Der Mann im Frauenkloster

Der Mann im Frauenkloster

Für Ulrich Landolt, 44, war es ein radikaler Wechsel: Der studierte Betriebsökonom war Manager bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), als er 2009 eine zweimonatige Auszeit im Frauenkloster bei Shkodra im Norden Albaniens antrat. Er hatte einen Zeitungsartikel über den Schweizer Orden gelesen und war beeindruckt von den Tätigkeiten der Schwestern. Zurück in Bern hängte er seinen Managerjob an den Nagel und fragte die Oberin, ob er für immer nach Albanien kommen dürfe.

Seit September 2010 lebt Landolt im Frauenkloster, verteilt Essen in einer psychiatrischen Klinik, sortiert Hilfsgüter für Überschwemmungsopfer und hilft, wo er kann. Er kümmert sich auch um Jugendliche, die von der in Albanien verbreiteten Blutrache bedroht werden und darum das Haus jahrelang nicht mehr verlassen können.

Reporter Daniel Stadelmann ist nach Albanien gereist und versucht in seiner Dokumentation „Der Mann im Frauenkloster“ zu ergründen, was der ehemalige Manager Ulrich Landolt damit meint, wenn er als Grund für seinen Wechsel angibt, er wolle „näher am Leben“ sein.

Rätsel Burnout [Doku]

Rätsel Burnout [Doku]

Das Phänomen Burnout ist umstritten und als eigenständige Krankheit bisher nicht anerkannt. Dennoch greift es in der Arbeitswelt um sich. So leidet laut einer aktuellen OECD-Studie jeder fünfte Arbeitnehmer an psychischen Erkrankungen. Ob Manager, Sekretärin, Lehrer oder Bankangestellter, das Phänomen Burnout greift um sich in der Welt der Arbeit. Doch handelt es sich bei dieser Erscheinung um Einbildung oder um eine echte Krankheit? Für die Leidenden ist die Antwort auf diese Frage eher zweitrangig, sie verlangen nach Hilfe. So kann sich Natascha Derbort noch gut an den Tag erinnern, als ihr Leben wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Schmerzen und Depressionen hielten die erfolgreiche Kommunikationsmanagerin gefangen. Erst starker Leidensdruck trieb sie dazu, ihr Leben völlig umzukrempeln. Die Filmemacher Manfred Baur und Hannes Schuler gehen in ihrer Dokumentation dem Phänomen Burnout erstmals wissenschaftlich auf den Grund. Was ist Burnout überhaupt? Wie entsteht er? Wie kann man ihn sicher diagnostizieren? Und vor allem, wie kann man ihn erfolgreich behandeln? Wissenschaftler und Arbeitspsychologen analysieren unterschiedliche Krankheitsbilder, entwickeln verschiedene Diagnosewerkzeuge, begeben sich auf die Spur der Gene und weisen den Weg zu erfolgreichen Therapien. Die Dokumentation zeigt, dass Stress Gehirn und Organe dauerhaft schädigen kann, aber sie schildert auch Möglichkeiten, der Falle zu entkommen. Ein Kamerateam begleitet Betroffene auf ihrem schmerzhaften Weg zurück ins Leben.

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Wer lenkt die A. Springer AG? – Meinungslenker in Deutschland

Wer lenkt die A. Springer AG? – Meinungslenker in Deutschland
Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Wer ist der Mann, der zusammen mit der Springer-Familie und auch für andere Medienkonzerne den Krieg gegen das öffentliche Recht auf räumlich und zeitlich unabhängige Information in Deutschland anführt? Das räumlich unabhängige Informationsmedium Tablet PC (von Apple IPad) wird weiter als modernes Statussymbol eingeführt. Döpfner singt das Hohelied der gezielten Abschöpfung aller Bürger. Ein Grundbedürfnis soll wieder eine unerschöpfliche Einnahmequelle werden. Geplant durch das Abgrenzungsmedium Mobiler PC, das (mehr …)

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Die Macht der Manager – Zwischen Millionen und Moral

