Die Geheimwissenschaften des Okkulten

Die Geheimwissenschaften des Okkulten

Die religiösen Kulte des Altertums erweckten die verborgene Welt des Übernatürlichen zum Leben. Wie nutzte ein antiker Kult die Naturwissenschaft, um mit Geistern zu kommunizieren?

Die Geheimwissenschaften des Okkulten

Die Geheimwissenschaften des Okkulten

Die religiösen Kulte des Altertums erweckten die verborgene Welt des Übernatürlichen zum Leben. Wie nutzte ein antiker Kult die Naturwissenschaft, um mit Geistern zu kommunizieren?

Das Wüstenorakel – Die Oase Siwa

Das Wüstenorakel – Die Oase Siwa

Eine der berühmtesten Orakelstätten des Altertums

Die Oase Siwa war bekannter noch als Delphi. Könige und Feldherren schickten ihre Boten hierher, um einen Blick in die Zukunft zu tun.

Alexander der Große kam persönlich und der Orakelgott Amun bestätigte, dass er nicht nur Pharao und Weltenherrscher war, sondern auch in den Kreis der Götter aufgenommen wurde. Nach Alexanders Besuch in der Wüste blühte der Orakelkult noch dreihundert Jahre und geriet dann langsam in Vergessenheit – so wie die Oase selbst.

Schaurige Geschichten

Jahrhundertelang blieb sie das, was sie schon immer war: Eine abgelegene Station für Handels- und Sklavenkarawanen, die aus dem Inneren Afrikas an die Mittelmeerküste zogen und Rastplatz für Pilger auf ihrem Weg nach Mekka. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde Siwa zum Tummelplatz für europäische Abenteurer und Entdecker. Sie waren ausgezogen, die letzten weißen Flecken von der Landkarte zu tilgen und schrieben in ihren Tagebüchern schaurige Geschichten über die Oasenbewohner. Fanatisch, skrupellos, diebisch – kaum ein übles Attribut, das dem Berbervolk vorenthalten wurde. Noch in unserem Jahrhundert schrieb ein Engländer: Sie sind nicht unmoralisch – sie haben schlicht keine Moral!

Hightech im Altertum

Hightech im Altertum

Sturm kommt auf zwischen Kreta und dem griechischen Festland. Ein Schiff sucht Schutz vor der Küste von Antikythera, einem Eiland im Mittelmeer. Doch Wind und Wellen zerschlagen das Boot. Mit ihm versinkt etwa 80 v. Chr. ein Schatz.
Erst im Jahr 1900 entdecken Schwammtaucher die Reste des Wracks. Sie bergen einige Fundstücke, darunter ein scheinbar wertloses Stück Metall, das erst ein halbes Jahrhundert später sein sensationelles Geheimnis preisgibt. Es handelt sich um die älteste erhaltene Zahnrad-Apparatur, die unter Historikern große Irritationen ausgelöst hat. Wissenschaftler vermuten, dass der Mechanismus die Bewegungen der Himmelskörper berechnen konnte.
Es wurde gefertigt in Alexandria um das Jahr 300 v. Chr., als die Metropole am Mittelmeer Schnittpunkt aller großen mediterranen Kulturen ist. Hier fließt auch das Wissen der Zeit aus Ägypten, Griechenland, Persien und anderen Hochkulturen zusammen.
Der junge Ktesibios, ein Genie seiner Zeit, entwickelt Feuerspritzen, Luftpumpen, Wasserorgeln und vor allem Wasseruhren. Auch Archimedes aus Syrakus (287-212 v. Chr.) beginnt seine Mathematik- und Physikstudien in Alexandria. Obwohl eher an theoretischen Lösungen mathematischer Fragestellungen interessiert, wendet er sich doch auch praktischen Anwendungsmöglichkeiten zu. Viele Apparate des Ktesebios entwickelt er weiter, besonders mechanische Konstruktionen zur Zeitmessung. Damit erschafft er für die Antike unglaublich komplexe, auch heute noch faszinierende Chronometer, zum Beispiel hydrotechnische Uhren, die den Stundenton als Eulenruf mit Pressluft auf zwei Pfeifen anblasen, oder Uhren, die alle 60 Minuten eine Vogelplastik einen Stein gegen eine Schelle werfen lassen. Auch Entfernungsmesser, deren Zahnradprinzip sich, in verfeinerter Form, in jedem modernen Automotor wiederfindet, und die Archimedische Förderschraube, die heute u.a. in Wasserwerken und Kläranlagen eingesetzt wird, gehören zu den genialen Einfällen des griechischen Mathematikers und Konstrukteurs.
Als der britische Physiker Derek de Solla-Price 1951 das eigenartige Metallstück, das die Schwammtaucher vor Antikythera geborgen hatten, mit Röntgentechnik untersucht, entdeckt er ein außerordentlich komplexes System von Zahnrädern, Scheiben und Hebeln. Es diente der Kalkulation der Sonnen- und Mondbewegungen zueinander. Darauf aufbauend gelingt die Rekonstruktion eines geradezu unglaublichen Apparates von Archimedes: ein Kalender-Computer, der eine Zeitspanne von vier Jahren à zwölf Monaten „in die Zukunft rechnen“ kann. Als die Römer im Jahr 212 v. Chr. Syrakus einnehmen, soll der berühmte Denker und Konstrukteur nach Rom deportiert werden, um vermutlich vor allem dem Militär nützlich zu sein; doch ein in Rage geratener Soldat tötet das Genie.
Die Dokumentation stellt unglaubliche Konstruktionen der Antike vor. Nachgebaute Replikate machen die Funktionsweisen der Apparate von Ktesibios und Archimedes verständlich.

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