Kriegerin und Königin – Chinas älteste Dynastie | Doku HD | ARTE

1976 entdecken Archäologen das von Räubern nie geplünderte Grab einer Königin der Shang-Dynastie: Fu Hao. Sie wurde mit einer stattlichen Anzahl erlesener Beigaben bestattet, zu denen auch Bedienstete und ein Wachhund gehörten. Fu Haos Grab ist einzigartig. Es lässt uns in eine Zeit blicken, in der vieles entstand, was wir heute mit der alten Zivilisation Chinas verbinden.

China in der späten Bronzezeit: Das ist die Epoche, in der sich vieles herausbildet, was wir mit der alten Zivilisation am Gelben Fluss in Verbindung bringen. Zum Beispiel die chinesische Schrift, das älteste Schriftsystem, das heute noch in Gebrauch ist. Auf Orakelknochen sind die ersten Bildzeichen festgehalten.
Aus dieser Zeit ist ein einzigartiges Grab erhalten geblieben. Grabräuber haben es nicht gefunden, weil es nahe beim Palast, nicht im entfernt gelegenen Grabkomplex der Shang-Dynastie angelegt wurde. Mit aufsehenerregenden Grabbeigaben, viele von Ihnen zum Zeitpunkt der Bestattung schon jahrhundertealt, wurde dort Fu Hao, eine Gemahlin des Shang-Königs Wu Ding, auf die Reise in das Reich der Ahnen geschickt.
Fu Hao war die bedeutendste Königin dieser Epoche und, wie die Grabbeigaben zeigen, auch als Feldherrin sehr erfolgreich.
Als junge Frau wird sie um 1.200 v. Chr. mit König Wu Ding verheiratet. Sie entstammt einem der mächtigen Clans, die Allianzen mit den Shang gebildet haben. Bei Hof behauptet sie sich erfolgreich gegen die beiden anderen Hauptfrauen König Wu Dings und gegen seine zahlreichen Nebenfrauen. Und nicht nur das: Nach und nach wird sie zur Lieblingsfrau und engsten Beraterin ihres Mannes, der sie nach ihrem frühen Tod in seiner direkten Nähe bestatten lässt.
Die Dokumentation zeichnet in spektakulären Spielszenen das spannende Leben dieser mutigen und erfolgreichen Kriegerin nach. Chinesische und internationale Expertinnen und Experten analysieren das Leben und die Bedeutung Fu Haos – für die damalige Zeit und bis in unsere Gegenwart.

Dokumentation von Sebastian Peiter, Tim Dunn und Wu Qi (GB 2021, 51 Min)

[Doku] Hamburg 1945 – Wie die Stadt gerettet wurde [HD]

„Die Dokumentation schaut zurück auf die Schicksalstage, die der Kapitulation Hamburgs am 3. Mai 1945 vorausgegangen sind und stellt deren dramatische Ereignisse in aufwändig inszenierten Spielsequenzen nach. Hubertus Meyer-Burckhardt präsentiert und erzählt diese Dokumentation. Im Mittelpunkt stehen drei mutige Männer. Sie haben unter Einsatz ihres Lebens zur unblutigen Beendigung des Krieges beigetragen. In den Geschichtsbüchern werden sie jedoch, wenn überhaupt, nur als Randfiguren abgehandelt. Dieser Film erzählt die Geschichte hinter der Geschichte. In den letzten Apriltagen 1945 haben die britischen Truppen Hamburgs südlichen Stadtrand erreicht. Ihre Artillerie eröffnet das Feuer auf den Stadtteil Harburg. Dabei werden die Phoenix-Werke, ein kriegswichtiger Reifenhersteller, mehrfach getroffen.

Seit einem Bombenangriff wenige Monate zuvor sind bereits alle umliegenden Krankenhäuser vollkommen zerstört. Deshalb ist in den Kellern der Phoenix-Werke ein Reservelazarett eingerichtet worden, nicht nur für deutsche Verwundete, sondern auch für verletzte, in Gefangenschaft geratene britische Soldaten.

