Gladbeck – Dokument einer Geiselnahme

Gladbeck – Dokument einer Geiselnahme

Absolut erschütternde Szenen!

Ausgelöst durch polizeiliches Totalversagen der zuständigen Behörden.

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Die MÄDCHENBANDEN von LOS ANGELES

Die MÄDCHENBANDEN von LOS ANGELES

Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA: Hier scheint an 320 Tagen im Jahr die Sonne, hier wird der Amerikanische Traum zur Realität. Doch hinter den Starresidenzen von Beverly Hills, hinter Disneylands Märchenschlössern und den Surfstränden von Santa Monica liegen die riesigen Elendsviertel South Central, Echo Park und East L.A., die zu den gefährlichsten Pflastern des ganzes Landes gehören – sie sind für ihre Straßengangs berühmt-berüchtigt. Auch jungen Frauen finden sich immer häufiger in Gangs zusammen. Außenseitertum und Illegalität gehören zu ihrem Alltag, eine andere Welt haben sie nie kennengelernt.

An einem Tag in Duisburg – Todesfalle Loveparade

An einem Tag in Duisburg – Todesfalle Loveparade
Am 24. Juli 2010 sollte in Duisburg die “Loveparade” stattfinden. Gegen 17.00 Uhr dann die Katastrophe: Ein “Menschenstau” in der Unterführung und auf der Rampe zum Veranstaltungsgelände kostet 21 Menschen das Leben, Hunderte werden verletzt. Bis heute sind die Verantwortlichen nicht ausgemacht. Das Doku-Drama erzählt, wie es zu diesem tragischen Ereignis kommen konnte. Gezeigt wird, wie sich Entscheidungen, mal politische, mal ökonomisch motivierte, dramatisch auf das Schicksal von Menschen auswirken können.

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Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Er wollte die Theaterpraxis revolutionieren und zugleich das gesellschaftliche Bewusstsein: Heute zählt Brecht, der 1898 in Augsburg geboren wurde und 1956 in Ost-Berlin starb, zu den bedeutendsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Das Porträt von Joachim Lang zeigt Brecht als einen Menschen, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war, als jemanden, der schon in jungen Jahren ein festes Ziel hatte: ein neues, radikal anderes Theater, und der nicht davor zurückschreckte, von seinen Mitarbeitern das Äußerste zu verlangen.

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – Er stellte die Tatsachen über die Ideologien, den Menschen über die Kultur, die Lebenskunst über die Kunst. Dennoch wurde gerade Bertolt Brecht im Gesinnungsstreit von Bundesrepublik und DDR vereinnahmt, wie es gerade passte. Für den Westen war Brecht mal Kommunistenknecht, mal Ausbeuter, für den Osten mal Staatsdichter, mal Liebling des Westens.
Er selbst, als Sohn aus einem Augsburger Bürgerhaus mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, wusste früh, was er wollte: ein radikal neues Theater – volksnah, sinnlich, vergnüglich und belehrend. Brechts Werke entstanden von Anfang an im Kollektiv, zu seiner Augsburger Zeit ebenso wie in den 15 Jahren seines Exils und später im Berliner Ensemble. Er schrieb 48 Dramen und über 2.000 Gedichte. Niemand außer Shakespeare wird weltweit mehr gespielt als Brecht. Die Lieder, die er zusammen mit Kurt Weill oder Hanns Eisler verfasste, sind Schlager geworden, darunter die Moritat von Mackie Messer und der Alabama-Song.
Seine Frau, die Schauspielerin Helene Weigel, hielt ihm den Rücken für die künstlerische Arbeit frei. Er hielt ihr die Treue. Doch treu, so sagt die Tochter Barbara Brecht-Schall, sei er eben auch anderen gewesen. Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau – intelligente, fortschrittlich denkende Frauen fühlten sich zu Brecht hingezogen. Sie arbeiteten im Brecht’schen Lebens- und Arbeitskollektiv bis zur Selbstaufopferung.
Die Dokumentation zeigt Brecht als jemanden, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war. Sobald er diese bedroht sah, entzog er sich. So floh er aus der bayerischen Provinz nach Berlin, dann – auf der Flucht vor Krieg und Faschismus – einmal um die Welt, bis er sich in Ost-Berlin niederließ, weil er dort auf gute Bedingungen für seine Theaterarbeit hoffte. Doch Brecht blieb den DDR-Funktionären immer suspekt.

In der Dokumentation erzählen unter anderem die Schauspielerinnen Regine Lutz und Käthe Reichel, Brechts ehemalige Assistenten Manfred Wekwerth und Bernhard K. Tragelehn sowie seine Töchter Hanne Hiob und Barbara Brecht-Schall über ihr Leben und Arbeiten mit der Dichterikone Bertolt Brecht.

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Schiller und die Musik

Schiller und die Musik

Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren. Man besucht sein Haus, hört in seinen Wänden der Musik auf seine Gedichte zu, macht den Gang ins Theater, um in Gespräch und musikalischen Realisationen Eindruck von der Gewalt zu geben, die Schillers Sprache und Szene auf die Musik aller Zeiten ausgeübt haben. Und man untersucht gesprächsweise in Goethes Gartenhaus mit Experten die Magie, die Schillers „Ode an die Freude“ in Beethovens „Neunter“ zum Schlager werden liess, sozusagen „weltumspannend“ – wie Thomas Mann sagen würde.

Prominente Gäste kommen in Weimar zusammen und werden befragt in diesem Film: Dieter Hildebrandt, der Autor des Buches über „Die Neunte“, Joachim Herz, Nestor der Musiktheater-Regisseure; die Bewahrer des Schiller-Nachlasses zu Weimar Hellmut Seemann und Bernhard Fischer oder der Musikologe Friedhelm Brusniak. Sie alle kommen ins Gespräch über die Facetten der musikalischen Rezeption von Schillers Lyrik, seiner Dramatik auf der Opernbühne, seiner aesthetischen Theorie.

Der Film lässt aber auch Schillers Atmosphäre besonders in den letzten Lebensjahren aufscheinen, spürt seine Umwelt auf, versucht die hochgespannte Persönlichkeit vom Tod des Dichters her zu sehen, um sein Leben zu begreifen und: so etwas wie einen „Klang“ dieses Lebens zu erhorchen, das uns qua Werk und Idee bis heute nicht loslässt. Dazu wird fast ausnahmslos Musik ‚live‘ geboten, werden Szenen gesprochen, Opernszenen realisiert und analysiert – um endlich einen Begriff zu bekommen von der Kraft seiner Wirkung durch die Zeiten, symbolisiert im Kuriosum der „Ode an die Freude“, der Schiller selbst kaum etwas abgewann und deren schnellen Ruhm er nicht begriff. Und das alles vor Beethoven.

Der Film hört aber nicht zuletzt Schillers Sprachmusik nach, der der Dichter wohl am innigsten vertraute in seinem Drang, das Erhabene zu fassen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen – mit oder ohne Musik und, wenn ja, mit welcher?

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