HAARP – Geheime Wissenschaft – Leschs Kosmos – ZDF

HAARP – Geheime Wissenschaft – Leschs Kosmos – ZDF

Harald Lesch verfolgt wie ein Detektiv die Wege der hochfrequenten Radiowellen und entschlüsselt, was sich hinter dem „High Frequency Active Auroral Research Program“, kurz HAARP versteckt.

HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) ist die Bezeichnung für ein US-amerikanisches sowohl ziviles als auch militärisches Forschungsprogramm auf dem Gebiet der Anwendung elektromagnetischer Wellen zur Untersuchung der Ionosphäre und der Funkwellenausbreitung. Die HAARP-Anlage befindet sich in der Nähe der Stadt Gakona in einem abgelegenen Gebiet von Alaska (USA). Betrieben und finanziert wird HAARP von der University of Alaska, der US Air Force und der US Navy. Insgesamt waren 14 Universitäten an der Planung der Anlage beteiligt.

Einige Verschwörungstheoretiker wie Nick Begich jr oder Jeane Manning glauben, dass der sporadische Betrieb der HAARP-Anlage zu weltweit stattfindenden Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stromausfällen und Vulkanausbrüchen führe. Andere Verschwörungstheorien unterstellen der abgelegenen HAARP-Anlage in Alaska sogar die Fähigkeit zur Manipulation von menschlichen Gedanken. Für keine der Verschwörungstheorien gibt es bislang Beweise; die Vermutungen stützen sich allesamt auf Patentanmeldungen aus den USA (in den USA können leichter als in anderen Ländern auch völlig absurde oder praktisch nicht umsetzbare Erfindungen patentiert werden). Die von dem Kurzwellensender von HAARP abgegebene Sendeleistung ist mit derjenigen der EISCAT-Anlage in Norwegen vergleichbar. Mehrere rund um die Uhr sendende Rundfunksender hatten höhere Sendeleistung als die HAARP-Anlage in ihrer lange Jahre installierten 960 kW-Ausbaustufe.

Die Sendeleistung der amerikanischen HAARP-Anlage mit 3,6 MW (vormals 960 kW), sowie vergleichbarer Anlagen wie der russischen Sura-Anlage oder der europäischen EISCAT-Anlage, ist nicht in der Lage, einen Sturm künstlich zu erschaffen oder gar Erdbeben auszulösen. In Europa beispielsweise ist es wegen der großen Entfernung bis Alaska nicht leicht, die sporadischen Aussendung der HAARP-Anlage auch nur nachzuweisen. Am ehesten kann dies am frühen Morgen gelingen; ein guter Kurzwellenempfänger und eine gute Antenne sind Voraussetzung.

Die Verschwörungstheorien wurden unkritisch von Massenmedien, aber auch von einem Unterausschuss der EU übernommen.

In gängigen Verschwörungstheorien um die HAARP-Anlage wird diese als „Geheimprojekt“ bezeichnet. Auf der HAARP-Webseite ist jedoch zu lesen, dass der Betrieb und die Forschung nicht geheim sind und Forschungsergebnisse nicht geheim gehalten werden („The HAARP program is completely unclassified. There are no classified documents pertaining to HAARP“). Mitarbeiter der Anlage stammen von mehreren Universitäten und Firmen, so von UCLA, MIT, University of Alaska, Stanford University, University of Massachusetts, Clemson University, Penn State University, Dartmouth University, University of Tulsa, University of Maryland und der Cornell University. Bilder der Anlage unterliegen ebenfalls keiner Geheimhaltung, und es gibt sogar zwei Webcams und eine Möglichkeit, online die gegenwärtigen Messergebnisse einzusehen und zu speichern. Auch gibt es regelmäßige Tage der „offenen Tür“ und Studenten können zu Praktika an der HAARP-Station arbeiten.

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Doku | 9/11 Mysteries: Die Zerstörung des World Trade Centers

Doku | 9/11 Mysteries: Die Zerstörung des World Trade Centers

Der 11. September 2001 — schockierende Fernsehbilder eines unglaublichen Unglücks in den USA lösen weltweites Entsetzen aus. Zwei Flugzeuge rasen in die Türme des World Trade Centers in New York City und bringen die Gebäude zum Einsturz. Außerdem kommt es in Washington und Pennsylvania zu zwei weiteren vorsätzlich herbeigeführten Flugzeugabstürzen. Die Vereinigten Staaten werden zur Zielscheibe eines verheerenden Terroranschlags, bei dem über 3000 Menschen ihr Leben verlieren.

