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Route 66 – Von Chicago nach Santa Monica 2014

Kategorien: 360p, Online

Route 66 – Von Chicago nach Santa Monica 2014

Auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nur in eine Richtung: nach Westen. Die fast 4.000 Kilometer lange Landstraße führt durch das weite Land der Farmen und Kleinstädte. Schon der erste Streckenabschnitt durch den Bundesstaat Illinois wird zur Zeitreise durch eine versunkene Welt.
Von Chicago am Rande der Großen Seen bis nach Los Angeles – auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nur in eine Richtung: nach Westen. Nur wenige Meilen zwängt sie sich durch die Schluchten der Metropole am Lake Michigan, dann wird die „66“ eine fast 4.000 Kilometer lange Landstraße – vom Schriftsteller John Steinbeck einst „Mother Road“ genannt – durch „Smalltown America“, durch das weite Land der Farmen und Kleinstädte. Schon der erste Streckenabschnitt durch den Bundesstaat Illinois wird zur Zeitreise durch eine versunkene Welt.

Gleich, nachdem die Route 66 die Metropole Chicago verlassen hat, wird deutlich, dass sie nicht mehr die von Osten nach Westen führende Hauptverkehrsader der Vereinigten Staaten ist. Die in den 60er Jahren gebauten vielspurigen „Interstate“-Autobahnen haben den Großteil des Fernverkehrs aufgenommen.

Heute gleicht die Route 66 an vielen Orten einem Museum der 30er bis 50er Jahre. Ein Eindruck, der sich mit jeder Meile verstärkt. Wer einst vom Verkehr auf der „66“ lebte, hat sein Geschäft längst aufgegeben und ist weitergezogen. Geblieben sind Ruinen von Tankstellen, Motels und Geschäften. Einige wurden mittlerweile liebevoll restauriert als heimelige Erinnerungen an die guten, alten Zeiten und natürlich auch, um damit vom Nostalgie-Tourismus rund um die Route 66 zu profitieren. An Wochenenden öffnet in Litchfield eines der letzten noch in Betrieb befindlichen Autokinos an der „66“. Einen Ort weiter bietet ein Händler alte, chromblitzende Straßenkreuzer an – Amerikas „Classic Cars“ mit ihren riesigen Heckflossen. Und überall beweisen kleine Familienrestaurants, dass Reisen in Amerika auch ohne Fastfood möglich sind.

Die Route 66 ist eine Straße der Kontraste. St. Louis, die Stadt am Mississippi, hat mehr als die Hälfte ihrer Einwohner verloren. Die Ruinen gespenstisch verlassener Fabrikanlagen und entvölkerter Stadtteile säumen die legendäre Landstraße. Mittendrin aber dröhnt nachts der Rhythmus der Rapper in den Hip-Hop-Clubs. Und nur wenige Meilen weiter, in den grünen Hügeln der Ozarks und Missouris, scheint die Zeit stillzustehen. Dort treffen sich Bluegrass-Musiker wie seit Generationen zu einer „Jam“ in einer alten Poststation. Zur Musik ihrer „Fiddle“ und der Gitarren tanzen die Leute den Square Dance.

„Mother Road“ nannte der amerikanische Schriftsteller John Steinbeck die Route 66, die Chicago mit Los Angeles verbindet: Genau 3.940 Kilometer führt diese wohl berühmteste Landstraße der USA durch sieben Bundesstaaten und vier Zeitzonen. Doch als die lange Zeit einzige Ost-West-Verbindung der Vereinigten Staaten dem wachsenden Verkehr immer weniger gewachsen war, wurde die „Route 66“ allmählich durch moderne, mehrspurige „Interstate“-Autobahnen ersetzt. Heute bieten die Reste der „66“ eine nostalgische Tour durch ein Kapitel amerikanischer Geschichte, ein Abenteuer inmitten einer atemberaubenden Natur und eine faszinierende Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen und ihrer Kultur im Herzen Amerikas.

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