Doku: So brutal endete der 2. Weltkrieg – USA vs Japan | Timeline Deutschland

Im Frühjahr 1945 wird deutlich, dass der Preis für einen amerikanischen Sieg über Japan sehr hoch sein wird. Schließlich müsste das Inselreich erobert werden und Armee und Bevölkerung scheinen fest entschlossen, buchstäblich bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen. Doch dann bereiten die USA einen Einsatz vor, mit dem der Widerstand ohne große eigene Verluste gebrochen werden soll: Am 6. August 1945 werfen sie über der Großstadt Hiroshima „Little Boy“ ab – die erste Atombombe der Geschichte…

Blutiger Zermürbungskrieg: Der Pazifikkrieg | Doku 2. Weltkrieg | Timeline Deutschland

Nachdem die USA im Sommer 1942 ihre Dominanz zur See wiederhergestellt haben, beginnt ein blutiger Zermürbungskrieg. Insel für Insel rücken die US-Truppen vor. Doch obwohl bald absehbar ist, dass Japan den Konflikt nicht mehr gewinnen kann, geht der Krieg im Pazifik in unvorstellbarer Härte weiter.

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Nach gewaltigen Verlusten auf beiden Seiten stehen die USA im Frühjahr 1945 kurz vor der Invasion des Inselreiches. Eine Kapitulation kommt für die kaiserliche Generalität allerdings nicht in Frage…

Kriegsgefangenenlager Hanoi Hilton: So brutal wurden Insassen gefoltert | Real Stories Deutschland

Das „Hanoi Hilton“ war alles andere als ein Hotel, sondern ein riesiges Kriegsgefangenenlager. Während des Vietnamkrieges wurden hier amerikanische Soldaten festgehalten und gefoltert. Doch von dieser Hölle aus operierte ein ausgeklügeltes Spionagenetzwerk, das die Inhaftierten direkt mit dem Pentagon und dem Weißem Haus in Kontakt treten ließ. Informationen darüber blieben über 40 Jahre lang unter Verschluss. Nun gewährt diese Dokumentation erstmals Einblicke in die strengen Geheimnisse des „Hanoi Hilton“.

Marokko 1921 – Ein vergessener Krieg

Von 1921 bis 1926 kämpften die Rif-Kabylen im Norden Marokkos zunächst gegen die spanischen Invasoren, dann gegen die Kolonialmacht Frankreich um ihre Unabhängigkeit.Der Anführer der gegen den Feind vereinten Berberstämme war Abdelkrim, der zu einer Vorreiterfigur der Entkolonialisierung Nordafrikas wurde.
Während die Befreiungskriege in Indochina (Vietnam, Laos und Kambodscha) und Algerien ausgiebig erforscht und in zahlreichen Büchern und Filmen behandelt wurden, ist der Rifkrieg ein Stiefkind der Geschichtsschreibung. Doch mobilisierte er seinerzeit hunderttausende Kämpfer und verschlang Unmengen an Geld. Der gewaltsame Aufstand der Rifkabylen eröffnete nicht nur den Reigen der Befreiungskämpfe gegen die Kolonialmächte im 20. Jahrhundert, er war auch der Schauplatz barbarischer Metzeleien. So forderte er Zigtausende Tote, ließ ein durch Bomben und chemische Waffen verwüstetes Land zurück, stürzte Spanien in die Diktatur, nachdem Franco sich im Norden Marokkos erste militärische Sporen verdient hatte und bestätigte den französischen Marschall Philippe Pétain, der später mit den Nazis kollaborierte, als Retterfigur.
Trotz dieser verheerenden Bilanz wurden der Rifkrieg und seine charismatische Führungsfigur zum Vorbild für all diejenigen, die im 20. Jahrhundert von der Befreiung vom kolonialen Joch träumten.

