Mit deutschen Kampfschwimmern in Afrika | Doku | NDR | 45 Min

„Gretel“ ist Kampfschwimmer. Im Niger soll seine Einheit Spezialkräfte ausbilden. Im umkämpften Grenzgebiet zu Mali.
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Hinweis: Weil einige von euch danach gefragt haben: Die Doku wurde zwischen August 2021 und Februar 2022 (Ausstrahlung) gedreht und geschnitten. Vor der Veröffentlichung hier ist sie vergangene Woche leicht aktualisiert worden.
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„Gretel“ ist Kampfschwimmer, sein richtiger Name wird nie genannt, auch sein Gesicht wird nie ganz gezeigt werden. Er ist 30 Jahre alt, ein zurückhaltender, ungewöhnlich wacher Mann. Dass er BWL studiert hat, glaubt man sofort. Er kann aber auch anders. Er kann lautlos töten, aus Flugzeugen springen, aus U-Booten tauchen, er kann in allen Klimazonen kämpfen, Gegner ausspähen, Wunden verarzten. All das hat er in einer extrem harten Ausbildung gelernt, die im Jahr nur fünf bis sechs Soldaten überstehen. Jetzt wird es ernst. Er geht in den Einsatz nach Niger.

Kampfschwimmer gegen Menschenhändler und Terroristen im Niger

Seit 2016 schwappt eine Welle von Terroroangriffen von Mali über die kaum befestigte Grenze ins bitterarme Niger. Milizen des IS, von al-Qaida und Boko Haram überfallen fast täglich nigrische Dörfer und massakrieren die Zivilbevölkerung. Dazu ist Niger der Transitstaat auf der Fluchtroute aus dem südlichen Afrika an die Mittelmeerküste. Die Armee ist schwach und kann Menschenhändlern, Drogenschmugglern und Terroristen wenig entgegensetzen. Jetzt sollen Gretel und sein Trupp von Kampfschwimmern helfen.

Deutsche Soldaten bilden nigrische Spezialkräfte aus

Bei Tillia, etwa 70 Kilometer östlich der Grenze zu Mali, haben in brüllender Hitze die Kampfschwimmer ihr Lager aufgeschlagen. Hier bilden sie seit 2018 im Rahmen der EU-Trainingssmission „Gazelle“ nigrische Spezialkräfte aus. Ziel ist, das krisengeschüttelte Land zu stabilisieren. Monatelang hat die deutsche Politik über die Einsätze in Mali und Niger debattiert. In Mali hat sich eine russlandfreundliche Militärjunta an die Macht geputscht. Die Sicherheitslage in der ganzen Region verschlimmert sich immer weiter. Doch jetzt ist klar: Die deutschen Elitekämpfer sollen in Niger bleiben.

Das Filmteam hat für diese Reportage Kampfschwimmer über ein ganzes Jahr von der Vorbereitung bis in den Einsatz begleitet. Noch nie zuvor haben die Kampfschwimmer eine solche Nähe zugelassen.

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Das Afghanistan-Desaster: Was denken unsere Soldaten? | Doku | NDR Doku | 45 Min

60.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten haben in Afghanistan ihren Kopf hingehalten für die Bekämpfung von Terroristen und für den Aufbau des Landes. Ihre Familien zu Hause haben gezittert und gebangt, haben bei jedem Bericht in der tagesschau über Anschläge angstvoll am Telefon gewartet.

Afghanistan-Einsatz: So sehr hat er die Menschen verändert

Die NDR Reporterin Rita Knobel-Ulrich hat für den Film „Papa ist im Krieg“ 2011 drei junge Männer und eine junge Frau auf ihrem Weg an den Hindukusch und ihre Familien zu Hause begleitet. Während des Einsatzes wurden drei der Kameraden bei einem Anschlag getötet. Als die Überlebenden zurückkehrten, waren sie nicht mehr die selben Menschen.
HIER DER LINK ZUR DOKU „PAPA IST IM KRIEG“ IN DER ARD MEDIATHEK: https://http://www.ardmediathek.de/video/dok…

Wie empfinden Soldaten den Abzug internationaler Truppen?