Eine Tragödie von solchen Ausmaßen, dass die ganze Welt den Atem anhält. Oder soll der Weltöffentlichkeit etwa nur vorgemacht werden, dass Selbstmordattentäter für die Katastrophe verantwortlich sind?

„Der Leonardo-Code“Vom Leben und Wirken des geheimnisvollen Mannes aus Vinci

„Der Leonardo-Code“Vom Leben und Wirken des geheimnisvollen Mannes aus Vinci

Der Filmemacher Rudij Bergmann versucht in seinem 90-minütigen Dokumentarfilm dem geheimnisvollen Mann aus Vinci auf die Spur zu kommen. Für ihn liegt der Schlüssel zum Mythos Leonardo in dessen malerischem Werk.
Sowohl Leben als auch Werk des Universalgelehrten und berühmten Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci sind voll von Unklarheiten und Vermutungen und seit Jahrhunderten in einen Nebel der Spekulationen gehüllt. Wer war dieser im Jahre 1452 geborene Leonardo, der schon zu Lebzeiten der Ketzerei bezichtigt wurde? Der Dokumentarfilm versucht, dem geheimnisvollen Mann aus Vinci auf die Spur zu kommen.
Als Schlüssel zum Mythos Leonardo gilt dessen künstlerisches Werk, vor allem sein bekanntes Wandbild „Das letzte Abendmahl“, das im Refektorium des Klosters Santa Maria delle Grazie in Mailand zu finden ist. Das faszinierende Geheimnis dieses Bildes zu entlocken, hieße, Leonardo da Vinci zu entschlüsseln. Aber auch alle anderen wichtigen Gemälde, wie „Die Madonna in der Felsengrotte“, „Anna Selbdritt“ und natürlich die weltberühmte „Mona Lisa“, werden unter die Lupe genommen. Dabei stößt der Film immer wieder auf Spuren möglicher Ketzerei, vor allem in den sakralen Malereien. Fragen werfen die Darstellung von Johannes dem Täufer und dessen ins Bild gesetzte Beziehung zu Jesus auf, ebenso die auffällige Platzierung des sogenannten Verräters Judas an der Tafel des letzten Abendmahls und das Abwenden des Lieblingsjüngers Johannes von seinem Meister im selben Bild. Was hat Leonardo damit beabsichtigt? In dem Dokumentarfilm kommen Experten zu Wort, die den religiösen und geschichtlichen Kontext deutlich machen, in dem sich Leonardo bewegt hat. Der Frankfurter Religionsphilosoph Micha Brumlik und Karen L. King, Professorin für Kirchengeschichte an der Universität Harvard, geben Einblick in die jüdische Welt des frühen Christentums und der religiösen Auseinandersetzungen und Spekulationen, die sich um die Figuren des Judas und der Maria Magdalena ranken. Der Film sucht nach den Positionen, die Leonardo da Vinci in diesen religiösen Konflikten einnimmt. War er ein Ketzer?
Außerdem sind die nie verstummenden Gerüchte um die Homosexualität des Universalgenies Leonardo Thema des Films. Malte er seinen jugendlichen Gehilfen und vermutlichen Geliebten Salai im Abendmahl als den Lieblingsjünger Johannes? Oder porträtierte sich Leonardo im berühmtesten Lächeln der Kunstgeschichte, dem der „Mona Lisa“, letztlich selbst?
Der Dokumentarfilm lässt auch den Leipziger Kunsthistoriker Frank Zöllner und Vincent Delieuvin, Kurator im Louvre zu Paris zu Wort kommen, die sich kunsthistorischen Aspekten der Leonardo-Forschung widmen. Margaret Livingston, Neurobiologin an der Harvard Universität, untersucht, ob Leonardos „Mona Lisa“ tatsächlich lächelt. Und Christiane Naffah, ehemalige Direktorin des Zentrums für Forschung und Restauration in Paris, durchleuchtet mit modernsten Röntgenmethoden das berühmte Gemälde

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