Mazedonien – Der Krieg, der nicht stattfand

Im Mittelpunkt des Films steht der von der albanischen Minderheit bewohnte nordwestliche Teil Mazedoniens. 2001 kam es hier zum Konflikt zwischen ethnischen Mazedoniern und Albanern, der zur bewaffneten Auseinandersetzung aufflammte. Nur der entschlossenen Intervention der Internationalen Gemeinschaft ist es zu verdanken, dass ein Bürgerkrieg verhindert werden konnte. Das Rahmenabkommen von Ohrid, das den Frieden besiegelte und Richtlinien für das Zusammenleben der Volksgruppen aufstellte, wurde in der Folge zu einer der wichtigsten Erfolgsgeschichten europäischer Politik am Balkan.

Der Film zeichnet die Hintergründe des Konfliktes nach. Er schildert anhand individueller Schicksale die heutige Situation der Menschen in der Region. Neben den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen wird auch die beeindruckende kulturelle Vielfalt des multiethnischen Staates gezeigt, die sich aus der Jahrhunderte alten Koexistenz von orthodoxer und islamischer Kultur ergibt. Ohrid als eines der frühesten Zentren slawischer Kultur, und Tetovo, die überwiegend von muslimischen Albanern bewohnte zweitgrößte Stadt Mazedoniens stehen stellvertretend dafür.

ZDF-History: Inglourious Basterds – Die wahre Geschichte

Fred Mayer hatte seine Heimatstadt Freiburg 1938 verlassen müssen, weil er Jude war. Mit seiner Familie emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er sich freiwillig zur US-Armee meldete, um den Kampf gegen die Nazis aufzunehmen. Als Einzelkämpfer und Agent des US-Auslandsgeheimdienstes OSS wurde er im Februar 1945 auf eine lebensgefährliche Mission geschickt: Mit dem Fallschirm sollte er über Österreich abspringen, um hinter den feindlichen Linien Informationen über die so genannte „Alpenfestung“ zu sammeln, das gefürchtete Rückzugsgebiet für Nazis und Wehrmacht.

Fred Mayer und seine beiden Kameraden – Hans Wijnberg, ein holländischer Jude, und Franz Weber, ein zu den Amerikanern desertierter Wehrmachtsoffizier – sollten diese Festung infiltrieren. Der Coup gelang. Fred Mayer bewegte sich, als deutscher Offizier verkleidet, wochenlang unerkannt in den Offizierskasinos von Innsbruck und Umgebung.

So sammelte er wertvolle Erkenntnisse, die sein Funker Wijnberg an die Alliierten weitergab, bis er im April 1945 enttarnt wurde. Die Gestapo folterte Fred Mayer tagelang – vergeblich. Als Anfang Mai die amerikanischen Truppen vor den Toren Innsbrucks standen, erkannten seine Peiniger, dass ihre Zeit abgelaufen war und ihnen eine Geste des guten Willens den Übergang in die Nachkriegszeit womöglich erleichtern würde.

Für Fred Mayer war das die Rettung. Auf Bitten der Nazis handelte er am Ende die kampflose Übergabe der Stadt mit der US-Armee aus. „ZDF-History“ zeigt die wahre Geschichte von Fred Mayer und Hans Wijnberg, die im Interview von ihrem abenteuerlichen Einsatz als Agenten in der „Alpenfestung“ berichten. Ihre abenteuerliche Geschichte beweist einmal mehr, dass die Realität mindestens so spannend sein kann wie die fiktionale Geschichte des Films „Inglourious Basterds“, mit dem Starregisseur Quentin Tarantino Furore machte.
29.09.2013

Das Afghanistan-Desaster: Was denken unsere Soldaten? | Doku | NDR Doku | 45 Min

60.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten haben in Afghanistan ihren Kopf hingehalten für die Bekämpfung von Terroristen und für den Aufbau des Landes. Ihre Familien zu Hause haben gezittert und gebangt, haben bei jedem Bericht in der tagesschau über Anschläge angstvoll am Telefon gewartet.

