Die grossen Illusionen des Atomzeitalters

Die grossen Illusionen des Atomzeitalters

Am Anfang standen große Hoffnungen. Die Atomspaltung beflügelte eine ganze Generation von Forschern und Erfindern: Energie im Überfluss, neue, leistungsfähige Antriebe für die Erde und den Weltraum.

So teuer wie möglich – Der letzte Kampf der Atomindustrie

So teuer wie möglich – Der letzte Kampf der Atomindustrie
Das Ende des Atomzeitalters ist beschlossene Sache, jedenfalls für die Bundesregierung. Für die Betreiber der Atomkraftwerke beginnt eine neue Zeitrechnung. Während die Aktionäre den Schutz ihrer Investitionen erwarten, wenden sich die bisher verlässlichen politischen Partner ab. Fernseh- und Grimme-Preisträger Hubert Seipel dokumentiert für die ARD die Entscheidungsschlacht um den Atomausstieg in Deutschland. Es war der letzte Versuch, die Sache noch einmal zu Gunsten der Atomwirtschaft zu drehen. Mit einer Wutrede griff Jürgen Großmann, RWE-Vorstandsvorsitzender (mehr …)

Moderne Wunder: Nukleartechnologie

Moderne Wunder: Nukleartechnologie

In ‘Moderne Wunder: Nukleartechnologie’ erforschen wir die Verwendung der Atomspaltung sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten, wir zeigen Ihnen das Neuste über nukleare Energiegewinnung und Neuheiten in Sachen Sicherheit und Sicherung in Atomkraftwerken. Nukleartechnologie reicht von wohlbekannten Anwendungen wie Atombomben und Atomreaktoren, zu weitgehend unbekannten aber faszinierenden Verwendungen in der Medizin, der Essenszubereitung und der Strahlungsmessung. Wir werden Ihnen zeigen, welche Herausforderungen der Transport und die Lagerung von atomarem Müll für die Nuklearindustrie darstellen. Aber es gibt noch eine andere Herausforderung – die wachsende Bedrohung, dass nukleare Technik in die Hände von Terroristen gerät. Wir zeigen die neusten Hightech-Nukleargeräte, um Strahlung auf Flughäfen, Seehäfen und anderen öffentlichen Plätzen aufzuspüren. Und wir werfen einen Blick auf Hightechmethoden, die die Verfolgung illegaler Verbreitung von nuklearen Materialien ermöglichen. Wir werden eine Einrichtung besuchen, in der Kobalt verwendet wird, um Lebensmittel zwecks längerer Haltbarkeitsdauer zu bestrahlen. Obwohl das Risiko besteht, dass die Nukleartechnologie für zerstörerische Zwecke gebraucht oder missbraucht wird, sind viele Atomwissenschaftler, was die Zukunft der Nukleartechnologie anbelangt, zuversichtlich. Wir werden mehrere Fusionskraft-Laboratorien besuchen, um herauszufinden, wie die Zukunft der Nuklearenergie aussehen könnte – saubere, nichtradioaktive und beinahe grenzenlose Energie.

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Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Als Nuklearkatastrophe von Fukushima werden eine Reihe von katastrophalen Unfällen und schweren Störfällen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) und deren Auswirkungen bezeichnet.

Die Unfallserie begann am 11. März 2011 um 14:47 Uhr mit dem Tōhoku-Erdbeben und lief gleichzeitig in den Kernreaktoren der Kraftwerksblöcke 1 bis 3 (Kernschmelzen) und den Abklingbecken der Blöcke 2 bis 4 ab. Sie führte zu einer erheblichen radioaktiven Kontamination von Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmitteln in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100- bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verhungerten.

Aufgrund der Menge an freigesetzten radioaktiven Stoffen ordnete die japanische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der Höchststufe 7 („katastrophaler Unfall“) ein.

Vier von sechs Reaktorblöcken des Kraftwerks wurden durch die Unfälle zerstört. Nach einer Erklärung der japanischen Regierung vom 20. März 2011 soll das Kraftwerk ganz aufgegeben werden. Über das Schicksal der nach Betreiberangaben noch funktionsfähigen Reaktorblöcke 5 und 6 wurde noch nicht entschieden.

Vor den Unfällen gab es Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen und Konstruktionsmängel der Anlage in Fukushima Daiichi, Warnungen vor möglichen Schäden durch Erdbeben und Tsunamis sowie Kritik an unzureichender Wartung. Tepco ignorierte die meisten dieser Hinweise.

Zum Zeitpunkt des Bebens waren die Reaktorblöcke 1, 2 und 3 in Betrieb. Reaktorblock 4 war seit dem 30. November 2010 wegen einer großen Revision außer Betrieb; die Brennelemente dieses Blocks lagerten daher zum Unfallzeitpunkt vollständig im zugehörigen Abklingbecken. Die Blöcke 5 und 6 waren am 3. Januar 2011 bzw. am 14. August 2010 heruntergefahren und im Rahmen der Wartung schon wieder mit Brennelementen bestückt worden. Im Gegensatz zu Block 1 und 2 befanden sich in Reaktor 3 seit August 2010 auch Mischoxid-Brennelemente, die eine Mischung aus Urandioxid und Plutoniumdioxid enthalten. Jedes der Brennelemente bestand aus 60 Brennstäben und enthielt 170 bis 173 Kilogramm Kernbrennstoff (je nach Reaktor).

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Die Wahre Geschichte von Tschernobyl

Die Wahre Geschichte von Tschernobyl

Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stickflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf. Anhand von Augenzeugenberichten, darunter persönliche Erinnerungen des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den eindringlichen Bildern von Igor Kostin, des einigen Fotografen am Ort des Geschehens, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt “Tschernobyl” den damaligen Ereignissen und arbeitet die langfristigen Konsequenzen des Unglücks für Menschen und Umwelt auf. Ein packendes, chronologisches Protokoll der Ereignisse, die unser Bewusstsein für die Risiken der Atomenergie für immer verändern sollten.

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Alles im Griff: Arbeiten im Atomkraftwerk

Alles im Griff: Arbeiten im Atomkraftwerk

Im Streit um die Kernkraft wird häufig ein wesentlicher Aspekt ausgespart: der Standpunkt derer, die in Kernkraftwerken arbeiten. Und dabei liegt unser aller Sicherheit in ihren Händen. Die Dokumentation erteilt ihnen das Wort.

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