Osteuropa: Wie viel(e) Europa(s)? | Mit offenen Karten | ARTE

„Mit offenen Karten“ gibt einen Überblick über die verschiedenen „Osteuropas“: Die baltischen Staaten wenden sich ganz entschieden dem Westen zu, um sich vor dem Expansionsstreben von Putins Russland zu schützen. Polen nimmt gern Wirtschaftsförderungen der EU in Anspruch. Und nicht zu vergessen jene Regierungen, die den europäischen Werten die kalte Schulter zeigen …

In der Folge des Zusammenbruchs der UdSSR hat sich die politische Geografie Osteuropas stark verändert. Die heute in diesem Gebiet existierenden Staaten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer kulturellen Identitäten und politischen Systeme stark voneinander. „Mit offenen Karten“ gibt einen Überblick über diese verschiedenen „Osteuropas“: Die baltischen Staaten wenden sich ganz entschieden dem Westen zu, um sich vor dem Expansionsstreben des unmittelbar benachbarten Putin-Russland zu schützen, insbesondere seit es die Krim annektiert hat. Polen, das dem russischen Nachbarn geschichtsbedingt ebenfalls nicht traut, nimmt gern Wirtschaftsförderungen der EU in Anspruch, aber um die kulturellen und politischen Werte der Europäer scheren sich die polnischen Machthaber nicht. Nicht zu vergessen jene Regierungen, die den europäischen Werten beharrlich die kalte Schulter zeigen und rechtsstaatliche Prinzipien im Stil eines Wladimir Putin verletzten oder gar noch weiter nach Osten in Richtung China schauen, wie Viktor Orbans Ungarn. Gezeigt wird auch, dass China die Bedeutung dieser „Osteuropas“ sehr gut verstanden hat und massiv in diese Länder investiert, wie die neuen Seidenstraßen und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Konkurrenzstreben gegenüber dem Westen beweisen.

Magazin (F 2021, 12 Min)

Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Russlands Überfall auf die Ukraine löst Entsetzen aus – vor allem in Europa. Viele hielten ihren Kontinent für eine „Oase des Friedens“. Doch wie friedlich war es nach 1945 wirklich bei uns?

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat es auf unserem Kontinent eine ganze Reihe von Kriegen und Konflikten gegeben. Nationalismus, Rassismus und das Streben nach Vormacht haben zu blutigen Auseinandersetzungen geführt. „ZDF-History“ geht auf Spurensuche.

Eine ganze Reihe von Konflikten

Putins Angriff auf die Ukraine ist nicht der einzige Feldzug des mächtigen Mannes im Kreml: Bereits in Tschetschenien und Georgien lässt er Panzer rollen, destabilisiert mit asymmetrischer Kriegsführung seine Nachbarn.

In den 1950er- und 1960er-Jahren finden Volksaufstände in der DDR, Ungarn und der Tschechoslowakei statt, die von den sozialistisch-autoritären Regimen brutal niedergeschlagen werden. Militär schießt auf Zivilisten, Hunderte finden in Berlin, Budapest und Prag den Tod. In Nordspanien kämpft seit 1959 die Untergrundorganisation ETA gegen die Franco-Diktatur und für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien – mit terroristischen Mitteln. In Irland führt die IRA über Jahrzehnte einen blutigen Bürgerkrieg gegen Großbritannien. Ihr Ziel: ein vereintes und unabhängiges Irland. Der „Bloody Sunday“ 1972, bei dem eine Spezialeinheit der britischen Armee 13 unbewaffnete Demonstranten erschießt, führt zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.

Immer wieder Kriege auf dem europäischen Kontinent

Nach dem Tod des jugoslawischen Staatschefs Josip Tito wachsen die Spannungen in dem Vielvölkerstaat kontinuierlich an und entladen sich schließlich in den 1990er-Jahren in einer Reihe blutiger Kriege, die mindestens 200.000 Menschen das Leben kosten. Im Kosovokrieg kommt es 1999 zum ersten Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach 1945. Bis heute ist die Intervention umstritten. Auch der Zerfall der Sowjetunion 1991 führt zu einer Reihe von Kriegen im erweiterten Europa, etwa zwischen Armenien und Aserbaidschan.

