Die nächste Eiszeit

Die nächste Eiszeit

“Wohl keine Region der Erde wirkt so lebensfeindlich wie die Arktis. Und doch haben Menschen diesen unwirtlichen Lebensraum schon vor Jahrtausenden besiedelt. Sie sind hervorragend an die Bedingugen dieser “permanenten Eiszeit” angepasst. In nicht all zu ferner Zukunft könnten ihre Überlebensstrategien zum Vorbild für Millionen werden, die in gemässigteren Zonen leben. Denn so unglaublich es angesichts der globalen Klimaerwärmung auch klingen mag: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Vor ihr kann auch der Treibhauseffekt nicht schützen, im Gegenteil.” Die preisgekrönte Dokumentation “Die nächste Eiszeit” stammt aus dem Jahr 2000. Sie wurde produziert von der Firma Scandinature in Kooperation mit Discovery Channel. In ihr wird grundsätzlich mal erklärt, wie es zu Eiszeiten in der Vergangenheit kam, und wie die nächste aussehen wird, mit den Auswirkungen auf den Globus und die Menschen. Und es wird erklärt, warum der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung dafür Sorge tragen werden, dass die nächste Eiszeit bedeutend früher kommen wird, als viele denken.

Das Handbuch der Hexenjagd

Das Handbuch der Hexenjagd

Der legendäre Hexenhammer wurde im Jahr 1486 in Speyer von dem Dominikaner Heinrich Kramer veröffentlicht und erschien bis ins 17. Jahrhundert hinein in insgesamt 29 Auflagen erschien. Er diente der Inquisition als Grundlage für die Hexenverfolgung. Detailliert beschreibt der “Malleus Maleficarum”, wie das Werk auch genannt wird, wie Hexen zu erkennen und zu verfolgen sind. Ein internationales Forscherteam nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in ein düsteres Kapitel der Geschichte und legt die Geheimnisse des Hexenhammers offen.

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Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Als Nuklearkatastrophe von Fukushima werden eine Reihe von katastrophalen Unfällen und schweren Störfällen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) und deren Auswirkungen bezeichnet.

Die Unfallserie begann am 11. März 2011 um 14:47 Uhr mit dem Tōhoku-Erdbeben und lief gleichzeitig in den Kernreaktoren der Kraftwerksblöcke 1 bis 3 (Kernschmelzen) und den Abklingbecken der Blöcke 2 bis 4 ab. Sie führte zu einer erheblichen radioaktiven Kontamination von Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmitteln in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100- bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verhungerten.

Aufgrund der Menge an freigesetzten radioaktiven Stoffen ordnete die japanische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der Höchststufe 7 („katastrophaler Unfall“) ein.

Vier von sechs Reaktorblöcken des Kraftwerks wurden durch die Unfälle zerstört. Nach einer Erklärung der japanischen Regierung vom 20. März 2011 soll das Kraftwerk ganz aufgegeben werden. Über das Schicksal der nach Betreiberangaben noch funktionsfähigen Reaktorblöcke 5 und 6 wurde noch nicht entschieden.

Vor den Unfällen gab es Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen und Konstruktionsmängel der Anlage in Fukushima Daiichi, Warnungen vor möglichen Schäden durch Erdbeben und Tsunamis sowie Kritik an unzureichender Wartung. Tepco ignorierte die meisten dieser Hinweise.

Zum Zeitpunkt des Bebens waren die Reaktorblöcke 1, 2 und 3 in Betrieb. Reaktorblock 4 war seit dem 30. November 2010 wegen einer großen Revision außer Betrieb; die Brennelemente dieses Blocks lagerten daher zum Unfallzeitpunkt vollständig im zugehörigen Abklingbecken. Die Blöcke 5 und 6 waren am 3. Januar 2011 bzw. am 14. August 2010 heruntergefahren und im Rahmen der Wartung schon wieder mit Brennelementen bestückt worden. Im Gegensatz zu Block 1 und 2 befanden sich in Reaktor 3 seit August 2010 auch Mischoxid-Brennelemente, die eine Mischung aus Urandioxid und Plutoniumdioxid enthalten. Jedes der Brennelemente bestand aus 60 Brennstäben und enthielt 170 bis 173 Kilogramm Kernbrennstoff (je nach Reaktor).

