Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Zwischen Workuta im europäischen Teil Russlands und dem sibirischen Labytnangi werden Versorgungsgüter per Eisenbahn transportiert. Alle zwei Tage rumpelt der Wagon Lawka, ein Verkaufswaggon der staatlichen Eisenbahn, über die Berge des Ural. Beladen mit Brot, Getreide, Salz, Zucker, Saft und Wodka, Mineralwasser und Bier, Konserven, Gemüse, Obst, Seife, Waschmittel, Zahnpasta und bei Bedarf auch mit einem Schrank oder einem Tisch, versorgt der Zug die Menschen entlang der Bahnstrecke. Die Lebensbedingungen entlang der Bahnstrecke sind schwierig. Im Sommer können sich die Bewohner kaum der entsetzlichen Mückenschwärme erwehren, die aus den Sümpfen aufsteigen, ab Oktober sind es klirrender Frost und riesige Schneemengen, die ihnen zusetzen. Wer sind diese Menschen, die der Wagon Lawka rund um das Jahr versorgt? Die Ureinwohner der Region, Komi und Chanten, lebten bereits hier, als es noch keine Eisenbahn gab. Bis heute ziehen sie mit ihren Rentierherden durch die Tundra oder betreiben Landwirtschaft. Einige von den Alten haben noch erlebt, wie Häftlinge aus Stalins Gulags die Eisenbahn einst aus dem gefrorenen Boden stampften. Fassungslos ergriffen sie damals vor der ersten Dampflok die Flucht. Heute kaufen sie im Wagon Lawka ein. Ebenso wie eine Handvoll Skiverrückter, die sich direkt an der Eisenbahnstation einen Lift für Abfahrtsski gebaut haben. Auch Geologen, die im Ural nach Gold suchen, und ein aus der Sowjetarmee entlassener Offizier zählen zu den Kunden des Wagon Lawka. Es ist ein eigenwilliger Menschenschlag — robust, sentimental und romantisch — der in dieser Region sein Leben verbringt. Wer von Workuta im europäischen Norden Russlands nach Sibirien will, muss über die Berge des Urals. Doch durch die Sümpfe der Tundra gibt es weder Autostraßen noch Trekkingpfade, sondern nur einen Weg — die Eisenbahn. Für die Menschen im hohen Norden ist sie mehr als nur ein Transportmittel, sie ist die Lebensader in dieser unwirtlichen Region. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die entlang der Bahnstrecke leben.

Eisbären – Begegnung in der Kälte

Eisbären – Begegnung in der Kälte
Schon als Kind träumte Jerome Bouvier davon, einen Film über Eisbären zu drehen. Jetzt wurde dieser Traum Wirklichkeit. Über ein Jahr beobachtete der Tierfilmer eine Eisbärenmutter mit ihren beiden Jungen in der Arktis. Mit Segelboot und Schneemobil verfolgte er die kleine Familie und begleitete den Nachwuchs von der Kindheit bis zu den ersten eigenständigen Schritten. “Diese Bären sind meine Familie. Ich lebe mit ihnen und ich träume von ihnen.” So beschreibt Jerome Bouvier sein Verhältnis zu den drei Eisbären. Die Heimat der “weißen Riesen” ist der Archipel Svalbard, der arktische (mehr …)

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Geboren in der Urzeit – Pferde – Geschöpfe der Kälte und der Wüste

Geboren in der Urzeit – Pferde – Geschöpfe der Kälte und der Wüste
Lange Zeit hielt man die Stammväter unserer Hauspferde für ausgestorben. Aber wer weiß schon, ob sie vielleicht doch noch leben – in irgendeinem versteckten Winkel der Welt. Von diesem Gedanken getrieben, macht sich die Filmautorin Angelika Sigl auf die Suche nach dem einen geheimnisvollen Stammvater aller heute lebenden Hauspferdrassen. Doch statt den einen Urahnen zu finden, stößt sie in der Mongolei, in Iran und Südwestengland auf verschiedene Pferderassen, die als Urpferde gelten können und zu verschiedenen Teilen Einfluss auf die große Vielfalt der (mehr …)

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Wladimir Putin – Der Präsident, der aus der Kälte kommt

Wladimir Putin – Der Präsident, der aus der Kälte kommt
Ist Putin wirklich so allmächtig, wie es scheint oder ist auch er selbst ein Getriebener, gefangen im Interessengeflecht von KGB und alten Kadern? Das ist die Schlüsselfrage. Die ARD-Korrespondenten Anja Bröker und Albrecht Reinhardt wollen sie beantworten. Und der Gewinner heißt Wladimir Wladimirowitsch Putin. Daran zweifelt in Moskau vor der Wahl am 14. März keiner. Was aber macht die Wahl noch spannend, wenn das Ergebnis vorher feststeht? Ganz einfach: Es ist der Mann. Wladimir Putin hat eine unvergleichliche Politkarriere gemacht. Vom kleinen Geheimagenten mit Dienstort Deutschland zum Präsidenten des flächenmäßig größten Staates der Erde. Und die Großen der Weltpolitik umwerben ihn: Für Schröder ist er ein Freund, Bush vertraut ihm, Chirac schätzt ihn als politischen Partner und bei Berlusconi machen die Putins privat schon mal Urlaub. Putin – ein politisches Chamäleon? Wer ist Putin? Außenpolitisch hat er das heruntergekommene Russland wieder auf Augenhöhe gebracht. Selbst der blutige Tschetschenienkrieg ist kein Thema mehr zwischen Staatschefs. Und wirtschaftlich wächst Russland unter Putin Jahr für Jahr stärker als die westeuropäischen Staaten. Das sind Erfolgsstories. Und die Kehrseite? Die Korruption blüht. Die Meinungs- und Pressefreiheit stirbt. Der erfolgreichste Unternehmer des Landes sitzt im Knast. Und der Geheimdienst hat sich wie eine Riesenkrake in den Schlüsselstellungen von Staat und Gesellschaft festgekrallt. Wird Putin in seiner zweiten Amtszeit Russland zum perfekten Geheimdienststaat machen? Die ARD-Korrespondenten Anja Bröker und Albrecht Reinhardt haben sich auf die Spuren des Wladimir Putin begeben. In Hamburg befragen sie den ehemaligen Bürgermeister Henning Voscherau, der Putin aus seiner St. Petersburger Zeit kennt, in Dresden recherchieren sie Putins Vergangenheit als Spion und in Russland dokumentieren sie die Folgen von Putins Politik.

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