Fische – Die globalisierte Fischerei | Mit offenen Karten | ARTE

„Mit offenen Karten“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Fischerei, die von einer zunehmenden Globalisierung und Industrialisierung geprägt ist. Es geht um Schiff-Fabriken und Aqua-Farming. Und die Bedrohung der Artenvielfalt in den Meeren.

Die Globalisierung macht auch vor dem Fischereisektor nicht Halt. Auf den Tellern der Verbraucher landen Fische aus allen Weltmeeren. Doch was Sushi- und Omega3-Fettsäuren-Fans zu schätzen wissen, führt zu einer ernsten Bedrohung der Artenvielfalt und könnte das endgültige Aus für zahlreiche Fischvorkommen bedeuten. „Mit offenen Karten“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Fischerei, die von einer zunehmenden Globalisierung und Industrialisierung geprägt ist. Es sind wahre Schiff-Fabriken, die – ohne Rücksicht auf das Ökosystem – Fisch in industriellen Mengen fangen und direkt an Bord verarbeiten und tiefkühlen. Dank dieser verlängerten Kühlkette können beispielsweise Fische aus der Nordsee in nur wenigen Tagen bis ans andere Ende Europas transportiert werden. Höchst umstritten ist auch das Aqua-Farming, eine moderne Form der Fischzucht, die immer mehr um sich greift.

Magazin (F 2021, 12 Min)

Doku 2022 – Riesige Monster Unter Wasser Tiefsee | Dokumentation Deutsch

Doku 2022 – Riesige Monster Unter Wasser Tiefsee | Dokumentation Deutsch

MSC-Fischsiegel – So werden Verbraucher getäuscht | WDR Doku

Viele Verbraucher orientieren sich beim Fisch-Kauf an dem blauen MSC-Siegel. Er steht für nachhaltigen Fischfang. Doch Meeresschützer kritisieren das Öko-Siegel: Die Standards seien zu lasch. Verbraucher würden getäuscht werden.
Der blaue Fischsiegel des MSC, des Marine Stewardship Council, gilt als erfolgreichstes Öko-Siegel der Welt und ziert in Deutschland mehr als die Hälfte aller verkauften Fischprodukte. Ganze Supermarktketten bieten nur noch MSC-zertifizierte Ware an. 41% der Käufer kennen das Siegel und vertrauen ihm. „Man muss das glauben“, sagt dazu eine Kundin im Supermarkt. „Das ist wie mit Bio, das ist ‚ne Glaubenssache. Und MSC hat es irgendwie geschafft, mich zu überzeugen.“

Das krasse Geschäft mit dem Lachs

Lachs aus Norwegen gilt als beliebtester Fisch in Deutschland. Der Appetit auf den atlantischen Speisefisch ist längst größer als die Wildbestände hergeben. Mittlerweile stammt fast jeder zweite Lachs aus Aquakulturen.

Mit dem Zuchtgeschäft machen Unternehmen wie die Lerøy Seafood Group satte Gewinne. „Jeden Tag können wir fünf Millionen Mahlzeiten in mehr als 80 Länder liefern“, erzählt Züchter Tore Svanem stolz. Schon jetzt ist das kleine Königreich Norwegen zweitgrößter Fischexporteur der Welt. Bis 2050 will das Land die Produktion verfünffachen.

Doch diese ehrgeizigen Expansionspläne könnten verheerende Folgen haben, fürchten Umweltschützer. Seit Jahren kritisieren sie die Zuchtmethoden in den Unterwasserkäfigen. Derartige Massenproduktion führe zu verdreckten Fjorde, kranken Fische und Parasiten wie der Seelaus. „Norwegen ist berühmt für seine sauberen Fjorde. Aber wenn wir so weiter machen mit Gift und Chemikalien zerstören wir alles“, warnt Umweltaktivist Jens Olav Flekke.