„ZDF-History“ wirft einen Blick auf diese und andere Konflikte und ordnet sie in den jeweiligen historischen Kontext ein. In einer Reihe von Gesprächen mit Expertinnen und Experten analysiert der Film, warum es nach den schrecklichen Erfahrungen der beiden Weltkriege auch nach 1945 immer wieder zu Kriegen auf dem europäischen Kontinent kam.

Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Kaukasus: Zwischen den Welten | Mit offenen Karten Reupload | ARTE

Jede Woche untersucht „Mit offenen Karten“ die politischen Kräfteverhältnisse in der Welt. In dieser Folge: Der Kaukasus war einst ein wichtiger strategischer Knotenpunkt zwischen dem Russischen, dem Persischen und dem Osmanischen Reich. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erwachten ethnische Spannungen in der an Öl- und Gasvorkommen reichen Region aufs Neue.

Der Kaukasus war einst ein wichtiger strategischer Knotenpunkt zwischen dem Russischen, dem Persischen und dem Osmanischen Reich. Trotzdem ist er für die meisten Europäer unbekanntes Terrain. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erwachten ethnische Spannungen in der an Öl- und Gasvorkommen reichen Region aufs Neue, in der Russland, die Türkei und Iran ihre Eigeninteressen fest im Blick haben. „Mit offenen Karten“ erläutert die Hintergründe des geopolitischen Konfliktpotenzials im Kaukasus.

Magazin (Frankreich 2021, 12 Min)

Kaliningrad: eine russische Enklave in der EU | Mit offenen Karten Reupload | ARTE

Die ehemals deutsche Stadt Kaliningrad, ein kleines, vom russischen Mutterland getrenntes Gebiet, liegt näher an Berlin als an Moskau. Für den Kreml ist das Vorteil und Nachteil zugleich: Einerseits besteht die Sorge, dass die Einwohner des einstigen Königsberg europäische Werte übernehmen könnten, andererseits hat Putin ein strategisches Interesse an diesem Vorposten im Westen.

Nach dem Ende der Sowjetunion wurde aus Kaliningrad ein kleines, vom russischen Mutterland getrenntes Gebiet, eingerahmt von den beiden EU-Ländern Litauen und Polen.
Die ehemals deutsche Stadt liegt näher an Berlin als an Moskau. Für den Kreml ist das Vorteil und Nachteil zugleich: Einerseits besteht die Sorge, dass die Einwohner des einstigen Königsberg europäische Werte übernehmen könnten, andererseits hat Putin ein strategisches Interesse an diesem Vorposten im Westen – insbesondere, wenn die Beziehungen zwischen Moskau, der NATO und der EU angespannt sind.

Magazin (F 2020, 12 Min)

Transnistrien – Ein Staat, den keiner anerkennt | Weltspiegel

Was genau ist Transnistrien? Wo liegt es? Und kann Transnistrien ein Schauplatz werden im Ukraine-Krieg?
ARD-Korrespondent Demian von Osten war für diese Doku im vergangenen Herbst – noch vor dem Krieg im Nachbarland Ukraine – in dieser Region, in der auch russische Soldaten stationiert sind. In seinem Film gibt er Einblicke in ein Land, das von einem mächtigen Oligarchen kontrolliert wird: Viktor Gushan. Sowohl wirtschaftlich als auch politisch liegt das Land fest in seiner Hand. Die Menschen in Transnistrien sind arm, trotz starker Zuwendung aus Russland. Die russischen Soldaten sind vor Ort stationiert, weil es in den 90ern einen kurzen Krieg dort gab. Ihre Aufgabe (Stand Januar 2022): Dafür sorgen, dass der Staat auch in Zukunft unabhängig von Moldau bleibt.

Autor: Demian von Osten
Producer: Ilja Kusnezow
Kamera: Fjodor Simmul
Schnitt: Gleb Apuschkin
Redaktion: Karin Feltes

Grenzland Ukraine – ein Krieg mit Vorgeschichte – Neoimperialistisches „Great Game“ in der Krise*

Ukraine – Grenzland zwischen Ost und West – Mehr Infos: Neoimperialistisches „Great Game“in der Krise* https://exit-online.org/pdf/Kriegsgef… (18.1.2022)
Putins Krieg https://http://www.rainertrampert.de/artikel…

Der Ukraine-Krieg und seine geopolitischen Hintergründe – Peter Wahl (attac)
https://http://www.attac-netzwerk.de/fileadm…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

