Paradise or Oblivion? (2012)

Paradise or Oblivion? (2012)

In dieser Dokumentation wird dem Zuschauer kurz und knapp vor Augen geführt, woran unser komplettes heutiges Wertesystem krankt: der Ausrichtung am sowie der Abhängigkeit von werte-losem Geld; daraus resultierend: dem von jedem Menschen geforderten rücksichtslosen Egoismus als einzig wahre Maxime unserer Gesellschaft; eine Gesellschaft nämlich, in der alle Beteiligten ihren Lebenssinn entweder auf die Befriedigung rein materieller Grund-/Komfort-/Luxus-Bedürfnisse richten müssen oder elendigerweise allein nur noch auf den Kampf ums nackte Überleben.

Wir brauchen ein ganz neues Wertesystem, das nicht den momentan herrschenden kollektiv-suizidalen Methoden von Politik, Gesetz und Wirtschaft entspringt, sondern der freiheitlichen Lebensbejahung des Menschen selbst. Ein ethisch-moralisches System, in dem jeder Mensch (nicht nur auf dem Papier) gleich ist und damit auch gleichberechtigten Zugang zu den Ressourcen unseres Planeten hat. Die bewusst aufrecht erhaltene Knappheit von Gütern sowie die ungerechte Verteilung bzw. bewusste Vorenthaltung von Grund und Boden ist die Ursache für Armut, für Leid, für Hunger, für Kriminalität, für Arbeitslosigkeit, für Krankheit, für Kriege — kurzum: für alle unsere derzeitigen globalen gesellschaftlichen Probleme.

Die Ressourcen unseres Planeten aber — in Verbindung mit unserem heutigen ausgereiften Stand der maschinellen Automatisation, der (computerbasierten) Kybernetik und der wissenschaftlichen Erkenntnisse — könnten allen Menschen ein Leben im Überfluss gewähren. Das ist keine Utopie — es ist eine Tatsache!

DOKU: Europa – Entstehung eines Kontinents

DOKU: Europa – Entstehung eines Kontinents

Wie sah es vor 40.000 Jahren auf dem europäischen Kontinent aus, als sich der moderne Mensch hier niederließ? Wie vor 65 Millionen Jahren, als die Dinosaurier ausstarben, die die Welt so lange beherrscht hatten? Und vor 600 Millionen Jahren, als die ersten Formen komplexen Lebens auftauchten? Filmemacher und Schauspieler Antoine de Maximy begibt sich zu den schönsten Naturschauplätzen Europas und lässt sie die Geschichte des Kontinents erzählen. Er besucht Orte, an denen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Sturmfluten eine sich ewig wandelnde Landschaft modellieren. Wissenschaftler erläutern die wechselvolle Geschichte, schätzen Risiken für die Bevölkerung ab und enthüllen die Geheimnisse dieser Landstriche. Zunächst kommen Menschen zu Wort, die wahrhaft welterschütternde Ereignisse miterlebt haben, etwa Zeugen des jüngsten Erdbebens in der Türkei oder ein Fluglotse, der im Dienst war, als der Ausbruch des isländischen Vulkans 2010 den europäischen Flugverkehr lahmlegte. Dann geht es schrittweise rückwärts auf der Suche nach dem ältesten Puzzlestein der Entstehung Europas. Antoine de Maximy wählt für jede Station einen passenden Ort: So steht eine Fabrik für die Industrielle Revolution und verweist auf die Entstehungszeit der ersten Pflanzen, die dann schließlich zu Kohle wurden. Die Formation der Alpen erforscht er in einem Wintersportort und die isländischen Vulkane und Geysire symbolisieren die Geburtsstunde Europas.

DOKU: Die Bernsteinstraße

DOKU: Die Bernsteinstraße

„Gold des Meeres“ oder auch „Tränen der Götter“ wird der Bernstein genannt. Das fossile Harz war bereits bei Herrschern des Altertums beliebt. So stießen Archäologen auf Schmuckstücke aus Bernstein sowohl in Gräbern altägyptischer Pharaonen als auch bei Grabungen rund um Troja. Aber gab es vor über 3.000 Jahren tatsächlich Handelsrouten zwischen der Ostsee und den Gestaden Griechenlands und Ägyptens? Der Dokumentarfilm folgt den Spuren der Bernsteinhändler der Antike und entdeckt in Bernstorf bei Freising eine versunkene, durch Bernsteinhandel einst unermesslich reiche Stadt.

Bernstein ist ein ganz besonderes Material. Es ist brennbar, lässt sich elektrostatisch aufladen und konserviert Zeugnisse des Lebens über Millionen von Jahren. Magische Kräfte wurden dem Bernstein einst zugeschrieben. Mächtige Herrscher verlangten nach dem sogenannten Gold des Meeres. In den Grabkammern von Tutenchamun, Nofretete und dem Fürsten von Qatna wurde das fossile Harz entdeckt. Heinrich Schliemann fand ihn bei seinen Grabungen zu Troja. Der mystische Stein war ein Geschenk für Könige – wie das legendäre und seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Bernsteinzimmer an den russischen Zaren.

Doch woher stammte der Bernstein – die „Tränen der Götter“ – in den Gräbern der Pharaonen und Könige der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass baltisches Ostseeharz vor über 3.000 Jahren nach Ägypten, Syrien und Griechenland gelangte? Neueste Untersuchungsmethoden offenbaren den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit seine genaue Herkunft. Und tatsächlich stammt der Bernstein in den Grabkammern der Bronzezeit aus der Ostsee.

