Dicke Kähne, hohe Kräne – Dokumentation Frankfurter Hafen

Dicke Kähne, hohe Kräne – Dokumentation Frankfurter Hafen

Fünf Uhr morgens – Bernd Vocke ist längst auf den Beinen: Arbeitsbeginn am Containerterminal im Frankfurter Hafen. Vocke ist verantwortlich für das Be- und Entladen der Schiffe und der fast hundert LKW täglich. Der Mann ist seit 17 Jahren hier. Ohne ihn läuft nichts am Terminal. Der Frankfurter Hafen zählt zu den größten Binnenhäfen Deutschlands: 1.700 Schiffe, 2,2 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr – ein Tor zur Welt. Von der Mainmetropole aus gehen täglich hunderte Container auf die Reise nach Holland, Asien und Amerika, und das schon seit mehr als hundert Jahren. Die Branche boomt trotz Finanzkrise.

Immer mehr wird mit Containern transportiert: Sand, Autos, Lebensmittel, einfach alles. Die Reportage zeigt historisches Filmmaterial aus den Anfangszeiten des Frankfurter Hafens und begleitet das Leben heute rund um Frachten und Container. Auch Andrea Hüller ist eine der ersten morgens. Ihr Dienst beginnt sogar schon um drei Uhr. Sie arbeitet in dem wohl ältesten Kiosk Hessens. Fast hundert Jahre gibt es das kleine Häuschen mitten im Osthafen. Sie kennt hier fast jeden. Andrea ist die gute Seele, der Kummerkasten, ein wahrer Kumpel. Sie hat nicht nur Bockwurst, Brötchen und Zeitungen, sondern auch ein Ohr für ihre Hafen-Kollegen, die Fernfahrer und die Arbeiter – und für die Polizisten oder die Leute vom Zoll. Auch die haben im Hafen viel zu tun: Bei ihren Einsätzen geht es um Umweltverschmutzung, Unfälle oder Schiffskontrollen. Denn dort, wo viel Ware aus dem Ausland ankommt, wird auch so manches geschmuggelt.

Eine Ostseeinsel für Zwei

Eine Ostseeinsel für Zwei

Ulla, Conny und ihr Lebenstraum.

Conny und Ulla haben ihren Traum wahrgemacht: Sie kehrten dem hektischen Alltag den Rücken und leben seither allein auf einer kleinen Insel. Vor vier Jahren packten sie Möbel und Hausrat zusammen und zogen auf den Ruden — ein Eiland im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Usedom und Rügen. Die beiden Mittfünfziger konnten sich in einem alten Lotsenhaus niederlassen. Stromanschluss gibt es dort nicht, geheizt wird im Kamin, gekocht auf einem Propangasherd. Für ein Monatsgehalt von der Gemeinde und dem Naturschutzamt sind die beiden Hafenmeister, Vogelwart und Inselführer in Personalunion.

Doch die Inselromantik hat auch ihre Kehrseiten: Die Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln ist eine dauernde Herausforderung. Einmal im Monat müssen Conny und Ulla mit ihrem Boot aufs Festland fahren und Nachschub holen. Dann können sie es kaum erwarten, wieder auf ihre Insel zurückzukehren. Während Ulla im Sommer Segler, die im Hafen Station machen, ins Inselmuseum und zum Beobachtungsturm aus der NS-Zeit führt sowie über die DDR-Geschichte der Insel informiert, bewacht ihr Lebensgefährte das Naturschutzgebiet. Dort tummeln sich tagsüber tausende Kormorane.

Allein ist das Paar im Sommer auf dem Ruden selten. Aber im Winter bekommen die ehemaligen Wirtsleute oft wochenlang keine Menschenseele zu Gesicht. Dann sind sie endlich allein mit Wind und Wellen, dann machen sie es sich richtig gemütlich.

Rolf Sakulowski erzählt die Geschichte zweier Menschen, die ihren Lebenstraum verwirklichen konnten — allein auf einer Insel.

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Der Superhafen: Riesenschiffe und High-Tech-Logistik

Der Superhafen: Riesenschiffe und High-Tech-Logistik

Große Maschinen treffen auf Muskelkraft: Der Port of Vancouver ist mit 28 Terminals, 600 Kilometern Küstenstreifen und fast 35.000 Beschäftigten Nordamerikas größter Tiefwasserhafen.