„Der Kreml-Krieg in der Ukraine. Die Sieger: US-Regierung, US-Konzerne, fossile Wirtschaft“* –
Dr. Winfried Wolf attac (24.3.22)
https://http://www.lunapark21.net/inhalt-hef…

15-Punkte-Erklärung von Dr. Winfried Wolf (attac)
Passiver Widerstand gegen die russische Besatzungsmacht!
Stoppt die Spirale der Sanktionspolitik!
Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
Stoppt die Gefahr der Ausweitung des Kriegs in einen weltweiten!
https://zeitung-gegen-den-krieg.de/

Ukraine – zwischen Wirtschaftskrise, Oligarchen, ausländischer Einmischung & Bürgerkrieg https://http://www.youtube.com/playlist?list…

RUBIKON: Im Gespräch: „Das Kriegsmotiv“ (M. Bröckers, S. Korinth, C. Kreiß, J. Rose & W. v. Rossum)
https://http://www.youtube.com/watch?v=mUDZX…

Robert Kurz – Weltordnungskrieg – Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung
https://media.hugendubel.de/shop/cove

„Dieser Krieg lässt sich nicht mit Waffen, sondern mit einem Generalstreik stoppen“
https://radiocorax.de/dieser-krieg-la

Allein 2009 wurden weltweit 1.530 Milliarden Dollar (nach Angaben des Stockholmer Instituts für Friedensforschung – SIPRI) für die (Auf-) Rüstung ausgegeben!
Die Rüstungsausgaben betrugen 2019: weltweit 1.917.000.000.000 US-$.
Die USA halten mit 732 Milliarden US-$ von den weltweiten Militärausgaben, 38%. Insgesamt lagen die Militärausgaben der 29 NATO-Mitgliedsstaaten bei etwa 1.035 Milliarden US-Dollar, davon in Deutschland 45 Milliarden € = 54 Milliarden US-$.
Bei Gesundheit und allen anderen zivilen Bereichen wird gespart.
Zum Vergleich: Russlands Ausgaben lagen im selben Jahr bei 65,1 Milliarden US-$.
Die Rüstungsausgaben für die Bundeswehr steigen stetig an.
Sie sollen laut NATO-Ziel 2% des BIP betragen.
Im Jahr 2024 wären das dann 74 Milliarden € pro Jahr für der die Bundeswehr.
Die kapitalistischen NATO-Parteien der BRD wollen zusätzlich 100 Milliarden € mehr für die Bundeswehr.

Lettland, Estland, Litauen – das Leben in Russlands Nachbarländern

Die Bewohner des Baltikums blicken mit Sorge auf den Krieg in der Ukraine. Führen die Kämpfe zu einer Spaltung ihrer Gesellschaften? Wie leben Esten, Letten, Litauer und Russen miteinander in der aktuellen Situation? Lutz Pehnert reist von Narva, der nordöstlichsten Stadt Europas an der Grenze zu Russland, über Lettland nach Litauen und kommt mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch.

Mehr Dokus in der Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLU

Noch mehr Dokus in der ARD Mediathek:
https://http://www.ardmediathek.de/rbb/samml…

„Werden wir nach der Ukraine die nächsten sein? Das fragen sich derzeit viele Menschen in Lettland, Estland und Litauen. 40 Jahre gehörten die baltischen Länder unfreiwillig zur Völkerfamilie der Sowjetunion. Seit ihrer Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre sind sie die ungeliebten westlichen Nachbarn von Russland und Weißrussland.

Ihre Mitgliedschaften in NATO und EU empfinden sie als größte Sicherheit vor Putin und seinen Träumen, von denen die Balten nicht wissen, ob er sie wahr macht. „Wenn ich wollte, stünden russische Truppen in zwei Tagen in Riga, Vilnius und Tallinn“, soll Putin dem früheren ukrainischen Präsidenten Poroschenko einmal gesagt haben.

In den baltischen Staaten leben viele Russen, die einst als Sowjetbürger dort sesshaft wurden. Allein in Estland sind es 25 Prozent der Bevölkerung. Und vom lettischen Daugavpils, der“russischsten“ Stadt innerhalb der EU, spricht man sogar von der „lettischen Krim. Führt der Krieg in der Ukraine auch zu einer Spaltung der baltischen Gesellschaften? Wie leben Letten, Litauer, Esten und Russen miteinander? Wie sehr haben die Menschen die 30 Jahre ihrer Unabhängigkeit geprägt?