Afghanistan-Einsatz: So sehr hat er die Menschen verändert

Die NDR Reporterin Rita Knobel-Ulrich hat für den Film „Papa ist im Krieg“ 2011 drei junge Männer und eine junge Frau auf ihrem Weg an den Hindukusch und ihre Familien zu Hause begleitet. Während des Einsatzes wurden drei der Kameraden bei einem Anschlag getötet. Als die Überlebenden zurückkehrten, waren sie nicht mehr die selben Menschen.
HIER DER LINK ZUR DOKU „PAPA IST IM KRIEG“ IN DER ARD MEDIATHEK: https://http://www.ardmediathek.de/video/dok…

Wie empfinden Soldaten den Abzug internationaler Truppen?

Die Reporterin hat diese Familien erneut besucht. Einer der Protagonisten war erst nach langem Zögern bereit, mit ihr zu sprechen, hatte Angst, dass schlimme Erinnerungen wieder hochkommen würden. Was geht ihnen durch den Kopf, wenn sie die siegreichen Taliban, den chaotischen Abzug der internationalen Truppen, die dramatischen Bilder am Flughafen im August 2021 sehen?

Was ist schiefgelaufen? Wie empfinden sie die Niederlage? Und sind ihre Gedanken bei den Menschen, die zurückgelassen wurden, die sie womöglich persönlich kannten?

Soldatin heute: War der Einsatz es wert?

Der Vater der Soldatin Corinna Kirchhöfer war schon damals skeptisch: Wenn sich die NATO eines Tages zurückziehen würde, sagte er dem Filmteam, würden in Afghanistan die Uhren wieder zurückgedreht. Hat er recht gehabt?

Seine Tochter schockiert vor dem Fernseher während des „planlosen Abzugs“ aus Kabul. Sie zuckt immer noch zusammen, wenn ein Kampfjet oder ein Hubschrauber ihr Haus überfliegt. War es das wert, fragt sie sich nach dem Sinn des 20 Jahre langen Krieges in Afghanistan.

Sind die Soldaten im Afghanistan-Einsatz umsonst gestorben?

59 Soldaten haben den Einsatz in Afghanistan nicht überlebt. Einer von ihnen war Josef Kronawitter. Rita Knobel-Ulrich reiste damals in sein bayerisches Heimatdorf. Seine Verlobte war schwanger. Das Kind von Josef Kronawitter wurde drei Monate nach dessen Tod, kurz vor den Dreharbeiten, geboren.

Die Autorin hat die beiden jetzt wieder besucht. Der Soldat Kronawitter hatte in Afghanistan Schulen geschützt, Gerichte, in den Frauen den Vorsitz führten, hat Polizisten und Soldaten ausgebildet. Hat er sein Leben umsonst eingesetzt?

Die Dokumentation liefert aufschlussreiche und berührende Einblicke in die Sicht deutscher Soldatinnen und Soldaten auf den verlorenen Krieg in Afghanistan.

Doku von 45 Min über Soldat:innen, die mit einem Trauma von Auslandseinsätzen der Bundeswehr zurückgekommen sind; plus Linktipps: https://http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge…

Homepage 45 Min: http://www.ndr.de/45Min

Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Russlands Überfall auf die Ukraine löst Entsetzen aus – vor allem in Europa. Viele hielten ihren Kontinent für eine „Oase des Friedens“. Doch wie friedlich war es nach 1945 wirklich bei uns?

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat es auf unserem Kontinent eine ganze Reihe von Kriegen und Konflikten gegeben. Nationalismus, Rassismus und das Streben nach Vormacht haben zu blutigen Auseinandersetzungen geführt. „ZDF-History“ geht auf Spurensuche.

Eine ganze Reihe von Konflikten

Putins Angriff auf die Ukraine ist nicht der einzige Feldzug des mächtigen Mannes im Kreml: Bereits in Tschetschenien und Georgien lässt er Panzer rollen, destabilisiert mit asymmetrischer Kriegsführung seine Nachbarn.

