Maschinen im Krieg -Panzer- TV Reportage

Maschinen im Krieg  -Panzer-  TV Reportage

Die Vogtländische Maschinenfabrik AG (VOMAG) war ein bedeutendes Unternehmen der sächsischen Stadt Plauen. Sie war ab der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert solider Arbeitgeber für bis zu 6000 Mitarbeiter und damit eines der größten Unternehmen in der Plauener Geschichte. Die Produktion der berühmten „Plauener Spitze“, durch die die Stadt ihren Weltruf erlangte, ging im Wesentlichen auf die in der VOMAG gefertigten Stickmaschinen zurück.

BABI JAR – Das vergessene Massaker

BABI JAR – Das vergessene Massaker

Es war die größte Massenerschießung des Zweiten Weltkriegs und doch ist das Massaker von Babi Jar den Wenigsten ein Begriff. Im September 1941 ermordeten deutsche Wehrmachtsangehörige am Rande einer Schlucht der ukrainischen Hauptstadt Kiew 33.771 Juden, Frauen, Kinder und Greise.
Zwei Tage dauerte das Grauen, am 20. Januar 1942 wurde die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen. Die planmäßige Vernichtung aber hatte da längst begonnen, wie diese erschütternde Dokumentation zeigt.
In der Erinnerung der Nachgeborenen steht „Auschwitz“ als Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden. Der Vernichtungswille und die planmäßige Organisation des Mordens hatten aber eine Vorgeschichte, deren Blutspur mit dem Überfall auf die Sowjetunion immer breiter wurde. Babi Jar war der Vorläufer von Auschwitz — der Mord nach Dienstplan.
Im Schichtbetrieb wurden die hilflosen Opfer erschossen und anschließend im Massengrab verscharrt. 1968 werden einige der Täter vom Landgericht Darmstadt wegen Beihilfe zum Mord verurteilt, andere freigesprochen. „Die Angeklagten saßen wie versteinert da, so als ob sie das nichts anginge“, erinnert sich Peter Gehrisch, einer der Geschworenen. Unter den Angeklagten ein Frankfurter Bankdirektor, ein Kaufmann aus Neu-Isenburg, ein Steuersekretär aus Königsbrunn, ein Prokurist aus , ein Arbeiter aus Bremen usw.
Elf Angeklagte holte hier ihre NS-Vergangenheit ein. So wie sie waren auch die anderen SS-Männer, Polizisten und Soldaten nach dem Krieg mühelos in ihre bürgerliche Existenz zurückgekehrt. „Es ist nicht einer aufgestanden, irgendeine Person, die gesagt hat, ich habe Gewissenbisse, ich kann nachts nicht schlafen. Ich sehe die Schreie der Frauen und Kinder. Es lässt mich nicht schlafen, ich habe gesündigt“, erklärt der Filmregisseur Artur Brauner erschüttert.
49 Verwandte hat er im Holocaust verloren, einige gehören zu den 1,5 Millionen Juden, die in der Ukraine ermordet wurden. Stellvertretend für viele andere zeichnet die Dokumentation den Weg zweier Täter nach Originaldokumenten und lässt Angehörige zu Wort kommen.
Ein schockierendes Zeugnis der Normalität des Verbrechens, denn es zeigt, dass die Mörder keine Bestien, sondern Männer waren, die fest daran glaubten, das Richtige zu tun, und die das Morden als Arbeitsauftrag begriffen.

Die Sklaven der Gaskammer: Das jüdische Sonderkommando in Auschwitz

Die Sklaven der Gaskammer: Das jüdische Sonderkommando in Auschwitz

Dieser Film erzählt die Leidens- und Überlebensgeschichten von Häftlingen des sogenannten Sonderkommandos in den Krematorien von Auschwitz-Birkenau. Nur wenige “Sonderkommando-Häftlinge” haben überlebt und von diesen Überlebenden sind auch nur wenige bereit, über ihre Erlebnisse zu berichten. Viele von ihnen schämen sich bis heute, weil sie als Juden gezwungen worden waren, an der physischen Vernichtung anderer Juden aktiv teilzunehmen. Für diesen Film brachen einige von ihnen erstmals ihr Schweigen und bezeugen die Vorgänge im Zentrum des industrialisierten Massenmordes. Sie taten dies auch deswegen, weil heute – Jahrzehnte nach dem Holocaust – immer häufiger unwidersprochen behauptet wird, die Gaskammern hätten niemals existiert.

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Schlimmer als Krieg – Völkermorde

Schlimmer als Krieg – Völkermorde

„Wir haben in den anderen keine Menschen gesehen“, erzählt der ehemalige SS-Mann Otto-Ernst Duscheleit in Berlin dem amerikanischen Politologen Daniel Jonah Goldhagen und zitiert anschließend Anne Frank: „Die Menschen, die andere als minderwertig ansehen, schließen sich durch diese Haltung aus der menschlichen Gemeinschaft aus.“ Immer wieder steht die Weltöffentlichkeit fassungslos vor brutalen Mordkampagnen, die in verschiedenen Erdteilen verübt werden. Die Opferzahl der vergangenen 100 Jahre liegt bei mehr als 100 Millionen Menschen. Mehr als durch alle Kriege in diesen hundert Jahren umkamen. Türken ermordeten mehr als eine Million Armenier während des Ersten Weltkriegs, Deutsche sechs Millionen Juden während des Zweiten Weltkriegs. In den 30er und 40er Jahren mordeten Japaner viele Millionen in Asien. Millionen starben unter dem stalinistischen Terror in der Sowjetunion. Die Liste lässt sich lange fortsetzen, bis in unsere Tage: Bosnien, Ruanda, Darfur. Doch wie kommt es zu diesen Taten, fragt sich Daniel Goldhagen. Er blickt auf Ursprung und Verlauf: Was bringt Menschen dazu, ihre Nachbarn — Männer, Frauen und Kinder — zu töten? Wie beginnt das Morden? Und wie hört es wieder auf? Und warum sehen wir meist tatenlos zu, wenn irgendwo ein brutaler und blutiger Völkermord stattfindet? Daniel Goldhagen hat vor einem Jahrzehnt in Deutschland Aufsehen erregt mit seinem Buch „Hitlers willige Vollstrecker“. Darin vertritt er u. a. die These, dass die Deutschen in der großen Mehrheit die Ermordung der Juden unterstützten. Das Buch löste eine kontroverse Diskussion aus. Goldhagen ist ein Wissenschaftler, der deutliche Positionen vertritt und will, dass Geschichte sich nicht wiederholt, sondern dass aus ihr Lehren gezogen werden. Von Berlin aus unternimmt er mit einem Filmteam eine Reise um die Welt und spricht mit Tätern und überlebenden Opfern, mit Ermittlern, Diplomaten, Polizisten, Politikern.

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