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Natascha Kampusch 3096 Tage in Gefangenschaft | www.Laura21.de

Kategorien: 720p (HD), Online

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In dem Dokumentarfilm von Peter Reichard und Regisseurin Alina Teodorescu beschreibt Natascha Kampusch in ihren eigenen Worten die Zeit ihrer Gefangenschaft. Zum ersten Mal zeigt ein Film Bilder aus dem Haus des Täters, der beklemmenden bürgerlichen Vorortwelt des Wolfgang Priklopil, in der er sein Opfer länger als acht Jahre gefangen hielt, das Wohnzimmer des Täters mit Sofagarnitur und akkurat platziertem Nippes und Marmortisch. Bedrückende Bilder zeigen das Kellerverlies, in dem Natascha Kampusch eingekerkert war, der Zugang dreifach gesichert und schallisoliert hinter schweren Türen und dicken Wänden.
Kein Erfolg trotz umfangreicher Suche

Die Dokumentation beginnt mit dem Tag der Entführung. Nataschas Mutter, Brigitta Sirny, schildert den Morgen des 2. März 1998. Natascha beschreibt, wie sie auf dem Weg zur Schule von einem Mann auf dem Gehweg in einen Lieferwagen gezerrt wird. Wenig später startet die Polizei eine große Suchaktion nach dem Mädchen, die zur umfangreichsten Vermisstensuche der Kriminalgeschichte Österreichs wird.
Sie hat ihm immer wieder verziehen

Natascha Kampusch gewährt den Zuschauerinnen und Zuschauern Einblicke in das Leben während ihrer achteinhalbjährigen Gefangenschaft und berichtet auch von Demütigungen durch ihren Entführer. Trotzdem, so sagt die junge Frau heute, habe sie Wolfgang Priklopil immer wieder verziehen – sonst wären die langen Jahre der Gefangenschaft für sie noch weniger auszuhalten gewesen.
Sein bester Freund sah sie in Gefangenschaft

Ihre Mutter, Brigitta Sirny, schildert eindrücklich die vielen Jahre der Ungewissheit. Ernst Holzapfel, bester Freund des Täters, erläutert in groben Umrissen die Persönlichkeit Wolfgang Priklopils. Er erzählt, wie es im Juli 2006 zu einer Begegnung mit Natascha Kampusch, noch während ihrer Gefangenschaft, gekommen sei, er damals jedoch keinerlei Verdacht gehegt hätte.
Gefangen in der Opferrolle

Am Ende der Dokumentation berichtet Natascha Kampusch von ihrer Selbstbefreiung am 23. August 2006 und vom Medienzirkus der darauf folgenden Zeit in Österreich, von Gerüchten über Kinderpornoringe und Mittäterschaften. In diesem Zusammenhang kritisiert sie die österreichischen Medien wegen ihrer Sensationsgier und wünscht sich, nicht immer nur als Verbrechensopfer, sondern als normaler Mensch und Überlebende wahrgenommen zu werden.

Natascha Kampusch 3096 Tage in Gefangenschaft | www.Laura21.de, 4.0 out of 5 based on 1 rating

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