Kinder auf der Überholspur
In Zeiten von Pisa , verkürzten Schulzeiten und verstärktem Leistungsdruck machen viele Eltern sich immer mehr Gedanken: Was ist das Beste für mein Kind? Bildung um jeden Preis?
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Mensch Gottfried – Ein Aussteiger in Deutschland
Regelmäßig fährt Gottfried mit dem Rad zum Tango-Abend. Die Paare duften nach Deo und Parfüm, Bauer Gottfried riecht nach Gottfried und Natur. Manche Frauen würden gerne mit ihm tanzen. Doch Gottfried weigert sich, nach Essenzen zu riechen – und Schuhe braucht er ebenso wenig.
Gottfried lebt auf einem Hof in Niedersachsen. Der 57-Jährige ist Selbstversorger wie die Menschen vor Jahrhunderten. Seine Kleidung wäscht er mit Bachwasser und Asche. Sein Geschirr leckt er ab, anschließend spült er es in einer Regenwasser-Molkemischung. Er verzichtet auf fließend Wasser, statt einem WC benutzt er einen Blecheimer.
Gottfried lebt so, wie er es für natürlich hält und ist stolz darauf, dass es ihm gelingt, in einem funktionierenden Kreislauf zu leben – mit nicht mehr als drei Liter Abwasser täglich. Das alles hat aber auch einen Preis und schafft Konflikte. Es gibt nicht viele Menschen, die gerne bei Gottfried essen. Für häufigere Besuche würde er aber sein Spülsystem niemals aufgeben.
Er zahlt den Preis der selbstbestimmten Ausgrenzung aus Überzeugung. Es geht nicht um Romantik. Nach Gottfrieds Ansicht verbrauchen die Menschen zu viel Wasser. Das macht ihn traurig und wütend. Der Realist in ihm weiß, dass er die Menschen nicht ändern kann. Er kann aber seinen eigenen Vorstellungen treu sein. Nichts anderes tut er, dies aber ziemlich konsequent.
Gottfried will ohne Geräte auskommen, die Strom oder Diesel verbrauchen. Seine Kühe sind wohl die einzigen in Deutschland, die handgemähtes Heu bekommen. Er lebt so ursprünglich, weil er, wie er sagt, dann mit sich im Reinen ist und nur so seinen Kindern ein Vorbild und ein guter Vater sein kann. Der Kontakt zu den Kindern ist auch nach der Trennung der Eltern intensiv und herzlich. Seine Söhne bewundern die Lebensweise ihres Vaters, auch wenn sie selbst anders leben möchten.
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Die Hure Trixie – Meine Frau, die Hure
Trixie ist Mutter von zwei Kindern, Hausfrau und im Hauptberuf Hure. Ihr macht der Job Spaß, und sie verdient gut. Zu ihrem Glück kommt dann noch die große Liebe: Er hat sogar kein Problem mit Trixies Beruf. Wie auch: Er war einer ihrer besten Kunden. Alles scheint perfekt. Trixie wird sogar mit über 40 Jahren noch einmal schwanger. Doch dann verlässt sie der Vater des Kindes…
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Menschen hautnah – Leben mit Heroin
Sein Doppelleben zwischen Heroin-Sucht und Journalismus dauerte zwei Jahrzehnte und kostete Jörg Böckem (45) fast das Leben. Er hat es geschafft, diesem Alptraum zu entkommen. Christiane K. (48) hingegen kann ohne Drogen nicht leben. Sie meistert ihren Alltag als berufstätige Mutter trotzdem erfolgreich.
Dem Alptraum entkommen: Jörg Böckem
Drogenabhängig und berufstätig: Im Rückblick fragt sich Jörg Böckem selbst, wie er das eigentlich geschafft hat. Einerseits den Alltag als freier Autor für deutsche Zeitungen und Zeitschriften meistern und andererseits die Sucht im Job über so viele Jahre verbergen. Nur wenige Kollegen wussten davon. „Ich stand permanent unter einer unmenschlichen Daueranspannung.” Heute kann er sich an viele Prominente, die er in seiner Zeit als Junkie getroffen hat, nicht mehr erinnern. „Den habe ich interviewt? — Das weiß ich gar nicht mehr!”, stellt er beim Durchblättern seiner Texte fest.