Um das Lazarett vor weiteren Zerstörungen zu schützen, hat Stabsarzt Hermann Burchard eigenmächtig angeordnet, auf dem Werksdach ein weit sichtbares Rotes Kreuz anzubringen. Werksleiter Albert Schäfer, ein angesehener Hamburger Kaufmann, fühlt sich übergangen und stellt Burchard zur Rede. Er sieht in dem Roten Kreuz auf dem Werksdach einen Verstoß gegen die Genfer Konvention, weil in einigen Hallen noch gearbeitet wird. Burchard seinerseits wirft Schäfer vor, die Reifenproduktion trotz des eingerichteten Lazaretts nicht eingestellt zu haben. Der Streit endet unversöhnlich.

Dennoch raufen sich die beiden zusammen, denn plötzlich verbindet sie ein verwegener Plan. Zu Fuß wollen sie sich an die Frontlinie heranwagen und die britischen Kommandeure um Verschonung des Lazaretts bitten. Als sie sich am 29. April 1945 morgens zu den britischen Stellungen aufmachen, beginnen ereignisreiche Tage voller Dramatik. Bevor am 3. Mai 1945 für Hamburg der Krieg zu Ende ist, hängt das Schicksal der Hansestadt mehrfach am seidenen Faden.“

Der Weg zur Macht: Chinas erster Kaiser | ZDFinfo Doku

Visionär, Reformer oder Tyrann? Vor etwa 2250 Jahren eint Qin Shihuangdi, „Erster erhabener Gottkaiser von Qin“, die sieben Reiche des alten China. Seine Person ist bis heute umstritten.

247 vor Christus besteigt Ying Zheng im Alter von zwölf Jahren den Thron des „Reiches der Qin“. Inmitten von Palastintrigen erweist er sich bald als skrupelloser Taktiker der Macht. Ein Vierteljahrhundert später herrscht er über das ganze damalige China.
Als Kaiser lässt Qin Shihuangdi ein einheitliches Schriftsystem entwerfen und implementiert ein Regelwerk, das den Alltag seiner Untertanen bis ins Kleinste festlegt. Kritik und Widerstand werden rücksichtslos unterdrückt. Ein nie da gewesenes Mausoleum soll ihm die Macht auch im Jenseits sichern. Noch im Tod schützt ihn eine Armee von Terrakotta-Kriegern. Seine Grabstätte bei Xi’an ist bis heute einer der geheimnisvollsten Orte der Welt.

Doku: So brutal endete der 2. Weltkrieg – USA vs Japan | Timeline Deutschland

Im Frühjahr 1945 wird deutlich, dass der Preis für einen amerikanischen Sieg über Japan sehr hoch sein wird. Schließlich müsste das Inselreich erobert werden und Armee und Bevölkerung scheinen fest entschlossen, buchstäblich bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen. Doch dann bereiten die USA einen Einsatz vor, mit dem der Widerstand ohne große eigene Verluste gebrochen werden soll: Am 6. August 1945 werfen sie über der Großstadt Hiroshima „Little Boy“ ab – die erste Atombombe der Geschichte…

Blutiger Zermürbungskrieg: Der Pazifikkrieg | Doku 2. Weltkrieg | Timeline Deutschland

Nachdem die USA im Sommer 1942 ihre Dominanz zur See wiederhergestellt haben, beginnt ein blutiger Zermürbungskrieg. Insel für Insel rücken die US-Truppen vor. Doch obwohl bald absehbar ist, dass Japan den Konflikt nicht mehr gewinnen kann, geht der Krieg im Pazifik in unvorstellbarer Härte weiter.

