Geliebter Müll! – Vom Mann, der nichts wegwerfen konnte…

Geliebter Müll! – Vom Mann, der nichts wegwerfen konnte…

„Geliebter Müll! – Vom Mann, der nichts wegwerfen konnte“ Regie: Raymond Ley (2001, Reportage, 30 Min., ARD)

Schnäppchen-Urlaub Türkei – Sonne, Strand und Billiglohn

Schnäppchen-Urlaub Türkei – Sonne, Strand und Billiglohn

Doku des WDR (Die Story) über „billigen“ Urlaub in der Türkei. Des einen Freud ist des anderen Leid…

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2012 Geht die Welt unter

2012 Geht die Welt unter

Droht im Jahr 2012 der Weltuntergang? Kommen ungeahnte Katastrophen auf uns zu? Erfüllen sich uralte Prophezeiungen? Sind die Erdbeben, Wirbelstürme, Finanzkrisen, Aufstände und Kriege unserer Tage die Vorboten für das Ende?

Ackern unterm Sonnendeck: Wenn Du Urlaub machst, muss ich schwitzen

Ackern unterm Sonnendeck: Wenn Du Urlaub machst, muss ich schwitzen

Urlaubsreisen auf Kreuzfahrtschiffen boomen. Bis Sommer 2006 konnte alleine die Flotte der AIDA-Clubschiffe eine Million Passagiere begrüssen. Mittlerweile ist in Hamburg das vierte Schiff der AIDA-Flotte vom Stapel gelaufen und hat seine Jungfernfahrt ins Mittelmeer angetreten. Diese Entwicklung hat einen positiven Nebeneffekt: Sie schafft Arbeitsplätze. Über 640 Besatzungsmitglieder kümmern sich auf einem Luxusliner rund um die Uhr um das Wohlergehen der Gäste. EXKLUSIV — DIE REPORTAGE hat einen Blick durch die Bullaugen geworfen. „Eine Seefahrt, die ist lustig.“ Das dachte sich auch Timo Sch.. Der 23-Jährige hat kürzlich seine Ausbildung zum Schifffahrtmechaniker begonnen. In Hamburg heuert er auf dem neuesten Schiff der AIDA-Flotte an. Bei einer Jungfernfahrt dabei zu sein, ist für den jungen Mann ein aufregendes Erlebnis. Er hat nur wenig Gepäck dabei, denn an Bord trägt er sowieso die meiste Zeit Arbeitskleidung. Ausserdem ist seine Kajüte nur sieben Quadratmeter gross. Und die muss er sich auch noch mit Kollege Torges S. teilen. Küchenchef Jens S. ist ein alter Hase an Bord. Seit zwei Jahren arbeitet er auf der AIDA-Flotte. Erst nach seiner Scheidung hat sich der gelernte Koch für ein Leben jenseits der Sesshaftigkeit entschieden und fährt seitdem über die sieben Weltmeere. Mit der mangelnden Privatsphäre hat er sich mittlerweile abgefunden und bleibt entspannt, obwohl seine Verantwortung riesig ist. Denn für das abendliche Dinner müssen 2.400 Gerichte zubereitet werden. Mitunter turbulent geht es beim Housekeeping zu. Hier muss das Gepäck von bis zu 2000 Passagieren beim Check-In angenommen und dann in die richtigen Kabinen gebracht werden. Während der Kreuzfahrt sind die Mitarbeiter von Andre K. dafür zuständig, dass die Suiten und Kabinen aufgeräumt und alle Betten frisch bezogen werden. Wenn über Funk Sonderwünsche von Gästen übermittelt werden, kümmert der Chef sich persönlich darum. Wie zum Beispiel, als mitgeteilt wird, dass ein Gast seine Frau mit 33 weissen Lilien überraschen will. In nur zehn Minuten müssen die Blumen organisiert und in die Suite gebracht werden.

Tödliche Keime im Krankenhaus

Tödliche Keime im Krankenhaus

Krankenhauskeime sind eine wachsende Gefahr. Laut Studien sind sie für mehr Tote verantwortlich als Verkehrsunfälle, Verletzungen und Vergiftungen zusammen.