Jörg Böckem hat sich mit seiner Vergangenheit und dem Thema Drogen intensiv auseinandergesetzt und schont sich selber nicht. Die Analysen des Ex-Junkies verdeutlichen, wie Drogen und Sucht funktionieren. „Heroin wirkt zuverlässig gegen alles: Versagensängste, Zahnschmerzen, Einsamkeit. Es ist ein Mittel, das auf Knopfdruck von diesen unangenehmen Gefühlen befreit — und das ist natürlich gefährlich.”
„Ich bereue nichts”
Arnold Simon vor den Bildern seines Sohnes Alexander
Christiane K. kann ohne Drogen nicht leben.
Christiane ist seit fast 30 Jahren drogenabhängig. Die gelernte Buchhändlerin, die in einem Hamburger Kiosk arbeitet, ist alleinerziehende Mutter zweier Töchter. Sie hofft, dass man ihr sobald wie möglich ein synthetisch hergestelltes Heroin – sogenanntes Diamorphin – verschreibt. „Ich bereue nichts”, sagt sie. „Das ist passiert, das ist mein Leben.” Nur ihren Kindern gegenüber habe sie ein schlechtes Gewissen. Weil sich die beiden manchmal für ihre Mutter rechtfertigen müssten. Dabei pflegt die kleine Familie ein außergewöhnlich vertrauensvolles, ehrliches und inniges Verhältnis. „Wir sind stolz auf unsere Mutter”, sagt die ältere der beiden Töchter. „Sie war und ist immer für uns da und kriegt immer alles auf die Reihe.”
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Geheimnis Mensch Teil 1 – Die Kinder des Feuers
Im ersten Teil von “Geheimnis Mensch” erzählt Jacques Malaterre die Geschichte des Menschen von den ersten Zweibeinern bis zum Homo erectus. Vor acht Millionen Jahren erhoben sich die ersten großen Affen in der dürren Savanne auf ihre wackeligen Beine. Ihre Vorfahren hatten als Waldbewohner gelebt, bis eine gewaltige Naturkatastrophe — die Bildung des ostafrikanischen Grabenbruchs — ihre Umwelt drastisch veränderte. Die üppigen Urwälder waren verschwunden, die Clans hatten sich auf die wenigen Bauminseln einer riesigen Graslandschaft verteilt. Die Bäume boten nicht genug Nahrung, und die Jungen, die zu dieser Zeit geboren wurden, hatten kaum eine Überlebens-Chance. Schließlich machte sich einer von ihnen, Orrorin, mit seinem Clan auf, um in der Savanne nach Futter zu suchen.
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Weil ich länger lebe als Du
Felix sitzt im Zuschauerraum eines großen Konferenzsaals und verfolgt die Rede des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan. Nervös rutscht er auf seinem Stuhl hin und her. Gleich ist er an der Reihe und hat die einmalige Chance, den anwesenden Staatsoberhäuptern und Charity-Ladys sein Projekt vorzustellen. Mit zitternden Händen zieht der zwölfjährige Knirps einen fein säuberlich gefalteten Zettel aus der Tasche seines Kapuzenpullovers und geht in Gedanken die ersten Sätze seiner Ansprache noch einmal durch. Sein Herz pocht laut, als Kofi Annan ihn ankündigt … Er erhebt sich, läuft bedächtigen Schritts auf die Bühne, rückt routiniert das Mikrofon zurecht, holt tief Luft und beginnt seine Rede mit den Worten: “Weil ich länger lebe als du ” Wenn am 20. Juni 2012 die Welt gespannt auf das Ringen um eine nachhaltige Entwicklung auf der UN-Umweltkonferenz in Rio schaut, engagieren sich tausende von Kindern weltweit bereits konkret für eine bessere Zukunft. Die Dokumentation “Weil ich länger lebe als Du” erzählt die Geschichte von Kindern, die den Erwachsenen nicht mehr zutrauen, ihre Welt in einem lebenswerten Zustand zu hinterlassen. Sie haben sich mit den unterschiedlichsten Projekten auf den Weg gemacht und kämpfen selbst für ihre Zukunft.
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Menschen hautnah – Leben mit Heroin
Sein Doppelleben zwischen Heroin-Sucht und Journalismus dauerte zwei Jahrzehnte und kostete Jörg Böckem (45) fast das Leben. Er hat es geschafft, diesem Alptraum zu entkommen. Christiane K. (48) hingegen kann ohne Drogen nicht leben. Sie meistert ihren Alltag als berufstätige Mutter trotzdem erfolgreich.
