easy.vegan – Film über Veganismus (2009)

easy.vegan – Film über Veganismus (2009)

Du denkst, vegan zu leben bedeutet Verzicht, ist unrealistisch und heutzutage sowieso nicht umsetzbar?

Ganz im Gegenteil. In Zeiten von Umweltzerstörung, unermesslicher Tierausbeutung und Überfettung ist es dringend an der Zeit, einen Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen.

easy.vegan räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie wichtig es heute ist, seine Lebensgewohnheiten zu überdenken. Der Film behandelt die gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Gründe, die eine vegane Lebensweise heute so wichtig machen.

easy.vegan – es ist so einfach.

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Earthlings – Erdlinge (2005)

Earthlings/Erdlinge ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen.

Mit einer Betrachtung bezüglich Tierzucht, Tierheimen sowie Massentierhaltung, des Leder- und Pelzhandels, der Sport- und Unterhaltungsindustrie, sowie der medizinischen und wissenschaftlichen Nutzung, will Earthlings unter Verwendung von versteckten Kameras und heimlich gemachten Bildaufnahmen das tägliche Elend der Tiere zeigen. In der Dokumentation wird es auf die Profitgier von Industriezweigen, die Tierprodukte vermarkten und daher wirtschaftlich von der Nutzung der Tiere abhängig sind, zurückgeführt.

Pflichtdoku für jede/n, die/der in irgendeiner Form Tierprodukte konsumiert!!! Schaut sie euch an! Schaut nicht weg! WACHT AUF!!!

All My Heroes Still Wear Masks (2002)

All My Heroes Still Wear Masks (2002)

Kurze Doku, die Aktionen der A.L.F. (Animal Liberation Front) zeigt, bei denen sie Tiere aus Tierversuchslaboren in katastrophalen Umständen befreien. Zum Teil extrem schockierende Bilder!

Was die A.L.F. da eigentlich leistet, ist überhaupt nicht in Worte zu fassen.

Behind the Mask – A.L.F. (2006)

Behind the Mask – A.L.F. (2006)

Was bewegt Menschen dazu, ihre eigene Freiheit zu riskieren, um Tiere aus ihrer mörderischen Ausbeutung zu befreien? Shannon Keith geht in ihrer kontroversiellen Dokumentation dieser und anderen Fragen zur ALF (Animal Liberation Front, laut FBI „number one domestic terrorist threat“) und zur Tierbefreiungsbewegung in Interviews mit früheren ALF-Aktivist_innen wie Keith Mann, Rod Coronado, Melanie Arnold, John Curtin und Ronnie Lee nach. Zusätzlich sind z.T. zuvor unveröffentliche Aufnahmen von Befreiungen zu sehen und auch einige prominente Aktivist_innen wie Kevin Kjonaas von SHAC (Stop Huntingdon Animal Cruelty) kommen zu Wort.

Nie wieder Fleisch – Rettet der neue Vegetarismus die Welt?

Nie wieder Fleisch – Rettet der neue Vegetarismus die Welt?

Seit 1960 hat sich der Pro-Kopf-Verzehr mehr als verdoppelt. Fleisch ist heute so billig wie nie. Zum ersten Mal in der Geschichte essen Menschen aus den unteren sozialen Schichten mehr Fleisch als die besser Situierten.
Bei Tierschützern sind unser Fleischkonsum und die damit verbundene Massentierhaltung schon lange in der Kritik. Inzwischen ist das Bewusstsein von den negativen Folgen für die Tiere und die Umwelt auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Deutsche wollen sich heute ethisch korrekt ernähren. Bis zu 9 %, heißt es, verzichten mittlerweile ganz auf Fleisch. Andere wollen zumindest wissen, wo das Fleisch auf ihrem Teller herkommt und wie die Tiere, von denen es stammt, gehalten wurden. Sie kaufen Biofleisch, weil die Bedingungen für die Tiere dort als besser gelten als in konventionellen Betrieben.
Die Konsequenzen der Massentierhaltung für die Tiere

