Folter – Made in USA (Doku) Deutsch

Folter – Made in USA (Doku) Deutsch

Folter – Made in USA (Doku) Deutsch GERMAN Dokumentation

Können Mitglieder der Bush-Regierung wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gebracht werden? Marie-Monique Robin durchleuchtet in ihrem investigativen Dokumentarfilm den Mechanismus, der dazu führte, dass die „größte Demokratie der Welt“ in Afghanistan, Guantánamo und im Irak massenhaft und systematisch Folter einsetzt. Die Filmemacherin nutzt dabei bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und lässt hochkarätige Zeugen zu Wort kommen.

Bereits einen Tag nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 leitete Vizepräsident Dick Cheney ein Geheimprogramm, das Folter als Verhörmethode legalisieren sollte – in Verletzung der Genfer Konvention, der von den USA unterzeichneten Antifolterkonvention und amerikanischer Gesetze wie dem War Crimes Act aus dem Jahr 1996, das den Einsatz von Folter mit der Todesstrafe beziehungsweise mit lebenslanger Haft ahndet.

Die Bush-Regierung war sich von Anfang an der Tatsache bewusst, dass sie sich durch die Missachtung des Völkerrechts und der amerikanischen Gesetze strafbar macht. Um sich vor eventuellen Klagen zu schützen, verließ sie sich auf Dick Cheney und Donald Rumsfeld nahestehende Juristen, die den Einsatz von Folter mit stichhaltigen Argumenten „rechtfertigen“ sollten. Zu den angewandten Foltermethoden gehört unter anderem die Technik des „Waterboarding“, ein simuliertes Ertränken.

Zum Schutz der eigenen Truppen beschloss das Pentagon, ein streng geheimes „Trainingsprogramm“ mit dem Namen „Survival Evasion Resistance and Escape“ (SERE) durchzuführen, das von Psychologen geleitet wurde. Vor allem in Fort Bragg, der Militärschule der „Sondereinheiten“, sollte die Crème de la Crème der Offiziere ausgebildet und darauf vorbereitet werden, Folter zu widerstehen – für den Fall, dass sie in Kriegsgefangenschaft bei Feinden geraten, die sich nicht ans Genfer Abkommen halten.

Das Folterprogramm löste großen Widerstand im Außenministerium und bei den Militärchefs aus, die streng am Genfer Abkommen festhalten. Sie sträubten sich gegen diese „kriminelle Verschwörung“, wie Michael Ratner, Vorsitzender des Zentrums für Verfassungsrechte, es nannte.
Der investigative Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin beschäftigt sich mit der Frage, ob Mitglieder der Bush-Regierung wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht gebracht werden können.

Zu Wort kommen hochkarätige Zeugen, darunter General Ricardo Sanchez, der ehemalige Kommandeur der Multinationalen Streitkräfte im Irak (der sich zum ersten Mal vor einer Kamera äußert), Larry Wilkerson, unter Colin Powell Stabschef im amerikanischen Außenministerium, Matthew Waxman, ehemaliger Berater von Condoleezza Rice im Weißen Haus, Alberto Mora, ehemaliger Marinekonsul, und Michael Scheuer, Begründer des Konzepts der „extraordinary renditions“ der CIA (Überstellung von Terrorverdächtigen zum Verhör in Länder, die es mit dem Genfer Abkommen nicht so genau nehmen). Gezeigt wird auch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial mit Aufzeichnungen der parlamentarischen Anhörungen, die zwischen 2004 und 2008 durchgeführt wurden, insbesondere vom Streitkräfteausschuss des Senats.
Der Dokumentarfilm erhielt den Sonderpreis der Jury des „Festival des Libertés“ 2010 in Brüssel und den Prix Olivier Quemener – gesponsert von „Reporter ohne Grenzen“ – auf dem FIGRA, dem Internationalen Festival für aktuelle Reportagen und Gesellschaftsdokumentationen in Le Touquet 2010.

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Doku | 9/11 Mysteries: Die Zerstörung des World Trade Centers

Doku | 9/11 Mysteries: Die Zerstörung des World Trade Centers

Der 11. September 2001 — schockierende Fernsehbilder eines unglaublichen Unglücks in den USA lösen weltweites Entsetzen aus. Zwei Flugzeuge rasen in die Türme des World Trade Centers in New York City und bringen die Gebäude zum Einsturz. Außerdem kommt es in Washington und Pennsylvania zu zwei weiteren vorsätzlich herbeigeführten Flugzeugabstürzen. Die Vereinigten Staaten werden zur Zielscheibe eines verheerenden Terroranschlags, bei dem über 3000 Menschen ihr Leben verlieren.

