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Süchtig nach Liebe

Kategorien: 720p (HD), Gesellschaft, Körper, Krankheiten, Menschen, Online, Wissenschaft & Forschung

Kann Liebe unser Leben vollkommen bestimmen? Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe aus unterschiedlichen Blickwinkeln. In „Süchtig nach Liebe“ erzählen Menschen ihre persönliche Liebesgeschichte. Christian ist Leadgitarrist in einer Heavy-Metal-Band und IT-Spezialist. Er hat einen IQ von über 146, lebt in Kalifornien mit seiner Mutter zusammen und hat eine Fernbeziehung. Sherry lebt ihn Ohio und ist nach Christians Worten seine Seelenverwandte. Die beiden telefonieren jeden Tag, manchmal über Stunden. Und angeblich gehen ihnen die Themen nicht aus. Christian redet sehr gern und sehr viel. Und so erfahren wir von ihm auch viel über seine Kindheit, seinen dominanten, tyrannischen Vater und sein unbändiges Verlangen, endlich als der akzeptiert und geliebt zu werden, der er ist.

Auch Tracy kämpft seit ihrer Kindheit gegen eine übermächtige Elternfigur: Die Mutter zog die anderen Geschwister immer dem schon damals übergewichtigen Mädchen vor. Tracy hat wie Christian mittlerweile selbst Kinder, für die sie sorgt. Sie hat einen verantwortungsvollen Job in der Bank und verdient gut. Doch wie Christian ist Tracy getrieben: getrieben vom unbändig starken Gefühl der Liebe, der sie verzweifelt hinterher jagt. Ziel ihrer Begierde: McKell. Er ist deutlich jünger als sie, arbeitslos und kriegt auch sonst nicht viel auf die Reihe. Doch Tracy weiß genau: Mit ihrer Liebe wird er es schaffen. Fast hat man den Eindruck, als wäre dieser verlorene junge Mann ihr Projekt. Wer genug geliebt wird, der schafft es schon. Doch die Liebesgeschichte von Tracy und McKell verläuft alles andere als ruhig und harmonisch.

Tracy und Christian sind die Hauptprotagonisten in der Dokumentation „Süchtig nach Liebe“. Die dänische Regisseurin Pernille Rose Gronkjaer porträtiert sie mit viel Feingefühl und ohne falsche Empathie, ebenso wie die interessanten Nebenfiguren, die von anderen Facetten ihres Liebeswahns berichten. Auf einer fiktionalisierten Ebene erfährt der Zuschauer anhand der Geschichte von Eliza und Christopher den gesamten Ablauf einer typisch liebeswahnsinnigen Beziehung.

Der Dokumentarfilm erzählt ungewöhnliche, starke und oft tragische Geschichten, die den Zuschauer mitnehmen auf eine emotionale Tour de Force. Weil er zum einen Einblicke in das Seeleninnerste von Menschen gibt, die ihr Lebensglück noch immer suchen, und weil er uns zurückwirft auf die Betrachtung unserer eigenen Vorstellung davon, was Liebe wirklich ist und welchen Stellenwert sie in unserem Leben hat.

Die Regisseurin Pernille Rose Gronkjaer hat zuletzt mit ihrem abendfüllenden Dokumentarfilm „The Monastery“ von sich reden gemacht. Hierfür wurde sie unter anderem mit dem Joris Ivens Award auf der IDFA in Amsterdam 2006 ausgezeichnet und mit dem „Cinema Eye Award“. Der Film lief weltweit auf mehr als 60 Festivals, darunter sind auch so renommierte wie das Sundance Film Festival. Für den Schnitt zeichnet Pernille Bech Christensen verantwortlich, eine der besten und bekanntesten Cutterinnen im gesamten skandinavischen Raum. Sie hat alle Spielfilme von Susanne Bier geschnitten, unter anderem „Open Hearts“, „Nach der Hochzeit“ und auch Biers erste Hollywood-Produktion „Things We’ve Lost in the Fire“ mit Halle Berry und Benicio Del Toro sowie den diesjährigen Oscar-Gewinner „In a Better World“.

Süchtig nach Liebe, 4.0 out of 5 based on 1 rating

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