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Nach gewaltigen Verlusten auf beiden Seiten stehen die USA im Frühjahr 1945 kurz vor der Invasion des Inselreiches. Eine Kapitulation kommt für die kaiserliche Generalität allerdings nicht in Frage…

Katharina die Große – Die Zarin aus Zerbst | MDR DOK

„Mein großes Unglück ist es, dass ich nicht ohne Liebe leben kann und ich weiß nicht, ob diese Veranlagung des Herzens ein Laster ist oder eine Tugend“, schreibt sie in ihren Memoiren. Das Urteil ihrer Gegner ist eindeutig und prägt sich ins Bewusstsein der Allgemeinheit ein: Katharina die Große wird zu einer sex- und machtgierigen, männermordenden Frau stilisiert. Nicht ihre politischen Erfolge, sondern ihre angeblich skandalösen Liebesgeschichten sind im Gedächtnis der Nachwelt erhalten und machen die „Deutsche auf dem Zarenthron“ zu einer der berühmtesten Personen der Weltgeschichte.

Als Prinzessin Sophie Friederike von Anhalt – Zerbst wächst sie in einem der ärmsten Fürstentümer Deutschlands auf. Mit 14 Jahren wird sie an den St. Petersburger Hof gerufen, um mit dem russischen Thronfolger Peter III. verheiratet zu werden. Sie erkennt und nutzt diese Chance, besitzt den Ehrgeiz und die Kühnheit, eine große Karriere zu wagen. Gezielt und intensiv bereitet sie sich darauf vor, erlernt die russische Sprache, konvertiert zum orthodoxen Glauben und erhält den Namen Katharina Alexejewna. „Ich wollte Russin sein, um von den Russen geliebt zu werden“. Während ihres katastrophalen EheIebens tröstet sie sich mit Liebhabern, putscht sich mit deren Hilfe sogar an die Macht. Die Ermordung ihres Gatten nimmt sie billigend hin und lässt sich mit 33 Jahren zur Zarin ausrufen. „Es gibt keine mutigere Frau als mich. Ich besitze schrankenlose Kühnheit“. Mit eisernem, unerschütterlichem Willen reformiert sie in vierunddreißigjähriger Herrschaftszeit Staat und Gesellschaft, fördert Kunst und Wissenschaft, führt Russland an die Spitze der europäischen Großmächte. Als sie 1796 stirbt, umfasst das russische Reich ein Sechstel der Erde.

Hat sie diese Erfolge auch ihren über 20 Liebhabern zu verdanken, von denen die Biografen berichten? Sind die amourösen Abenteuer nur Zweckbündnisse einer machtbesessenen Zarin oder die verzweifelte Suche einer leidenschaftlichen Frau nach Liebe und persönlichem Glück?

Antworten auf diese und andere Fragen geben deutsche und russische Experten. In Spielfilmsequenzen werden wesentliche Ereignisse aus dem Leben dieser ungewöhnlichen Monarchin erlebbar und lassen in der Verknüpfung mit beeindruckenden Bildern von Originalschauplätzen ein historisch objektives und zeitgemäßes Porträt von Katharina der Großen entstehen.

VIDEO VERFÜGBAR BIS 15.11.2022

„Karl IV und der Schwarze Tod“

7 Wochen – 7 Kontinente: Europa
„Karl IV und der Schwarze Tod“
Film von Georg Graffe und Bernhard von Dadelsen

Karl IV. wurde 1316 in Prag geboren. Sein Vater Johann hatte eine böhmische Prinzessin geheiratet und war dadurch einer der mächtigsten Männer im Reich geworden. 1346 gelang es dem ehrgeizigen Luxemburger durch die Zahlung horrender Bestechungsgelder, seinen Sohn Karl als Gegenkönig zum amtierenden Ludwig dem Bayern wählen zu lassen. Karls Position im Reich war zunächst schwach, aber durch den plötzlichen Tod Ludwigs wenige Monate nach der Wahl änderte sich die Lage.