In den 1950er- und 1960er-Jahren finden Volksaufstände in der DDR, Ungarn und der Tschechoslowakei statt, die von den sozialistisch-autoritären Regimen brutal niedergeschlagen werden. Militär schießt auf Zivilisten, Hunderte finden in Berlin, Budapest und Prag den Tod. In Nordspanien kämpft seit 1959 die Untergrundorganisation ETA gegen die Franco-Diktatur und für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien – mit terroristischen Mitteln. In Irland führt die IRA über Jahrzehnte einen blutigen Bürgerkrieg gegen Großbritannien. Ihr Ziel: ein vereintes und unabhängiges Irland. Der „Bloody Sunday“ 1972, bei dem eine Spezialeinheit der britischen Armee 13 unbewaffnete Demonstranten erschießt, führt zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.

Immer wieder Kriege auf dem europäischen Kontinent

Nach dem Tod des jugoslawischen Staatschefs Josip Tito wachsen die Spannungen in dem Vielvölkerstaat kontinuierlich an und entladen sich schließlich in den 1990er-Jahren in einer Reihe blutiger Kriege, die mindestens 200.000 Menschen das Leben kosten. Im Kosovokrieg kommt es 1999 zum ersten Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach 1945. Bis heute ist die Intervention umstritten. Auch der Zerfall der Sowjetunion 1991 führt zu einer Reihe von Kriegen im erweiterten Europa, etwa zwischen Armenien und Aserbaidschan.

„ZDF-History“ wirft einen Blick auf diese und andere Konflikte und ordnet sie in den jeweiligen historischen Kontext ein. In einer Reihe von Gesprächen mit Expertinnen und Experten analysiert der Film, warum es nach den schrecklichen Erfahrungen der beiden Weltkriege auch nach 1945 immer wieder zu Kriegen auf dem europäischen Kontinent kam.

Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Kein „echter Flüchtling“? Wer willkommen ist und wer nicht | STRG_F

Die russische Invasion in der Ukraine zwingt Millionen Menschen auf die Flucht.
Die Hilfsbereitschaft der Menschen an den Grenzen ist riesig und auch die Politik reagiert europaweit: Die EU aktiviert erstmals die Massenzustromrichtlinie. Durch sie erhalten Geflüchtete aus der Ukraine nun unbürokratisch Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis, ohne zuvor ein langwieriges Asylerfahren zu durchlaufen – eine EU-weite Einigung in der Migrationspolitik, die 2015 nicht gelungen ist, als viele Geflüchtete aus Syrien kamen. Manche bezeichnen jetzt die Ukrainer:innen als “echte Flüchtlinge” – eine Abgrenzung, die STRG_F-Reporter Sulaiman Tadmory sehr beschäftigt, ist der doch selbst 2015 aus Syrien vor dem Krieg geflohen.
Gibt es in Deutschland Flüchtlinge zweiter Klasse?

Ein Film von Jonas Schreijäg, Sulaiman Tadmory und Simone Horst
Kamera: David Diwiak, Jonas Schreijäg, Sulaiman Tadmory, Simone Horst, Zita Zengerling
Schnitt: David Diwiak
Grafik: Philip Erpenbeck
Mischung: André Brickwedde
Redaktion: Salome Zadegan

Grenzland Ukraine – ein Krieg mit Vorgeschichte – Neoimperialistisches „Great Game“ in der Krise*

Ukraine – Grenzland zwischen Ost und West – Mehr Infos: Neoimperialistisches „Great Game“in der Krise* https://exit-online.org/pdf/Kriegsgef… (18.1.2022)
Putins Krieg https://http://www.rainertrampert.de/artikel…

Der Ukraine-Krieg und seine geopolitischen Hintergründe – Peter Wahl (attac)
https://http://www.attac-netzwerk.de/fileadm…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

„Der Kreml-Krieg in der Ukraine. Die Sieger: US-Regierung, US-Konzerne, fossile Wirtschaft“* –
Dr. Winfried Wolf attac (24.3.22)
https://http://www.lunapark21.net/inhalt-hef…

15-Punkte-Erklärung von Dr. Winfried Wolf (attac)
Passiver Widerstand gegen die russische Besatzungsmacht!
Stoppt die Spirale der Sanktionspolitik!
Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
Stoppt die Gefahr der Ausweitung des Kriegs in einen weltweiten!
https://zeitung-gegen-den-krieg.de/