Das Lied von den zwei Pferden

Das Lied von den zwei Pferden

Die mongolische Sängerin Urna begibt sich auf eine Reise durch ihre Heimat, um die traditionelle Pferdekopfgeige ihrer Familie reparieren zu lassen und den Text eines verloren geglaubten Volksliedes wiederzufinden. Ihr Weg führt sie zu einem Geigen-Ensemble, einem Geigenbauer, mongolischen Nomaden, Pferdezüchtern, einem Schamanen – und letztlich auch zu ihren kulturellen Wurzeln und zu sich selbst.

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Die Dino-Fundgrube – Utahs wilder Süden

Die Dino-Fundgrube – Utahs wilder Süden

2002 konnten James Kirkland und sein Kollege Don DeBlieux einen sensationellen Fund vermelden: Die Dinosaurier-Forscher aus dem amerikanischen Bundesstaat Utah hatten in ihrer Heimat den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt. Wegen seiner teufelartigen Hörner nannten sie ihn Diabloceratops. In den folgenden Jahren entdeckten Kirkland, DeBlieux und viele andere noch ein halbes Dutzend andere unbekannte gehörnte Saurier. Außerdem fanden Forscher die Handknochen eines Oviraptors, eines zweibeinigen gefiederten Sauriers, der so schnell laufen konnte wie ein Strauß.

Des Weiteren stießen die Dino-Forscher an mehreren Stellen auf fossile Überreste von Hadrosauriern. Der Ausgrabungsort im Süden des US-Bundesstaats Utah erweist sich für die Paläontologen als wahre Fundgrube, denn er birgt zudem ungewöhnlich viele fossile Überreste von prähistorischen Muscheln, Fischen, Echsen, Schildkröten, Vögeln, Krokodilen und Säugetieren. Kerstin Woldts Film berichtet über die Dino-Fundgrube in Utahs wildem Süden.

Geheimnisvolle Orte – Checkpoint Charlie

Geheimnisvolle Orte – Checkpoint Charlie

Unmittelbar nach dem Mauerbau richten die amerikanischen Streitkräfte in Berlin einen eigenen Kontrollpunkt ein: den Checkpoint Charlie. Über ihn sichern die US-Truppen den freien Zugang in den Osten der Stadt. – Schon wenige Wochen später wird der Checkpoint Charlie zum Symbol für die Teilung Deutschlands und die Aufteilung der Welt in Machtblöcke. Im Oktober 1961 rollen amerikanische und sowjetische Panzer in der Berliner Friedrichstraße aufeinander zu und stoppen jeweils vor der weißen Trennlinie.

Der Checkpoint Charlie ist Ort spektakulärer Fluchten. Peter Fechter wird hier von DDR-Grenzsoldaten erschossen. Jahre später rettet ein amerikanischer Offizier einen angeschossenen Jugendlichen aus dem Stacheldraht.

Der Checkpoint Charlie bleibt bis zum Fall der Mauer 1989 der einzige Übergang zwischen Ost- und Westberlin, den Diplomaten unkontrolliert passieren können. Einige von ihnen betätigen sich als Menschenhändler und transportieren DDR-Flüchtlinge in den Westen.

Heute besuchen Tausende Touristen täglich die Gedenkstätte Checkpoint Charlie und bestaunen das ehemalige Nadelöhr zwischen Ost und West.