Die Reporterin hat diese Familien erneut besucht. Einer der Protagonisten war erst nach langem Zögern bereit, mit ihr zu sprechen, hatte Angst, dass schlimme Erinnerungen wieder hochkommen würden. Was geht ihnen durch den Kopf, wenn sie die siegreichen Taliban, den chaotischen Abzug der internationalen Truppen, die dramatischen Bilder am Flughafen im August 2021 sehen?

Was ist schiefgelaufen? Wie empfinden sie die Niederlage? Und sind ihre Gedanken bei den Menschen, die zurückgelassen wurden, die sie womöglich persönlich kannten?

Soldatin heute: War der Einsatz es wert?

Der Vater der Soldatin Corinna Kirchhöfer war schon damals skeptisch: Wenn sich die NATO eines Tages zurückziehen würde, sagte er dem Filmteam, würden in Afghanistan die Uhren wieder zurückgedreht. Hat er recht gehabt?

Seine Tochter schockiert vor dem Fernseher während des „planlosen Abzugs“ aus Kabul. Sie zuckt immer noch zusammen, wenn ein Kampfjet oder ein Hubschrauber ihr Haus überfliegt. War es das wert, fragt sie sich nach dem Sinn des 20 Jahre langen Krieges in Afghanistan.

Sind die Soldaten im Afghanistan-Einsatz umsonst gestorben?

59 Soldaten haben den Einsatz in Afghanistan nicht überlebt. Einer von ihnen war Josef Kronawitter. Rita Knobel-Ulrich reiste damals in sein bayerisches Heimatdorf. Seine Verlobte war schwanger. Das Kind von Josef Kronawitter wurde drei Monate nach dessen Tod, kurz vor den Dreharbeiten, geboren.

Die Autorin hat die beiden jetzt wieder besucht. Der Soldat Kronawitter hatte in Afghanistan Schulen geschützt, Gerichte, in den Frauen den Vorsitz führten, hat Polizisten und Soldaten ausgebildet. Hat er sein Leben umsonst eingesetzt?

Die Dokumentation liefert aufschlussreiche und berührende Einblicke in die Sicht deutscher Soldatinnen und Soldaten auf den verlorenen Krieg in Afghanistan.

Doku von 45 Min über Soldat:innen, die mit einem Trauma von Auslandseinsätzen der Bundeswehr zurückgekommen sind; plus Linktipps: https://http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge…

Homepage 45 Min: http://www.ndr.de/45Min

Krieg ist ihr Beruf

In seinem Film von 1997 stellt Claus Bienfait die französische Fremdenlegion vor, jene geheimnisvolle Truppe aus aller Herren Länder, um die bis heute zahlreiche Mythen und Legenden kreisen.

Anmerkung des Autors:
Ein Dokumentarfilmer sollte an jedes Projekt ebenso gut informiert wie unvoreingenommen offen herangehen. Dabei gar nicht erst versuchen, Everybodys Darling zu sein, weder bei seinen Protagonisten noch beim Publikum. Die Position und damit die Erwartungen seiner Zuschauer zum Thema kann er nicht kennen, dürfen ihn bei seiner Arbeit nicht leiten. Und er sollte sich auch nicht auf Ideologie-Debatten einlassen.

Braucht Europa eine Armee? | Doku HD Reupload | ARTE

Europa ist verletzlich und kann sich nicht mehr nur auf den Schutz durch den starken Partner USA verlassen. Doch warum war Europa eigentlich nie eine Militärmacht? Die Dokumentation blickt auf die Geschichte der europäischen Verteidigungspolitik zurück und beleuchtet die militärische Herausforderung, vor der die EU heute steht, um sich im 21. Jahrhundert zu behaupten.

