Goldfisch im Anflug – Tierstation Flughafen Frankfurt

Goldfisch im Anflug – Tierstation Flughafen Frankfurt

Die Lufthansa Animal Lounge ist die größte und modernste Tierstation auf einem europäischen Flughafen und braucht den Vergleich mit einem mittelgroßen Zoo nicht zu scheuen. Vom Goldfisch bis zum Rennpferd kommt hier täglich so ziemlich alles rein, was läuft, fliegt, kriecht oder schwimmen kann. Die Lounge ist Start, Ziel oder Zwischenstopp für viele tausend tierische Passagiere.

Tierpflegerin Eva Schäfer erwartet heute ganz besondere Fluggäste in der Tierstation am Frankfurter Flughafen. Ein Rudel Wölfe aus Sibirien ist angemeldet zur Zwischenlandung in Deutschland. Die zwölf handaufgezogenen Tiere kommen mit ihren kanadischen Trainern Sally und Andrew Simpson von einem Filmdreh aus Russland. In der Lufthansa-Animal-Lounge ist für diese Tiere eigens ein Trakt mit fünf Räumen freigemacht worden.

Amtstierärztin Dr. Marie Luise Ludwig begutachtet und untersucht die Tiere bei der Ein- und Ausfuhr, damit keine ansteckenden Krankheiten eingeschleppt werden und die Tierschutzbestimmungen eingehalten werden. Denn Fliegen ist für die Tiere oft mit erheblichem Stress verbunden, der leicht lebensbedrohlich werden kann. Darum müssen Tierpfleger und Tierärzte Tag und Nacht in Bereitschaft sein.

Zu den Stammgästen der Tierstation gehören jährlich mehr als 14.000 Hunde und Katzen, aber auch zirka 1.600 Rennpferde, die hier in Empfang genommen oder auf die Reise geschickt werden. Dazu kommen mehr als 3.000 Tonnen Zierfische – von japanischen Kois über Zitterrochen bis zum „gemeinen“ Goldfisch. Reporter Rütger Haarhaus hat Tierärzte und Tierpfleger in der Animal-Lounge am Flughafen Frankfurt begleitet.

Der Superhafen: Riesenschiffe und High-Tech-Logistik

Der Superhafen: Riesenschiffe und High-Tech-Logistik

Große Maschinen treffen auf Muskelkraft: Der Port of Vancouver ist mit 28 Terminals, 600 Kilometern Küstenstreifen und fast 35.000 Beschäftigten Nordamerikas größter Tiefwasserhafen.

In dieser faszinierenden Dokumentation treffen große Maschinen auf Muskelkraft: Der Port of Vancouver ist mit 28 Terminals, 600 Kilometern Küstenstreifen und fast 35.000 Beschäftigten Nordamerikas größter Tiefwasserhafen. Die Arbeiter kämpfen täglich gegen die kleinen Widrigkeiten des Alltags — kaputtes Equipment, zu enge Zeitpläne und Busladungen voller Passagiere — und haben alle Hände voll zu tun, um die Abläufe im Hafen zu sichern und die Wirtschaft in Gang zu halten.

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Airport am Start – Der Großflughafen Berlin-Brandenburg

Airport am Start – Der Großflughafen Berlin-Brandenburg
Seit fünf Jahren wird in Schönefeld bereits an dem neuen Großflughafen „Berlin-Brandenburg International“ gebaut. Der Tag der geplanten Inbetriebnahme rückt immer näher. Am 3. Juni 2012 sollen in nur einer Nacht die alten Flughäfen in Schönefeld und Tegel geschlossen und der neue Großflughafen BBI ans Netz gehen. Eine gewaltige logistische Aufgabe. Roland Böhm und Daniel Forsmann kennen sich aus in der Welt der Flughäfen. Die beiden Flughafenexperten sind extra bis nach Neu Delhi gereist, um den in seiner Größe mit dem Berliner Neubau vergleichbaren Flughafen (mehr …)

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Rund um die Welt in 66 Stunden – Im Cockpit der Cargo-Könige

Rund um die Welt in 66 Stunden – Im Cockpit der Cargo-Könige

Frankfurt Airport. Sie starten Richtung Westen, Kurs USA, und kommen 66 Stunden später aus dem fernen Osten zurück. Sie transportieren Luxuslimousinen und Operationsbestecke, Pferde und Fußbälle, Diamanten und Obst, Turbinen und exotische Fische.Dreimal die Woche kurven Frachtflieger der Lufthansa rund um den Globus, mit Zwischenstopps in den USA, auf Hawaii, in Neuseeland, Australien, Malaysia, Pakistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie bringen Fracht und laden Fracht ein, und sie halten sich an einen minutengenauen Zeitplan. LH 8400 ist einmalig auf der Welt.

HR-Autor Sven Herold hat den Flug begleitet, 40.000 Kilometer lang, durch alle Zeit- und Klimazonen, durch Gewitterfronten und Sturmgebiete, Tag und Nacht. Hautnah erlebte er Starts und Landungen mit fast 90 Tonnen Fracht – einem Gewicht, das 900 Passagieren entspricht. Ein Startabbruch würde im Laderaum ungeheure Kräfte freisetzen, eine gefährliche Situation. Aber auch die Landung mit vollem Gewicht verlangt höchste Perfektion von den Piloten: weil der Bremsweg extrem lang ist, muss der Aufsetzpunkt genau getroffen werden, und das bei jedem Wetter.

Für Lufthansa-Cargo ist das Projekt eine logistische Herausforderung. Bei jedem Zwischenstopp übernehmen neue Crews die Maschine, und an jedem Flughafen wird ganz unterschiedliche Fracht ein- und ausgeladen, immer unter Zeitdruck. Lebende Tiere, Gefahrengüter, verderbliche Ware. Kein Tag ist wie der andere. Die Reportage zeigt, wie die Piloten mit allen Schwierigkeiten fertig werden und wie die Cargo-Spezialisten vor Ort dafür sorgen, dass die Fracht rechtzeitig bereitsteht, auch in Ländern, in denen das deutsche Ordnungsideal eher exotisch wirkt.

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