Dem Alptraum entkommen: Jörg Böckem
Drogenabhängig und berufstätig: Im Rückblick fragt sich Jörg Böckem selbst, wie er das eigentlich geschafft hat. Einerseits den Alltag als freier Autor für deutsche Zeitungen und Zeitschriften meistern und andererseits die Sucht im Job über so viele Jahre verbergen. Nur wenige Kollegen wussten davon. „Ich stand permanent unter einer unmenschlichen Daueranspannung.” Heute kann er sich an viele Prominente, die er in seiner Zeit als Junkie getroffen hat, nicht mehr erinnern. „Den habe ich interviewt? — Das weiß ich gar nicht mehr!”, stellt er beim Durchblättern seiner Texte fest.
Jörg Böckem hat sich mit seiner Vergangenheit und dem Thema Drogen intensiv auseinandergesetzt und schont sich selber nicht. Die Analysen des Ex-Junkies verdeutlichen, wie Drogen und Sucht funktionieren. „Heroin wirkt zuverlässig gegen alles: Versagensängste, Zahnschmerzen, Einsamkeit. Es ist ein Mittel, das auf Knopfdruck von diesen unangenehmen Gefühlen befreit — und das ist natürlich gefährlich.”
„Ich bereue nichts”
Arnold Simon vor den Bildern seines Sohnes Alexander
Christiane K. kann ohne Drogen nicht leben.
Christiane ist seit fast 30 Jahren drogenabhängig. Die gelernte Buchhändlerin, die in einem Hamburger Kiosk arbeitet, ist alleinerziehende Mutter zweier Töchter. Sie hofft, dass man ihr sobald wie möglich ein synthetisch hergestelltes Heroin – sogenanntes Diamorphin – verschreibt. „Ich bereue nichts”, sagt sie. „Das ist passiert, das ist mein Leben.” Nur ihren Kindern gegenüber habe sie ein schlechtes Gewissen. Weil sich die beiden manchmal für ihre Mutter rechtfertigen müssten. Dabei pflegt die kleine Familie ein außergewöhnlich vertrauensvolles, ehrliches und inniges Verhältnis. „Wir sind stolz auf unsere Mutter”, sagt die ältere der beiden Töchter. „Sie war und ist immer für uns da und kriegt immer alles auf die Reihe.”
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Hitlers Kinder – Krieg
Die Dokumentation Hitlers Kinder schildert Wege junger Menschen, wie viele sie damals erlebt haben. Zum Teil bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dokumentiert die Erziehung im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie sowie die Vorbereitung zum Einsatz an der Front und in der Rüstungsindustrie.
Mit den vielfältigsten Methoden gelang es dem Regime des Dritten Reiches eine ganze Generation in seinem Bann zu ziehen. Die “Hitler-Jugend” sollte die Jugendlichen frühzeitig auf eine vielseitige Einsetzbarkeit im Krieg vorbereiten. Den bis zu 8,7 Mio. Mitgliedern der HJ wurden deshalb vorrangig Tugenden wie Kameradschaft, Disziplin und Gehorsam vermittelt. Jungen Frauen und Mädchen wurde zuerst im “Bund Deutscher Mädel” das Rollenbild der NS-Ideologie eingeimpft, bis sie dann bei Kriegsende selbst zum Kampfeinsatz getrieben wurden. Insgesamt starben mehr als ein Drittel der männlichen Geburtsjahrgänge Deutschlands von 1921 bis 1925 im Zweiten Weltkrieg. In den letzten Kriegswochen wurden selbst zwölfjährige Kinder zum Einsatz an die Front berufen.
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Hitlers Kinder – Verführung
Die Dokumentation Hitlers Kinder schildert Wege junger Menschen, wie viele sie damals erlebt haben. Zum Teil bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dokumentiert die Erziehung im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie sowie die Vorbereitung zum Einsatz an der Front und in der Rüstungsindustrie.
