Caesers Erben und die Schlacht bei Philippi

Caesers Erben und die Schlacht bei Philippi

Nach der Ermordung Caesars (15. März 44 v. Chr.) gelang es zunächst dem Konsul Antonius, in Italien die größte Macht an sich zu reißen. Die führenden Caesarmörder Brutus und Cassius verließen Italien, erlangten Kontrolle über weite Teile des Ostens des Römischen Reichs und zwangen auch die benachbarten Klientelfürsten, ihnen Unterstützung an Geld und Hilfstruppen zu leisten. Sie stellten rasch eine möglichst große Armee auf, wobei ihnen zugutekam, dass die östlichen Provinzen wesentlich reicher als die westlichen waren. Nach anfänglichen schweren Differenzen zwischen Antonius und dem Caesarerben Octavian einigten sich die beiden Ende Oktober 43 v. Chr. mit Marcus Aemilius Lepidus, durch das Zweite Triumvirat ein Bündnis zur Bekämpfung der Caesarmörder zu schließen. Sie schalteten im von ihnen beherrschten Westen des Römischen Reichs mit großer Härte (Proskriptionen) ihre politischen Gegner aus, vor allem Vertreter der republiktreuen Partei, und bereiteten den Angriff auf die Caesarmörder im Osten vor. Sextus Pompeius, der u. a. Sizilien kontrollierte, blieb aber im Westen eine Gefahr.

Für die Triumvirn gestaltete sich die Überfahrt mit ihrem Expeditionsheer über die Adria sehr schwierig, da sie über wesentlich geringere Seestreitkräfte als ihre Gegner verfügten. Kleopatra wollte ihnen eine Hilfsflotte bringen, geriet aber in einen Sturm und war zur Umkehr gezwungen.Nachdem die Triumvirn schon ihre ersten Truppenkontingente auf dem Seeweg nach dem Osten hatten übersetzen können, wurde Antonius längere Zeit im Hafen von Brundisium durch die Schiffe des Lucius Staius Murcus blockiert und rief Octavian zu Hilfe. Vor der gemeinsamen Flotte der Triumvirn musste Staius Murcus zurückweichen, so dass Antonius und Octavian mit ihrem Hauptheer sicher in Dyrrhachium landen konnten. Danach wurde Staius Murcus aber durch 50 Schiffe des Gnaeus Domitius Ahenobarbus unterstützt. Gemeinsam waren beide Admirale in der Lage, die Zufuhr der Triumvirn von Italien her fast gänzlich zu unterbinden.

Brutus und Cassius zogen mit ihrem Heer von Westkleinasien über den Hellespont nach Westen. Ein Voraustrupp von 8 Legionen des Antonius unter Lucius Decidius Saxa und Gaius Norbanus Flaccus war schon östlich bis zu den Pässen an der Nordküste der Ägäis vorgedrungen, zog sich aber nach seiner Umgehung durch das anmarschierende feindliche Heer nach Amphipolis zurück. Die Caesarmörder ihrerseits begaben sich nach Philippi.

Caesar – Ich bin kein König, ich bin Caesar

Caesar – Ich bin kein König, ich bin Caesar

Für die einen war er einer der größten Staatsmänner und Feldherren des alten Roms, für die anderen nur ein Emporkömmling, ein Tyrann und Diktator.
Gaius Julius Caesar schuf mit Ehrgeiz, Skrupellosigkeit und Machtbesessenheit ein gewaltiges Imperium, das von den britischen Inseln bis zu den Ufern des Nils reichte. Er stürzte Rom in einen Bürgerkrieg, aus dem er als Sieger und Alleinherrscher, am Ende als gewählter Diktator auf Lebenszeit hervorging. Sein Name, bis heute ein Symbol für Macht und Herrlichkeit, wurde zum Titel für die ihm nachfolgenden Herrscher des römischen Kaiserreichs, die Caesaren. Von seiner Kindheit bis zu den Iden des März zeigt die Dokumentation den Werdegang und das tragische Ende eines Feldherrn und Politikers, der ein Imperium formte, das nach seinem gewaltsamen Tod noch Jahrhunderte überdauern sollte.

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