Eine Reise durch das Baltikum – vom estnischen Narva, der nordöstlichen Stadt Europas an der Grenze zu Russland, über Lettland und Litauen bis nach Vištytis, einem kleinen Ort, der am Grenzzaun zum Kaliningrader Gebiet endet. Zu Wort kommt Katri Raik, die estnische Bürgermeisterin in Narva, einer Stadt, in der 95 Prozent Russen leben. Einer von ihnen ist Alexander Moissejenko. Er gehört der Freiwilligen-Armee „Kaitseliit“ an und ist bereit, seine estnische Heimat gegen einen Angriff Russlands zu verteidigen. Sebastian Boldt sagt: „Wir leben am Vulkan“, seitdem der Krieg in der Ukraine tobt.

Der Berliner zog vor zehn Jahren nach Lettland. Wenige Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, lebt er mit seiner Frau Alessa und Tochter Lilith und betreibt ein Outdoor-Ressort. Die Arbeiter der Lokomotiv-Fabrik von Daugavpils, der zweitgrößten Stadt Lettlands, haben seit Jahrzehnten Loks aus Russland und der Ukraine repariert. Nun fürchten sie, dass ihnen wegen des Krieges die Arbeit ausgeht.

In der litauischen Hauptstadt Vilnius organisiert die Anwältin Giedrė Padaigienė Spenden für ukrainische Flüchtlinge, während ihr Onkel im „bombensicheren“ Badezimmer seiner Kiewer Wohnung den „Retter“ Putin erwartet. Der Streetart-Künstler Tadas Vincaitis-Plūgas malt die Geschichte seiner Stadt Kaunas an riesige Häuserwände. Seine Wandbemalung ist ein Victory-Zeichen in den Farben Blau-Gelb.

„Brüder, Nachbarn, Feinde?“ Film von Lutz Pehnert
Erstsendung: 12.04.2022/rbb

Bild: rbb/Lutz Pehner

WLADIMIR PUTIN: Macht um jeden Preis | HD Dokumentation

Wladimir Putin greift die Ukraine an – eine Zäsur in der Geschichte Europas und Wahrnehmung Russlands. Mit diesem Krieg überschreitet Putin politische, völkerrechtliche und moralische Grenzen. Was treibt ihn an? Wie wurde der einstige KGB-Spion zum einflussreichsten Mann des größten Flächenstaats der Erde? Von der Kreml-Propaganda jeher als tatkräftiger Macher und Landesvater inszeniert, verfolgt er seine autokratische Machtpolitik. Ein Porträt des russischen Präsidenten.

Putins Weg in den Krieg | Doku HD | ARTE

Wladimir Putins politischer Aufstieg verlief parallel zum Niedergang der Sowjetunion. Seit seinem Machtantritt ist sein oberstes Ziel, Russland wieder zu einem selbstbewussten Staat zu machen. Im Kampf gegen innere und äußere Feinde hat er eiskalt, gnadenlos und erfolgreich agiert. Wird die Ukraine jetzt zu seinem letzten Feldzug?

„Putins Weg in den Krieg“ basiert auf mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren, sowohl des KGB als auch der CIA und der Homeland Security. Gemeinsam mit Journalisten und Historikern zeichnen sie nach, wie Putin vom unbedeutenden KGB-Agenten zum mächtigen Präsidenten wurde. Sein Ziel: Stärke zeigen, nach innen und nach außen. Auch gegen den Westen, den er für den Drahtzieher antirussischer Proteste in den ehemaligen Sowjetrepubliken hielt.
2014 wollte Putin bei den Olympischen Spielen einen politischen Triumph feiern – doch vor den Toren Russlands, in der Ukraine tobten Unruhen. Die Ukrainer gingen im ganzen Land auf die Straße, auch in Kiew. Sie wollten Europa – und nicht mehr von Russland abhängig sein. Als Rache und aus geopolitischen Überlegungen besetzte Putin die ukrainische Halbinsel Krim. Er wusste, dass eine Invasion der Ukraine eine Verletzung internationalen Rechts wäre, die zwangsläufig eine Antwort der Amerikaner provozieren würde. Deshalb waren die Truppen getarnt, und er leugnete, dass es seine waren.
Die Ukraine blieb für Putin das Versuchslabor, in dem er mit Cyber-Angriffen experimentierte und daran arbeitete, Wahlen zu manipulieren. 2015 wurden dort einer Viertelmillionen Menschen der Strom abgestellt. Die Russen wussten, wie weit sie gehen konnten, ohne dass der Westen reagiert – auch im Frontenkrieg in der Ost-Ukraine. Der Westen reagierte mit Sanktionen – doch die trafen Putin nicht wirklich hart.
2022 wurde alles anders. Der Krieg um die Ukraine ist eskaliert – mit ungewissem Ausgang.