Doch der Marktanteil von Biofleisch ist marginal. 98% des Fleisches, das wir essen, stammt aus konventionellen Betrieben, die zu immer größeren Tierzahlen tendieren. Discounter locken ihre Kunden mit Billigangeboten. Mit einem Marktanteil von 42 % am Lebensmitteleinzelhandel diktieren sie oft den Preis. Die Folge: Bei steigenden Produktionskosten herrscht ein Zwang zu immer weitergehender Rationalisierung. Durch die stete Erhöhung der Tierzahlen können die Produktionskosten so gering wie möglich gehalten werden. Das hat viele Konsequenzen für die Tiere.
Das Platzangebot für Nutztiere in konventionellen Betrieben ist auf ein Mindestmaß beschränkt. Gerade gegen Ende der Mast stehen sie dicht gedrängt. Schweine in konventionellen Betrieben müssen zudem auf Betonspaltenböden stehen, wo sich die Exkremente nach unten durchdrücken. Das erspart dem Landwirt Arbeit. Tiergerecht ist es nicht.

Vegetarier haben gute Argumente auf Fleisch zu verzichten

Während die Masse der Gesellschaft bedenkenlos bis zu 3 Mal am Tag Fleisch isst, weil es billig ist und es sich jeder leisten kann, wächst die Anzahl derer, die diese Art des Fleischkonsums radikal ablehnen. Vegetarier oder Veganer haben viele überzeugende Argumente. Unser heutiger Fleischkonsum ist nicht nur den Tieren gegenüber moralisch fragwürdig, er belastet auch in erheblichem Masse die Umwelt.

2006 schockierte eine Studie der Welternährungsorganisation über die Folgen des globalen Fleischkonsums: „Livestock’s long shadow“. Bis zu 18 % der weltweiten Treibhausgase gehen danach auf das Konto der Fleischproduktion. Besonders problematisch: Der beim Verdauungsprozess der Wiederkäuer anfallende Ausstoß des hochwirksamen Treibhausgases Methan. Auch die Gülle der Tiere setzt Treibhausgase frei. Synthetische Kunstdünger, die zum Anbau der Futtermittel eingesetzt werden, verbrauchen bei der Herstellung viel fossile Energie, wodurch CO2 in die Atmosphäre gelangt. Auch die Abholzung der Regenwälder für den Anbau von eiweißhaltigem Soja, das auch hierzulande als Tierfutter dient, trägt zum Klimawandel bei.
Vegetarismus ist nachhaltiger, aber nicht die Lösung

Eine erheblich bessere Umweltbilanz bescheinigt Nachhaltigkeitsexperte Karl von Koerber der vegetarischen Ernährungsweise. Solange man Milchprodukte zu sich nehme, sei diese Art der Ernährung auch völlig gesund. Nicht empfehlenswert ist es dagegen aus Sicht des Ernährungswissenschaftlers, sich vegan zu ernähren, also ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Das kann zu Mangelerscheinungen führen. Von Koerber empfiehlt einen deutlichen reduzierten Fleischkonsum. Doch ganz auf Fleisch zu verzichten mache keinen Sinn. Vor allem die Wiederkäuer sieht er als unverzichtbare Lieferanten hochqualitativer Nahrungsmittel, da nur sie Gras in Milch und Fleisch verwandeln können. Weil viele landwirtschaftliche Flächen gar nicht für den Anbau von Getreide geeignet seien, sei die Beweidung zum Beispiel von Hanglagen durch Wiederkäuer durchaus sinnvoll und wertvoll im Hinblick auf die Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung.
Bis 2050 soll sich der Fleischkonsum weltweit mehr als verdoppeln

Das Problem für die Umwelt ist nicht, dass wir überhaupt Fleisch essen, sondern wie viel wir essen. Besonders kritisch wird die Situation, wenn sich der Fleischkonsum wie prognostiziert bis 2050 weltweit nochmals mehr als verdoppelt. Doch auch aus gesundheitlichen Gründen sollten wir weniger Fleisch essen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 300 bis 600 Gramm pro Woche. Der Deutsche isst im Durchschnitt das Drei- bis Vierfache.

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