Verschollen am Mount Everest

Verschollen am Mount Everest

1924 versuchte der Brite George Mallory als erster Mensch den Mount Everest zu bezwingen und scheiterte – oder doch nicht. Das letzte Mal wurde Mallory rund 240 Meter unter der Spitze des Everest gesehen, danach verschwand er in den Wolken und wurde nicht wieder lebend gesehen. Bis heute halten sich die Spekulationen darüber, ob er vielleicht doch den Gipfel erreichte und erst am Rückweg dem Berg Tribut zollen musste.

75 Jahre später fand der amerikanische Bergsteiger Conrad Anker die Überreste des Pioniers. In der atemberaubende Dokumentation begibt sich Moderator Conrad Anker zusammen mit dem britischen Klettertalent Leo Houlding auf Spurensuche

Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Nächster Halt Sibirien: Die Eisenbahn als Lebensader ( Doku )

Zwischen Workuta im europäischen Teil Russlands und dem sibirischen Labytnangi werden Versorgungsgüter per Eisenbahn transportiert. Alle zwei Tage rumpelt der Wagon Lawka, ein Verkaufswaggon der staatlichen Eisenbahn, über die Berge des Ural. Beladen mit Brot, Getreide, Salz, Zucker, Saft und Wodka, Mineralwasser und Bier, Konserven, Gemüse, Obst, Seife, Waschmittel, Zahnpasta und bei Bedarf auch mit einem Schrank oder einem Tisch, versorgt der Zug die Menschen entlang der Bahnstrecke. Die Lebensbedingungen entlang der Bahnstrecke sind schwierig. Im Sommer können sich die Bewohner kaum der entsetzlichen Mückenschwärme erwehren, die aus den Sümpfen aufsteigen, ab Oktober sind es klirrender Frost und riesige Schneemengen, die ihnen zusetzen. Wer sind diese Menschen, die der Wagon Lawka rund um das Jahr versorgt? Die Ureinwohner der Region, Komi und Chanten, lebten bereits hier, als es noch keine Eisenbahn gab. Bis heute ziehen sie mit ihren Rentierherden durch die Tundra oder betreiben Landwirtschaft. Einige von den Alten haben noch erlebt, wie Häftlinge aus Stalins Gulags die Eisenbahn einst aus dem gefrorenen Boden stampften. Fassungslos ergriffen sie damals vor der ersten Dampflok die Flucht. Heute kaufen sie im Wagon Lawka ein. Ebenso wie eine Handvoll Skiverrückter, die sich direkt an der Eisenbahnstation einen Lift für Abfahrtsski gebaut haben. Auch Geologen, die im Ural nach Gold suchen, und ein aus der Sowjetarmee entlassener Offizier zählen zu den Kunden des Wagon Lawka. Es ist ein eigenwilliger Menschenschlag — robust, sentimental und romantisch — der in dieser Region sein Leben verbringt. Wer von Workuta im europäischen Norden Russlands nach Sibirien will, muss über die Berge des Urals. Doch durch die Sümpfe der Tundra gibt es weder Autostraßen noch Trekkingpfade, sondern nur einen Weg — die Eisenbahn. Für die Menschen im hohen Norden ist sie mehr als nur ein Transportmittel, sie ist die Lebensader in dieser unwirtlichen Region. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die entlang der Bahnstrecke leben.

Die nächste Eiszeit

Die nächste Eiszeit

“Wohl keine Region der Erde wirkt so lebensfeindlich wie die Arktis. Und doch haben Menschen diesen unwirtlichen Lebensraum schon vor Jahrtausenden besiedelt. Sie sind hervorragend an die Bedingugen dieser “permanenten Eiszeit” angepasst. In nicht all zu ferner Zukunft könnten ihre Überlebensstrategien zum Vorbild für Millionen werden, die in gemässigteren Zonen leben. Denn so unglaublich es angesichts der globalen Klimaerwärmung auch klingen mag: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Vor ihr kann auch der Treibhauseffekt nicht schützen, im Gegenteil.” Die preisgekrönte Dokumentation “Die nächste Eiszeit” stammt aus dem Jahr 2000. Sie wurde produziert von der Firma Scandinature in Kooperation mit Discovery Channel. In ihr wird grundsätzlich mal erklärt, wie es zu Eiszeiten in der Vergangenheit kam, und wie die nächste aussehen wird, mit den Auswirkungen auf den Globus und die Menschen. Und es wird erklärt, warum der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung dafür Sorge tragen werden, dass die nächste Eiszeit bedeutend früher kommen wird, als viele denken.

Antarktis – Vom Verschwinden eines Kontinents

Antarktis – Vom Verschwinden eines Kontinents

Das Eis der Antarktis schmilzt und zwar schneller als erwartet. Grund dafür ist die globale Erderwärmung. Dabei sind Ausmaße der Gletscherschmelze rekordverdächtig: Seit 2005 haben die Eismassen am Südpol viereinhalbfache Volumen des Bodensees verloren. Die Dokumentation „Antarktis – Vom Verschwinden eine Kontinents“ zeigt anhand neuester wissenschaftlicher Untersuchungen und Experteninterviews auf wie ernst die Lage im ewigen Eis tatsächlich ist und welche Konsequenzen der Klimawandel langfristig für die gesamte Erde mit sich bringt.

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