In dieser faszinierenden Dokumentation treffen große Maschinen auf Muskelkraft: Der Port of Vancouver ist mit 28 Terminals, 600 Kilometern Küstenstreifen und fast 35.000 Beschäftigten Nordamerikas größter Tiefwasserhafen. Die Arbeiter kämpfen täglich gegen die kleinen Widrigkeiten des Alltags — kaputtes Equipment, zu enge Zeitpläne und Busladungen voller Passagiere — und haben alle Hände voll zu tun, um die Abläufe im Hafen zu sichern und die Wirtschaft in Gang zu halten.

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Hamburger Hafen – Deutschlands Tor zur Welt

Hamburger Hafen – Deutschlands Tor zur Welt

Nummer Zwei in Europa – Hamburger Hafen: Auch 2012 Zuwachs Für 2012 wird mit einem Zuwachs von fünf bis sechs Prozent für den Hamburger Hafen gerechnet. 2011 hatte Hamburg den Hafen Antwerpen überholt und ist jetzt wieder zweitgrößter Seehafen Europas.
In diesem Beitrag geht es um Deutschland, Welt und Hamburger Hafen. Des Weiteren geht es um N24-Reportage, Tor zur Welt und Hund. Ergänzend werden die Themen Köhlbrandbrücke, Container und Hose behandelt.

Koks, Container und Kontrollen – Einsatz im Hamburger Hafen

Koks, Container und Kontrollen – Einsatz im Hamburger Hafen

Heute Nacht ist der Bananendampfer die Elbe hoch geschippert, jetzt um sieben Uhr morgens ist er fällig, wie alle Containerschiffe und Stückgutfrachter aus Ecuador, Mexiko oder Kolumbien – den „klassischen Drogenrouten“. Dann kriecht Torsten Ahrens mit seinen Männern vom Zoll – im Hamburger Hafen nennt man sie respektvoll die „schwarze Gang“ – in alle Ladeluken.
Auf der Suche nach Drogen nehmen die Zöllner die Verkleidungen der Container ab, stochern unter Holzpaletten und kontrollieren unter den Tauen.

Die Polizeitaucher machen sich bereit, das Schiff von unten abzusuchen, die Drogenhunde hecheln durch die Luken. Schon zweimal in diesem Jahr sind ihnen spektakuläre Funde gelungen – in angeblichen Holzbriketts und in der Deckenverkleidung der Kombüse. Die Kollegen von der zweiten Schicht prüfen eine Fracht aus Shanghai und bekommen erst einmal einen elektrischen Schlag. „Kinderspielzeug soll das sein?“, brummt einer der Männer: „Das ist ja lebensgefährlich! Das Zeug geht zurück nach China!“

Kaffeepause in der Kaffeeklappe
Auf dem Bananendampfer sind derweil Polizeikommissar Helms und Obermeister Beuße von der Hafenpolizei eingerückt. Ein Philippino will abmustern, sein Jahr an Bord ist um. Er fliegt von Hamburg aus nach Manila und braucht ein Einreisevisum. Die anderen Matrosen gucken ein bisschen sehnsüchtig: sie fahren noch zweimal Hongkong – Hamburg.

Die Männer vom Zoll und der Polizei machen erst einmal Pause in der „Kaffeeklappe“ bei Karin. Die „Kaffeeklappe“ ist nicht mehr als eine lütte windschiefe Bude, aber im Hafen so unverzichtbar wie die Überseebrücke. Karin schmiert seit vier Uhr morgens Käsebrötchen, macht Würstchen heiß und kocht Kaffee, so stark, dass der Löffel darin steckenbleibt. Karin kennt und duzt sie alle: ob einer in dunkelblauem Anzug aus dem Kontor kommt, ein tätowierter Hafenarbeiter oder einer von der „schwarzen Gang“.

12.000 im Jahr
Die ZDF.reportage begleitet die Arbeit der Zöllner und Polizisten in Deutschlands größtem Hafen. In drei Schichten arbeiten die Beamten rund um die Uhr. 12.000 Schiffe gehen hier im Jahr vor Anker, eine logistische Herausforderung.

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