Genie und Wahnsinn – Der Fall Karl Hans Janke

Genie und Wahnsinn – Der Fall Karl Hans Janke

krasser Shit!
Karl-Hans Janke wird als fast vierzigjähriger Mann Ende der 1940er-Jahre mit der Diagnose Schizophrenie in die Psychiatrie eingewiesen. Mit einer staatsfeindlichen Bemerkung gegen die noch junge DDR hatte er auf sich aufmerksam gemacht. Eine Haftstrafe bleibt ihm erspart, doch die Psychiatrie wird er nie wieder verlassen.
Janke ist ein Eigenbrödler, schrullig, unbeherrscht, aber auch genial. In seinem Kopf entstehen fortwährend Erfindungen: Dinge für den Alltag, aber auch industrielle Hühnerfarmen, eine Art Kugelschreiber oder zusammenlegbare Weihnachtsbäume. Ein Arzt der Anstalt diagnostiziert bei Janke wahnhaftes Erfinden. Aber es sind keine Spinnereien, die Janke zeichnet, baut und beschreibt – und das in der Atmosphäre des Krankenhauses, die kaum die Kreativität fördert. Der Erfinder korrespondiert mit Ministerien und Patentämtern, Janke wird zu Gesprächen geladen und hält Vorträge im Krankenhaus. Er befasst sich mit Weltraumflügen und mit der Lösung der Energieprobleme der Menschheit. Lange bevor sich die offizielle Wissenschaft dem Thema widmet, forscht er nach alternativen Energien. Im Jahre 2006 werden zwei Patentschriften gefunden, die belegen, dass Janke bereits 1938 das Prinzip des Navigationsgerätes erfand und sein Patent auf den Hubschrauber datiert früher als das anderer.
Janke stirbt 1988 in Hubertusburg, wo er 38 Jahre gelebt hatte. Ein Mensch zwischen Genie und Wahnsinn, dessen Erfindungen und Zeichnungen in den letzten Jahren in großen Ausstellungen zu sehen waren.

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Am Limit (2007)

Am Limit (2007)

Die Sportdokumentation zeigt die Brüder Thomas und Alexander Huber beim Klettern in Patagonien und auf dem Granitfelsen „El Capitan“ im Yosemite Valley (USA). Einen wichtigen Teil nimmt der Versuch einer Speedbegehung der 1000 Meter hohen Route „The Nose“ ein, bei dem die beiden Sportler den damaligen Geschwindigkeitsrekord von 2:48:30 Stunden, welcher im September 2002 von Hans Florine und Yuji Hirayama aufgestellt worden war, brechen wollen.

Im Februar 2006 versuchen die zwei Extremkletterer, die drei Gipfel der Cerro Torre-Gruppe in Patagonien zu überschreiten.

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Die Huberbuam – Extremkletterer (2011)

Die Huberbuam – Extremkletterer (2011)

Die Profikletterer Thomas und Alexander Huber haben erreicht, wovon jeder junge Bergsteiger träumt: spektakuläre Klettererfolge rund um den Globus, Sponsorenverträge und Vortragstourneen vor ausverkauften Hallen. Wer dabei glaubt, sie hätten ihr Hobby zum Beruf gemacht, der irrt: Bergsteigen war nie ihr Hobby. Es war immer das Wichtigste.

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Einsatz in der Südwand – Die neue Dimension der Bergrettung – 3sat

Einsatz in der Südwand – Die neue Dimension der Bergrettung – 3sat

Weltweit suchen Bergrettungsprofis schon seit langem nach neuen Techniken und Methoden, die die Sicherheit in den Bergen erhöhen und Einsätze in jeder Situation möglich machen. Jetzt kommt eine solche Technik erstmals zum Einsatz, das weltweit erste „Navigationssystem für die Bergrettung“ wird in der Dachstein-Südwand getestet.