Durch geschicktes politisches Taktieren, strategische Eheschließungen und nicht zuletzt durch die Veräußerung königlicher Privilegien sorgte Karl IV. für Frieden und konsolidierte seine Herrschaft. Als das Reich im Innern gefestigt war, brach er 1354 zu einem Italienzug auf und errang die Kaiserkrone. Kurz danach hielt er einen Reichstag in Nürnberg ab, bei dem die Modalitäten der Königswahl ein für alle Mal festgeschrieben werden sollten. Das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Kaiser und Fürsten ging als „Goldene Bulle“ in die Geschichte ein und wurde am 10. Januar 1356 öffentlich in Nürnberg verkündet. Die „Goldene Bulle“ legte fest, dass zukünftig drei Erzbischöfe und vier weltliche Fürsten den König mit einfacher Mehrheit wählen sollten. Eine Art „Grundgesetz“ des Heiligen Römischen Reiches entstand, das bis zu seinem Untergang 1806 gültig blieb.

Unter Karl IV. erlebte Mitteleuropa eine kulturelle Blüte. Aber seine Regierungszeit stand gleichzeitig im Schatten der schlimmsten Katastrophe des Mittelalters, der Pest. „Schuldige“ waren rasch gefunden: die Juden. Als Geldverleiher waren sie zwar unverzichtbar für die mittelalterliche Wirtschaft, aber gleichzeitig verhasst und sozial ausgegrenzt. Als angebliche „Brunnenvergifter“ wurden sie für die verheerende Seuche verantwortlich gemacht und zu Tausenden verbrannt. Dass mit den Juden oft auch ihre Schuldscheine verbrannt wurden, wirft ein bezeichnendes Licht auf die wahren Motive der Täter. Kaiser Karl IV. versagte in der königlichen Pflicht, seine Untertanen vor den Übergriffen zu schützen, und profitierte sogar von der Ermordung der Juden.

Karl Stülpner – Der Robin Hood des Erzgebirges | MDR DOK

Karl Stülpner ist schon zu Lebzeiten eine Legende. Dazu trägt er vor allem selbst bei. Als über 70-Jähriger schildert er dem Schriftsteller Carl Schönberg seine Biographie. In ihr erscheint er in zahlreichen Geschichten als verwegener Jäger und Beschützer der Armen. Er erlegt das Wild in den Wäldern der Reichen und gibt das Fleisch den Bedürftigen. Dafür wird er von der Obrigkeit gesucht und gejagt, vom Volk aber gefeiert.

Doch wer ist dieser „Robin Hood des Erzgebirges“? Was ist dran an den Legenden? Der Film zeigt, wer die Gegner des Wilderers waren, warum es ihm immer wieder gelang zu entkommen – und zeichnet dabei ein Bild der damaligen Situation im Erzgebirge: Armut und Hunger verlangten den Menschen viel ab, sie sehnten sich nach einem Helden, der es mit der Obrigkeit aufnahm. Aber war Karl Stülpner wirklich dieser Held?

VIDEO VERFÜGBAR BIS 07.09.2022

Die Wikinger: Unterschätzte Weltmacht | Dokumentation | Timeline Deutschland

Bis heute prägen die Errungenschaften und Entdeckungen der wilden Wikinger das moderne Europa. Zudem waren sie die ersten, die Amerika entdeckten. Diese Dokumentation gibt tiefe Einblicke in die unterschätzte Weltmacht der Wikinger.

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Die Wikinger stürmen als Seeräuber auf die Bühne der Weltgeschichte. Doch in kürzester Zeit bauen sie als Kaufleute ein riesiges Handelsnetz auf. Die ursprüngliche Heimat der Wikinger – das sind die Küsten Skandinaviens. Genauer gesagt die Gebiete von Dänemark, Norwegen und Schweden. Doch schon bald machen sich die Nordmänner mit ihren Schiffen auf, Europa in Angst und Schrecken zu versetzen.

Kriegsgefangenenlager Hanoi Hilton: So brutal wurden Insassen gefoltert | Real Stories Deutschland

Das „Hanoi Hilton“ war alles andere als ein Hotel, sondern ein riesiges Kriegsgefangenenlager. Während des Vietnamkrieges wurden hier amerikanische Soldaten festgehalten und gefoltert. Doch von dieser Hölle aus operierte ein ausgeklügeltes Spionagenetzwerk, das die Inhaftierten direkt mit dem Pentagon und dem Weißem Haus in Kontakt treten ließ. Informationen darüber blieben über 40 Jahre lang unter Verschluss. Nun gewährt diese Dokumentation erstmals Einblicke in die strengen Geheimnisse des „Hanoi Hilton“.

