Tödliche Keime im Krankenhaus

Tödliche Keime im Krankenhaus

Krankenhauskeime sind eine wachsende Gefahr. Laut Studien sind sie für mehr Tote verantwortlich als Verkehrsunfälle, Verletzungen und Vergiftungen zusammen.

Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht

Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht

In deutschen psychiatrischen Kliniken liegen mittlerweile bereits zehnjährige Mädchen, die zwangsernährt werden müssen. Diagnose: Anorexia nervosa – Magersucht. Keine andere psychische Krankheit fordert eine so hohe Zahl an Todesopfern und ist so schwer zu behandeln. In Deutschland sollen 100.000 Mädchen und junge Frauen davon betroffen sein, das ist dreimal soviel wie vor zehn Jahren. Außerdem sind die Betroffenen heute jünger und es trifft zunehmend auch Jungen. Umso besorgniserregender ist ein Gespenst, das seit einigen Jahren im weltweiten Netz umgeht: Da nennen junge Frauen eine gewisse „Ana“ ihre beste Freundin – „Ana“ ist die personifizierte Magersucht. In „Pro-Ana“-Foren und auf Websites bestärken sich vor allem 13 bis 30-Jährige darin, nichts mehr zu essen.

Es ist eine Art elektronischer Geheimbund, der seine weiblichen Mitglieder zu extremen Verhaltensregeln verpflichtet, die in zehn Pro-Ana-Geboten formuliert sind: „Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein!“ oder „Dem Essen nachgeben zeigt Schwäche – sei stark und du wirst jedem überlegen sein.“ Diese Pro-Ana-Bewegung ist vor etwa fünf Jahren aus den USA nach Europa gelangt und trägt geradezu sektenartige Züge.

„Dünn bis in den Tod – Meine Freundin, die Magersucht“ will diesem Phänomen und der morbiden Faszination, die Magersüchtige für ihre Krankheit entwickeln, nachgehen – im Netz und im realen Leben.

Da ist zum Beispiel die junge Studentin Sabin, abgemagert bis auf die Knochen und in einem geradezu lebensbedrohlichen Zustand – sie hungert noch immer. Ihr Fall ist umso schockierender, als ihre Mutter ausgerechnet Therapeutin in einem Zentrum für Essstörungen ist und ihrer eigenen Tochter nicht helfen kann. Da gibt es die verzweifelte Sonja, die ihren Körper durch Untergewicht so zerstört hat, dass sie niemals mehr Kinder bekommen wird und doch nicht von ihrer Sucht lassen kann. Und da sind die magersüchtigen Zwillinge Lisbeth und Angelique, die ihre Krankheit zum Thema von Kunstperformances und Kunstaktionen gemacht haben.

Der Film geht den Lebensgeschichten dieser jungen Frauen nach, vor allem aber auch ihren Selbstbildern, die für ihre Krankheit mit auslösend sind: Was sind ihre Vorstellungen, ihre Visionen von ihrem Körper, was sehen sie, wenn sie in den Spiegel schauen oder mit eigenen Fotos selber konfrontiert werden? Sehen sie sich „wirklich“ oder verzerrt? Ein Fotoshooting mit Sabin zeigt ein schockierendes Ergebnis – sogar für die junge Frau selbst.

Der Film erzählt auch von der halbjährigen Recherche der Autorin, um dem Geheimnis der verheerenden Pro-Ana-Seiten im Netz auf die Spur zu kommen, um ihrem gefährlichen Reiz nachzugehen und mit Pro-Ana-Anhängerinnen in Kontakt zu treten. Ulrike Bremer entdeckte eine gespenstische, virtuelle Welt, die wie eine Sekte magersüchtige Mädchen und junge Frauen in ihren Bann zieht, eine Art innerer Zirkel todessüchtiger Betroffener, die hier ihre Selbstzerstörung inszenieren.

Jugendschützer, die diese Seiten intensiv beobachten und sie gerne bekämpfen würden, stehen dem Phänomen aus rechtlichen Gründen meistens machtlos gegenüber. Der Film will die wahnhaften, inneren Welten, denen die Anorexie-Kranken verfallen sind, erkunden und einen Eindruck vermitteln, warum diese Krankheit so schwer heilbar ist. Denn der Logik der Süchtigen ist mit gesundem Menschenverstand nicht beizukommen. Das machen alle Betroffenen in diesem Film deutlich. Und doch bekommt der Zuschauer einen tiefen Einblick in die Seelen der Mädchen und Frauen, deren Zukunft und Überleben so bedroht sind.