Mit den vielfältigsten Methoden gelang es dem Regime des Dritten Reiches eine ganze Generation in seinem Bann zu ziehen. Die “Hitler-Jugend” sollte die Jugendlichen frühzeitig auf eine vielseitige Einsetzbarkeit im Krieg vorbereiten. Den bis zu 8,7 Mio. Mitgliedern der HJ wurden deshalb vorrangig Tugenden wie Kameradschaft, Disziplin und Gehorsam vermittelt. Jungen Frauen und Mädchen wurde zuerst im “Bund Deutscher Mädel” das Rollenbild der NS-Ideologie eingeimpft, bis sie dann bei Kriegsende selbst zum Kampfeinsatz getrieben wurden. Insgesamt starben mehr als ein Drittel der männlichen Geburtsjahrgänge Deutschlands von 1921 bis 1925 im Zweiten Weltkrieg. In den letzten Kriegswochen wurden selbst zwölfjährige Kinder zum Einsatz an die Front berufen.
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Kinder des Zorns
Armut, Perspektivlosigkeit und ein blutiger Bandenkrieg zwischen zwei multinationalen Gangs um die Vorherrschaft im Drogen- und Schutzgeldgeschäft bestimmen in El Salvador das Leben vieler Menschen. Der griechische Dokumentarfilmer Yorgos Avgeropoulos hat die oft noch minderjährigen Bandenmitglieder in den Gefängnissen und auf der Straße nach ihrer Sicht der Dinge befragt.
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Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder? – HD – Arte
Eltern wollen das Beste für ihr Kind, und in der Erziehung wollen sie alles richtig
machen. Wahrscheinlich ein Grund, warum Erziehungsratgeber immer wieder die Bestsellerlisten anführen und in der Öffentlichkeit heiß diskutiert werden. Zuletzt sorgte die “Tigermutter” mit ihren strengen Erziehungsmaßnahmen nach chinesischem Vorbild für Furore. Doch den goldenen Weg gibt es nicht, dafür aber viele verschiedene Erziehungskonzepte, was viele Eltern verunsichert. Wie viel Erziehung müssen Eltern leisten und wie viel die Schule?
Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder? – HD – Arte
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Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder
Eltern wollen das Beste für ihr Kind, und in der Erziehung wollen sie alles richtig machen. Wahrscheinlich ein Grund, warum Erziehungsratgeber immer wieder die Bestsellerlisten anführen und in der Öffentlichkeit heiß diskutiert werden.
Zuletzt sorgte die “Tigermutter” mit ihren strengen Erziehungsmaßnahmen nach
chinesischem Vorbild für Furore. Doch den goldenen Weg gibt es nicht, dafür aber
viele verschiedene Erziehungskonzepte, was viele Eltern verunsichert. Wie viel
Erziehung müssen Eltern leisten und wie viel die Schule?
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Sex im Internet – Kinder schauen Pornos, Eltern schauen weg
Sex im Internet. Für die heutige Jugend ist es Kinderleicht über das Internet an Porno Videos und Bilder zu kommen. Der Pornomarkt im Internet blüht wie nie zuvor. Doch nicht nur Erwachsene entwickeln ein gesteigertes Interesse an Pornos. Immer mehr Kinder und Jugendliche schauen sich in ihrer Freizeit Pornos an und tauschen diese über ihre Handys untereinander aus. Welche auswirkungen die Pornos auf die Jugendliche haben wird in dieser Dokumentation gezeigt.
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Erben des Hasses – Kinder in Nord-Irland vor 30 Jahren
ZDF-Dokumentation von 1981: Seit zwölf Jahren prägen Terror, Hass und Bomben den Alltag der nordirischen Provinz Ulster. Mehr als 2000 Menschen starben in dieser Zeit. Opfer eines Konflikts, dessen religiöse und soziale Hintergründe bis weit in die Vergangenheit reichen. Besonders betroffen: Kinder.eingehende Suchbegriffe:
Kinder der Sonne
Der Film gibt Einblicke in das Leben in einem bolivianischen Kinderdorf und beschreibt die soziale Lage im Land. Er schildert Erlebnisse von Kindern, die leider keine Einzelschicksale sind. Es sind Geschichten, die bewegen und Grundlage für die Arbeit des Kinderhilfswerkes, den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Eine Woche lang begleiteten wir Kinder und Mitarbeiter im Alltag eines Kinderdorfes im ärmsten Land Südamerikas. Christliche Werte stehen in Bolivien im Vordergrund, können aber über die Not im Land nicht hinwegtäuschen. “Kinder der Sonne” eine Reportage für (weiterlesen …)
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