Eine Ostseeinsel für Zwei

Eine Ostseeinsel für Zwei

Ulla, Conny und ihr Lebenstraum.

Conny und Ulla haben ihren Traum wahrgemacht: Sie kehrten dem hektischen Alltag den Rücken und leben seither allein auf einer kleinen Insel. Vor vier Jahren packten sie Möbel und Hausrat zusammen und zogen auf den Ruden — ein Eiland im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Usedom und Rügen. Die beiden Mittfünfziger konnten sich in einem alten Lotsenhaus niederlassen. Stromanschluss gibt es dort nicht, geheizt wird im Kamin, gekocht auf einem Propangasherd. Für ein Monatsgehalt von der Gemeinde und dem Naturschutzamt sind die beiden Hafenmeister, Vogelwart und Inselführer in Personalunion.

Doch die Inselromantik hat auch ihre Kehrseiten: Die Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln ist eine dauernde Herausforderung. Einmal im Monat müssen Conny und Ulla mit ihrem Boot aufs Festland fahren und Nachschub holen. Dann können sie es kaum erwarten, wieder auf ihre Insel zurückzukehren. Während Ulla im Sommer Segler, die im Hafen Station machen, ins Inselmuseum und zum Beobachtungsturm aus der NS-Zeit führt sowie über die DDR-Geschichte der Insel informiert, bewacht ihr Lebensgefährte das Naturschutzgebiet. Dort tummeln sich tagsüber tausende Kormorane.

Allein ist das Paar im Sommer auf dem Ruden selten. Aber im Winter bekommen die ehemaligen Wirtsleute oft wochenlang keine Menschenseele zu Gesicht. Dann sind sie endlich allein mit Wind und Wellen, dann machen sie es sich richtig gemütlich.

Rolf Sakulowski erzählt die Geschichte zweier Menschen, die ihren Lebenstraum verwirklichen konnten — allein auf einer Insel.

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Die Bernsteinstrasse

Die Bernsteinstrasse

„Gold des Meeres“ oder auch „Tränen der Götter“ wird der Bernstein genannt. Das fossile Harz war bereits bei Herrschern des Altertums beliebt. So stießen Archäologen auf Schmuckstücke aus Bernstein sowohl in Gräbern altägyptischer Pharaonen als auch bei Grabungen rund um Troja. Aber gab es vor über 3.000 Jahren tatsächlich Handelsrouten zwischen der Ostsee und den Gestaden Griechenlands und Ägyptens? Der Dokumentarfilm folgt den Spuren der Bernsteinhändler der Antike und entdeckt in Bernstorf bei Freising eine versunkene, durch Bernsteinhandel einst unermesslich reiche Stadt.

Bernstein ist ein ganz besonderes Material. Es ist brennbar, lässt sich elektrostatisch aufladen und konserviert Zeugnisse des Lebens über Millionen von Jahren. Magische Kräfte wurden dem Bernstein einst zugeschrieben. Mächtige Herrscher verlangten nach dem sogenannten Gold des Meeres. In den Grabkammern von Tutenchamun, Nofretete und dem Fürsten von Qatna wurde das fossile Harz entdeckt. Heinrich Schliemann fand ihn bei seinen Grabungen zu Troja. Der mystische Stein war ein Geschenk für Könige – wie das legendäre und seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Bernsteinzimmer an den russischen Zaren.

Doch woher stammte der Bernstein – die „Tränen der Götter“ – in den Gräbern der Pharaonen und Könige der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass baltisches Ostseeharz vor über 3.000 Jahren nach Ägypten, Syrien und Griechenland gelangte? Neueste Untersuchungsmethoden offenbaren den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit seine genaue Herkunft. Und tatsächlich stammt der Bernstein in den Grabkammern der Bronzezeit aus der Ostsee.

Eine uralte Tausende Kilometer lange Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt – vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – verbunden haben. Aber welchen Weg wählten die Männer der Pharaonen? Eine neue Grabung zeigt, dass er mitten durch Deutschland führte. Eine alte Sage gab den entscheidenden Hinweis auf eine versunkene, unermesslich reiche Stadt in Bayern. Archäologen haben sie gefunden – Bernstorf bei Freising. Dort wurden ein rätselhaftes Bernsteinsteinsiegel und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Das in Bernstein geritzte Gesicht zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen „Goldmaske des Agamemnon“.

