Istanbul — Damaskus: Mit dem Zug in den Orient ( Doku )

Istanbul — Damaskus: Mit dem Zug in den Orient ( Doku )

Vor über 100 Jahren entstand mit Hilfe deutscher Ingenieurskunst und deutschen Kapitals die so genannte Bagdadbahn — eine Eisenbahnverbindung von Berlin über Istanbul und Bagdad bis zum Persischen Golf, mir der der deutsche Kaiser Wilhelm II. und der osmanische Sultan in Istanbul den Orient unter Kontrolle bringen wollten. Hallmann und sein Team begleiten in einem Sonderzug eine Gruppe deutscher Touristen auf den Spuren der legendären Bagdadbahn. Die Reise beginnt an deren Ausgangspunkt, dem prächtigen Hayderpasa-Bahnhof in Istanbul. Einer der vielen Stopps unterwegs ist die „Höhlenwelt“ Kappadokiens mit ihren bizarren Tuffsteinformationen und gewaltigen unterirdischen Fluchtburgen. Hier suchten die Frühchristen im Römischen Reich Schutz vor Verfolgung. Spannend ist die Durchquerung des Taurusgebirges durch antike Tunnel und über schwindelerregende Brücken auf der historischen Route der Bagdadbahn bis nach Aleppo, der alten syrischen Handelsmetropole. Von hier geht es weiter Richtung Damaskus, dem Endpunkt der Reise in den Orient. Und Damaskus hat viel zu bieten: eine Altstadt, die sich mit kleinen arabischen Boutique-Hotels und Cafés mit viel Stil und Atmosphäre an die heutige Zeit herantastet, die majestätische Omayaden-Moschee, die für manche das schönste Gotteshaus der Welt ist — und das alles inmitten eines der schönsten Basare.

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Mit dem Zug quer durch Kanada ( Doku )

Mit dem Zug quer durch Kanada ( Doku )

Über 4457 km führt eine der längsten und schwierigsten Eisenbahnstrecken der Welt quer durch Kanada von Toronto am Ontario-See im Osten nach Vancouver im Westen, durch die wilde Prärie, durch Sümpfe und Moore und durch die Rocky Mountains. Der Bau dieser Eisenbahnstrecke war 1867 die Voraussetzung für den Zusammenschluss der Provinzen zum Bundesstaat Kanada. Heute dauert die Fahrt 69 Stunden in Edelstahlwagen aus den 50’er Jahren und komfortablen Schlafwagen mit Aussichtsplattform. Der Film porträtiert die Reisenden und das Zugpersonal (vom Lokführer bis zum Koch), aber auch das Leben im Umfeld der Strecke und die grandiose Natur.

Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Zwischen Workuta im europäischen Teil Russlands und dem sibirischen Labytnangi werden Versorgungsgüter per Eisenbahn transportiert. Alle zwei Tage rumpelt der Wagon Lawka, ein Verkaufswaggon der staatlichen Eisenbahn, über die Berge des Ural. Beladen mit Brot, Getreide, Salz, Zucker, Saft und Wodka, Mineralwasser und Bier, Konserven, Gemüse, Obst, Seife, Waschmittel, Zahnpasta und bei Bedarf auch mit einem Schrank oder einem Tisch, versorgt der Zug die Menschen entlang der Bahnstrecke. Die Lebensbedingungen entlang der Bahnstrecke sind schwierig. Im Sommer können sich die Bewohner kaum der entsetzlichen Mückenschwärme erwehren, die aus den Sümpfen aufsteigen, ab Oktober sind es klirrender Frost und riesige Schneemengen, die ihnen zusetzen. Wer sind diese Menschen, die der Wagon Lawka rund um das Jahr versorgt? Die Ureinwohner der Region, Komi und Chanten, lebten bereits hier, als es noch keine Eisenbahn gab. Bis heute ziehen sie mit ihren Rentierherden durch die Tundra oder betreiben Landwirtschaft. Einige von den Alten haben noch erlebt, wie Häftlinge aus Stalins Gulags die Eisenbahn einst aus dem gefrorenen Boden stampften. Fassungslos ergriffen sie damals vor der ersten Dampflok die Flucht. Heute kaufen sie im Wagon Lawka ein. Ebenso wie eine Handvoll Skiverrückter, die sich direkt an der Eisenbahnstation einen Lift für Abfahrtsski gebaut haben. Auch Geologen, die im Ural nach Gold suchen, und ein aus der Sowjetarmee entlassener Offizier zählen zu den Kunden des Wagon Lawka. Es ist ein eigenwilliger Menschenschlag — robust, sentimental und romantisch — der in dieser Region sein Leben verbringt. Wer von Workuta im europäischen Norden Russlands nach Sibirien will, muss über die Berge des Urals. Doch durch die Sümpfe der Tundra gibt es weder Autostraßen noch Trekkingpfade, sondern nur einen Weg — die Eisenbahn. Für die Menschen im hohen Norden ist sie mehr als nur ein Transportmittel, sie ist die Lebensader in dieser unwirtlichen Region. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die entlang der Bahnstrecke leben.

