Die Panzersammler

Die Panzersammler

Die ‚K1 Doku‘ ist zu Gast bei Menschen mit einer ganz besonderen Sammelleidenschaft: Anstatt Briefmarken oder Modellautos zu horten, haben sie sich auf Panzer spezialisiert. Hunderte Kampfmaschinen sind heute in Privatbesitz, darunter auch der russische ‚2S7‘, der britische ‚Scorpion‘ und der amerikanische ‚M18 Hellcat‘.
In modernen Kriegen überstehen selbst neue Panzer manchmal nicht eine einzige Schlacht. Im Frieden halten sie Jahrzehnte. Haben sie ihren Zweck erfüllt, werden sie entweder verschrottet oder ausgemustert. Die gut erhaltenen sind Sammlerobjekte für Militärliebhaber. Sie kaufen der Armee die Panzer ab und restaurieren sie. Heute sind hunderte der Kampfmaschinen in Privatbesitz

Kunst statt Rolex – Russlands Superreiche als Sammler und Mäzene

Kunst statt Rolex – Russlands Superreiche als Sammler und Mäzene

Rolex war gestern. Die neue Preziose der russischen Milliardäre und Neureichen heisst „Kunst“. Ganze Kollektionen gehen inzwischen bei den europäischen Auktionshäusern zu Spitzenpreisen über den Tisch — und wandern nach Russland. Dort schmücken sie die luxuriösen Villen ihrer neuen Eigentümer, die aber auch Stiftungen einrichten und manchmal ganze Museen finanzieren, um sich den Nimbus eines neuen Kulturadels zu geben. Die russischen Sammler kaufen zwar auch Werke der europäischen Kunstgeschichte und der Moderne, vor allem aber gilt: Russen kaufen Russen. Sie knüpfen damit an eine vorrevolutionäre Tradition an, als Privatmäzene die künstlerische Tradition und Avantgarde ihres eigenen Landes förderten, finanzierten und sammelten. Heute, wo Russlands öffentliche Gelder im Kulturbereich immer mehr schrumpfen, wird dieses milliardenschwere Engagement zunehmend wichtiger. Wo das staatliche Engagement für Kultur zurückgeht, fällt der Glanz umso heller auf die grosszügigen Spender. Die Dokumentation „Kunst statt Rolex?“ stellt russische Kunstsammler vor.

Playmobil – Der Kult um 7.5 cm Plastik

Playmobil – Der Kult um 7.5 cm Plastik

Das Playmobil-Männchen ist zum Generationen übergreifenden Kultobjekt avanciert. Ob als Bauarbeiter, Feuerwehrmann, Prinz oder Ritter, als Bäuerin, Friseurin, Polizistin oder Polarforscherin – wer den kleinen Kunststofffiguren verfallen ist, der sammelt sie alle. Und für die fränkische Firma geobra Brandstätter, die Playmobil vor 30 Jahren erfunden hat, sind die Plastikfiguren die Garanten für beständig steigende Umsatzzahlen. SPIEGEL TV begleitete die internationale Fangemeinde zur playmobil-Tauschbörse nach München, zur 30 Jahre-Jubiläumsausstellung nach Speyer und ins “Mekka” der Playmobil-Sammler: Zu den Produktionsstätten in Zirndorf und Dietenhofen bei Nürnberg.

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Die Brüder Grimm – Märchensammler

Die Brüder Grimm – Märchensammler

Auch 200 Jahre nach ihrem Erscheinen sind „Grimms Märchen“ immer noch die bekanntesten Geschichten deutscher Sprache in der Welt – aber was ist das Geheimnis von „Ritter Blaubart“ und „Schneewittchen“?

Ein japanischer Kult-Regisseur inszeniert „Rotkäppchen“ als Anime-Film im Terroristenmilieu. Matt Damon und Heath Ledger spielen die Brüder Grimm in einem opulenten Fantasy-Abenteuer von Terry Gilliam. Und überhaupt wäre Hollywood ohne die Drehbücher der Brüder Grimm um vieles ärmer: Hannibal Lecter oder Norman Bates aus Hitchcocks „Psycho“ – undenkbar ohne die Vorlagen vom frauenmordenden „Ritter Blaubart“ der Brüder Grimm. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – hat das nicht Walt Disney erfunden? Und auch in Japan hält man den „Wolf und die Sieben Geißlein“ für ein uraltes japanisches Märchen. Aber das beweist nur den unvorstellbaren Erfolg, mit dem diese Märchensammlung die Welt erobert hat.

Warum gerade sie? Warum die Brüder Grimm? Warum sind die fünf erhaltenen persönlichen Handexemplare der beiden Grimms von der UNESCO im Jahre 2005 zum „Weltdokumentenerbe“ erklärt worden? Der Film gibt Antworten auf diese Fragen und erzählt, wie die beiden Wissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm zum Märchensammeln gekommen sind, wie sie sich gegenüber dem Kulturimperialismus Napoleons behaupteten und das romantisch-nationale Projekt ihres Lebenswerks unbeirrt weiter verfolgten. Der Film zeigt aber auch eine erbitterte Diskussion: Kann man Kindern die oft grausamen Geschichten zumuten? Schon die Brüder Grimm selbst wurden deshalb hart kritisiert, worauf sie viele Märchen „entschärften“ und in den nächsten Auflagen eine kindgerechtere Sprache wählten.

Dennoch, weil soviel an Grausamkeit, Aberglaube und überholten Weltbildern in diesen Geschichten stecke, sind nach 1945 einige der Märchen von den Alliierten sogar verboten worden: Auch sie hätten mit dazu beigetragen, aus deutschen Kindern Bestien zu machen; vom Ofen der Hexe in „Hänsel und Gretel“ führe ein Weg zu den Gaskammern in Auschwitz. Heute sind Märchenerzählerinnen mit Grimms Märchen wieder in den Schulen unterwegs und bringen den Kindern wichtige moralische Grundwerte bei, findet Kristin Wardetzky, die Grande Dame der Erzählforschung. Neben ihr kommen unter anderen im Film zu Wort: der britische Regisseur Terry Gilliam, der Illustrator Roberto Innocenti, der Märchenforscher Heinz Rölleke und Prof. Hashimoto, Leiter des Grimm-Museums im japanischen Ishibashi.

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