ARD-Korrespondent Christian Blenker ist an Norwegens Westküste unterwegs und geht der Frage nach, ob wir Verbraucher Lachs noch guten Gewissens essen können.

Fischfang: Vom Hamburger Fischmarkt auf den Teller | Wie geht das? | NDR

Früher machten die Kutter im Hamburger Hafen fest und löschten ihren Fang direkt am Fischmarkt. Heute ist der Hamburger Fischmarkt an der Großen Elbstraße einer der größten Handelsplätze für Fisch in Norddeutschland. Pro Jahr werden hier 36.000 Tonnen Frischfisch verarbeitet. Bundesweit gibt es hier die größte Vielfalt an Fischsorten, 60 bis 80 verschiedene Arten Fisch, täglich frisch.

Jeder siebte in Deutschland verzehrte Fisch wird auf dem Hamburger Fischmarkt gehandelt oder anders gesagt: 17 Prozent des in Deutschland gehandelten Frischfisches kommt aus Hamburg. Täglich fahren ab 23 Uhr die Lastwagen am Fischmarkt vor und bringen große, 350 Kilo schwere Kübel mit Rotbarsch, Kabeljau und Seelachs aus Norwegen, Island und den Faröer Inseln, die oft erst am Vortag gefangen wurden. Frische und Qualität sind die entscheidenden Merkmale. Auch exotische Fischsorten wie Thunfisch, Schwertfisch und Teufelsfisch aus Asien, die am Frankfurter Flughafen umgeschlagen werden, kommen per Kühltransport-Lkw nach Hamburg.

Der Fischmarkt tritt für die meisten Betriebe als Importeur auf und verkauft die Ware weiter an die Fischgroßhändler in den Markthallen, bei denen ab Mitternacht der Betrieb auf Hochtouren läuft. Dann werden riesige Fischmengen im Akkord filetiert, Bestellungen vorbereitet und die Lager geleert. Erst dann kommen Gastronomen und auch Einzelhändler auf den Fischmarkt, um einzukaufen. „Wie geht das?“ zeigt den Weg des Fisches von der Ankunft auf dem Fischmarkt bis auf den Teller des Konsumenten und den Hamburger Fischmarkt als Drehscheibe des Fischhandels in Deutschland.

Vom verschwinden der Fische

Vom verschwinden der Fische

Schon heute lässt sich an vielen Stellen des Meeresbodens im Mittelmeer oder in der Nordsee erschreckend deutlich ablesen, wie es im Jahr 2030 überall aussehen könnte: eine zerstörte Meeresflora und –fauna, die Jahrtausende gebraucht hat, um sich aufzubauen. Anhand von Grafiken und Animationen veranschaulicht die Dokumentation die Entwicklung der letzten Jahre und wirft einen Blick in die Zukunft: Welche Arten werden bis zum Jahr 2030 durch Menschenhand ausgerottet sein? Welche Auswirkungen wird das Verschwinden bestimmter Arten auf den Kreislauf des Lebens im Meer und damit auch auf die Nahrungskette der Menschen haben? (Eine Dokumentation von Achim Kampmann 2008)

Unterwasserwelten – Die Bewohner des Roten Meeres

Unterwasserwelten – Die Bewohner des Roten Meeres
Diese packende Dokumentation über die Bewohner des Roten Meeres holt Ihnen diese nach Hause auf Ihren Fernseher: Gleiten Sie in die Tiefen des tropischen Meeres und bewundern Sie die zahlreichen Farben und Formen dieser mannigfaltigen und faszinierenden Unterwasserwelt. Lassen Sie sich von den kleinsten, schwer zu entdeckenden Lebewesen, wie farbenprächtigen Schnecken, filigranen Garnelen oder rieseigen Glasfisch-Schwärmen verzaubern, genau wie von großen Karettschildkröten, Napoleon-Fischen und Barrakuda-Schwärmen. Bewundern Sie einzigartige (mehr …)

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