Ukraine – zwischen Wirtschaftskrise, Oligarchen, ausländischer Einmischung & Bürgerkrieg https://http://www.youtube.com/playlist?list…

RUBIKON: Im Gespräch: „Das Kriegsmotiv“ (M. Bröckers, S. Korinth, C. Kreiß, J. Rose & W. v. Rossum)
https://http://www.youtube.com/watch?v=mUDZX…

Robert Kurz – Weltordnungskrieg – Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung
https://media.hugendubel.de/shop/cove

„Dieser Krieg lässt sich nicht mit Waffen, sondern mit einem Generalstreik stoppen“
https://radiocorax.de/dieser-krieg-la

Allein 2009 wurden weltweit 1.530 Milliarden Dollar (nach Angaben des Stockholmer Instituts für Friedensforschung – SIPRI) für die (Auf-) Rüstung ausgegeben!
Die Rüstungsausgaben betrugen 2019: weltweit 1.917.000.000.000 US-$.
Die USA halten mit 732 Milliarden US-$ von den weltweiten Militärausgaben, 38%. Insgesamt lagen die Militärausgaben der 29 NATO-Mitgliedsstaaten bei etwa 1.035 Milliarden US-Dollar, davon in Deutschland 45 Milliarden € = 54 Milliarden US-$.
Bei Gesundheit und allen anderen zivilen Bereichen wird gespart.
Zum Vergleich: Russlands Ausgaben lagen im selben Jahr bei 65,1 Milliarden US-$.
Die Rüstungsausgaben für die Bundeswehr steigen stetig an.
Sie sollen laut NATO-Ziel 2% des BIP betragen.
Im Jahr 2024 wären das dann 74 Milliarden € pro Jahr für der die Bundeswehr.
Die kapitalistischen NATO-Parteien der BRD wollen zusätzlich 100 Milliarden € mehr für die Bundeswehr.

Codename „Geronimo“ – Wie die CIA Osama bin Laden töten ließ | ZDFinfo Doku

Die ZDFinfo-Doku gibt Einblicke in die jahrelange Verfolgung von Osama bin Laden durch den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA.
Beteiligte CIA-Agenten berichten zum ersten Mal detailliert von ihrer geheimen Mission.

Der 11. September 2001 gilt als Zäsur und ist eines der dunkelsten Kapitel der amerikanischen Geschichte. Noch am Tag der Angriffe erklärt der damalige US-Präsident George W. Bush in einer Ansprache den „Krieg gegen den Terror“ und macht Osama bin Laden zum Staatsfeind Nummer eins. Für die amerikanische Regierung steht fest: Die Anschläge tragen die Handschrift des saudi-arabischen Terroristen.

Bereits Ende 2001 erreichen erste CIA-Agenten Afghanistan. Ihr Ziel: die Macht des gefährlichen Taliban-Netzwerkes zu brechen und seinen Befehlshaber zu stellen. Osama bin Laden wird schon seit Anfang der 1990er-Jahre von einer Spezialeinheit des amerikanischen Geheimdienstes überwacht. Trotzdem gelingt es den Agenten nicht, den Führer der gefährlichen Terrororganisation zu fassen. Immer wieder entgehen ihnen Chancen, ihn zu ergreifen. 2011 dann die heiße Spur: Osama bin Laden scheint sich im pakistanischen Abbottabad aufzuhalten. Damit beginnt eine der bestgehüteten Geheimmissionen in der Geschichte der CIA.

Putins Weg in den Krieg | Doku HD | ARTE

Wladimir Putins politischer Aufstieg verlief parallel zum Niedergang der Sowjetunion. Seit seinem Machtantritt ist sein oberstes Ziel, Russland wieder zu einem selbstbewussten Staat zu machen. Im Kampf gegen innere und äußere Feinde hat er eiskalt, gnadenlos und erfolgreich agiert. Wird die Ukraine jetzt zu seinem letzten Feldzug?

