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Renten: Auf dem Weg in die Altersarmut?

Kategorien: 360p, Geld, Gesellschaft, Menschen, Online, Politik, Wirtschaft

Viele Deutsche blicken sorgenvoll in die Zukunft, wenn sie an ihre Rente denken. Denn schon in zehn bis 15 Jahren drohen Millionen von Menschen in die Altersarmut abzurutschen. Dabei verkündete der Bundesminister für Arbeit und Soziales Norbert Blüm 1997 noch: „Die Rente ist sicher“.

Aber kaum 15 Jahre später, die ein oder andere demographische Entwicklung ignoriert, ein wenig Globalisierung hier und Finanzkrise dort. Und schon warnt das selbe Ministerium, diesmal angeführt von Ursula von der Leyen, vor drohender Altersarmut. Den ein Arbeitnehmer, der heute 2.500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit arbeitet, käme bei Renteneintritt im Jahre 2030 auf eine Rente im Bereich der Grundsicherung von etwa 688 Euro. Auch ein etwas längeres Arbeitsleben, 40 Jahre etwa, würden hieran nur wenig ändern. Nach derzeitiger Lage führe ein durchschnittliches Gehalt von 2.200 Euro brutto im Monat für das gesamte Arbeitsleben lediglich zu einer Rente knapp oberhalb der Grundsicherung.

Angesichts solcher Verlautbarungen stellt sich für viele natürlich die Frage, ob und in welcher Höhe sie eine Versorgungslücke haben: Also welcher Betrag im Alter fehlt, um mit einer schwindenden gesetzlichen Rente ihren Lebensstandard halten zu können. Die Altersrente abzuschätzen dürfte dabei die größte Schwierigkeit machen. Aber für (fast) alles gibt es auch Online-Berechnungsprogramme. So auch hier.

Hat man so eine Vorstellung davon, wieviel Geld es aus der gesetzlichen Rentenversicherung geben wird, kann man gezielt für das Alter vorsorgen und einen Sparplan aufbauen. Je früher desto besser, denn durch den Zinseszinseffekt bekommt man nach 30 Jahren Sparen wesentlich mehr heraus als die doppelte Laufzeit gegenüber beispielweise 15 Jahren vermuten lassen würde. So ergeben beispielsweise 100 Jahre monatliches Sparen für 15 Jahre bei 4 % Jahreszinsen am Ende 24.500 Euro, bei 30 Jahren  hingegen 69.000 Euro.

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