England – Im Königreich der Gärtner

England – Im Königreich der Gärtner

Gärtnern ist für Engländer mehr als ein Hobby: Es ist Volkssport und eine Königsdisziplin. Queen Elizabeth adelt die Pflanzenkunst jedes Jahr mit ihrem Besuch der berühmten Chelsea Flower Show . Englische Gärten sind auf der ganzen Welt Vorbild für begeisterte artenfreunde. Englands Klima und Boden lassen die Blumen auf der Insel zwar üppig blühen, doch – das ist die Erfahrung von ARD-Korrespondent Frank Jahn – erst die Passion und die Perfektion der englischen Gärtner machen England zum Königreich der Gärtner. In Begegnungen mit den besten Gärtnern, Züchtern und Pflanzenliebhabern geht er der grünen Obsession auf den Grund.
Fergus Garrett herrscht als Chefgärtner von Great Dixter über einen der schönsten Gärten Englands. Das Paradies im Süden Englands ist eine Liebeserklärung an die Wildheit und Farbgewalt der Natur. Mit Great Dixter hat der inzwischen verstorbene Christopher Lloyd einen Meilenstein englischer Gartenkunst geschaffen. Sein Schüler Fergus Garrett erweist sich mit seiner ansteckenden Leidenschaft als perfekter Hüter des grünen Grals.
Die berühmteste Gartenschau der Welt ist die Chelsea Flower Show . Schrille Gartenideen treffen auf wundervoll komponierte Gartenschöpfungen. Zum neunten Mal hat Sarah Eberle im Mai mit einem Garten Gold bei der Chelsea Flower Show geholt. Wir dürfen die renommierte Gartendesignerin bei der Erschaffung ihres Monaco-Gartens begleiten: Vom Modell bis zur Präsentation auf der Gartenschau, vom leeren Bauplatz bis zum Blütentraum. In Rekordzeit lässt sie ein blühendes Beispiel an pflanzlicher Perfektion aus dem Boden wachsen. Die Queen und Prinz Albert von Monaco adeln das grüne Meisterstück mit ihrem Besuch im fertigen Garten.
Der berühmteste Rosenzüchter Englands heißt David Austin: Er ist Vater der Englischen Rose . Seit 50 Jahren veredelt er die Königin der Blumen und begeistert mit seinen Kreationen weltweit die Rosenliebhaber. Wir besuchen ihn und seinen Sohn in Albrighton. In ihren Gewächshäusern verraten sie uns, wie sie ihre Englische Rose schaffen. Mit ihrer jüngsten Schöpfung, der Rose William and Catherine – in hochzeitlichem Weiß – holen sie ebenfalls Gold in der Chelsea Show und schreiben somit die Erfolgsgeschichte fort.

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Essen macht glücklich! (Doku)

Essen macht glücklich! (Doku)

Warum macht essen glücklich? Um diese Frage zu beantworten, begeben sich Filmemacher Milka Pavlicevic und André Schäfer auf eine kulinarische Entdeckungsreise, die sie von Japan über Österreich und Frankreich nach Deutschland führt. Im Land der aufgehenden Sonne begegnen sie einem respektvollen Umgang mit Nahrung. In den Bergen von Fukui liegt das buddhistische Kloster Eiheiji, der „Tempel des ewigen Friedens“.

Im Buddhismus ist das Essen heilig. Die Zen-Küche ist Ausdruck des Einklangs von Leben und Natur. Nach diesen Grundsätzen handelt auch Hirohisa Koyama, Asiens wohl bekanntester Koch, in seinem Esstempel „Kokin Aoyagi“ in Tokushima. Anschließend begeben sich Milka Pavlicevic und André Schäfer nach Österreich zur Marillenernte. Ihre Reise führt sie auch zu Bauern im Appenzeller Land, die aus der Milch ihrer Kühe köstlichen Käse machen.

Weiter geht die Reise in die südfranzösische Weinregion Languedoc-Roussillon. Von Frankreich führt die kulinarische Entdeckungsreise nach Deutschland zum Biorinderzüchter Horst Backmann, der in der Eifel einen sogenannten Arche-Hof betreibt und dort seit 25 Jahren alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen auf würdige Weise züchtet. Er stellt die Rechnung auf, dass diese Produktionsweise nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch wesentlich sinnvoller ist als die in Großbetrieben übliche Tiermästung. Der Film „Essen macht glücklich!“ stellt außergewöhnliche und beeindruckende Menschen vor, die packend, emotional und authentisch ihre Genussgeschichten erzählen. Alle Protagonisten sind mit ihrem Leben und mit ihrer Arbeit sehr glücklich – und Glück lässt sich doch vermehren!