„Putins Weg in den Krieg“ basiert auf mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren, sowohl des KGB als auch der CIA und der Homeland Security. Gemeinsam mit Journalisten und Historikern zeichnen sie nach, wie Putin vom unbedeutenden KGB-Agenten zum mächtigen Präsidenten wurde. Sein Ziel: Stärke zeigen, nach innen und nach außen. Auch gegen den Westen, den er für den Drahtzieher antirussischer Proteste in den ehemaligen Sowjetrepubliken hielt.
2014 wollte Putin bei den Olympischen Spielen einen politischen Triumph feiern – doch vor den Toren Russlands, in der Ukraine tobten Unruhen. Die Ukrainer gingen im ganzen Land auf die Straße, auch in Kiew. Sie wollten Europa – und nicht mehr von Russland abhängig sein. Als Rache und aus geopolitischen Überlegungen besetzte Putin die ukrainische Halbinsel Krim. Er wusste, dass eine Invasion der Ukraine eine Verletzung internationalen Rechts wäre, die zwangsläufig eine Antwort der Amerikaner provozieren würde. Deshalb waren die Truppen getarnt, und er leugnete, dass es seine waren.
Die Ukraine blieb für Putin das Versuchslabor, in dem er mit Cyber-Angriffen experimentierte und daran arbeitete, Wahlen zu manipulieren. 2015 wurden dort einer Viertelmillionen Menschen der Strom abgestellt. Die Russen wussten, wie weit sie gehen konnten, ohne dass der Westen reagiert – auch im Frontenkrieg in der Ost-Ukraine. Der Westen reagierte mit Sanktionen – doch die trafen Putin nicht wirklich hart.
2022 wurde alles anders. Der Krieg um die Ukraine ist eskaliert – mit ungewissem Ausgang.

Dokumentation von Michael Kirk (USA 2022, 58 Min)

Die Kinder des Bosnienkriegs – 23 Jahre später

Dass hunderttausende bosnische Flüchtlinge einst Teil der deutschen Gesellschaft waren scheint oft fast vergessen. In den Neunziger Jahren waren Bosnier die größte Flüchtlingsgruppe in Deutschland. Fast 400.000 Menschen lebten als Kriegsflüchtlinge in Deutschland. Ende der Neunziger, nach dem Bosnienkrieg, mussten Zehntausende der in Deutschland aufgewachsenen bosnischen Kinder mit ihren Familien zurück in das ihr unbekannte, vom Krieg zerstörte Bosnien.
Manche von ihnen wurden abgeschoben, andere verließen Deutschland freiwillig und wieder andere verließen Deutschland, weil sie durch immer kürzer werdende Duldungen und Druck von der Ausländerbehörde wussten, sie können sowieso nicht bleiben.
In Bosnien haben die Zurückgekehrten ihr „Deutschsein“, die deutsche Sprache und Kultur über Jahrzehnte bewahrt, schauen noch immer deutsches Fernsehen, hören deutsche Musik und sprechen auf Deutsch – mit Freunden, die das gleiche erlebten.
Unsere Reporterin Melina Borčak ist auch eins der Flüchtlingskinder von damals. Sie erzählt euch ihre Geschichte, die vergessene Geschichte der abgeschobenen Kinder.
20 Jahre nach der großen Abschiebewelle fragt sie: Was passierte mit den Kindern, die sich damals als Deutsche fühlten und zurück nach Bosnien mussten? Haben sie sich mit der Trennung von ihrer deutschen Heimat abgefunden? Wie konnten sie ihre Traumata verarbeiten?
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Reporter: Melina Borčak; Twitter: @melinaborcak
Schnitt: Eike Bartsch
Kamera: Ilhan Coskun
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Mehr zu dem Thema:
Zeit Online: Bosnien. Der Kriegt, der nicht vergeht.
https://http://www.zeit.de/politik/ausland/2…
Süddeutsche Zeitung: 20 Jahre nach dem Bosnienkrieg. Wir Kinder des Krieges.
https://http://www.sueddeutsche.de/politik/j…
Spiegel Online: Urteil gegen Ratko Mladic. Keine Strafe hoch genug:
https://http://www.spiegel.de/politik/auslan…
Spiegel Online: Bosnien: Der Tag der weißen Bänder:
https://http://www.spiegel.de/einestages/bos…
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Musik aus dem Film:
M.I.A – Borders
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Deutsche Soldaten im Wandel der Zeit | Terra X