Der Film „Einsatz in der Südwand“ erzählt die spannende Geschichte dieses einmaligen wissenschaftlich-technischen Projekts und begleitet Wissenschaftler der TU Dresden, Vermessungsspezialisten aus Österreich und die Bergretter aus Ramsau am Dachstein bei ihrem Versuch, eine bislang nicht gewagte Rettungsübung in der Dachstein-Südwand durchzuführen – ohne Sicht, nur geleitet per Satellitennavigation und digitaler Karte. Zum ersten Mal sind die Ramsauer Bergretter absichtlich bei dichtem Nebel in die gewaltige Wand gestiegen und haben sich dabei nur durch die neue Navigationstechnologie führen lassen – denn sie wissen, dass eine solche Technik die Bergrettung revolutionieren kann.

Rasch wechselnde Wetterbedingungen

Denn im Notfall zählt in den Bergen jede Minute. Bergretter müssen daher immer raus. Ihre Einsätze finden in der Regel bei schlechten Wetter- und damit verbunden schlechten Sicht-Bedingungen oder auch nach Einbruch der Dunkelheit statt. Die Folge: Nur allzu oft müssen Einsätze abgebrochen und verschoben werden, weil die Retter das Unfallopfer nicht genau lokalisieren können oder in Dunkelheit oder Schneetreiben keine sichere Route finden. Für diejenigen, die sich im Berg verstiegen haben, die abgerutscht sind oder einfach vor Erschöpfung nicht mehr weiter können, können solche Verzögerungen den Tod bedeuten.

Für die Südwand des Dachsteins in Österreich gilt dies besonders. Diese riesige Wand ragt bis zu 900 Meter hoch in den Himmel. Durchzogen von gewaltigen Pfeilern, Spalten und überhängenden Felsdächern ist die Südwand des Hohen Dachsteins eine der größten Herausforderungen für Bergsteiger in den Alpen. Mehr als 700 Menschen wurden bislang am Dachstein Opfer von Bergunfällen, etwa 130 bezahlten ihren Drang nach oben mit dem Leben.

Neue Navigationstechnologie für die Bergrettung

Für das neue System haben Vermessungsspezialisten aus Österreich mit hohem Aufwand die Dachstein-Südwand per Laserscanner vermessen. Kartographen der TU Dresden haben daraus mit einer bis jetzt nicht gekannten Genauigkeit eine virtuelle 3-D-Karte der Wand erstellt und Navigationsexperten ein Gerät entwickelt, dass im harten Outdoor-Einsatz auch bestehen kann. Mit einer exakten Positionsbestimmung des Rettungsteams ist es jetzt möglich, auch ohne Sicht den Weg durch die Wand zu finden – zumindest in der Theorie.

Der Film „Einsatz in der Südwand“ ist bei der praktischen Erprobung dabei und zeigt, ob sich das System auch im konkreten Bergrettungsalltag bewährt. Damit wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Bergrettung aufgeschlagen. Wenn das System funktioniert, werden in Zukunft Rettungseinsätze möglich sein, an denen selbst erfahrene Bergretter heute noch scheitern und können Menschen im Gebirge aus Gefahren gerettet werden, in denen sie heute noch allzu oft ihr Leben verlieren.

Einsatz in der Südwand – Die neue Dimension der Bergrettung – 3sat

Wales – Eine Reise ins Schmalspurparadies

Wales – Eine Reise ins Schmalspurparadies

Wohl nirgendwo sonst in Europa sind auf so kleinem Raum so viele Naturschönheiten und so viele historische Eisenbahnlinien vereint wie in dem kleinen Land Wales an der Westküste Großbritanniens. Schauplatz der Dokumentation ist der Norden von Wales, der fast zur Hälfte als Nationalpark ausgewiesen ist. In der Gebirgswelt des Snowdonia Nationalpark fährt seit über 100 Jahren die Touristenbahn Snowdon Mountain Railway. Sie kämpft sich mit Dampfloks noch aus ihren Anfangsjahren per Zahnradantrieb den höchsten Berg von Wales hinauf, den Mount Snowdon — ein atemberaubendes und unvergessliches Erlebnis.

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