Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika – ARD

Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika – ARD

Die vielbeschworene, allmächtige jüdische Lobby ist das Stereotyp antisemitischer Vorurteile und Verschwörungstheorien schlechthin. Der deutsch-israelische Journalist und Filmautor Uri Schneider zeigt, dass es sie wirklich gibt.

Die jüdische Lobby beherrscht die Wall Street. Sie kontrolliert die Filmindustrie Hollywoods, die internationalen Medien, und – am wichtigsten von allem – sie zieht die Fäden der amerikanischen Weltpolitik. Über kaum etwas werden rund um den Globus mehr Mythen und Legenden gesponnen als über den Einfluss des Judentums.

Ihr größtes Spielfeld ist Washington, wo Lobbyismus so amerikanisch ist wie Baseball oder Apple Pie. Hier sind die Lobbygruppen eine Industrie, die sechs Milliarden Dollar im Jahr umsetzt und einen der größten Wirtschaftsfaktoren der Region darstellt. Bei seiner spannenden Suche nach dem jüdischen Einfluss auf die amerikanische Politik räumt Schneider jedoch gleichzeitig mit verhängnisvollen Vorurteilen auf. Denn die Juden Amerikas sprechen längst nicht mehr nur mit einer Stimme. Galt die jüdische Lobby bislang als eine konservative Gruppe, die sich bedingungslos hinter Israel und dessen Politik stellte, hat sich dieses Bild zwischenzeitlich stark geändert. Hauptgrund dafür ist der Einzug Barak Obamas ins Weiße Haus. Während seine Vorgänger nämlich meist ohne lange Debatten die Politik Israels unterstützten, verfolgt Präsident Obama eine politische Linie, die Israel eine Mitverantwortung für die scheinbar ausweglose Lage in Nahost zuweist. Obamas neue Linie gab auch neuen Kräften unter den Juden Amerikas unverhofften Auftrieb: So bekam eine junge Gruppe friedensbewegter jüdischer Lobbyisten namens ‚J Street‘ mit Obama einen Rückenwind, von dem sie vor einem Jahr nur träumen konnte. Die Stimmen von Amerikas Juden in der Politik sind damit differenzierter geworden, die Suche nach einem Ausweg aus der Sackgasse im Nahen Osten hat an Intensität gewonnen.

Uri Schneider porträtiert bei seiner Spurensuche, die ihn auch zu Obamas politischen Anfängen nach Chicago führte, Konservative wie Liberale. Er begleitet die Lobbyisten unterschiedlicher Couleur auf die Flure und in die Abgeordnetenbüros im Kapitol. Sein Film korrigiert dabei nicht nur das antisemitische Bild vom bestimmenden jüdischen Einfluss auf den Kurs Amerikas, er vermittelt darüber hinaus auch durchaus überraschende Einblicke in Funktionsweise amerikanischer Politik.

Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika – ARD

Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika

Die jüdische Lobby – Spurensuche in Amerika

Manche meinen, die jüdische Lobby beherrsche die Wall Street. Sie kontrolliere die Filmindustrie Hollywoods, die internationalen Medien, und sie ziehe die Fäden der amerikanischen Weltpolitik, heißt es. Über kaum etwas werden rund um den Globus mehr Mythen und Legenden gesponnen als über den Einfluss des Judentums. Eine allmächtige jüdische Lobby ist das Stereotyp antisemitischer Vorurteile und Verschwörungstheorien schlechthin. Der deutsch-israelische Journalist und Filmautor Uri Schneider zeigt in seiner Dokumentation: Es gibt sie wirklich, die vielbeschworene jüdische Lobby. Ihr größtes Spielfeld ist Washington, wo Lobbyismus so amerikanisch ist wie Baseball oder Apple Pie. Hier sind die Lobbygruppen eine Industrie, die sechs Milliarden Dollar im Jahr umsetzt und einen der größten Wirtschaftsfaktoren der Region darstellt. Bei seiner spannenden Suche nach dem jüdischen Einfluss auf die amerikanische Politik räumt Schneider jedoch gleichzeitig mit verhängnisvollen Vorurteilen auf. Denn die Juden Amerikas sprechen längst nicht mehr nur mit einer Stimme.

Jakob von Metzler – Tod eines Bankiersohns

Jakob von Metzler – Tod eines Bankiersohns
Kaum ein Verbrechen der vergangenen Jahre hat die Nation so bewegt wie die Entführung und Ermordung des Bankiersohns Jakob von Metzler. Das Opfer: Ein elfjähriger Junge mit einnehmendem Lachen, fröhlich, aufgeweckt, beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Der Täter: Magnus Gäfgen, ein 27 Jahre alter Jurastudent kurz vor dem Examen. Ein junger Mann, der sich jahrelang in seiner katholischen Gemeinde rührend in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert hat, der als höflich und hilfsbereit galt. Wie konnte es dazu kommen, dass dieser überdurchschnittlich intelligente (mehr …)

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Der eiskalte Mörder von Norwegen – Wer ist Anders Behring Breivik?

Der eiskalte Mörder von Norwegen – Wer ist Anders Behring Breivik?
Er sitzt jetzt in Einzelhaft, darf keinen Besuch empfangen, ist abgeschottet von der Umwelt. Anders Behring Breivik hat am 22. Juli eine ganze Nation in Schockstarre versetzt. 77 Menschen starben, als der 32-jährige Norweger erst eine Bombe im Regierungsviertel von Oslo zündete und dann auf der Insel Utoya gezielt Menschen erschoss. Die ‘ZDFzoom’-Autoren Beate Höbermann und Nicolai Piechota haben sich auf Spurensuche begeben. Was trieb den Attentäter? Warum mussten die Menschen sterben? Seit dem Tag des Attentats beschäftigen sich auch Psychologen, Forscher (mehr …)

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Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche

Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche

Es sollte wohl eine Dokumentation werden, in der mit ideologischen Ängsten vor moderner Technik aufgeräumt wird, und Fakten unvoreingenommen dargestellt werden. Dabei zeigte sich allerdings ein erschreckendes Bild:

* Die Sicherheitstests für Gen-Produkte sind laut unabhängigen Experten wie Gilles-Eric Seralini, Judy Carmen und Makiko Irisawa wissenschaftlich fragwürdig.
* Trotz mangelnder Test zeigen sich Gefahren wie Leber- und Nierenschäden bei Ratten; mit Gen-Futter ernährte Kühe sterben.
* Aufsichtsbehörden wie die amerikanische FDA und die europäische FSA werden von Leuten geleitet, die ganz offiziell Geld aus der Gen-Industrie beziehen. Die mangelnde Aufsicht bestätigen angesehene Polikiker wie Dennis Kucinich und Renate Künast.
* In Argentinien zeigt sich, dass Gen-Saat keineswegs den Pestizidbedarf senkt. Lediglich werden Bauern von teurem patentierten Saatgut und möglicherweise gesundheitsschädlichen Pestiziden abhängig.

Die Gen-Verschwörung
– eine Spurensuche
von Manfred Ladwig

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