Es gibt kein richtiges Leben im falschen (1989)

Es gibt kein richtiges Leben im falschen (1989)

»In der richtigen Wirtschaft würden unsere Bedürfnisse entscheiden, welche Produkte hergestellt werden. Und das richtige Ziel der Produktion wäre es, Menschen die Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu ermöglichen. Obstplantagen sollten z.B. dazu da sein, Menschen satt zu machen. So einfach dies auch klingen mag: es ist ein ferner Traum, welchem die Wirklichkeit, in der wir aufwachsen, spottet. Wir leben nämlich unter dem Kapitalismus, einer Wirtschaftsform, welche das genaue Gegenteil dessen darstellt, was ich am Anfang beschrieben habe: das Ziel der kapitalistischen Wirtschaft ist es nicht, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, sondern Geld zu vermehren, die Gewinne bis ins Unendliche zu steigern. Die Produktion ist zum Selbstzweck geworden.«

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
Theodor W. Adorno = Philosoph, Soziologe und Kritiker

Autor: Henning Burk, Martin Lüdke
Regie: Henning Burk, Martin Lüdke
Darsteller/Gäste: Alexander Kluge, Ludwig von Friedeburg, Herbert Marcuse u.a.
Sender: ARD
Sendedatum: 14.10.1989
Länge: 42 Min.
Produktionsjahr: 1989

Geheimes Deutschland – Spiritualität der Frühromantik (2006)

Geheimes Deutschland – Spiritualität der Frühromantik (2006)

Die deutsche Frühromantik war nicht nur eine Epoche großer Dichtung, sondern entwickelte auch ein spirituelles Weltbild, das vieles von dem vorwegnahm, was heutige Menschen in Esoterik, Schamanismus, fernöstlicher Religion etc. suchen: die Verbindung von Denken und Intuition, Verstand und Gefühl, Wissenschaft und Religion sowie eine Sicht auf Natur als lebendigen Organismus, der nicht nur durch rationale Zergliederung verstanden werden kann.

In künstlerischer Unabhängigkeit entwickelten die Frühromantiker höchst individuelle Formen der Spiritualität, die bis heute nichts von ihrer Faszination und ihrer inspirierenden Kraft eingebüsst haben. Wir reisen mit Texten von Hölderlin, Novalis, Goethe, Annette von Droste-Hülshoff u.a. zu magischen Landschaften in Deutschland, um diese bisher wenig beleuchtete Seite europäischer Geistesgeschichte zu erkunden.

Sprecher: Ulrich Matthes, Joachim Schönfeld, Sabine Wegner u.a.
Buch, Kamera, Regie: Rüdiger Sünner

DVD bestellen & mehr Infos: http://www.ruedigersuenner.de/GD.html

Philosophie – Gott

Philosophie – Gott
Wenn es Gott wirklich gäbe, würden die Menschen dann noch an ihn glauben? Ist Gott jenseits dieser materiellen Welt angesiedelt, oder ist er nur der andere Name für die Natur? Welcher Sorge, welcher Verzweiflung entspringt der Wunsch nach seiner Existenz? Bedarf es der Religion, um zu Gott zu gelangen? Und was, wenn Gott am Ende eine Wirklichkeit ist, die sich für einen Traum hält? Der 1971 geborene französische Philosoph und Schriftsteller Abdennour Pierre Bidar unterrichtet Philosophie in den Vorbereitungsklassen französischer Eliteschulen und ist Redaktionsmitglied der (mehr …)

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Georg Simmel – Philosophie des Geldes

Georg Simmel – Philosophie des Geldes

Georg Simmel, einer der Gründungsväter der deutschen Soziologie, stellt in seinem Hauptwerk ‚Philosophie des Geldes‘ die These auf, dass Geld in den modernen Gesellschaften zum ‚Gott‘ geworden ist. In dem Film von Henning Burk stehen aktuellen Bildern und Aussagen von Börsenmaklern, Finanzbeamten, Spielern und weiteren Protagonisten die Thesen Simmels ungefiltert gegenüber und belegen die Aktualität seines Denkens – auch hundert Jahre nach der Entstehung seines Werkes.

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