Mit aufwändigen Reenactments und Computeranimationen folgt der Dokumentarfilm den Fährten der Bernstein-Händler der Pharaonen von Ägypten, über Mykene, die Alpen, nach Deutschland bis an die Küsten Samlands. Das Roadmovie durch die Bronzezeit wird wissenschaftlich begleitet durch die Entdeckungen eines jungen Archäologen, die offenbaren, wie begehrt und umkämpft die „Tränen der Götter“ einst waren.

http://youtu.be/LZh3E37E9Nk

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Deutschlands größte Autofähre

Deutschlands größte Autofähre

Die „Nils Holgersson“ ist Deutschlands größte Autofähre. Mit einer Geschwindigkeit von 41 Km/h, bewegt sich der 190-Meter-Koloss über die Ostsee. Einmal täglich verlässt er den Heimathafen in Lübeck — Travemünde, einer der größten Fährhäfen Europas und macht sich auf die siebenstündige Reise nach Trelleborg in Südschweden.

Der Untergang der Wilhelm Gustloff

Der Untergang der Wilhelm Gustloff

Beim Untergang der RMS Titanic starben 1502 Menschen. Das war tragisch. Doch beim Untergang der Wilhelm Gustloff, einem deutschen Flüchtlingsschiff, das kurz vor Kriegsende von einem sowjet. U-Boot torpediert wurde – starben etwa 10 000 Menschen (die Hälfte davon Kinder). Das war nicht nur eine Riesentragödie, sondern auch ein schreckliches Verbechen! Denn den Sowjets war klar, daß es sich bei der Gustloff ebenso wie auch bei der Steuben (4200 Tote) und der Goya (mind. 7000 Tote) um deutsche Flüchtlingsschiffe handelte. Besonders krotesk und absurd werden diese Versenkungen von Flüchtlingsschiffen im Jahr 1945 – kurz vor Kriegsende – auch am Beispiel der Cap Arcona. Sie wurde von britischen Bombern am 3. Mai 1945 – 4 Tage vor der Kapitulation! – bombardiert und versenkt, wobei ca. 7000 KZ-Häftlinge, die sich an Bord befanden den Tod fanden! Besonders makaber ist auch die Tatsache, daß die im Wasser um ih Leben kämpfenden Menschen von den Angreifern noch mit Bordwaffen beschossen wurden!
Nie zeigte sich die Sinnlosigkeit des Krieges deutlicher als an diesen tragischen Beispielen. Daher: ÄCHTET DEN KRIEG!!!

Zeitbomben im Meer

Zeitbomben im Meer
Die Ostsee ist ein einzigartiges Ökosystem mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Dennoch ist der Schiffsverkehr nirgendwo sonst so dicht, und nirgendwo liegen auf dem Meeresgrund so viele Altlasten aus den Weltkriegen wie hier. Die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, ist das größte Brackwassermeer der Erde und war ursprünglich ein Süßwassersee. Gigantische Gletscher schufen vor 8.000 Jahren eine Verbindung zum Atlantik. Es entstand ein Meer mit dem geringsten Salzgehalt aller Ozeane, ohne Gezeiten und extrem flach. Küsten und Inseln der Ostsee sind beliebte Urlaubsparadiese.

Aber obwohl die Naturlandschaften der Ostsee unter besonderem internationalen Schutz stehen, ist ihr Erhalt durch Wracks aus beiden Weltkriegen bedroht. Diese können urplötzlich zum Risiko werden, denn in ihrem Innern befinden sich oft noch Altöl und andere hoch brisante Hinterlassenschaften.

Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Spezialistenteams, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Ostsee und ihre Anwohner vor diesen Risiken zu schützen. Professionelle Wracksucher spüren gesunkene Schiffe auf, die jederzeit auseinanderbrechen und zu einem Risiko für die Schifffahrt werden können. Bergungstaucher entsorgen große Mengen Öl aus den Treibstofftanks von Wracks gesunkener Kriegsschiffe. Dänischen Fischern gehen immer wieder Giftgasgranaten ins Netz. Moderne Spezialschiffe der Küstenwache greifen ein, wenn das Giftgas an die Oberfläche kommt. Die Hightechkreuzer sind aber auch auf andere Katastropheneinsätze vorbereitet: Havariert ein Tanker, schützen sie Meer und Küste vor einer Ölpest. Auf der filmischen Entdeckungsreise über die Ostsee wird deutlich: Nicht nur hier sind Küstenbewohner und sensible Ökosysteme bedroht – Zeitbomben über und unter Wasser lauern überall in den Weltmeeren.

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