BAM – Der Zug in die Zukunft

BAM – Der Zug in die Zukunft

Während der 1970er Jahre gelingt es der Sowjetunion zum allerletzten Male, Zehntausende idealistische junge Menschen aus dem ganzen Land für ein Großprojekt zu gewinnen: Die Baikal-Amur-Magistrale, kurz BAM. Mit der BAM hatte Leonid Breschnew ein Prestigeobjekt geplant. Mehr als 3500 Kilometer Eisenbahnstrecke sollten unter extrem schweren Bedingungen und bei Temperaturen bis zu -60 C und ständigen Materialengpässen in nur fünf Jahren im südlichen Sibirien gebaut werden, inklusive 200 neuer Bahnstationen und Ortschaften. Aus dem ersten Fünf-Jahres-Plan wurde ein zweiter, und schließlich dauerte es fast 30 Jahre, bis die Eisenbahnlinie fertig wurde.

Wales – Eine Reise ins Schmalspurparadies

Wales – Eine Reise ins Schmalspurparadies

Wohl nirgendwo sonst in Europa sind auf so kleinem Raum so viele Naturschönheiten und so viele historische Eisenbahnlinien vereint wie in dem kleinen Land Wales an der Westküste Großbritanniens. Schauplatz der Dokumentation ist der Norden von Wales, der fast zur Hälfte als Nationalpark ausgewiesen ist. In der Gebirgswelt des Snowdonia Nationalpark fährt seit über 100 Jahren die Touristenbahn Snowdon Mountain Railway. Sie kämpft sich mit Dampfloks noch aus ihren Anfangsjahren per Zahnradantrieb den höchsten Berg von Wales hinauf, den Mount Snowdon — ein atemberaubendes und unvergessliches Erlebnis.

In 60 Tagen durch China – Teil 2

In 60 Tagen durch China – Teil 2

In 60 Tagen quer durch China. 13.000 Kilometer im Geländewagen von Harbin im fernen Nordosten Chinas, über die Innere Mongolei und die Tibetische Hochebene bis zum Fuße des Mount Everest und zurück nach Peking. Vier Berliner vertrauen sich der Obhut eines chinesischen Unternehmers und seiner Crew an. Ein deutsches Kamerateam dokumentiert dieses Abenteuer. Morgens um acht in einem Park der 9-Millionen-Stadt Harbin. Schon früh treffen sich hier viele Senioren in eleganten Kleidern zum Tanzen. Getanzt wird alles — vom Walzer bis zum Tango. Zeit für die Touristen, einzutauchen in eine besondere Atmosphäre. Zar Alexander III. eröffnete in der Stadt 1998 die Bahnstation der Transmandschurischen Eisenbahn. Die einheimische Küche ist noch heute stark russisch beeinflusst und vorzüglich, das russische Bier eine Überraschung. Mit den Jeeps geht die Fahrt durch entlegene Gegenden. Die Berliner Touristen passieren herbstliche Mittelgebirge an der Grenze zur Mongolei und begegnen Bauern bei der Soja- Ernte. Der Anbau der für die Chinesen heiligen Pflanze ist vor allem im Nordosten aufgrund des Klimas Lebensgrundlage vieler Bauern. An der Peripherie des aufstrebenden Riesenreiches passieren Kamerateam und Touristen buddhistische Tempel und entlegene Abschnitte der Großen Mauer, die unvermittelt als Gesteinsbrocken aus der Landschaft ragen. 185 Kilometer entfernt von Batou besuchen sie in der Kleinstadt Erdos das Mausoleum Dschingis Khans. Es ist kein realer Bestattungsort — sondern Denkmal und Stätte der Heldenverehrung. Weiter im Westen führt die Reise durch die Tibetische Hochebene. Hier muss sich Gruppe trennen, denn das Kamerateam bekommt keine Einreise in das Autonome Gebiet Tibet. Während die Reisegruppe wie geplant weiter nach Lhasa und zum Basislager am Mount Everest fährt, lernt das Filmteam Tibet außerhalb des Autonomen Gebiets kennen. 3.000 Kilometer geht es offroad weiter auf abgelegenen Pisten in Höhen bis knapp 5.000 Meter, durch die majestätischen Landschaften der Tibetischen Hochebene.

