Sag mir wo die Schönen sind

Sag mir wo die Schönen sind

Das Ereignis war spektakulär: 20 junge Frauen stellen sich einer der ersten Misswahlen der gerade untergehenden DDR. Leipzig im Mai 1989. Ein junger Fotograph portraitiert die Kandidatinnen und befragt sie mit seinem alten Kassetten-Recorder. Die „Schönen“ sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, einige schon im Beruf, andere im Studium. Zehn von ihnen dürfen gemeinsam vor die Fernsehkameras. Dann trennen sich die Wege, und ihr Land hört auf zu existieren.

Zusammen mit Gerhard Gäbler, dem jungen Fotographen von damals, geht story-Autor Gunther Scholz jetzt auf die Suche und findet fast alle Frauen wieder. Eine zufällige Gruppe damals, vereint für wenige Tage – was ist aus ihnen geworden, wie leben sie heute, und wo leben sie?

Eine spannende Frauengeneration, geboren in der DDR, aufgewachsen im vereinten Deutschland: Sie mussten ihren Weg finden in einem gesellschaftlichen System, das ihnen zunächst fremd war – inzwischen ist eine zweite Lebenshälfte daraus geworden. Von der erfolgreichen Innenarchitektin bis zur Hartz-IV-Empfängerin reicht das Spektrum. Die „Schönen“ von damals leben in der Schweiz, in Dubai, im Westen Deutschlands – oder sind nie über Leipzig hinaus gekommen.

Der Film zeichnet die Geschichte dieser Frauen und ihrer Generation nach, manchmal amüsant, manchmal ernst, immer überraschend.

Revolution – Befreiung zum Recht – Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Revolution – Befreiung zum Recht – Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Original: http://www.wissensmanufaktur.net/wissensforum
DVD: http://www.wissensmanufaktur-shop.net/Plan-B-DVD-Wissens-Forum

Vortrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider auf dem Wissens-Forum der Wissensmanufaktur über Recht, Politik und Wirtschaft in der Republik

1917: Deutsches Geld für Russlands Revolution

1917: Deutsches Geld für Russlands Revolution

Im Frühjahr 1917 kehrte Lenin aus dem Exil nach St. Petersburg zurück und setzte sich an die Spitze der russischen Revolution. Möglich wurde dies durch die Unterstützung des deutschen Kaiserreichs. Die Transitgenehmigung für Lenin sollte zum Zusammenbruch des zaristischen Russlands führen. Finanzhilfen sorgten dafür, dass der Plan aufging. Film über die deutsche Unterstützung der Bolschewiki.

Von Schönefeld in alle Welt – Geschichte der (DDR) Interflug

Von Schönefeld in alle Welt – Geschichte der (DDR) Interflug

Die INTERFLUG war das Herzstück der zivilen DDR-Luftfahrt. Das Vorzeigeunternehmen eines Landes, in dem jeder reisen wollte, aber kaum durfte. Wem es gelang, bei der INTERFLUG zu arbeiten, war Teil einer verschworenen Gemeinschaft. Ob mit westdeutschen Chartertouristen im Devisenflug nach Bulgarien oder mit 150 Fischern von Montevideo zurück in die DDR; ob im Solidaritätsflug nach Hanoi mit Fahrrädern für Ho Tschi Minhs Dschungelpfad, oder mit 80.000 Küken von Budapest nach Syrien. Die INTERFLUG war ein weit verzweigtes Unternehmen, immer im Auftrag des Sozialismus unterwegs und für ihre Mitarbeiter doch ein Stück Heimat.
Piloten, Bordingenieure, Navigatoren und Stewardessen haben das Gesicht der Airline geprägt. Der Film zeigt die Privilegien und Kuriositäten des Fliegeralltags zwischen Havanna und Heringsdorf, aber auch das Überwachungssystem. Jeder Mitarbeiter ahnte, dass die Spitzel des MfS an Bord waren, besonders im Ausland. Wer sie allerdings waren, erfuhren viele Interflieger erst nach der Wende aus ihrer Akte.“Das Himmelreich der Interflug“ blickt auch auf die turbulenten, aber vergessenen Zeiten der DDR-Fluggesellschaft, als die INTERFLUG noch „Deutsche Lufthansa der DDR“ hieß.

