Erfindungen der Bibel

Erfindungen der Bibel

„Ursprung der Technik“ experimentiert, stellt nach und erforscht die Phänomene aus der heiligen Schrift.

Am heiligen Fluss – Eine Reise durch das Jordantal

Am heiligen Fluss – Eine Reise durch das Jordantal
Israelkorrespondent Richard C. Schneider hat sich dort auf eine faszinierende Reise begeben, durch Gegenwart und Vergangenheit gleichermaßen – vom See Genezareth bis nach Jericho. Er begegnet Israelis und Palästinensern. Entlang des Jordans, dem Legenden umwobenen Fluss, in dem sich Jesus der Überlieferung nach Taufen ließ, befindet sich eine der schönsten, kargsten und kulturell interessantesten Landschaften des heiligen Landes: das Jordantal. Schneider trifft eine deutsche Jüdin aus Berlin, die den Kibbutz Kfar Ruppin mit aufgebaut hat und die mit ihren über 90 Jahren noch (mehr …)

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Indiens heilige Tiere

Indiens heilige Tiere
Indien ist ein Land der Superlative: Zwischen den Bergen des Himalaya und dem indischen Ozean lebt nicht nur über eine Milliarde Menschen, sondern auch eine artenreiche Tierwelt. Und die ständig wachsende Bevölkerung verändert auch das Leben und Verhalten der Wappentiere des alten Indiens: Zwar jagen noch immer Tiger in den vom Dschungel überwucherten Tempeln der Maharadschas nach Pfauen, aber viele Urwaldbewohner leben mittlerweile in den Städten – wie die heiligen Hanuman-Affen in den Straßen und Tempeln von Jodphur. Diese Dokumentation zeigt das Leben der (mehr …)

Die heiligen Tiere der Pharaonen

Die heiligen Tiere der Pharaonen

Ein kleiner Knochen aus einem Mumienbündel bringt Licht in die Geschichte: Vor mehr als 2.000 Jahren wurde ein Affe in einer Tempelnische gehalten, ohne Licht und zureichende Ernährung. Ort des Geschehens: Ägypten, das Land der Pharaonen.

Zooarchäologen Joris Peters von der Universität München will das so gar nicht ins Bild der Hochkultur am Nil passen. Er geht dem Rätsel nach, dringt tief in die Kultur des alten Ägyptens ein und beschreibt eine der ungewöhnlichsten Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Keine andere antike Kultur hatte eine so facettenreiche und intensive Beziehung zur Tierwelt wie die der alten Ägypter. In deren religiöser Vorstellung spielte das Tier von Anbeginn eine zentrale Rolle. Es verkörperte die guten wie die bösen Kräfte des Universums, die Manifestation der Götter und Dämonen.

So konnte sich Hathor, die Schöpfergöttin, in einer Kuh inkarnieren, der Schreibergott Thot hatte die Gestalt eines Ibisses oder eines Pavians, Anubis, Herr des Totenreichs, erschien mit dem Kopf eines Schakals, und ein heiliger Apis-Stier bekam ein Begräbnis wie ein Pharao.

Die Gründe, welche Tiere Gottheiten verkörperten und welche nicht, waren so vielfältig wie die Tiere selbst. Die giftige Kobra und das im Nil lauernde Krokodil wurden verehrt, um ihre Gefährlichkeit zu bannen, der sonnenbadende Pavian begrüßte in der Vorstellung der Ägypter den Sonnengott Ra, und der heilige Skarabäus galt als Symbol der Wiedergeburt, weil aus seiner Dungkugel – Symbol der Leben spendenden Sonne – lauter kleine Käfer schlüpften.

In den Katakomben von Tuna el-Gebel in Mittelägypten stoßen Joris Peters und sein Team auf Millionen Mumien von Ibissen, Falken und Pavianen. Alles deutet darauf hin, dass sich hier in den späten Jahrhunderten des ägyptischen Reiches eine regelrechte Mumienindustrie entwickelt hat. Wurden die Tiere im Dienste der Priester gequält, womöglich gar getötet? In den engen, Einsturz gefährdeten Gängen von Tuna el-Gebel suchen die Wissenschaftler nach Antworten.

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