In 60 Tagen durch China – Teil 1

In 60 Tagen durch China – Teil 1

In 60 Tagen quer durch China. 13.000 Kilometer im Geländewagen von Harbin im fernen Nordosten Chinas, über die Innere Mongolei und die Tibetische Hochebene bis zum Fuße des Mount Everest und zurück nach Peking. Vier Berliner vertrauen sich der Obhut eines chinesischen Unternehmers und seiner Crew an. Ein deutsches Kamerateam dokumentiert dieses Abenteuer. Morgens um acht in einem Park der 9-Millionen-Stadt Harbin. Schon früh treffen sich hier viele Senioren in eleganten Kleidern zum Tanzen. Getanzt wird alles — vom Walzer bis zum Tango. Zeit für die Touristen, einzutauchen in eine besondere Atmosphäre. Zar Alexander III. eröffnete in der Stadt 1998 die Bahnstation der Transmandschurischen Eisenbahn. Die einheimische Küche ist noch heute stark russisch beeinflusst und vorzüglich, das russische Bier eine Überraschung. Mit den Jeeps geht die Fahrt durch entlegene Gegenden. Die Berliner Touristen passieren herbstliche Mittelgebirge an der Grenze zur Mongolei und begegnen Bauern bei der Soja- Ernte. Der Anbau der für die Chinesen heiligen Pflanze ist vor allem im Nordosten aufgrund des Klimas Lebensgrundlage vieler Bauern. An der Peripherie des aufstrebenden Riesenreiches passieren Kamerateam und Touristen buddhistische Tempel und entlegene Abschnitte der Großen Mauer, die unvermittelt als Gesteinsbrocken aus der Landschaft ragen. 185 Kilometer entfernt von Batou besuchen sie in der Kleinstadt Erdos das Mausoleum Dschingis Khans. Es ist kein realer Bestattungsort — sondern Denkmal und Stätte der Heldenverehrung. Weiter im Westen führt die Reise durch die Tibetische Hochebene. Hier muss sich Gruppe trennen, denn das Kamerateam bekommt keine Einreise in das Autonome Gebiet Tibet. Während die Reisegruppe wie geplant weiter nach Lhasa und zum Basislager am Mount Everest fährt, lernt das Filmteam Tibet außerhalb des Autonomen Gebiets kennen. 3.000 Kilometer geht es offroad weiter auf abgelegenen Pisten in Höhen bis knapp 5.000 Meter, durch die majestätischen Landschaften der Tibetischen Hochebene.

Die Eisenbahn vom Baikal zum Amur

Die Eisenbahn vom Baikal zum Amur

Ihr „Büro“ rollt auf Schienen zwischen Baikalsee und Pazifik, über Dauerfrostboden und vergletscherte Gebirgszüge, durch endlose Sümpfe und Rentierweiden: Sergej Kuplenski und Gennadi Laptjew sind Chefinspektoren auf der Baikal-Amur-Magistrale, deren Gleise sich 4000 Kilometer quer durch Sibirien ziehen. Ganze 30 Jahre dauerte ihr Bau, und neben der Trasse wuchsen Städte und Siedlungen, die nur durch die Bahn mit der Zivilisation verbunden sind. „360° – Die GEO-Reportage“ zeigt das Leben entlang eines der größten und schwierigsten Eisenbahnprojekte der letzen 100 (mehr …)

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