Das Erstarken des Terrorismus, der Aufstieg Chinas zur Weltmacht und die Konflikte mit Russland – die weltpolitische Entwicklung der letzten Jahre führte zu neuen Rufen nach einer starken europäischen Verteidigungsunion. Lange Zeit war mangels konkreter Fortschritte davon kaum mehr die Rede gewesen, und angesichts des Wandels der internationalen Machtverhältnisse fühlte sich Europa verwundbar: Die EU konnte sich während der Trump-Regierung zur Gewährleistung ihrer Sicherheit nicht mehr auf Drittländer, insbesondere den amerikanischen Verbündeten, verlassen. Der Krieg in der Ukraine führt aktuell vor Augen, wie schlecht die EU derzeit militärisch dasteht. Trotz einiger Vorstöße ist die Europäische Union bis heute kein einflussreicher und anerkannter strategischer Akteur auf der Weltbühne. Daher gibt es nun erneut konkrete Bestrebungen zur Umsetzung eines großangelegten Sicherheits- und Verteidigungsprojekts, um die strategische Unabhängigkeit der EU zu sichern sowie die zentralen Werte Frieden, Demokratie und Multilateralismus. 2015 erklärte der damalige Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker: „Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den EU-Ländern nie wieder Krieg geben wird“. Auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron plädieren für eine „echte europäische Armee“. Doch die Vertiefung der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik gestaltet sich schwierig und langwierig – so wie der gesamte Verlauf der europäischen Integration stets von Rückschlägen und Vorstößen geprägt ist. Noch nie haben Länder mit derart unterschiedlichen nationalen und politischen Traditionen den Aufbau eines gemeinsamen Verteidigungssystems angestrebt. Ohne weitreichende Einigung auf politischem und institutionellem Gebiet sowie bei der militärischen Führung droht das Projekt fehlzuschlagen. Aber muss Europa angesichts des weltpolitischen Drucks den Versuch nicht wagen?

Dokumentation von Jean Crépu (F 2019, 53 Min)

Deutsche Soldaten im Wandel der Zeit | Terra X

Soldaten prägen unsere Geschichte. Doch ihr Bild, ihre Funktion, ihr Ansehen ändern sich mit der Zeit. In der Kaiserzeit stehen Soldaten und Veteranen hoch im Kurs. Das Militär gilt als Schule der Nation, Uniformen gelten als schick und als „Ausweis von Männlichkeit, Nationalbewusstsein und der Bereitschaft zur Pflichterfüllung“, wie Prof. Herfried Münkler sagt. Als der erste Weltkrieg beginnt, wird den Soldaten zugejubelt, als der Krieg verloren ist, verlieren sie ihre Funktion. Deutschland wird weitgehend entwaffnet. Mit Hitler kommt wieder Aufrüstung und Militarismus. Soldaten werden zum Helden stilisiert – und werden im Krieg ins Verderben getrieben.

Aus dem heißen Krieg wird ein kalter. In der Bundeswehr im Westteil Deutschlands sollen Soldaten „Staatsbürger in Uniform“ sein. Mit dem Beitritt zur NATO gehören sie dem westlichen Militärbündnis an. Die DDR gehört zu den sozialistischen Warschauer Pakt-Staaten. Die NVA ist zunächst eine Freiwilligenarmee, erst nach dem Bau der Mauer gilt auch hier die Wehrpflicht. Die 68er wollen Frieden schaffen ohne Waffen, das Ansehen des Soldaten sinkt. Nach dem Fall der Mauer endet der Kalte Krieg. Welche Aufgaben haben die Soldaten jetzt noch? Kampfeinsätze sollen möglichst vermieden werden. Doch die Kriege im Kosovo und in Afghanistan fordern internationales Engagement und letztlich auch Kampfeinsätze von der Bundeswehr.

Seit 2011 ist die Wehrpflicht in der Bundesrepublik ausgesetzt. Die mangelhafte Ausrüstung und Bewaffnung der Bundeswehr sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Der russische Angriff auf die Ukraine richtet die deutsche Sicherheitspolitik neu aus. Die Bundesregierung beschließt, für die Streitkräfte ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro einzurichten.

Doku 2022 – Die Krasseste Spezialeinheit Des Zweiten Weltkriegs | Dokumentation Deutsch

Doku 2022 – Die Krasseste Spezialeinheit Des Zweiten Weltkriegs | Dokumentation Deutsch

Die Fremdenlegion

Die Fremdenlegion

Die Fremdenlegion (frz.: Légion étrangère) ist ein militärischer Großverband, gegenwärtig bestehend aus Freiwilligen aus 136 Nationen, die als Zeitsoldaten Dienst in den Streitkräften Frankreichs leisten. Sie gehört zum französischen Heer. Die Fremdenlegionäre sind im Sinne des Völkerrechts reguläre Soldaten der französischen Armee, auch wenn sie manchmal und fälschlicherweise als Söldner wahrgenommen werden.