Dokumentation von Michael Kirk (USA 2022, 58 Min)

Der Knast – Russland´s schlimmsten Verbrecher Doku Dokumentation

Der Knast – Russland´s schlimmsten Verbrecher Doku Dokumentation

Frisch vermählt in Estland (360° – GEO Reportage)

Wenn in Estland der Sommer einzieht, beginnt auch die Hochzeitssaison, denn kaum jemand will im Winter heiraten. Und die Esten lassen sich so einiges einfallen, um eine Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Dazu gehören aktionsreiche Spiele und zahlreiche Rituale, die überwiegend unter freiem Himmel stattfinden – vom Segeltörn im Wikingerschiff bis zum Tauziehen der gesamten Festgesellschaft.

Ein Film von J. Michael Schumacher
© 2017, Lizenz MedienKontor / ARTE
Staffel 19 – Folge 26
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Pressetext:
Vitali Penkow, 28, und seine gleichaltrige Braut Annika aus Kantküla sind bereits seit sechs Jahren ein Paar und seit einem Jahr Eltern von Zwillingen. Mit der Hochzeit hat es bisher nicht geklappt, denn immer kam etwas dazwischen. Nicht zuletzt weil Vitali russische Wurzeln hat, reagierte Annikas Familie anfangs zurückhaltend auf den Bräutigam. Und dann stand die Schwangerschaft der Vermählung im Weg, denn eine estnische Hochzeit erfordert vollen Körpereinsatz. Jetzt aber will Annika den großen Schritt wagen – und obendrein an einem gut dotierten Brautwettlauf teilnehmen, der jeden Sommer in Narva stattfindet. Hier in der mittelalterlichen Hermannsfeste, direkt an der Grenze zu Russland, findet seit einigen Jahren der „Runaway Bride Contest“ statt, bei dem mehrere Dutzend Bräute und Paare aus Russland und dem Baltikum in einem Wettlauf gegeneinander antreten.

Organisationstalente auf estnischen Hochzeiten nennen sich „Pulmaisa“, so wie Hannes Lents, 36. Als „Mädchen für alles“, Regisseur und „Turm in der Schlacht“ beschäftigt er die Gäste mit unterhaltsamen Spielen und sorgt ganz nebenbei dafür, dass sich alle besser kennenlernen. Und das ist auch nötig, denn glaubt man Hannes‘ Worten, könnte man 100 Esten über Stunden in einen Raum sperren, ohne dass sie aufeinander zu gehen und sich unterhalten. Aber unter der Regie des „Pulmaisa“ geht bald die Post ab – als gäbe es kein Morgen.

Putin, die Ukraine und danach? | Mit offenen Karten Spezial Ukraine | ARTE

„Mit offenen Karten“ widmet dem beispiellosen Angriff Putins auf die Ukraine eine Sonderausgabe. Moderatorin Emilie Aubry blickt auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Unterstützt wird sie dabei von der Politikwissenschaftlerin Anna Colin Lebedev und dem Leiter des französischen Instituts für internationale Beziehungen (IFRI), Thomas Gomart.

Die russische Invasion in der Ukraine wird als Ereignis von besonderer geopolitischer Tragweite in die Geschichte des 21 Jahrhunderts eingehen. „Mit offenen Karten“ widmet dem beispiellosen Angriff eine 26-minütige Sonderausgabe.
Am Samstag, dem 5. März 2022, blickt die Moderatorin Emilie Aubry anhand von Karten auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Unterstützt wird sie dabei von der auf postsowjetische Gesellschaften spezialisierten Politikwissenschaftlerin Anna Colin Lebedev, die auf die Entwicklung der europäischen Identität der Ukraine eingeht.
Ferner äußert sich der Leiter des französischen Instituts für internationale Beziehungen (IFRI), Thomas Gomart, zu den geostrategischen Folgen des Ukraine-Kriegs.
Und ab dem 7. März um 20.45 Uhr bietet Emilie Aubry täglich von Montag bis Freitag in einer zweieinhalbminütigen Kurzausgabe von „Mit offenen Karten“ Hintergrundinformationen zu den geopolitischen Entwicklungen im Ukraine-Krieg.

