Der Mann im Frauenkloster

Der Mann im Frauenkloster

Für Ulrich Landolt, 44, war es ein radikaler Wechsel: Der studierte Betriebsökonom war Manager bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), als er 2009 eine zweimonatige Auszeit im Frauenkloster bei Shkodra im Norden Albaniens antrat. Er hatte einen Zeitungsartikel über den Schweizer Orden gelesen und war beeindruckt von den Tätigkeiten der Schwestern. Zurück in Bern hängte er seinen Managerjob an den Nagel und fragte die Oberin, ob er für immer nach Albanien kommen dürfe.

Seit September 2010 lebt Landolt im Frauenkloster, verteilt Essen in einer psychiatrischen Klinik, sortiert Hilfsgüter für Überschwemmungsopfer und hilft, wo er kann. Er kümmert sich auch um Jugendliche, die von der in Albanien verbreiteten Blutrache bedroht werden und darum das Haus jahrelang nicht mehr verlassen können.

Reporter Daniel Stadelmann ist nach Albanien gereist und versucht in seiner Dokumentation „Der Mann im Frauenkloster“ zu ergründen, was der ehemalige Manager Ulrich Landolt damit meint, wenn er als Grund für seinen Wechsel angibt, er wolle „näher am Leben“ sein.

Affen – Heimliche Genies? [HD]

Affen – Heimliche Genies? [HD]

Die Frage ist so alt wie die Primatologie selbst: Wie schlau sind Affen wirklich?
Die beiden Wissenschaftler Andy Whiten und Jill Pruetz scheinen bei ihren neuesten Untersuchungen eine revolutionäre Entdeckung gemacht zu haben: Im Senegal fanden sie von Schimpansen zugespitzte Stöcke – jagen die Primaten mit Speeren? Die Dokumentation geht dieser Frage auf den Grund und begleitet die Forscher bei ihren Recherchen vor Ort, deren Arbeit neue Einblicke in die Entstehungsgeschichte menschlicher Intelligenz ermöglicht.

Die Eylandt Recherche (DOKU)

Die Eylandt Recherche (DOKU)

4. November 2006: Um 22:09 Uhr kommt es zu einem gigantischen Stromausfall in Europa. Betroffen sind über zehn Millionen Haushalte. Die Ursache wird schnell in Deutschland ausgemacht. Die zuständige Bundesnetzagentur meldet, dass die Überführung eines Kreuzfahrtschiffes Schuld gewesen sein soll. Während der Recherche stellt sich jedoch auch heraus, dass die Ursache dieses Zwischenfalls eine völlig andere ist. Eine, die in direktem Zusammenhang mit der Geschichte der Familie Eylandt steht, und die mit einem Kreuzfahrtschiff rein gar nichts zutun hat…

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Zoogeschichten – Was passiert wirklich mit Eisbär, Elefant & Co.?

Zoogeschichten – Was passiert wirklich mit Eisbär, Elefant & Co.?

Tag für Tag, Monat für Monat begeistern sie Millionen Menschen: Zootiere. Rund 32 Millionen Besucher haben die deutschen Zoos im Jahr. Fast dreimal so viel wie die Fußball-Bundesliga. Doch das Leben für Eisbär, Elefant & Co., die in der Natur viel Freiraum benötigen, ist im Zoo auch mit den besten Ideen nicht zu simulieren. Am Schicksal von Eisbär Knut, von seiner Mutter verstoßen, nehmen Millionen Zuschauer daran Anteil. Knut wurde zum Star und Besucherliebling, der Kult um Knut bescherte dem Berliner Zoo zusätzliche Einnahmen in Millionenhöhe. Am 19. März 2011 starb Deutschlands berühmtestes Zootier mit nur vier Jahren.

Das Problem tiergerechter Haltung haben die Zoos zwar schon lange erkannt. Seit den 80er Jahren bemühen sich deshalb viele Zoos, naturnahe Gehege zu schaffen. Depri-Tiere in Depri-Gehegen – die Zeiten seien dank neuer Erlebnisgehege vorbei. Alles ist anders — aber ist auch alles gut?
Berlins Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz ist Herr über 24.650 Tiere und sagt noch heute: „Ein Zoo ist nicht für Tiere da, sondern für Menschen“.

die story schaut hinter die Kulissen und findet Zoos, die in den letzten Jahren weder in Artenschutz noch in Forschung investierten, neurotische Eisbären, wild gefangene Elefanten und verschollene Affen, ignorante Politiker und einen Eisbären, über dessen Todesursache noch immer viel spekuliert wird.

Die Mönche im Wald

Die Mönche im Wald

Sie dürfen nur annehmen, was ihnen geschenkt wird, sie dürfen kein Geld besitzen, es noch nicht einmal anfassen. Sie dürfen nichts kaufen, nicht kochen, keine Landwirtschaft betreiben und nicht Auto fahren. Mit ihren Almosenschalen gehen sie durch die Dörfer, um etwas zum Essen zu bekommen. Sie leben ehelos und dürfen Frauen nicht berühren. Es sind buddhistische Mönche, die nach diesen strengen Regeln leben, nicht nur in Asien, sondern auch mitten im Frankenwald. Vor wenigen Jahren entstand im kleinen Dorf Gundlitz ein Waldkloster. Der Filmautor Frieder Käsmann begleitet die Mönche des Muttodaya-Klosters einige Wochen lang durch ihren Alltag. Er zeigt sie bei ihren alltäglichen Verrichtungen, beim Wäsche waschen ebenso wie beim Meditieren, beim Rasieren des Kopfes wie beim Feiern traditioneller buddhistischer Feste. Der Filmautor ist bei ihren Almosengängen durch fränkische Dörfer dabei – und zeigt die offene Aufnahme durch die Menschen im Frankenwald, ohne deren Hilfe und Großzügigkeit die Mönche nicht existieren könnten.