Soldaten prägen unsere Geschichte. Doch ihr Bild, ihre Funktion, ihr Ansehen ändern sich mit der Zeit. In der Kaiserzeit stehen Soldaten und Veteranen hoch im Kurs. Das Militär gilt als Schule der Nation, Uniformen gelten als schick und als „Ausweis von Männlichkeit, Nationalbewusstsein und der Bereitschaft zur Pflichterfüllung“, wie Prof. Herfried Münkler sagt. Als der erste Weltkrieg beginnt, wird den Soldaten zugejubelt, als der Krieg verloren ist, verlieren sie ihre Funktion. Deutschland wird weitgehend entwaffnet. Mit Hitler kommt wieder Aufrüstung und Militarismus. Soldaten werden zum Helden stilisiert – und werden im Krieg ins Verderben getrieben.

Aus dem heißen Krieg wird ein kalter. In der Bundeswehr im Westteil Deutschlands sollen Soldaten „Staatsbürger in Uniform“ sein. Mit dem Beitritt zur NATO gehören sie dem westlichen Militärbündnis an. Die DDR gehört zu den sozialistischen Warschauer Pakt-Staaten. Die NVA ist zunächst eine Freiwilligenarmee, erst nach dem Bau der Mauer gilt auch hier die Wehrpflicht. Die 68er wollen Frieden schaffen ohne Waffen, das Ansehen des Soldaten sinkt. Nach dem Fall der Mauer endet der Kalte Krieg. Welche Aufgaben haben die Soldaten jetzt noch? Kampfeinsätze sollen möglichst vermieden werden. Doch die Kriege im Kosovo und in Afghanistan fordern internationales Engagement und letztlich auch Kampfeinsätze von der Bundeswehr.

Seit 2011 ist die Wehrpflicht in der Bundesrepublik ausgesetzt. Die mangelhafte Ausrüstung und Bewaffnung der Bundeswehr sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Der russische Angriff auf die Ukraine richtet die deutsche Sicherheitspolitik neu aus. Die Bundesregierung beschließt, für die Streitkräfte ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro einzurichten.

Putin, die Ukraine und danach? | Mit offenen Karten Spezial Ukraine | ARTE

„Mit offenen Karten“ widmet dem beispiellosen Angriff Putins auf die Ukraine eine Sonderausgabe. Moderatorin Emilie Aubry blickt auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Unterstützt wird sie dabei von der Politikwissenschaftlerin Anna Colin Lebedev und dem Leiter des französischen Instituts für internationale Beziehungen (IFRI), Thomas Gomart.

Die russische Invasion in der Ukraine wird als Ereignis von besonderer geopolitischer Tragweite in die Geschichte des 21 Jahrhunderts eingehen. „Mit offenen Karten“ widmet dem beispiellosen Angriff eine 26-minütige Sonderausgabe.
Am Samstag, dem 5. März 2022, blickt die Moderatorin Emilie Aubry anhand von Karten auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Unterstützt wird sie dabei von der auf postsowjetische Gesellschaften spezialisierten Politikwissenschaftlerin Anna Colin Lebedev, die auf die Entwicklung der europäischen Identität der Ukraine eingeht.
Ferner äußert sich der Leiter des französischen Instituts für internationale Beziehungen (IFRI), Thomas Gomart, zu den geostrategischen Folgen des Ukraine-Kriegs.
Und ab dem 7. März um 20.45 Uhr bietet Emilie Aubry täglich von Montag bis Freitag in einer zweieinhalbminütigen Kurzausgabe von „Mit offenen Karten“ Hintergrundinformationen zu den geopolitischen Entwicklungen im Ukraine-Krieg.

Magazin (F 2022, 26 Min)

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