Die französische Fremdenlegion wurde am 10. März 1831 durch einen Erlass von König Louis-Philippe I. gegründet und diente zunächst zur Eroberung und Absicherung der afrikanischen Kolonien Frankreichs, mit der zu dieser Zeit in Algerien begonnen wurde (später Französisch-Nordafrika; Kämpfe bis in die 1920er Jahre). Sie untersteht seit ihrer Gründung unmittelbar dem jeweiligen französischen Staatsoberhaupt, in der Französischen Republik also dem Staatspräsidenten. Die Truppe umfasste Anfang der 1960er Jahre, gegen Ende des Algerienkriegs, bis zu 35.000 Mann und wurde danach kontinuierlich auf eine heutige Stärke von rund 7.700 Mann reduziert. Das Offizierskorps der Legion besteht seit jeher grundsätzlich aus Franzosen. Bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs gab es ausnahmsweise auch Offiziere mit ausländischen Patenten. Von ihrer Gründung an bis zum Ende der 1980er Jahre haben in der Légion Étrangère laut einer Ansprache von Colonel Morellon mehr als 600.000 Mann aus aller Welt gedient. Über 36.000 kamen in dieser Zeit in Einsätzen ums Leben

Link – http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenlegion

Marseille – Terror auf der Startbahn

Marseille – Terror auf der Startbahn

Neue Videos auf den Kanal ! Air-France-Flug 8969 war ein Flug der Air France, den die Bewaffnete Islamische Gruppe GIA am 24. Dezember 1994 in ihre Gewalt brachte.
Vier Männer in Uniformen der algerischen Präsidialpolizei betraten am Flughafen Algier das Flugzeug, das um 11:15 nach Orly abheben sollte, und kontrollierten die Reisedokumente der Passagiere.Wegen der ungenehmigten Verzögerung des Abflugs misstrauisch geworden, umstellte algerisches Militär die Maschine. Daraufhin gaben sich die vermeintlichen Polizisten an Bord als Entführer zu erkennen; sie waren mit Kalaschnikows, Uzis, Handgranaten und Dynamit bewaffnet.Kapitän des Fluges war der erfahrene Bernhard Dhelleme, Erster Offizier war Jean-Paul Borderie und Alain Bosduat war der Flugingenieur. 9 weitere Flugbegleiter waren an Bord. Unter ihnen waren Claude Burginard und Cristoph Morin.Im Funkverkehr mit dem algerischen Innenminister forderten die Geiselnehmer, zwei Politiker der seit 1992 verbotenen Islamischen Heilsfront aus dem Hausarrest zu entlassen. Sie erschossen einen der Passagiere, den sie als Beamten der algerischen Polizei identifiziert hatten, sowie einen vietnamesischen Diplomaten.Mittlerweile hatte Frankreichs Außenminister Juppé einen Krisenstab eingerichtet.Weil die algerische Regierung es ablehnte, französisches Militär ins Land zu lassen, flogen Mitglieder der Spezialeinheit GIGN stattdessen zum Flughafen Palma de Mallorca.Im Laufe des folgenden Tages ließen die Geiselnehmer etliche Passagiere frei, zumeist Mütter mit kleinen Kindern sowie Schwerkranke. Sie forderten, das Flugzeug startklar zu machen; nachdem die algerischen Behörden dies verweigerten, erschossen die Entführer einen weiteren Passagier, einen Koch der Französischen Botschaft.Auf Druck von Frankreichs Premierminister Balladur gestattete Algeriens Präsident Zeroual schließlich den Abflug der Maschine, 39 Stunden nach Beginn der Geiselnahme. Da während der gesamten Zeit das Hilfstriebwerk gelaufen war, hatte der Airbus nicht mehr genügend Treibstoff, um das ursprüngliche Flugziel Paris zu erreichen. Stattdessen steuerte die Maschine den Flughafen Marseille an, wo sie aufgetankt werden sollte. Dorthin war inzwischen die GIGN-Einheit aus Mallorca eingetroffen und probte bereits die Erstürmung des entführten Flugzeugs. Nach dessen Landung um 3:33 Uhr früh dirigierten die französischen Behörden es zu einem abgelegenen Bereich des Flughafens. Die Entführer verlangten nach 27 Tonnen Treibstoff, obwohl für die Strecke nach Paris bereits 10 Tonnen ausgereicht hätten. Die französischen Behörden hatten mittlerweile Hinweise erhalten, dass die Maschine als fliegende Bombe auf Paris stürzen sollte.Sie verzögerten den Weiterflug und ließen am Abend das Flugzeug durch 30 Agenten der GIGN stürmen. Im Laufe eines 20 minütigen Feuergefechtes töteten diese die vier Entführer; der Airbus wurde so schwer beschädigt, dass er abgeschrieben werden musste.