Kampf um Germanien – Die Schlacht im Teuteburger Wald

Kampf um Germanien – Die Schlacht im Teuteburger Wald

Die Schlacht im Teutoburger Wald des neunten Jahres nach Christus, bei der die Germanen unter der Führung des Cheruskers Arminius drei römische Legionen vernichtend schlugen, jährt sich im Herbst 2009 zum 2000. Mal. Der Dokumentarfilm stellt diese demütigende Niederlage des römischen Statthalters Varus, die eine der verheerendsten Schlachten der Antike war, nach und beleuchtet gleichzeitig die Lebensweise der Germanen und Römer zu Beginn unserer Zeitrechnung. Im September des Jahres neun nach Christus vernichteten germanische Krieger in einem beispiellosen Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit drei römische Legionen. Fast 30.000 Römer blieben tot in den „grauenerregenden Wäldern und grässlichen Sümpfen“ Germaniens zurück. Eine grere Schmach war für Rom nicht denkbar. Das römische Imperium musste sich hinter die Rheingrenze zurückziehen, die Romanisierung der Germanen war gescheitert. Die Schlacht im Teutoburger Wald veränderte die Weltgeschichte — bis heute. In dem Dokumentarfilm rollen Historiker, Archäologen und Militärexperten die Varusschlacht nach heutigen Erkenntnissen der Wissenschaft noch einmal auf: Was bewog Arminius, die Seiten zu wechseln und den Aufstand gegen das Imperium anzuführen? Wie konnte der Aufstand der Cherusker gegen die mächtigste Militärmacht der Antike gelingen? Und wo fand die Schlacht, die Weltgeschichte machte, wirklich statt? Geplant wurde der Aufstand gegen das römische Imperium von dem gebürtigen Germanen Arminius, der in Rom als Römer aufgewachsen war. Als er als Reiterpräfekt zu Varus, dem Statthalter des Augustus in Germanien, beordert wurde, entdeckte er seine germanischen Wurzeln. Arminius kannte die militärischen Stärken und Schwächen der Römer. Unter seiner Führung gelang es den germanischen Hilfstruppen und Stämmen, die Römer in nur drei Tagen vernichtend zu schlagen. Mit Hilfe von Computeranimationen visualisiert der Dokumentarfilm nicht nur das Schlachtgeschehen, sondern erweckt auch die Welt der Römer und Germanen zum Leben. So zeigt er, wie die Germanen siedelten und wie die Römer nicht nur Militärlager, sondern auch eine Stadt im „Barbaricum“ bauten, um die Germanen für die römische Lebensweise zu gewinnen. Doch das gelang ihnen nicht, denn zugleich trat Varus als Statthalter Roms die lange Freiheitstradition sowie Recht und Gesetz der Germanen mit Fen.

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Reportage: Hooligans – Dahin gehen, wo es wehtut

Reportage: Hooligans – Dahin gehen, wo es wehtut

Reportage: „Hooligans – Dahin gehen wo’s wehtut“
Ein Film von Karsten Klein über Hooligans des FC Berlin.

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(Doku) Faszination Dschungel

(Doku) Faszination Dschungel

(Dokumentation) Faszination Dschungel

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Belize Naturparadies am Ende der Welt [Doku]

Belize Naturparadies am Ende der Welt [Doku]

Belize — bis 1981 British Honduras — ist einer der kleinsten Staaten Zentralamerikas, ein fast unbekanntes Stück karibischen Paradieses, eingezwängt zwischen den beiden großen Nachbarn Mexiko und Guatemala. Dabei besitzt Belize, das kaum mehr Fläche als Hessen und nur ungefähr eine Viertel Million Einwohner hat, Sehenswürdigkeiten von Weltgeltung.

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Mythos Wald – Der Kampf ums Licht

Mythos Wald – Der Kampf ums Licht

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. „Mythos Wald“ erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen, wie sie noch nie zuvor erzählt wurde. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: wir werden Zeuge wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgen unsere Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und sind dabei, wenn sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen (mehr …)

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Bärenkinder allein im Wald – Die Erlebnisse zweier Waisenkinder

Bärenkinder allein im Wald – Die Erlebnisse zweier Waisenkinder
Der Film erzählt die Geschichte zweier Bärenkinder, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen, durch endlose Wälder und Sümpfe. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz (mehr …)

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Dschungelfieber – Reise zu den Monstern

Dschungelfieber – Reise zu den Monstern
Einst war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer ‘Reise in die Vergangenheit’ suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.

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Kluge Pflanzen – Wie die wilden Tiere

Kluge Pflanzen – Wie die wilden Tiere

Im Spiel der Evolution erscheinen die Karten ungleich verteilt. Es gibt Tiere und es gibt Pflanzen. Aber liegen nicht alle Trümpfe bei den Tieren. Nur Tiere haben ein Gehirn. Sie können, sehen, riechen, hören, sich verständigen. Nur Tiere haben Muskeln für flinke Beine oder kräftige Sprünge. Tiere kommen voran, in jedem Medium. Und Pflanzen? Ohne Nerven und Muskeln scheinen sie hilflos unterlegen. Zerkaut und verdaut. Pflanzen, so scheint es, haben ein miserables Blatt erwischt.

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