Magazin (F 2022, 26 Min)

Inside UKRAINE: Eine Reise in den Krieg I frontal

Mitte Februar reisen wir in die Ukraine. Wir planen einen Beitrag über Deutsche, die auf unterschiedlichen Seiten in der Ukraine freiwillig kämpften. Da ahnen wir noch nicht, dass wenige Tage später der Krieg ausbrechen wird.

In Mariupol, der Ostukraine, sind wir unterwegs mit Siegfried F., ein ehemaliger Bundeswehrsoldat, der hier bereits zwischen 2015 und 2020 als Freiwilliger kämpfte. Der 43-Jährige will uns zeigen, wo seine Stellung war. Dort angekommen, geraten wir unter Beschuss aus Richtung der Separatisten. Nur mit Glück entkommen wir dem Angriff.

Wenige Tage später beginnt der Krieg. Auf unserer Rückreise herrscht Chaos – es sind rund tausend Kilometer durch die Ukraine, während im ganzen Land Bomben fallen.

ZDFzeit – Am Rande des Atomkriegs – Kampf um Kuba und Berlin

Kampf um Kuba und Berlin: Die Machtprobe zwischen Washington und Moskau führte die Menschheit vor 50 Jahren an den Rand des Dritten Weltkriegs.

Ukraine – Kampf um Donezk | Doku HD | ARTE

Warnung: Dieses Programm enthält Inhalte, die für Kinder, Jugendliche und empfindsame Zuschauer verstörend wirken können.

Der Ukraine-Konflikt von innen: Vom Frühjahr 2014 bis zum Sommer 2015 begleitete Antony Butts die Abspaltung der Volksrepublik Donezk mit der Kamera. Er dokumentierte, wie prorussische Demonstranten die Stadt unter ihre Kontrolle brachten und den unabhängigen Staat Donezk ausriefen. Ein Film über den Krieg gegen die Ukraine bis zum aktuellen Waffenstillstand.

Im Frühjahr 2014 kam es zur Gründung der Volksrepublik Donezk. In Kiew hatte die Revolution auf dem Maidan den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch, einen moskautreuen Oligarchen, aus dem Amt gejagt. Daraufhin annektierte Russland die Krim und unterstützte die Separatisten in der Ukraine. Aus Sicht der Hauptstadt Kiew waren die Aufständischen Agenten Russlands. Aber ein Teil der Bewohner befürwortete den Aufstand gegen die Ukraine. Im Donezbecken ist die Mehrheit der Bevölkerung russischstämmig. Antony Butts begleitete die Abspaltung mehr als ein Jahr lang, bis zum Sommer 2015, mit der Kamera. Er filmte, wie prorussische Demonstranten die Kontrolle über die Millionenstadt und ihre Region übernahmen und dokumentierte die Ausrufung der souveränen Volksrepublik sowie den Krieg gegen die Ukraine bis zum gegenwärtigen prekären Waffenstillstand. Die Dokumentation beschreibt den Weg von Sympathisanten, Aktivisten und Rebellenführern: „Lenin“, ein ehemaliger Bergarbeiter und selbst ernannter Held der Arbeiterklasse, Wladimir, ein orthodoxer Priester und einer der führenden Köpfe des Aufstands, der „Supercop“ Roma, der als Schatzmeister, Finanzinspektor und Sicherheitschef Jagd auf Verräter und Feinde der Republik macht; oder auch die Konditorin Tatjana und Felix, Soldat einer Spezialeinheit, der von der ukrainischen Armee gefangen genommen und anschließend ausgetauscht wurde. Und da sind natürlich die Bewohner der Stadt Donezk: Teils prorussisch und teils proukrainisch finden sie sich alle in einer von Propaganda befeuerten Spirale der Gewalt wieder.

Dokumentation von Antony Butts (F 2015, 56 Min)

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