Eine uralte Tausende Kilometer lange Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt – vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – verbunden haben. Aber welchen Weg wählten die Männer der Pharaonen? Eine neue Grabung zeigt, dass er mitten durch Deutschland führte. Eine alte Sage gab den entscheidenden Hinweis auf eine versunkene, unermesslich reiche Stadt in Bayern. Archäologen haben sie gefunden – Bernstorf bei Freising. Dort wurden ein rätselhaftes Bernsteinsteinsiegel und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Das in Bernstein geritzte Gesicht zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen „Goldmaske des Agamemnon“.

Mit aufwändigen Reenactments und Computeranimationen folgt der Dokumentarfilm den Fährten der Bernstein-Händler der Pharaonen von Ägypten, über Mykene, die Alpen, nach Deutschland bis an die Küsten Samlands. Das Roadmovie durch die Bronzezeit wird wissenschaftlich begleitet durch die Entdeckungen eines jungen Archäologen, die offenbaren, wie begehrt und umkämpft die „Tränen der Götter“ einst waren.

Liga der Milliardäre – Fußball in der Ukraine

Liga der Milliardäre – Fußball in der Ukraine

Erst holten sie ihre regionalen Fußballklubs aus der Versenkung, dann halfen sie, Spiele der Fußball-Europameisterschaft ins Land zu holen. Den ukrainischen Oligarchen Rinat Achmetow, Grigori und Igor Surkis, Petro Dyminski und Alexander Jaroslawski sind ihre Firmen, ihre Milliarden und ihr Einfluss offenbar nicht genug. Seit Jahren investieren die Wirtschaftsbosse enorme Summen in ihre jeweiligen Fußballklubs: Rinat Achmetov in Schachtjor Donezk, die Brüder Surkis in Dynamo Kiew, Petro Dyminski in Karpaty Lemberg und Alexander Jaroslawski in Metalist Charkiv.

Die Oligarchen bestimmen über Spieler, Klubs, Stadien und die Übertragungsrechte, einige auch über Fernsehsender und Zeitungen. Sie sind bestens vernetzt. Enge Beziehungen zu führenden Politikern der Ukraine helfen. Beliebt haben sie sich damit nicht gemacht. Nach zwei Jahrzehnten sowohl der Bereicherung und als auch des Investments in ihr Land hat die Kritik aus dem Volk zugenommen und die Oligarchen vorsichtig werden lassen – besonders gegenüber Journalisten.

Wer sind diese schwerreichen Männer, und was steckt hinter dem großen Engagement für den Fußball? Der Wunsch nach einem positiven Image oder doch nur die menschliche Leidenschaft für den Sport? Fragen, denen ZDF-Reporter Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf nachgehen wollen.

Es wird kein einfaches Unterfangen. Vereinbarte Interviews werden kurzfristig verschoben oder abgesagt, Einladungen in die privaten Villen und auf Jachten zurück genommen. Ihren Reichtum wollen die Mächtigen des Landes der Öffentlichkeit nicht mehr zeigen. Dennoch gelingen dem ZDF-Team interessante Einblicke hinter die Kulissen des Fußballs, Einblicke in die Meisterschaft der Strippenzieher.

DOKU: Drogenschmuggel Extrem

DOKU: Drogenschmuggel Extrem

Jedes Jahr werden mehrere Millionen Tonnen harte Drogen in die USA geschmuggelt. Dabei nutzen die Kartelle immer raffiniertere Methoden, um ihre Ware an den Mann zu bringen. Früher wurden von der kolumbianischen Mafia vorwiegend Schnellboote eingesetzt, um große Mengen Kokain über den Seeweg in die Vereinigten Staaten zu schleusen. Doch viele dieser Schiffe verunglückten bei hohen Geschwindigkeiten auf dem Meer. Seitdem betreiben die Drogen-Barone mit speziell konstruierten Tauchbooten einen noch größeren Aufwand. Diese so genannten „Semi-Subs“ können bis zu acht Tonnen Kokain transportieren – mit einem Gegenwert von rund 160 Millionen Dollar. In anderen Fällen kommen die Drogen per Ultra-Leichtflieger oder durch Tunnelsysteme ins Land. Und sogar Hunde werden als Kuriere missbraucht.

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Naica – Die Höhle der Riesenkristalle

Naica – Die Höhle der Riesenkristalle

Im Bergbaugebiet des nordmexikanischen Bundesstaates Chihuahua wurden nahe der Stadt Naica im Jahr 2000 mehrere Hoehlen mit riesigen Kristallen aus Marienglas beziehungsweise Selenit gefunden. Diese Gipsart besitzt einen besonders hohen Reinheitsgrad. Die bei Naica entdeckten Kristalle sind die bislang groessten natuerlich gewachsenen Selenitkristalle der Welt und erreichen eine Laenge von bis zu 14 Metern und ein Gewicht von bis zu 50 Tonnen.

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Der Agentenaustausch des Jahrhunderts: Abel – Powers

Der Agentenaustausch des Jahrhunderts: Abel – Powers

Am 10. Februar 1962, auf der Glienicker Brücke im Westlichen Berlin, machten die UDSSR und die USA den Austausch des Jahrhunderts.
Auf dem Höhepunkt des kalten Kriegs stellen zwei unvereinbare Feinde ihre Feindseligkeiten ein und trafen sich auf halben Wege. Statt die gefangenen Spione zu exekutieren entschieden sie sich einen Austausch vorzunehmen. Zum einen handelte es sich um den amerikanischen Spion und Piloten Harry Powers auf der russischen Seite war es der legendäre Spion Rudolf Abel. Zum ersten Mal erzählen die Tochter von Abel sowie der Sohn von Powers, die bei dem Austausch Zeugen waren, von dem einzigartigen Treffen auf der Brücke.

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