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Es war einmal Tschetschenien

Es war einmal Tschetschenien

Vor fast einem Jahrzehnt sind russische Truppen in Tschetschenien einmarschiert. Am 25. Dezember 1994 erklärte Boris Jelzin, er werde „Recht und Ordnung in Tschetschenien wieder herstellen“. Zum erstem Mal seit dem Zerfall der Sowjetunion und der Geburt der Russischen Föderation beschloss der Kreml, entgegen der Vorbehalte von Armee und Abgeordneten, einen innenpolitischen Konflikt mit militärischen Mitteln zu lösen. Der erste Feldzug dauerte zwei Jahre und hatte lediglich zur Folge, dass der Ruf der „Unbesiegbarkeit der russischen Armee“ zerstört und die unerbittliche Widerstandskraft des tschetschenischen Volkes augenfällig wurde. 1999, drei Jahre danach, fing alles von vorne an: Russische Truppen marschierten in Grosnij ein, und die Stadt wurde Monate lang mit Bomben und Raketen beschossen.

Die Autorin und Regisseurin georgischer Abstammung, Nino Kirtadze, hatte den Tschetschenien-Krieg 1994 und 1996 als Kriegsberichtserstatterin zuerst für die französische Presseagentur AFP, danach für die Associated Press begleitet. Um die gesamte Tragweite dieses Krieges begreiflich zu machen, konfrontiert Nino Kirtadze in ihrer Dokumentation die Aussagen von fünf Journalisten unterschiedlicher Herkunft, die in beiden tschetschenischen Konflikten als Berichterstatter für internationale Presseagenturen tätig waren. Diese Augenzeugenberichte liefern wesentliche Bausteine zur Rekonstruktion der Ereignisse und zeigen Dreh- und Angelpunkte des Konflikts sowohl aus professioneller als auch aus persönlicher Sicht. Die Journalisten stützen ihre Berichte auf von ihnen selbst geschossene und ausgewählte Bilder. Die Stellungnahmen sind keineswegs homogen, aber Widersprüche und abweichende Untermauerungen spiegeln gerade die Vielschichtigkeit dieses bewaffneten Konflikts wider, den Präsident Putin nicht beenden konnte, sondern eher verschärft hat. Dabei wird auch deutlich, welchen Schwierigkeiten Kriegsberichtserstatter beim Ausüben ihres Berufs ausgesetzt sind.

Zu Wort kommen:

– Robert Parsons
bis 2001 Leiter der BBC-Niederlassung in Moskau: er berichtete über mehrere Konflikte nach der Zersplitterung der UdSSR und über die beiden Tschetschenien-Kriege. Sein Beitrag ist eine scharfsinnige Analyse der politischen Situation.

– Stanley Greene
Fotograf im Auftrag der Agentur VU. Mit dem „World Press Photo Award“ ausgezeichnet, fotografierte den Fall der Berliner Mauer 1989 und den Moskauer Putsch des Jahres 1993. Seit 1994 berichtet er vom Tschetschenien-Krieg, der für ihn zum Symbol von Ungerechtigkeit und Verständnislosigkeit wurde.

– Sophie Shihab
Auslandskorrespondentin der Tageszeitung „Le Monde“ in Moskau: Sie berichtete anfangs über den Tschetschenien-Krieg und lieferte eindrucksvolle Interviews von Kämpfern beider Lager. Sie verfügt über hervorragende Kenntnisse der politischen Aspekte sowie der Interessen beider Parteien des Konflikts.

– Andrej Babitsky
Korrespondent von „Radio Free Europe“: Er hatte als erster auf die Existenz russischer Konzentrationslager für Tschetschenen aufmerksam gemacht. In Tschetschenien vom russischen Geheimdienst gekidnappt, wurde er nach mehreren Wochen Gefangenschaft dank einer internationalen Protestkampagne freigelassen. Er steht nach wie vor unter Beobachtung des ehemaligen KGB.

