in der modernen Welt verursacht werden können: Nicht nur einzelne Rechner können von Angriffen betroffen sein, sondern auch ganze Hauptserver von Regierungen können lahmgelegt werden.

(Doku) Spielen – Wenn der Computer süchtig macht

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(Dokumentation) Spielen – Wenn der Computer süchtig macht

iRobots autonome Helden – Roboter morden Mensch schaut weg – die Zukunft DOKU

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Wenn die Maschine das Toeten uebernimmt und der Mensch die Verantwortung abgibt..

Kampfgebietes durch unbemannte Drohnen spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch für die Bundeswehr: Für den Einsatz in Afghanistan hat sie das deutsch-israelische Drohnensystem Heron geleast. Ein System, das schnell auch bewaffnet werden könnte. In der Nähe von Tel Aviv erlernen deutsche Soldaten den Umgang mit dem System. Die US-amerikanischen Streitkräfte sind schon weiter. Das Verteidigungsministerium hat das Ziel formuliert, dass bis 2015 ein Drittel der bewaffneten Fahrzeuge und Flugzeuge der US-Armee aus Robotern bestehen soll. Damit nicht genug: Der US-Forscher Ronald Arkin versucht, Kriegsmaschinen mit einem künstlichen Gewissen zu entwickeln, die die Kriegskonventionen verinnerlicht haben. Die Maschinen sollen selbst entscheiden, wann tödliche Gewalt angewendet wird. Die Dokumentation Bedingungslos gehorsam – der ferngesteuerte Krieger von John A. Kantara stellt den Stand der Forschung vor und fragt, ob durch den Einsatz von Robotern menschliches Leben geschützt werden könnte, oder ob Töten durch die Maschinisierung immer leichter wird. Im Rahmen von Wissenschaft am Donnerstag diskutiert Gert Scobel im Anschluss, um 21.00 Uhr, mit seinen Gästen über die unheilvolle Allianz von Krieg und Drogen.

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Tod in Uniform – Wenn Polizisten im Dienst ihr Leben lassen

Tod in Uniform – Wenn Polizisten im Dienst ihr Leben lassen

Im Jahr 2000 wurden acht Polizeibeamte im Dienst ermordet — so viele wie noch nie in einem Jahr in der Geschichte der Bundesrepublik. Allein in Dortmund wird an einem Tag von einem wild um sich schiessenden Täter aus der Neonazi-Szene das Leben von drei Beamten ausgelöscht. Bedingt durch schlechte Ausrüstung und einem unaufhaltsamen Anstieg der Bewaffnung und Gewalt innerhalb der Gesellschaft, ist der Job im Streifenwagen der mit Abstand gefährlichste bei der Polizei. Das spezielle Eigensicherungstraining der Beamten wurde nach den Morden verschärft, das Schiesstraining verbessert. In Berlin werden Polizisten speziell durch SEK-Trainer für mögliche Horrorszenarien im Dienst ausgebildet. In Berlin erschiesst ein betrunkener Autofahrer einen Polizisten und verletzt zwei Beamte schwer. Die beiden Überlebenden berichten über die schrecklichsten und längsten Minuten in ihrem Leben und den qualvollen Weg zurück in die Normalität. In Mannheim wird ein Beamter von einem 16-jährigen Täter rücklings erstochen. Der Vater des Opfers, seit 40 Jahren Polizist, redet über Schmerz und Trauer, Rachegefühle und das Versagen der Justiz.

Wenn Soldaten zu Bestien werden Doku

Wenn Soldaten zu Bestien werden Doku

Die Mehrheit der Deutschen lehnt Krieg in fast allen Formen ab, die
schrecklichen Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg sind in den Köpfen
der Deutschen tief verwurzelt. Der Zweite Weltkrieg war der bisher
grösste und verheerendste Konflikt der Menschheitsgeschichte. Trotzdem
waren viele Soldaten Hitlers im Krieg euphorisch, siegessicher und
überzeugt, sich für einen guten Zweck einzusetzen. Ähnlich ging es den
Soldaten in Vietnam, Irak und Afghanistan: Auch hier hielten sich einige
der eingesetzten Männer für heldenhafte Befreier und glaubten, sie
würden sich moralisch richtig verhalten. Doch fest steht: Immer wieder
werden in Kriegen auch schreckliche Kriegsverbrechen verübt, die von den
beteiligten Soldaten bagatellisiert werden. Dennoch hält sich bis heute
die Vorstellung, es sei möglich, einen ’sauberen Krieg‘ zu führen.

Aber was macht der Krieg mit den Menschen? Warum gibt es Fotos deutscher
Wachen in Kriegsgefangenenlagern, die sich 1941 grinsend mit Peitschen
neben knienden Sowjetsoldaten fotografieren lassen? Wieso entstanden
Bilder stolz posierender amerikanischer GIs mit misshandelten Gefangenen
in Abu Ghuraib? Was trieb die US-Soldaten im vietnamesischen My Lai zum
Massaker an Frauen und Kindern? Und was bewegte 19- bis 22-jährige
Männer in Afghanistan, sich zu einem ‚Kill Team‘ zusammenzurotten und
willkürlich Zivilisten zu ermorden?

In der Dokumentation rekonstruiert SPIEGEL TV Reportage den Verlauf des
Überfalls auf die Sowjetunion von 1941. Seltenes und bisher ungezeigtes
Filmmaterial dokumentiert eindrücklich die Ereignisse des Krieges aus
der Perspektive der deutschen, aber auch der russischen Soldaten. Der
wissenschaftliche Direktor des militärgeschichtlichen Forschungsamtes
in Potsdam Rolf-Dieter Müller sowie weitere Experten ordnen die er-
schütternden filmischen Dokumente in ihren geschichtlichen Kontext ein.
Auch Sönke Neitzel und Harald Welzer, die Autoren des kürzlich er-
schienenen und viel beachteten Buches ‚Soldaten: Protokolle vom Kämpfen,
Töten und Sterben‘, analysieren, wie es dazu kommen kann, dass Soldaten
Menschlichkeit und Moral verlieren.

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