Eine Tragödie von solchen Ausmaßen, dass die ganze Welt den Atem anhält. Oder soll der Weltöffentlichkeit etwa nur vorgemacht werden, dass Selbstmordattentäter für die Katastrophe verantwortlich sind?

Folter – Made in USA

Folter – Made in USA

Können Mitglieder der Bush-Regierung wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht gebracht werden? Marie-Monique Robin durchleuchtet den Mechanismus, der dazu führte, dass die „größte Demokratie der Welt“ massenhaft und systematisch Folter einsetzt. Die Filmemacherin nutzt dabei bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und lässt hochkarätige Zeugen zu Wort kommen. Bereits einen Tag nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 leitete Vizepräsident Dick Cheney ein Geheimprogramm, das Folter als Verhörmethode legalisieren sollte — in Verletzung der Genfer Konvention, der von den USA unterzeichneten Antifolterkonvention und amerikanischer Gesetze wie dem War Crimes Act aus dem Jahr 1996, das den Einsatz von Folter mit der Todesstrafe beziehungsweise mit lebenslanger Haft ahndet. Die Bush-Regierung war sich von Anfang an der Tatsache bewusst, dass sie sich durch die Missachtung des Völkerrechts und der amerikanischen Gesetze strafbar macht. Um sich vor eventuellen Klagen zu schützen, verließ sie sich auf Dick Cheney und Donald Rumsfeld nahestehende Juristen, die den Einsatz von Folter mit stichhaltigen Argumenten „rechtfertigen“ sollten. Zu den angewandten Foltermethoden gehört unter anderem die Technik des „Waterboarding“, ein simuliertes Ertränken. Zum Schutz der eigenen Truppen beschloss das Pentagon, ein streng geheimes „Trainingsprogramm“ mit dem Namen „Survival Evasion Resistance and Escape“ (SERE) durchzuführen, das von Psychologen geleitet wurde. Vor allem in Fort Bragg, der Militärschule der „Sondereinheiten“, sollte die Crème de la Crème der Offiziere ausgebildet und darauf vorbereitet werden, Folter zu widerstehen — für den Fall, dass sie in Kriegsgefangenschaft bei Feinden geraten, die sich nicht ans Genfer Abkommen halten. Das Folterprogramm löste großen Widerstand im Außenministerium und bei den Militärchefs aus, die streng am Genfer Abkommen festhalten. Sie sträubten sich gegen diese „kriminelle Verschwörung“, wie Michael Ratner, Vorsitzender des Zentrums für Verfassungsrechte, es nannte. Der investigative Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin beschäftigt sich mit der Frage, ob Mitglieder der Bush-Regierung wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht gebracht werden können. Zu Wort kommen hochkarätige Zeugen, darunter General Ricardo Sanchez, der ehemalige Kommandeur der Multinationalen Streitkräfte im Irak (der sich zum ersten Mal vor einer Kamera äußert), Larry Wilkerson, unter Colin Powell Stabschef im amerikanischen Außenministerium, Matthew Waxman, ehemaliger Berater von Condoleezza Rice im Weißen Haus, Alberto Mora, ehemaliger Marinekonsul, und Michael Scheuer, Begründer des Konzepts der „extraordinary renditions“ der CIA (Überstellung von Terrorverdächtigen zum Verhör in Länder, die es mit dem Genfer Abkommen nicht so genau nehmen). Gezeigt wird auch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial mit Aufzeichnungen der parlamentarischen Anhörungen, die zwischen 2004 und 2008 durchgeführt wurden, insbesondere vom Streitkräfteausschuss des Senats. Der Dokumentarfilm erhielt den Sonderpreis der Jury des „Festival des Libertés“ 2010 in Brüssel und den Prix Olivier Quemener — gesponsert von „Reporter ohne Grenzen“ — auf dem FIGRA, dem Internationalen Festival für aktuelle Reportagen und Gesellschaftsdokumentationen in Le Touquet 2010.

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Wenn Soldaten zu Bestien werden Doku

Wenn Soldaten zu Bestien werden Doku

Die Mehrheit der Deutschen lehnt Krieg in fast allen Formen ab, die
schrecklichen Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg sind in den Köpfen
der Deutschen tief verwurzelt. Der Zweite Weltkrieg war der bisher
grösste und verheerendste Konflikt der Menschheitsgeschichte. Trotzdem
waren viele Soldaten Hitlers im Krieg euphorisch, siegessicher und
überzeugt, sich für einen guten Zweck einzusetzen. Ähnlich ging es den
Soldaten in Vietnam, Irak und Afghanistan: Auch hier hielten sich einige
der eingesetzten Männer für heldenhafte Befreier und glaubten, sie
würden sich moralisch richtig verhalten. Doch fest steht: Immer wieder
werden in Kriegen auch schreckliche Kriegsverbrechen verübt, die von den
beteiligten Soldaten bagatellisiert werden. Dennoch hält sich bis heute
die Vorstellung, es sei möglich, einen ’sauberen Krieg‘ zu führen.

