Terra X – Das Shakespeare Rätsel

Terra X – Das Shakespeare Rätsel
Er ist der bekannteste Dichter der Welt: Shakespeare. Mit Romeo und Julia, Hamlet und Falstaff hat er einige der größten Figuren der Literaturgeschichte geschaffen. Doch Shakespeares steile Karriere gibt bis heute Rätsel auf. Konnte ein einfacher Mann aus der Provinz Verfasser all dieser Stücke sein? Einige Wissenschaftler bezweifeln das. Wie konnte es sein, dass so wenige Urkunden über den meistgespielten Dramatiker der Neuzeit bekannt sind? Wie kam der angebliche Sohn eines Handschuhmachers zu seiner so breit angelesenen Bildung? Eike Schmitz geht in der (mehr …)

Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Er wollte die Theaterpraxis revolutionieren und zugleich das gesellschaftliche Bewusstsein: Heute zählt Brecht, der 1898 in Augsburg geboren wurde und 1956 in Ost-Berlin starb, zu den bedeutendsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Das Porträt von Joachim Lang zeigt Brecht als einen Menschen, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war, als jemanden, der schon in jungen Jahren ein festes Ziel hatte: ein neues, radikal anderes Theater, und der nicht davor zurückschreckte, von seinen Mitarbeitern das Äußerste zu verlangen.

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – Er stellte die Tatsachen über die Ideologien, den Menschen über die Kultur, die Lebenskunst über die Kunst. Dennoch wurde gerade Bertolt Brecht im Gesinnungsstreit von Bundesrepublik und DDR vereinnahmt, wie es gerade passte. Für den Westen war Brecht mal Kommunistenknecht, mal Ausbeuter, für den Osten mal Staatsdichter, mal Liebling des Westens.
Er selbst, als Sohn aus einem Augsburger Bürgerhaus mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, wusste früh, was er wollte: ein radikal neues Theater – volksnah, sinnlich, vergnüglich und belehrend. Brechts Werke entstanden von Anfang an im Kollektiv, zu seiner Augsburger Zeit ebenso wie in den 15 Jahren seines Exils und später im Berliner Ensemble. Er schrieb 48 Dramen und über 2.000 Gedichte. Niemand außer Shakespeare wird weltweit mehr gespielt als Brecht. Die Lieder, die er zusammen mit Kurt Weill oder Hanns Eisler verfasste, sind Schlager geworden, darunter die Moritat von Mackie Messer und der Alabama-Song.
Seine Frau, die Schauspielerin Helene Weigel, hielt ihm den Rücken für die künstlerische Arbeit frei. Er hielt ihr die Treue. Doch treu, so sagt die Tochter Barbara Brecht-Schall, sei er eben auch anderen gewesen. Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau – intelligente, fortschrittlich denkende Frauen fühlten sich zu Brecht hingezogen. Sie arbeiteten im Brecht’schen Lebens- und Arbeitskollektiv bis zur Selbstaufopferung.
Die Dokumentation zeigt Brecht als jemanden, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war. Sobald er diese bedroht sah, entzog er sich. So floh er aus der bayerischen Provinz nach Berlin, dann – auf der Flucht vor Krieg und Faschismus – einmal um die Welt, bis er sich in Ost-Berlin niederließ, weil er dort auf gute Bedingungen für seine Theaterarbeit hoffte. Doch Brecht blieb den DDR-Funktionären immer suspekt.

In der Dokumentation erzählen unter anderem die Schauspielerinnen Regine Lutz und Käthe Reichel, Brechts ehemalige Assistenten Manfred Wekwerth und Bernhard K. Tragelehn sowie seine Töchter Hanne Hiob und Barbara Brecht-Schall über ihr Leben und Arbeiten mit der Dichterikone Bertolt Brecht.

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Schiller und die Musik

Schiller und die Musik

Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren. Man besucht sein Haus, hört in seinen Wänden der Musik auf seine Gedichte zu, macht den Gang ins Theater, um in Gespräch und musikalischen Realisationen Eindruck von der Gewalt zu geben, die Schillers Sprache und Szene auf die Musik aller Zeiten ausgeübt haben. Und man untersucht gesprächsweise in Goethes Gartenhaus mit Experten die Magie, die Schillers „Ode an die Freude“ in Beethovens „Neunter“ zum Schlager werden liess, sozusagen „weltumspannend“ – wie Thomas Mann sagen würde.

Prominente Gäste kommen in Weimar zusammen und werden befragt in diesem Film: Dieter Hildebrandt, der Autor des Buches über „Die Neunte“, Joachim Herz, Nestor der Musiktheater-Regisseure; die Bewahrer des Schiller-Nachlasses zu Weimar Hellmut Seemann und Bernhard Fischer oder der Musikologe Friedhelm Brusniak. Sie alle kommen ins Gespräch über die Facetten der musikalischen Rezeption von Schillers Lyrik, seiner Dramatik auf der Opernbühne, seiner aesthetischen Theorie.

Der Film lässt aber auch Schillers Atmosphäre besonders in den letzten Lebensjahren aufscheinen, spürt seine Umwelt auf, versucht die hochgespannte Persönlichkeit vom Tod des Dichters her zu sehen, um sein Leben zu begreifen und: so etwas wie einen „Klang“ dieses Lebens zu erhorchen, das uns qua Werk und Idee bis heute nicht loslässt. Dazu wird fast ausnahmslos Musik ‚live‘ geboten, werden Szenen gesprochen, Opernszenen realisiert und analysiert – um endlich einen Begriff zu bekommen von der Kraft seiner Wirkung durch die Zeiten, symbolisiert im Kuriosum der „Ode an die Freude“, der Schiller selbst kaum etwas abgewann und deren schnellen Ruhm er nicht begriff. Und das alles vor Beethoven.

Der Film hört aber nicht zuletzt Schillers Sprachmusik nach, der der Dichter wohl am innigsten vertraute in seinem Drang, das Erhabene zu fassen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen – mit oder ohne Musik und, wenn ja, mit welcher?

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