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Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 3 von 3

Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 3 von 3

„Blutige Geschäfte – Auf den Spuren des Organhandels im Kosovo“. Reportage von Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll bei ZDF zoom vom 13.07.2011 über Kriegsverbrechen, Organhandel und die Verstrickung Deutschlands in Verbrechen im Kosovo aus.
Sevim Dağdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages und Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. für Internationale Beziehungen kritisiert seit langem die Kontinuitäten der deutschen Balkanpolitik, welche Verbrechen wie den illegalen Organhandel erst möglich gemacht hat. Hintergrund ist die Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage über Verstrickungen hochrangiger kosovarischer Politiker wie dem sog. Premierminister Hashim Thaçi, der von der Bundesregierung hofiert wird, in Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 2 von 3

Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 2 von 3

„Blutige Geschäfte – Auf den Spuren des Organhandels im Kosovo“. Reportage von Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll bei ZDF zoom vom 13.07.2011 über Kriegsverbrechen, Organhandel und die Verstrickung Deutschlands in Verbrechen im Kosovo aus.
Sevim Dağdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages und Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. für Internationale Beziehungen kritisiert seit langem die Kontinuitäten der deutschen Balkanpolitik, welche Verbrechen wie den illegalen Organhandel erst möglich gemacht hat. Hintergrund ist die Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage über Verstrickungen hochrangiger kosovarischer Politiker wie dem sog. Premierminister Hashim Thaçi, der von der Bundesregierung hofiert wird, in Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 1 von 3

Kriegsverbrechen und Organhandel im Kosovo – Teil 1 von 3

„Blutige Geschäfte – Auf den Spuren des Organhandels im Kosovo“. Reportage von Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll bei ZDF zoom vom 13.07.2011 über Kriegsverbrechen, Organhandel und die Verstrickung Deutschlands in Verbrechen im Kosovo aus.
Sevim Dağdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages und Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. für Internationale Beziehungen kritisiert seit langem die Kontinuitäten der deutschen Balkanpolitik, welche Verbrechen wie den illegalen Organhandel erst möglich gemacht hat. Hintergrund ist die Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage über Verstrickungen hochrangiger kosovarischer Politiker wie dem sog. Premierminister Hashim Thaçi, der von der Bundesregierung hofiert wird, in Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Tabu – Psychisch Krank im Job

Tabu – Psychisch Krank im Job

Psychisch krank zu sein ist immer noch ein gesellschaftliches Tabu. In der Leistungsgesellschaft gilt Schwäche als Makel. Aus Scham und aus Sorge um ihren Arbeitsplatz verschweigen viele Berufstätige ihre seelischen Krisen. Die hier Porträtierten berichten offen von ihren Erfahrungen, von ihren inneren Konflikten und Ängsten. Sie alle brauchten lange, um zu akzeptieren, dass sie psychisch erkrankt sind. Jeder von ihnen war mindestens einmal in stationärer psychiatrischer Behandlung und hat intensiv daran arbeiten müssen, seine seelischen Probleme zu bewältigen und den Alltag wieder meistern zu können.

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Nur kein Gramm zu viel – Wenn Kinder nichts mehr essen wollen

Nur kein Gramm zu viel – Wenn Kinder nichts mehr essen wollen
„Wenn ich stehe, verbrenne ich mehr Kalorien als im Sitzen“. Das wusste Laura schon vor zwei Jahren. Mit elf Jahren rutschte das Mädchen in die Magersucht. Sie lebte eine Zeit lang in einer ganz eigenen Welt. Oft stand Laura in ihrem Zimmer auf einem Bein und schaute traurig zum Fenster hinaus. In der Schule wurde Laura oft gemobbt, weil sie besser war als andere. Auch im Sport war Laura sehr ehrgeizig: „Ich wollte die Schnellste sein und bin am Nachmittag immer in unserem Garten hin und her gelaufen. Ich habe trainiert wie verrückt, bis meine Eltern es verboten haben, und dann habe (mehr …)

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Auf Messers Schneide – Der harte Alltag in der Unfallklinik Marzahn

Auf Messers Schneide – Der harte Alltag in der Unfallklinik Marzahn
Es ist eine der modernsten Kliniken Europas: Das Unfallkrankenhaus in Berlin Marzahn. Von der kleinen Prellung bis zum Schädelbruch – alles kommt hierher in die Rettungsstelle. Jeden Tag kämpfen Ärzte im Akkord um das Leben ihrer Patienten. 24 Stunden lang. Insgesamt 48.000 Notfallpatienten versorgen sie pro Jahr. 20.000 werden jährlich stationär aufgenommen. Manchmal fängt dieser Kampf schon im Rettungshubschrauber an. Die fliegende Intensivstation bringt täglich mehrere Notfälle ins Unfallkrankenhaus. Schnelle Entscheidungen sind von den behandelnden Ärzten (mehr …)

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