Die Macht der Manager – Zwischen Millionen und Moral
Nullrunden, Entlassungen, Werksschließungen, Verlagerung ins Ausland – viele deutsche Konzerne stehen in der Kritik: Sie machen Rekordgewinne, ihre Manager vergüten sich das mit Rekordgehältern – und nicht selten müssen die Mitarbeiter die Zeche zahlen. In der Dokumentation „Die Macht der Manager – Zwischen Millionen Moral“ mit Marietta Slomka, gehen die ZDF-Autoren Britta Buchholz und Michael Scheuch der Frage nach, warum sich ein System geändert hat, das früher funktionierte und von dem alle profitieren konnten. Mangelt es der gegenwärtigen (mehr …)

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Die Macht der Manager – Der Markt versagt und die Politik schaut weg

Die Macht der Manager – Der Markt versagt und die Politik schaut weg

Nullrunden, Entlassungen, Werksschließungen, Verlagerung ins Ausland – viele deutsche Konzerne stehen in der Kritik: Sie machen Rekordgewinne, ihre Manager vergüten sich das mit Rekordgehältern – und nicht selten müssen die Mitarbeiter die Zeche zahlen. In der Dokumentation „Die Macht der Manager – Zwischen Millionen Moral“ mit Marietta Slomka, gehen die ZDF-Autoren Britta Buchholz und Michael Scheuch der Frage nach, warum sich ein System geändert hat, das früher funktionierte und von dem alle profitieren konnten. Mangelt es der gegenwärtigen Wirtschaftselite an Moral, an der Bereitschaft für die Gesellschaft, für das eigene Land Verantwortung zu übernehmen? Oder ist die Globalisierung schuld – wird mit ihr der Gesellschaftsvertrag endgültig hinfällig?

Die Autoren begleiten den BASF-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht durch dessen Alltag zwischen Investorenkonferenz in New York und Mitarbeitergesprächen in Ludwigshafen, sind exklusiv dabei, wenn die Managergilde auf Schloss Kronberg ihren „Besten des Jahres“ feiert oder im Palais Biron in Baden-Baden ihre Netzwerke pflegt. Sie sprechen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus, Chef des Familienunternehmens Heraeus Holding GmbH, über die Veränderungen und Herausforderungen für heutige Manager.

Der Film zeigt aber auch die andere Seite: diejenigen, die unter den vom Management entwickelten Strategien leiden – Mitarbeiter, die zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes auf Gehalt und Urlaubsgeld verzichten, Mehrarbeit leisten und letztlich doch zusehen müssen, wie ihre Firma dicht macht. In der „Frontal 21“-Dokumentation mit Theo Koll „Das Kartell – Im Würgegriff der Energiekonzerne“, berichten die Autoren Steffen Judzikowski und Hans Koberstein über die Hintergründe dramatischer Fehlentwicklungen in der Energiepolitik und die Macht der Energiekonzerne: Der Markt versagt und die Politik schaut weg. 20 Milliarden Euro in drei Jahren – das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in Essen konnte seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen. Ähnlich gute Ergebnisse erzielen auch die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall, und EnBW. Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Strom- und Gaspreise in astronomische Höhen – viele Bürger sind alarmiert.

Und sie setzen sich zur Wehr. Überall in Deutschland formiert sich Widerstand. Bürger zahlen ihre Stromrechnungen nicht mehr, klagen gegen Preiserhöhungen und schließen sich zu Genossenschaften zusammen, um billiger Gas einzukaufen.

Doch günstigere Anbieter sind rar. Denn die „Großen Vier“ haben ihre Marktmacht bestens organisiert – mit tatkräftiger Hilfe der Politik. Statt den Wettbewerb zu fördern, hat die Politik das Monopol der Konzerne erst gefestigt. Zu Zeiten der rot-grünen Koalition – in der Amtszeit von Wirtschaftsminister Werner Müller, der aus der Energiebranche erst in die Politik und dann wieder dorthin zurück wechselte – durfte E.ON mit der Ruhrgas AG zusammengehen. Eine Fusion gegen das Votum der Kartellbehörde. Der so entstandene Energieriese gilt für Kritiker als der Sündenfall der deutschen Energiepolitik. Die Autoren zeigen in ihrem Film, wie nah sich Politik und Energieunternehmen sind, und suchen Antwort auf die Frage: Wer rettet uns vor diesem Kartell?

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