Theophanu – Die mächtigste Frau des Abendlandes

Theophanu – Die mächtigste Frau des Abendlandes

983 stirbt Kaiser Otto II. Seine ehrgeizige Witwe Theophanu, Nichte des Kaisers von Byzanz, setzt sich gegen alle ihre Widersacher durch und sichert den Frieden im Reich. Im Juni 984 wird im Thüringer Wald Weltgeschichte geschrieben. In der Kaiserpfalz Rohr gelingt es Kaiserin Theophanu, ihren vierjährigen Sohn den Fängen Herzog Heinrichs des Zänkers zu entreißen. Sie erzwingt die Unterwerfung des Rebellen und wird damit zur mächtigsten Frau des Abendlandes.
972 heiratet Theophanu in Rom Otto II., den Sohn Kaiser Ottos des Großen und wird selbst zur Kaiserin gesalbt. Kaum stirbt der alte Kaiser ein Jahr später in Memleben, entbrennt der Kampf um die Macht. An der Seite ihres Mannes kämpft Theophanu mutig gegen die Intrigen ihrer Schwiegermutter Adelheid und deren Verbündeten Herzog Heinrich den Zänker. Chronisten berichten, sie hätte ihren Mann im Griff gehabt. Nach einer verlorenen Schlacht gegen die Araber, dem plötzlichen Tod ihres Gemahls im Jahre 983 und einem zeitgleich ausbrechenden Aufstand der Slawen, steht das Reich kurz vor der Katastrophe.Um 960 in Konstantinopel geboren, wächst Theophanu im Sumpf von Palastrevolten auf und beobachtet, zu welcher Machtfülle es Frauen bringen konnten. Ohne Skrupel lässt ihre Taufpatin den Kaiser ermorden und putscht ihren Geliebten an die Macht. Der macht seine Nichte Theophanu zum Faustpfand für einen Pakt mit Otto dem Großen, dem aufstrebenden Imperator des Westens. Sie wird ein wichtiger Baustein seiner politischen Ideen und Visionen.
Theophanus Karriere scheint beendet, als Heinrich der Zänker auch noch ihren Sohn, den rechtmäßigen König entführt und selbst nach der Krone strebt. Doch die energische Byzantinerin schmiedet eine Koalition gegen die Aufständischen und bezwingt ihren Widersacher. Als Theophanu sieben Jahre später mit gerade 31 Jahren stirbt, hinterlässt sie ihrem Sohn ein starkes Reich in der Mitte Europas.

Seychellen-Traum North Island – Zurück zum Paradies

Seychellen-Traum North Island – Zurück zum Paradies

Auf der Seychellen-Insel North Island verbirgt sich ein einzigartiges Naturschutzprojekt: Privater Luxus weniger Gutsituierter sorgt für den Erhalt eines artenreichen Paradieses. Wer das perfekte Glück sucht, findet es auf North Island: tropische Regenwälder, Granitfelsen, einsame Strände und Wellen im 25 Grad warmen Meer.

Die 250 Hektar große Insel liegt 32 Kilometer nordwestlich der Seychellen-Hauptstadt Mahé. Sie ist das exklusivste Resort der Inselgruppe. Die Gäste auf North Island wohnen in Villen aus Holz und Naturstein von der Größe eines Schlosses, mit eigenem Butler. Vor der Insel liegt ein 115.000 Quadratkilometer großes und 150 Meter tiefes Riff, und an den Stränden leben Meeresschildkröten.

Die Unterwasserwelt ist fast nirgendwo so vielfältig wie hier: Adlerrochen, Fledermaus- und Doktorfische tummeln sich mit vielen anderen Meeresbewohnern im Riff. Mehr als 200 Korallenarten tauchen das Wasser in grelle Farben. Dies ist der eigentliche Luxus der Insel: ihre Natur – paradiesisch, scheinbar unberührt.

Scheinbar … Nach dem Zusammenbruch der Kokosnussindustrie verließen die auf North Island ansässigen Farmer die Insel; eine überwucherte Plantage sowie zahlreiche nicht einheimische Tiere blieben zurück. Das hatte verheerende Folgen: Hartnäckiges Unkraut erstickte die heimischen Pflanzen, Ratten fraßen Vogeleier, Schweine zerstörten Schildkrötengehege. Schließlich kauften Privat-Investoren die Insel und starteten ein groß angelegtes Naturschutzprojekt. Sie wollen den ursprünglichen Zustand des Seychellen-Paradieses wiederherstellen. Finanziert wird das Projekt mit sündhaft teurem Luxus: Das Hotel auf North Island beherbergt maximal 22 Gäste, die hier an einem einzigen Tag gut und gerne 50.000 Euro umsetzen. Der Film begleitet Gäste und Betreiber des Hotels und zeigt gut situierte Weltenbummler, ambitionierte Resort-Manager und einheimische Angestellte.

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Berliner Rand (Doku)

Berliner Rand (Doku)

Drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben an der Armutsgrenze. Der Film begleitet vier von ihnen ein Jahr lang durch ihren Alltag in Berlin und beobachtet ihren Versuch, ihr Leben in den Griff zu bekommen. „Ich will doch einfach nur so leben wie ihr“, sagt Katja und meint damit ein Leben ohne Drogen, ein Leben mit regelmäßiger Arbeit, festem Einkommen und aufrichtiger Liebe. Katja gehört wie Daniela, Volkmar Kevin und Kati zu den Jugendlichen aus Berlin-Hellersdorf, die Filmemacher Jens Becker ein Jahr lang mit der Kamera begleitet hat.