Der Maler Bellotto genannt Canaletto | Doku HD | ARTE

Der venezianische Maler Canaletto ist der unbestrittene Hauptmeister der Vedutenmalerei. Seine Ansichten europäischer Städte erlangten schon im 18. Jahrhundert Berühmtheit. Anlässlich seines 300. Geburtstags begibt sich die Dokumentation auf die Spuren des Künstlers. Die Reise führt nach Venedig, Dresden und Warschau sowie in die illusionistische Trickkiste des Künstlers.

Mit großen Ausstellungen feiern Städte wie Dresden, Warschau und Venedig dieses Jahr den 300. Geburtstag von Bernardo Bellotto – vielen besser bekannt unter dem Namen Canaletto. Im Werk des italienischen Malers wird die naturgetreue Wiedergabe von Städten perfektioniert und erreicht ihren vorläufigen Höhepunkt: Canalettos Veduten sind vorgeblich fotografisch genaue Wiedergaben von Residenzen, Straßen und Plätzen. Der Künstler agiert als Regisseur, Beleuchter und Bühnenbauer in einem und inszeniert lebendige Panoramen, als sei die Stadt eine große Bühne. Dabei bedient sich Canaletto vieler perspektivischer Tricks, die er von seinem Onkel, einem versierten Veduten- und Bühnenmaler, in der Welthauptstadt der Oper gelernt hat: Venedig.
Canalettos großformatige Stadtansichten sind voll von Figuren und Geschichten und entwerfen ein faszinierendes Bild vom alten, historischen Europa, das sich tief in unser kollektives Bewusstsein eingebrannt hat. Bis heute erfüllen uns die Werke des Künstlers mit einer Sehnsucht nach der idealen Stadt. Aber sind Canalettos Veduten von Venedig, Dresden und Warschau genaue Abbilder der europäischen Stadt oder selbst schon Fiktion?
Die Dokumentation erkundet den biografischen und künstlerischen Lebensweg des Malers und reist auf seinen Spuren von Venedig über Florenz nach Dresden und schließlich nach Warschau, dessen vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Altstadt nach Bildern von Canaletto wiederaufgebaut wurde. Eine Stadtbühne für neue Stücke mit neuen Akteuren?

Dokumentation von Leif Karpe und Christoph Goldmann (I/D/A 2022, 52 Min)

Marilyn Monroe | Doku HD | ARTE

1962: Amerika verliert seine blonde Ikone. Unter mysteriösen Umständen stirbt Marilyn Monroe. Wie ist sie gestorben? Das Polizeiprotokoll vermerkt: wahrscheinlich Suizid. Doch vieles deutet auf Mord: Eine zu schön drapierte Leiche, gekappte Ermittlungen, verschwundene Indizien. Dazu Marilyns Affären mit dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy und seinem Bruder Bobby …