Aber was macht der Krieg mit den Menschen? Warum gibt es Fotos deutscher
Wachen in Kriegsgefangenenlagern, die sich 1941 grinsend mit Peitschen
neben knienden Sowjetsoldaten fotografieren lassen? Wieso entstanden
Bilder stolz posierender amerikanischer GIs mit misshandelten Gefangenen
in Abu Ghuraib? Was trieb die US-Soldaten im vietnamesischen My Lai zum
Massaker an Frauen und Kindern? Und was bewegte 19- bis 22-jährige
Männer in Afghanistan, sich zu einem ‚Kill Team‘ zusammenzurotten und
willkürlich Zivilisten zu ermorden?

In der Dokumentation rekonstruiert SPIEGEL TV Reportage den Verlauf des
Überfalls auf die Sowjetunion von 1941. Seltenes und bisher ungezeigtes
Filmmaterial dokumentiert eindrücklich die Ereignisse des Krieges aus
der Perspektive der deutschen, aber auch der russischen Soldaten. Der
wissenschaftliche Direktor des militärgeschichtlichen Forschungsamtes
in Potsdam Rolf-Dieter Müller sowie weitere Experten ordnen die er-
schütternden filmischen Dokumente in ihren geschichtlichen Kontext ein.
Auch Sönke Neitzel und Harald Welzer, die Autoren des kürzlich er-
schienenen und viel beachteten Buches ‚Soldaten: Protokolle vom Kämpfen,
Töten und Sterben‘, analysieren, wie es dazu kommen kann, dass Soldaten
Menschlichkeit und Moral verlieren.

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Verbrechen der CIA

Verbrechen der CIA

Verbrechen der CIA (Doku) Deutsch GERMAN Dokumentation
Diese Dokumentation erklärt wie die CIA seit seiner Gründung 1947 kein „normaler“ Geheimdienst ist, sondern eine im Verdeckten operierende staatlich gesponsorte Terroroganisation, die den amerikanischen Weltkonzernen und der US-Aussenpolitik als Werkzeug dient, um deren Macht und Einfluss weltweit auszubreiten und zu sichern.
Jedes Mittel wird eingesetzt um unliebesame Regierungen zu stürzen, Staatsführer zu ermorden, sowie Kriege anzuzetteln. Jedes Drecksgeschäft wird betrieben, wie Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, ausserdem entführt sie Menschen und foltert sie in ihren Geheimgefängnissen. Dazu kommt die Kontrolle der Meinungsbildung in der Gesellschaft durch Desinformation mit Hilfe der Medien, in dem sie Journalisten auf ihrer Gehaltsliste beschäftigt und Verlage finanziert.
In diesem Video berichten ehemalige CIA-Agenten über ihre Arbeit und was sie erlebt haben.

Musik als Waffe

Musik als Waffe
In kurzen historischen Exkursen macht die Dokumentation die Geschichte des Einsatzes von Musik zu Kriegszwecken deutlich und führt drastisch vor Augen – und Ohren -, wie etwas, das als etwas Reines und Schönes geschaffen wurde, in den Händen von Militärstrategen und Folterknechten zu einer furchterregenden psychologischen Waffe werden kann. Musik umgeht den Verstand und berührt die Seele. Musik ist Magie. Doch genau diese geheimnisvolle Macht über die menschlichen Gefühle kann sie zur heimtückischen Waffe werden lassen. Ob preußischer Marsch (mehr …)

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Die Guantanamo Falle

Die Guantanamo Falle
Der Dokumentarfilm stellt vier Menschen vor, deren Leben vom umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo Bay bestimmt wurden. Anstelle von schwarz-weißen Stereotypen dominiert die Frage der Moral. Fünf Jahre verbrachte der Deutsch-Türke Murat Kurnaz unter anderem mit folterähnlichen Verhörungen im Gefängnis. Dem Vorwurf, er würde Verbindungen zur terroristischen Vereinigung Al Kaida pflegen, wurde bis heute nicht gerichtlich nachgegangen. Matthew Diaz, ein Lieutenant Commander bei der Navy, wurde zu 6-monatiger Haft verurteilt, weil er Geheimakten (mehr …)

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