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Rebellion im Kinderzimmer – Der Kampf um die beste Erziehung – Doku/Dokumentation

Kategorien: 480p, Gesellschaft, Menschen, Online

Eltern versuchen in der Regel immer ihr Bestes zu geben. Schwierig wird es, wenn die Erziehungsberechtigten von ihren Kindern absolute Höchstleistungen verlangen.
Die Schwestern Marie, Sophie, Alessa und Amy sind zwischen zwei und zwölf Jahre alt. Vater Markus und Mutter Nadine erwarten von ihren Mädchen, dass sie immer und überall die Besten sind. Die Mädchen fühlen sich überfordert.

Auch der zehnjährige Luca und sein fünfjähriger Bruder Louis empfinden den Druck ihrer alleinerziehenden Mutter Petra als zu stark. Zweimal in der Woche muss Luca zum Schwimmtraining, zweimal in der Woche spielt er Tennis, hinzukommen noch der Fußballverein und eine Basketball-AG in der Schule. Am Wochenende hat er auch nicht viel Zeit, denn dann bekommt er Nachhilfe oder muss zu Wettkämpfen. Ähnlich geht es Bruder Louis.

Rebellion im Kinderzimmer - Der Kampf um die beste Erziehung - Doku/Dokumentation, 5.0 out of 5 based on 2 ratings
  1. Philipp

    16. Jul, 2013

    Eine schöne Kurzdokumentation, jedenfalls kam es mir so vor, nämlich kurzweilig. Ich finde es immer wieder sehr interessant zu sehen, wie mit Erziehung und gesellschaftlichen Erwartungen umgegangen wird. Ich selber befinde mich genau auf der Schwelle zwischen Jugend-Abhängigkeit und Reife-Unabhängigkeit. Zu einem individuellem Leben gehören viele Variablen dazu; in welchem Umfeld man aufwächst, welche Ausbildung man auswählt, wann man anfängt unabhängig zu werden. Gerade die jetztigen Jahre finde ich deshalb interessant: die Kindheit noch in Erinnerung, das Erwachsensein gerade erlernt. Beide Ansichten sind einem vertraut. Ich selber weiß mich durch weitsichtige Gesellschaftsforscher und kritischen Journalisten der „Generation Y“ einzuordnen. Eine Generation, die augenscheinlich hohe Erwartungen an ihr Umfeld hat. Gleichzeitig hat das Umfeld (=Gesellschaft) hohe Erwartungen an uns. Wo führt das hin? Ich merke jetzt schon, dass alles über Leistung definiert wird. Man hat immer mehr Möglichkeiten, wird aber auch immer transparenter und muss sich damit absetzen. Worüber? Als Schüler ist man eine Note, als Student ist man eine Note + man muss sich engagiert haben. Alles wird über Erfolge definiert, für Niederlagen muss man sich rechtfertigen und wenn möglich Chancen und Stärken darin sehen. Y? Why? Größe ist für mich weit mehr als das! Wir verlernen mit Niederlagen umzugehen, da diese nicht mehr akzeptiert werden. Das Resultat in meinen Augen ist eine Schere, die sich immer weiter öffnet. Menschen werden zwangsläufig zurückgelassen. Lasst doch Kinder Kinder sein! Fördert sie in dem, was ihnen Spaß macht. Selbst dort wird es früh genug dazu kommen, dass man sich etwas erarbeiten muss. Daran können sie es erlernen sich durchzubeißen, was natürlich wichtig ist fürs Leben! Es ist aber falsch, dass eigene Kinder das ausbaden müssen, was man selber verbockt hat! Für die eigene Unfähigkeit können sie nichts. Durch ihre Unvoreingenommenheit sind sie sogar ein Spiegel unsereins. Nichts ist klarer als das Gerechtigkeitsverständis eines Kindes. Deshalb lehnen sie sich auf. Warum nicht mit Verständnis argumentieren und erklären? Warum nicht ihnen selber den Spiegel vorhalten? Nicht Zwang, sondern Motivation, die in einem gewachsen ist. Kinder muss man führen, nicht lenken. Sie sind darauf angewiesen und beobachten und lernen gleichzeitig. Weniger Erwartungen haben und mehr Vorbild sein.
    Eine Dokumentation, die mir das wieder vor Augen geführt hat! Toll!

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