Der Fall Chodorkowski (DOKU) 2/2

Der Fall Chodorkowski (DOKU) 2/2

Ein Thriller könnte kaum spannender sein und doch ist es eine wahre Begebenheit: Der reichste Mann Russlands macht sich den russischen Präsidenten zum Feind und wird zu 8 Jahren Lagergefängnis in Sibirien verurteilt. Bei einem Treffen im Kreml 2003 spricht der Unternehmer Mikhail Khodorkovsky Vladimir Putin im Fernsehen offen auf Korruptionsfälle in der russischen Politik an. Die Diskussion war im Vorfeld abgesprochen, doch der charismatische Oligarch tritt etwas zu entschlossen, etwas zu selbstsicher auf und brüskiert Putin. Trotz aller Warnungen und mit der Gewissheit, dass seine öffentlichen Vorwürfe Konsequenzen haben werden, kehrt der Multimilliardär nach Russland zurück — und wird verhaftet. Warum blieb Mikhail Khodorkovsky nicht im Ausland? Wieso kehrte er nach Russland zurück, nachdem er den Zorn des mächtigsten Politikers seines Landes auf sich gezogen hatte und seine linke Hand im Unternehmen Yukos bereits inhaftiert war?

Der Fall Chodorkowski (DOKU) 1/2

Der Fall Chodorkowski (DOKU) 1/2

Ein Thriller könnte kaum spannender sein und doch ist es eine wahre Begebenheit: Der reichste Mann Russlands macht sich den russischen Präsidenten zum Feind und wird zu 8 Jahren Lagergefängnis in Sibirien verurteilt. Bei einem Treffen im Kreml 2003 spricht der Unternehmer Mikhail Khodorkovsky Vladimir Putin im Fernsehen offen auf Korruptionsfälle in der russischen Politik an. Die Diskussion war im Vorfeld abgesprochen, doch der charismatische Oligarch tritt etwas zu entschlossen, etwas zu selbstsicher auf und brüskiert Putin. Trotz aller Warnungen und mit der Gewissheit, dass seine öffentlichen Vorwürfe Konsequenzen haben werden, kehrt der Multimilliardär nach Russland zurück — und wird verhaftet. Warum blieb Mikhail Khodorkovsky nicht im Ausland? Wieso kehrte er nach Russland zurück, nachdem er den Zorn des mächtigsten Politikers seines Landes auf sich gezogen hatte und seine linke Hand im Unternehmen Yukos bereits inhaftiert war?

Hannibals Elefanten

Hannibals Elefanten

Hannibal zog mit seinen Elefanten über die Alpen. Wahrheit oder Legende? Auf der Suche nach der Antwort rekonstruierte Jörg Altekruse das waghalsige Unternehmen mit Elefanten, Wissenschaftlern und einem Kamerateam.
Auch über den Geschichtsunterricht hinaus sind Karthago und Hannibal bekannte Namen. Das herausragende Ereignis ist und bleibt jedoch die Alpenüberquerung des legendären Feldherrn und seines Heeres auf dem Rücken von Elefanten – eine ungeheure strategische und organisatorische Leistung. Auch mehr als 2.200 Jahre danach sind noch viele Fragen offen. Kaum ein Bildnis oder direktes Zeugnis von Hannibal hat die Zeiten überdauert, denn das meiste wurde von seinen Feinden vernichtet. Einzig die Bilder von Elefanten in den Bergen sind im Gedächtnis geblieben.
Doch gab es dieses Ereignis wirklich? War es tatsächlich möglich, mit einem Heer und zahlreichen Tieren das unwegsame Gebirge zu bezwingen? Mit einem Team aus Neugierigen, Wissenschaftlern und Experten, unter ihnen der Hannibal-Biograf Pedro Barcelo, folgt die Dokumentation den Spuren des antiken Helden. Mit dabei waren auch eine Ochsenherde, Ziegen, Pferde und zwei Elefanten. Wie konnte Hannibal seine Elefanten in der Bergwildnis ernähren? Schritt für Schritt zeigt die Dokumentation, dass Hannibal kein Phantom war und dass seine Elefanten mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich über die Alpen gezogen sind.

Das Märchen vom gerechten Staat

Das Märchen vom gerechten Staat

Was der Staat auf der einen Seite abkassiert gibt er auf der anderen aus. Manches durchaus sinnvoll. Vieles aber auch nicht vor allem wenn es um Subventionen geht meinen die Wissenschaftler vom Kieler Weltwirtschaftsinstitut. Da werden im Osten der Republik nach wie vor mit Steuergeldern Plattenbauten saniert und weil sie keiner will werden sie dann auch noch auf Steuerzahlers Kosten abgerissen ohne dass je jemand darin wohnte. Da flossen Milliarden in die Kohle und die Atomenergie und heute werden sie mit Subventionsmilliarden wieder abgewickelt. Dafür gibts jetzt Geld für andere Energien. Weder haben Subventionen die Arbeitsplätze von BenQ gerettet noch die der Kohle-Kumpels. Und dass wegen des nagelneuen Familiengeldes mehr Kinder geboren werden ist auch nicht zu erwarten so lange es keine gesellschaftlich verankerte Kinderfreundlichkeit auf allen Ebenen gibt. Aber wem der Staat ständig nimmt dem muss er auch etwas geben um ihn bei Laune zu halten sagen die Kritiker der Subventionspolitik. Bauernidylle Das war gestern. Heute ist der Landwirte eher Subventionswirt denn vom geschickten Jonglieren mit Dutzenden Geldtöpfen hängt es ab ob er überlebt. Marktwirtschaft Fehlanzeige. Die Abermilliarden Subventionen um die sich die Lobbyisten rangeln müssen erst einmal eingesammelt werden. Vor allem bei den Lohnsteuerzahlern. Aber profitieren tun dann oft die anderen. Der Film von Günter Ederer zeigt an dramatischen und nicht selten absurden Beispielen wie beim Geben und Nehmen die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt.

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