– Petra Prokhatskova
Auslandskorrespondentin der tschechischen Presseagentur „Epizentrum“: Sie genoss das Vertrauen der tschetschenischen Kriegsherren und konnte dadurch entscheidende Momente des Kriegsgeschehens mitverfolgen. Sie gab ihren Journalisten-Beruf auf und baute inmitten der Ruinen der Stadt Grosnij ein Waisenhaus auf. Nach den Dreharbeiten musste sie auch dieses Projekt wieder aufgeben und kehrte zurück in die Tschechische Republik.
(2005)

Herrscher des Schreckens – CALIGULA

Herrscher des Schreckens – CALIGULA

Diese Serie portraitiert legendäre Kaiser, sagenhafte Königinnen oder geniale Feldherren. Die charismatischen Herrscher hatten alle jedoch auch eine dunkle, böse Seite. So zogen sie die Menschen um sich herum zwar in ihren Bann, zeichneten sich aber auch durch Unbarmherzigkeit und Kälte aus. Eines hatten diese Großen der Geschichte gemein: Eine schwere Persönlichkeitsstörung. Psychogramme, die nach neuesten Erkenntnissen erstellt wurden, beweisen die kranke Psyche dieser Staatsoberhäupter. Sie schickten ihre Soldaten unbarmherzig in den sicheren Tod, schändeten die Frauen ihrer Gegner und ließen ganze Landstriche ausrotten. Diese History-Reihe zeigt die Kehrseite der Medaille und erklärt, was diese Menschen zu Herrschern des Schreckens gemacht hat.

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Caesers Erben und die Schlacht bei Philippi

Caesers Erben und die Schlacht bei Philippi

Nach der Ermordung Caesars (15. März 44 v. Chr.) gelang es zunächst dem Konsul Antonius, in Italien die größte Macht an sich zu reißen. Die führenden Caesarmörder Brutus und Cassius verließen Italien, erlangten Kontrolle über weite Teile des Ostens des Römischen Reichs und zwangen auch die benachbarten Klientelfürsten, ihnen Unterstützung an Geld und Hilfstruppen zu leisten. Sie stellten rasch eine möglichst große Armee auf, wobei ihnen zugutekam, dass die östlichen Provinzen wesentlich reicher als die westlichen waren. Nach anfänglichen schweren Differenzen zwischen Antonius und dem Caesarerben Octavian einigten sich die beiden Ende Oktober 43 v. Chr. mit Marcus Aemilius Lepidus, durch das Zweite Triumvirat ein Bündnis zur Bekämpfung der Caesarmörder zu schließen. Sie schalteten im von ihnen beherrschten Westen des Römischen Reichs mit großer Härte (Proskriptionen) ihre politischen Gegner aus, vor allem Vertreter der republiktreuen Partei, und bereiteten den Angriff auf die Caesarmörder im Osten vor. Sextus Pompeius, der u. a. Sizilien kontrollierte, blieb aber im Westen eine Gefahr.

Für die Triumvirn gestaltete sich die Überfahrt mit ihrem Expeditionsheer über die Adria sehr schwierig, da sie über wesentlich geringere Seestreitkräfte als ihre Gegner verfügten. Kleopatra wollte ihnen eine Hilfsflotte bringen, geriet aber in einen Sturm und war zur Umkehr gezwungen.Nachdem die Triumvirn schon ihre ersten Truppenkontingente auf dem Seeweg nach dem Osten hatten übersetzen können, wurde Antonius längere Zeit im Hafen von Brundisium durch die Schiffe des Lucius Staius Murcus blockiert und rief Octavian zu Hilfe. Vor der gemeinsamen Flotte der Triumvirn musste Staius Murcus zurückweichen, so dass Antonius und Octavian mit ihrem Hauptheer sicher in Dyrrhachium landen konnten. Danach wurde Staius Murcus aber durch 50 Schiffe des Gnaeus Domitius Ahenobarbus unterstützt. Gemeinsam waren beide Admirale in der Lage, die Zufuhr der Triumvirn von Italien her fast gänzlich zu unterbinden.

Brutus und Cassius zogen mit ihrem Heer von Westkleinasien über den Hellespont nach Westen. Ein Voraustrupp von 8 Legionen des Antonius unter Lucius Decidius Saxa und Gaius Norbanus Flaccus war schon östlich bis zu den Pässen an der Nordküste der Ägäis vorgedrungen, zog sich aber nach seiner Umgehung durch das anmarschierende feindliche Heer nach Amphipolis zurück. Die Caesarmörder ihrerseits begaben sich nach Philippi.

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