Im August 1962 verliert Amerika seine blonde Ikone: Unter mysteriösen Umständen stirbt Marilyn Monroe. Fast 60 Jahre nach ihrem Tod lautet die offizielle Todesursache: „wahrscheinlich Suizid“.
Ihr Sterben ist so widersprüchlich wie ihr Leben: Marilyn war schillernd, zweifelnd, glamourös und unglücklich, eine puritanische Seele, die Sex verkaufte und zur Projektionsfläche von Generationen wurde.
Was passierte wirklich in der verhängnisvollen Sommernacht? Nachdem ihre Haushälterin die Leiche entdeckt, vergehen sechs Stunden, bis die Polizei gerufen wird. Sie findet eine schön drapierte Leiche, Schlafmittel im Blut, aber ohne Pillenreste im Magen, unsicher wirkende Zeugen. Der erste Ermittler denkt an Mord – und wird vom Fall abgezogen. Heute sind keine Polizeiakten mehr zu finden. Mehrere Männer spielen Schattenrollen in diesem Drama: Marilyns Psychiater und zwei der damals mächtigsten Männer der Welt: JFK und Bobby Kennedy. Mit beiden Brüdern hatte Marilyn eine Affäre und notierte fleißig politische Insiderinfos in ihr Tagebuch. Das FBI entdeckt die Verbindungen – ein Auffliegen hätte mehr als einen moralischen Skandal ausgelöst. Die Kennedys wollen alle Verbindungen kappen. Eine Woche vor ihrem Tod droht Marilyn betrunken auf einer Party, alles auszuplaudern. Ihr Verhängnis? Oder die Mafia, die den Mord den verhassten Kennedy-Brüdern anhängen will? Neue Beweise könnte die ominöse Box 39 liefern, die in den Archiven der UCLA verborgen ist. Erst im Jahr 2039 darf die Öffentlichkeit sie öffnen – aber ein Geheimnis ist schon nach draußen gedrungen.

Dokumentation von Ira Beetz und Albert Knechtel (D 2021, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 3. Terror und Guerilla (3/6) | Doku HD | ARTE

Die FLN setzt Guerillataktiken und blinden Terror in den Städten ein. Die französische Armee ist zu allem bereit, um den Aufstand zu brechen. Unterdessen bekämpfen sich die Nationalbewegungen FLN und MNA, um die Macht in Algerien zu übernehmen. Der Kampf um die Unabhängigkeit erhält international immer mehr Unterstützung. – Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Als Michel und Robert in Algerien eintreffen, sind sie schockiert: Dieses vom Elend gezeichnete Land soll zu Frankreich gehören? Die Aufgabe der Wehrpflichtigen besteht darin, der armen, ländlichen Bevölkerung im schulischen, medizinischen und sozialen Bereich unter die Arme zu greifen. Die französische Armee hat ein großes Herz – so lautet zumindest die Botschaft.
Doch Frankreich sorgt mit aller Schärfe für die Aufrechterhaltung der Ordnung. Dafür werden unter anderem Harkis wie Messaoud angeheuert. Er muss für seine Familie sorgen und braucht das Geld. Frankreich will alle Aufständischen und ihre Unterstützer neutralisieren. Die Methoden sind grausam: Festnahmen, Folter und standrechtliche Hinrichtungen sind an der Tagesordnung.
Angesichts der französischen Militärübermacht setzt die Nationale Befreiungsarmee ALN auf Guerillataktiken. Ihre Hinterhalte versetzen die Wehrpflichtigen in Angst und Schrecken. Stanislas weiß nun, was es heißt, Todesangst zu haben.
Im August 1956 werden mehrere Städte zum Ziel terroristischer Anschläge durch radikale Algerienfranzosen. Die FLN schlägt zurück. Mohammed erinnert sich an die Bombe, die er in einer Bar legen soll. Die Bevölkerung wird zur Geisel der Gewalt.
Als die Lage mehr und mehr außer Kontrolle gerät, werden General Massu und seine Fallschirmjäger damit betraut, die Ordnung wiederherzustellen. Im Visier: die FLN und ihre Unterstützer. Simones Mann, der in der Kommunistischen Partei Algeriens aktiv ist, wird verhaftet und gefoltert. Das „Verschwindenlassen“ Verdächtiger wird zu einem routinemäßigen Mittel der Aufstandsbekämpfung. Diese Methoden sorgen im „Mutterland“ für Entrüstung und zwingen die FLN-Führung dazu, Algerien zu verlassen und ihren Kampf von Tunesien und Marokko aus weiterzuführen, wo die ALN bereits neue Rekruten wie Rachida ausbildet.
Die FLN will zur einzigen legitimen Vertretung des algerischen Volkes werden. Doch in Kontinentalfrankreich ist Messalis Konkurrenzbewegung MNA bei den algerischen Arbeitern sehr beliebt. Der FLN-Kämpfer Abdelkader macht kurzen Prozess und erschießt einige von ihnen. Der algerische Bruderkrieg ist in vollem Gange.
Um die Guerilla von jeglicher Hilfe aus dem Ausland abzuschneiden, errichtet die französische Armee Stacheldrahtzäune entlang der algerischen Grenze und bombardiert das nahegelegene tunesische Dorf Sakiet Sidi Youssef. Der Luftangriff fordert zahlreiche Opfer und schädigt den internationalen Ruf der französischen Truppen.
Am 13. Mai 1958 stürmen radikale Algerienfranzosen und Militärs den Regierungssitz in Algier und rufen eine „Wohlfahrtsregierung“ unter General Massu aus. Paris steht unter Schock. Nur ein Mann kann die Situation jetzt noch retten: Charles de Gaulle!