Alle vier sind in Armut oder schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen und stehen jetzt an der Schwelle zum Erwachsensein.

Volkmar Kevin hat seine Eltern verlassen als er 16 Jahre alt war, und ist in eine betreute Wohngemeinschaft gezogen. Die 18-jährige Kati kann nicht schreiben und rechnen. Und die Zwillinge Daniela und Katja haben mit 21 Jahren bereits eine kleinkriminelle Karriere hinter sich und betäuben sich mit Drogen aller Art. Werden sie es schaffen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen? Und haben sie überhaupt eine Perspektive in diesem Land?

Die heißesten Momente des kalten Krieges

Die heißesten Momente des kalten Krieges

Es waren die gefährlichsten 40 Jahre der Weltgeschichte. Im Kalten Krieg standen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber. Beide Seiten verfügten über Arsenale von mehreren Zehntausend Nuklearsprengköpfen. ZDF-History rekonstruiert fünf Momente, in denen der Kalte Krieg kurz davor stand, ein Dritter Weltkrieg zu werden. Beteiligte beider Seiten beschreiben, wie störanfällig das „Gleichgewicht des Schreckens“ tatsächlich war.

Die Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs hatte den Eindruck, dass die Regierungen der USA und der Sowjetunion die brisante Situation weitgehend im Griff hätten. Das „Gleichgewicht des Schreckens“, so hieß es, sorge für stabile Verhältnisse.

Tatsächlich jedoch gab es im Verlauf des Kalten Krieges mehrere Situationen, in denen das Schicksal der Menschheit am seidenen Faden hing. Die meisten dieser kritischen Momente wurden vom Militär beider Seiten verschwiegen. Nie erfuhr die Öffentlichkeit die ganze Wahrheit.Während der Kubakrise 1962 erfuhren die westlichen Medien zwar von der Seeblockade der US-Navy gegen kubanische Häfen, nicht aber von der Beinahe-Katastrophe, die dadurch um ein Haar ausgelöst worden wäre. Ebenso unbekannt blieb eine kurze, aber hochbrisante Episode im Herbst 1983. Die Entspannungspolitik der 70er-Jahre war vorbei.

Reagan forcierte die sogenannte „Nachrüstung“ der NATO, die Sowjetunion stand wegen ihrer Invasion in Afghanistan unter Druck. In dieser angespannten Lage meldete ein sowjetischer Spionagesatellit am 26. September 1983 den Abschuss von fünf US-Interkontinentalraketen. Dem diensthabenden Offizier der sowjetischen Raketenabwehr, Oberstleutnant Petrow, blieben nur wenige Minuten, um einen Gegenschlag autorisieren zu lassen. Warum er das nicht tat und weshalb er dafür von der Sowjetarmee mit einem hohen Orden ausgezeichnet wurde, berichtet er exklusiv im Interview.

Frühling für St Petersburg – Die Stadt der Zaren wird 300

Frühling für St  Petersburg – Die Stadt der Zaren wird 300

In keiner Stadt Europas wird in diesen Tagen soviel gehämmert, geschraubt und gesägt wie in St. Petersburg. Dass das Stadtbild dabei nicht vollkommen sein wird, ist schon jetzt absehbar. Die in Jahrzehnten gerissenen Wunden des Verfalls sind zu tief, als dass schneller Eifer sie heilen könnte. Gleichwohl steht St. Petersburg vor einem Fest, das der Stadt viel vom alten Glanz zurückgeben wird.
300 Jahre Stadtgeschichte – im europäischen Konzert der Metropolen mehr Wimpernschlag denn Ewigkeit. Keine Stadt in Russland, die mehr als diese von den Höhen und Abgründen der Geschichte gezeichnet ist. Keine russische Stadt, die dem Westen näher war, und keine, auf deren Glanz so viel Schatten fiel, nachdem die Revolution sie aus dem verheißungsvollen Weg ihrer Geschichte riss.
Dirk Sager hat Petersburg durchstreift und eine Metropole gefunden, die heute wieder Russlands Fenster zum Westen ist. Er berichtet von altem Glanz und neuer Hoffnung und von den Menschen, die die Stadt der Zaren selbstbewusst Richtung Zukunft führen und St. Petersburg einen neuen Frühling bescheren.

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