Die Entdeckung der Zeit – Die Lebenszeit des Menschen

Die Entdeckung der Zeit – Die Lebenszeit des Menschen

Diese Dokumentation hat sich dem größten Rätsel der Menschen verschrieben, der Frage nach unserem Ursprung und dem Anfang aller Dinge. Sie zeigt die Relativität des Zeitbegriffs. Der erste Teil versucht, dem Problem ausgehend von der Evolution des Universums auf die Spur zu kommen. Das Phänomen der Zeit stellt die Forscher vor ein Rätsel — ein Rätsel, das nur anschaulich gemacht werden kann, wenn man es auf einer Skala von Millionen von Jahren betrachtet. Die Dokumentation macht die Evolution unseres Universums über einen Zeitraum von 13 Millionen Jahren sichtbar und vermittelt einen Eindruck vom Wesen der Zeit. „Die Entdeckung der Zeit“ ist eine fantastische, visuelle Zeitreise mit modernster Zeitlupen-, Animations- und Zeitraffertechnik. Der erste Teil der Dokumentation beginnt mit einem heftigen Hurrikan, der auf die Küste Floridas zusteuert. Der Hurrikan selbst ist die Folge einer Verkettung von Ereignissen, die meistens so langsam vor sich gehen, dass sie nicht einfach zu beobachten sind. So die Zirkulation der kalten Wassermassen durch den gesamten Atlantik, die sich über Monate und Jahre hinzieht. Diese Meeresströmungen hängen wiederum von einem globalen Strömungssystem ab, das für einen einzigen vollständigen Zyklus tausend Jahre benötigt — eine Zeitskala, die zu verstehen uns nicht leicht gelingt. Jede Zeitskala stellt die Forscher vor ein Rätsel, das nur dann gelöst werden kann, wenn man es auf einer noch längeren Zeitskala betrachtet. Eine Reihe von Erkenntnissen zeigt sich durch die Zeit hindurch, die unaufhaltsam zum ältesten aller Rätsel führt, nämlich zu der Frage: „Woher kommen wir?“ „Die Entdeckung der Zeit“ ist eine fantastische, visuelle Tour de Force mit modernster Zeitlupen-, Animations- und Zeitraffertechnik. Das Spektrum der wissenschaftlichen Konzepte, die in diesem Zweiteiler aufgegriffen werden, ist breit gefächert — von Molekularbiologie bis Teilchenphysik auf der kürzesten Zeitskala und Klimatologie, Geologie und Kosmologie auf der längsten Zeitskala.

Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht

Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht

In deutschen psychiatrischen Kliniken liegen mittlerweile bereits zehnjährige Mädchen, die zwangsernährt werden müssen. Diagnose: Anorexia nervosa – Magersucht. Keine andere psychische Krankheit fordert eine so hohe Zahl an Todesopfern und ist so schwer zu behandeln. In Deutschland sollen 100.000 Mädchen und junge Frauen davon betroffen sein, das ist dreimal soviel wie vor zehn Jahren. Außerdem sind die Betroffenen heute jünger und es trifft zunehmend auch Jungen. Umso besorgniserregender ist ein Gespenst, das seit einigen Jahren im weltweiten Netz umgeht: Da nennen junge Frauen eine gewisse „Ana“ ihre beste Freundin – „Ana“ ist die personifizierte Magersucht. In „Pro-Ana“-Foren und auf Websites bestärken sich vor allem 13 bis 30-Jährige darin, nichts mehr zu essen.

Es ist eine Art elektronischer Geheimbund, der seine weiblichen Mitglieder zu extremen Verhaltensregeln verpflichtet, die in zehn Pro-Ana-Geboten formuliert sind: „Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein!“ oder „Dem Essen nachgeben zeigt Schwäche – sei stark und du wirst jedem überlegen sein.“ Diese Pro-Ana-Bewegung ist vor etwa fünf Jahren aus den USA nach Europa gelangt und trägt geradezu sektenartige Züge.

„Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht“ will diesem Phänomen und der morbiden Faszination, die Magersüchtige für ihre Krankheit entwickeln, nachgehen – im Netz und im realen Leben.

Da ist zum Beispiel die junge Studentin Sabin, abgemagert bis auf die Knochen und in einem geradezu lebensbedrohlichen Zustand – sie hungert noch immer. Ihr Fall ist umso schockierender, als ihre Mutter ausgerechnet Therapeutin in einem Zentrum für Essstörungen ist und ihrer eigenen Tochter nicht helfen kann. Da gibt es die verzweifelte Sonja, die ihren Körper durch Untergewicht so zerstört hat, dass sie niemals mehr Kinder bekommen wird und doch nicht von ihrer Sucht lassen kann. Und da sind die magersüchtigen Zwillinge Lisbeth und Angelique, die ihre Krankheit zum Thema von Kunstperformances und Kunstaktionen gemacht haben.

Der Film geht den Lebensgeschichten dieser jungen Frauen nach, vor allem aber auch ihren Selbstbildern, die für ihre Krankheit mit auslösend sind: Was sind ihre Vorstellungen, ihre Visionen von ihrem Körper, was sehen sie, wenn sie in den Spiegel schauen oder mit eigenen Fotos selber konfrontiert werden? Sehen sie sich „wirklich“ oder verzerrt? Ein Fotoshooting mit Sabin zeigt ein schockierendes Ergebnis – sogar für die junge Frau selbst.

Der Film erzählt auch von der halbjährigen Recherche der Autorin, um dem Geheimnis der verheerenden Pro-Ana-Seiten im Netz auf die Spur zu kommen, um ihrem gefährlichen Reiz nachzugehen und mit Pro-Ana-Anhängerinnen in Kontakt zu treten. Ulrike Bremer entdeckte eine gespenstische, virtuelle Welt, die wie eine Sekte magersüchtige Mädchen und junge Frauen in ihren Bann zieht, eine Art innerer Zirkel todessüchtiger Betroffener, die hier ihre Selbstzerstörung inszenieren.

Jugendschützer, die diese Seiten intensiv beobachten und sie gerne bekämpfen würden, stehen dem Phänomen aus rechtlichen Gründen meistens machtlos gegenüber. Der Film will die wahnhaften, inneren Welten, denen die Anorexie-Kranken verfallen sind, erkunden und einen Eindruck vermitteln, warum diese Krankheit so schwer heilbar ist. Denn der Logik der Süchtigen ist mit gesundem Menschenverstand nicht beizukommen. Das machen alle Betroffenen in diesem Film deutlich. Und doch bekommt der Zuschauer einen tiefen Einblick in die Seelen der Mädchen und Frauen, deren Zukunft und Überleben so bedroht sind.

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Das automatische Gehirn

Das automatische Gehirn
Am Beispiel von Martha und Jake, zwei Personen, die sich zufällig über den Weg laufen, zeigt die Dokumentation „Das automatische Gehirn“, dass über 90 Prozent unserer täglichen Handlungen unbewusst geschehen, wir also per „Autopilot“ von unserem Gehirn gesteuert werden. Aufwendige 3D-Animationen geben ungeahnte Einblicke tief in die Köpfe von Martha und Jake. Sie zeigen: Der Verstand ist schnell überfordert, wenn es darum geht, uns sicher durch den Alltag zu navigieren. Es ist erstaunlich, wie wenig Einfluss er auf unsere Entscheidungen hat. Wie tickt der Mensch (mehr …)

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