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 4. „Ich habe verstanden!“(4/6) | Doku HD | ARTE

In Frankreich übernimmt Charles de Gaulle die Macht. Für die Verfechter eines französischen Algeriens ist er der Mann der Stunde. Die FLN kündigt die Bildung der Provisorischen Regierung der algerischen Republik (GPRA) an und errichtet in Frankreich eine zweite Front. In Algerien drängen die Franzosen den Gegner militärisch zurück. – Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Für Gérard und Pierre-Marie naht die Rettung in Gestalt von Charles de Gaulle, der die Armee in Algerien walten lässt, während er in Paris eine neue Verfassung vorbereitet.
Mitten im Verfassungsreferendum kündigt die FLN die Bildung der Provisorischen Regierung der algerischen Republik (GPRA) an. Noureddine ist begeistert: Die Franzosen haben es künftig nicht mehr nur mit einer bewaffneten Revolution, sondern mit einem Staat zu tun.
Am 28. September 1958 wird die Verfassung der 5. Republik angenommen. De Gaulle beginnt mit der Umsetzung seines Modernisierungsplans für Algerien, woraufhin Arzeki mit seiner Familie in einen der nagelneuen Wohnblocks einzieht, die jetzt überall gebaut werden. Pierre ist überzeugt, dass der Plan den Algerienfranzosen neue Hoffnung geben wird: Vielleicht bleibt ihnen Frankreich doch erhalten…
De Gaulle bietet den algerischen Kämpfern einen „Frieden der Tapferen“ an, den die FLN jedoch ablehnt. Die Befreiungsfront organisiert in Frankreich neue Anschläge, an denen Abdelkader aktiv beteiligt ist. Paris reagiert darauf mit einer neuen Stufe der Repression und errichtet behördliche Internierungslager, in denen tausende Verdächtige eingesperrt werden. Einer von ihnen ist Mohamed, der schon mehr als einmal schmerzhaft erfahren musste, mit welchen Methoden die Pariser Polizei an Informationen kommt. Methoden, die manche Intellektuelle vergeblich kritisieren.
In Algerien geht die französische Armee 1959 weiterhin unerbittlich gegen den Feind vor: Grenzkontrollen, Säuberungsaktionen und Napalm-Angriffe sind an der Tagesordnung. Stive und Jacques können die Militäroperationen, an denen sie teilnehmen mussten, nicht vergessen. Meriem und Zineb erleben die französischen Luftangriffe auf der anderen Seite. Die erdrückende Übermacht des französischen Militärs dezimiert den algerischen Widerstand drastisch, die Glanzzeit der ALN ist vorbei.
Auch die Zivilbevölkerung wird durch Frankreichs Strategie nicht verschont. Ganze Dörfer, die im Verdacht stehen, die Guerilla zu unterstützen, werden in Lager verbannt. Slimane lebt dort mehrere Jahre mit seiner Familie. Mehr als zwei Millionen Algerierinnen und Algerier teilen sein Schicksal.
Ende 1959 kehrt de Gaulle zu einer Armeeinspektion nach Algerien zurück. Die militärischen Erfolge kaschieren die Not der Bevölkerung. Es scheint zwar wieder Ruhe einzukehren, doch für wie lange?

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

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