Weaponology Spezialeinheiten – Speznas – Doku – Deutsch

Weaponology  Spezialeinheiten – Speznas – Doku – Deutsch

Weaponology Spezialeinheiten – Speznas – Doku – Deutsch

Die deutsche Luftwaffe: Angriffe bei Nacht (Dokumentation,Geschichte)

Die deutsche Luftwaffe: Angriffe bei Nacht (Dokumentation,Geschichte)

DZANGO (http://www.dzango.tv) — Mehr Spielfilme, Serien, Dokus und tolle Unterhaltung FÜR MÄNNER auf http://www.dzango.tv !

Aufgrund ihrer, im Vergleich zu den Feindflugzeugen, starken Motorisierung und dem sich daraus ergebenden Geschwindigkeitsvorteil konnte sich die Bf-110 im Luftkrieg über Polen, Norwegen und Frankreich noch erfolgreich gegen die wendigeren einmotorigen Jäger der gegnerischen Luftwaffen behaupten. Die anfängliche Einsatztaktik basierte darauf, in eine günstige höhere Position zu gelangen und, die starke Vorwärtsbewaffnung ausnutzend, von hinten kommend einen einmaligen Anflug auf das Feindflugzeug durchzuführen und hierbei den Abschuß zu erzielen. Um verstärkt in günstige Abschußpositionen zu kommen, praktizierten einige Bf-110-Verbände eine Einsatztaktik, bei welcher eine Bf-110 mit gedrosselten Motoren in relativ niedriger Höhe flog, während der Rest der Staffel deutlich höher flog. Drehte nun ein feindlicher Jäger auf das vermeintlich lahme Einzelflugzeug ein, stürzte sich der Rest der Staffel von oben auf den Gegner. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Ju 88 an allen Fronten bis zum Kriegsende eingesetzt. Aufgrund der hohen Flächenbelastung musste die Ju 88 mit hoher Fahrt an den Boden gebracht werden, da sonst ein unkontrolliertes Durchsacken drohte, was häufig zu Fahrwerksbruch und Überschlag führte; die Besatzung hatte in solchen Fällen nur eine geringe Überlebenschance. Auch führte die Auslegung der kräftigen Motoren (optimiert für das Befördern großer Bomben- und Außenlasten) zu äußerst heiklen Flugeigenschaften im Ein-Motoren-Flug. Dennoch wurde die Ju 88 von geübten Besatzungen gerne geflogen: Die hohe Geschwindigkeit, sehr gute Wendigkeit und ihre Robustheit, besonders gegen schwere Beschussschäden an Rumpf und Flächen, sicherte vielen Fliegern ein Entkommen bei Jägerangriffen und die Rückkehr zum eigenen Flugplatz.

Amerikas Kriege – Korea – Vietnam – Irak – Afghanistan

Amerikas Kriege – Korea – Vietnam – Irak – Afghanistan

Amerikas Kriege – Von Vietnam nach Afghanistan
Spiegel TV Doku

Kein Land dieser Welt schlägt so viele Schlachten wie die USA. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nicht ein einziges Jahrzehnt ohne Krieg. In Korea, Vietnam, im Irak oder in Afghanistan kämpfte die Supermacht für Demokratie, Menschenrechte und natürlich immer auf für die eigenen Interessen:

gegen den Kommunismus, für Öl oder um Macht. Nach dem kalten Krieg war die gewaltige Militärmaschinerie Amerikas als einzige in der Lage, weltweit einzugreifen. Und das tat sie oft, immer in fernen Ländern. Mit dem Mythos der Unangreifbarkeit daheim war es erst am 11. September 2001 vorbei, als die Attacken auf das World Trade Center die USA unvorbereitet trafen. Seitdem kämpfen die Amerikaner gegen einen Feind, den sie mit Panzern und Raketen allein nicht besiegen können – den Terror.

Die Spiegel-TV Autorinnen Nanje Teuscher und Amrei Topcu geben einen Überblick über die vergangenen 65 Jahre amerikanischer Kriegsgeschichte und hinterfragen die Gründe für die Marschbefehle.

Spiegel TV von 2010

Antike Elite-Truppen (ZDF INFO DOKU)

Antike Elite-Truppen (ZDF INFO DOKU)

Auch in der Antik und im Mittelalter gab es Elitetruppen. Eine sehr interessante Doku.

1. Weltkrieg – Sommer 1916 -ARTE DOKU HD-

1. Weltkrieg – Sommer 1916  -ARTE DOKU HD-

Arte/NDR/BBC — Film von Detlef Siebert — (2010) – Die Schlacht an der Somme im Norden Frankreichs war die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs. Sie dauerte fast fünf Monate, von Juli bis November 1916. Das Doku-Drama beleuchtet die politischen wie militärischen Hintergründe. Fast fünf Monate, von Juli bis November 1916, tobte die Schlacht an der Somme,einem Fluss in Nordfrankreich. Sie war die verlustreichste und blutigste Schlacht, die während des Ersten Weltkriegs geschlagen wurde. Mehr als eine Million deutscher, britischer und französischer Soldaten liessen in diesem Gemetzel ihr Leben.

Das Doku-Drama von Detlef Siebert erzählt von den blutigen Kämpfen aus der Perspektive der Gegner, auf beiden Seiten der Front. Im Zentrum stehen dabei Anfang und Ende der Schlacht. Waren zunächst die Deutschen überlegen, als die britischen Generäle krasse Fehler begingen, die Zehntausenden ihrer Soldaten das Leben kosteten, so wendete sich später das Blatt für Briten und Franzosen durch eine flexible Kampftaktik und nicht zuletzt durch den Einsatz der ersten Panzer.

Diese Schlacht wird auch als ein Wendepunkt in der neueren Militärgeschichte gesehen. Sie ist in Grossbritannien das herausragende Symbol für den Ersten Weltkrieg. In Deutschland ist Verdun zwar der bekannteste Name einer Schlacht des Ersten Weltkriegs, aber die Ereignisse an der Somme waren von ebenso grosser und schrecklicher Bedeutung für Deutsche, Briten und Franzosen. Das ist auch ein Grund dafür, die Ereignisse mittels einer aufwendigen Dramatisierung darzustellen.

Die arglistige Doppelmoral unserer Politiker (Kurzfilm 2012)

Die arglistige Doppelmoral unserer Politiker (Kurzfilm 2012)

In diesem Kurzfilm von Frank Höfer (NuoViso.TV) philosophieren der Staatsrechtler K.A. Schachtschneider, der ehem. Direktor des Max Planck Instituts H.P. Dürr sowie Filemacher Frieder Wagner über die Doppelzüngigkeit unserer Führungspersönlichkeiten.

Ob zum Thema Finanzen, Wissenschaft oder Krieg und Frieden – die Argumente zur Durchsetzung der eigenen Agenda entspringen meist einer arglistigen Doppelmoral, wo sich die Täter als Opfer darstellen.

[Doku] Vernetzt gegen die Zensur (2012) [Szenenews.org]

[Doku] Vernetzt gegen die Zensur (2012) [Szenenews.org]

Der Arabische Frühling zeigt, dass die Möglichkeiten von Bürgern, sich im Kampf gegen ihre Regierung zu verbünden, im Zeitalter des Internets besser denn je sind. Doch auch die Zensoren rüsten längst technisch auf. Infolgedessen erforschen Wissenschaftler und Computerfreaks immer neuere Methoden, staatliche Zensur zu umgehen — und benutzen dazu die kommunikationstechnische Infrastruktur demokratischer Staaten. Die USA entwickeln ein „Internet im Koffer“, um Menschen einen Zugang zum Internet zu gewähren, denen dieser gekappt wurde. Gleichzeitig entwickeln US-Militärs aber auch „Jamming“-Methoden, also elektronische Störmaßnahmen. Es steht also zu befürchten, dass die Machthaber künftig nicht nur auf Zensur und Abschottung setzen, sondern sich zudem der Macht des Internets bedienen, indem sie Informationen manipulieren, Blogger bezahlen und ähnliches.

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