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Waco – Die inszenierte Apokalypse

Waco – Die inszenierte Apokalypse

Am 28. Februar 1993 unternahm das ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms und Explosives) eine Razzia auf die festungsähnlich ausgebaute Ranch der so genannten Davidianer-Sekte in Mount Carmel bei Waco. Verdacht: illegaler Waffenbesitz. Im Verlauf der Razzia starben vier Polizisten und fünf Ranchbewohner. Anschliessend wurde die Ranch 51 Tage lang vom FBI belagert. Als das Gebäude am 19. April 1993 mit Panzern und Hubschraubern gestürmt wurde, brach ein zerstörerisches Feuer aus, das 80 der im Haus befindlichen 89 Sektenmitglieder tötete, darunter viele Frauen, Kinder und den Sektenführer David Koresh. Die DISCOVERY GESCHCHTE-Dokumentation Waco – Die inszenierte Apocalypse rekonstruiert die Katastrophe und versucht anhand von Zeugenaussagen und Originalaufnahmen Licht in die bis heute ungeklärte Eskalation zwischen Staat und Sekte zu bringen. David Koresh war Anführer der Davidianer, einer Splittergruppe der Adventisten. Er fixierte seine Anhänger auf sich, mit einer Kombination aus bizarren Bibelinterpretationen und seiner charismatischen Persönlichkeit. Und während er den männlichen Kultanhängern Enthaltsamkeit predigte, schwängerte er selbst mehrere Frauen der Gruppe. Zusammen mit zahlreichen ihm hörigen Anhängern bereitete er sich in einem grossen Lager in Waco, Texas, auf den baldigen Weltuntergang vor, wobei die Gruppe in grossem Umfang Waffen ansammelte. Die Polizei wollte Koresh deshalb festnehmen, zu seiner Ergreifung kam es allerdings nicht – stattdessen verschanzten sich die Davidianer in ihrem Lager und wurden 51 Tage lang vom FBI und amerikanischen Spezialeinheiten belagert. Der Konflikt eskalierte schliesslich und kostete 80 Menschen das Leben. Rund 19 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren, die das Sektenzentrum vor dem verheerenden Brand verlassen konnten, wurden von Psychologen über ihre Erlebnisse auf dem Mount Carmel befragt. Die Aussagen wurden in einem Bericht von dem Leiter der Psychiatrie am Kinderkrankenhaus in Houston und seinen Mitarbeitern zusammengefasst. Psychische und physische Gewalt sind das traurige Ergebnis. Die Kinder wurden geschlagen und Mädchen ab dem elften Lebensjahr von dem Sektenführer David Koresh sexuell missbraucht. Gerüchte über den Missbrauch von Kindern waren auch Grund dafür, das Sektenzentrum von der Polizei durchsuchen zu lassen.

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Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Ein Jahr auf den Fersen des Großinvestors John Fredriksen: Die brisanten Recherchen über einen weltweit operierenden Nahrungsmittelgiganten wurden zu einem packenden Öko-Thriller über industrielle Massentierhaltung im Meer.

Der norwegische Unternehmer John Fredriksen ist Eigentümer von „Marine Harvest“, eines Milliardenkonzerns, der sein Geld vor allem mit der kommerziellen Lachszucht in sogenannten „Lachsfarmen“ verdient. Weil die Auflagen bezüglich Tierschutz und Umweltschutz in Norwegen zu streng sind, hat „Marine Harvest“ den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nach Chile verlagert, wo er, beinahe ungehindert durch irgendwelche gesetzlichen Auflagen, die Lachszucht betreiben kann, ohne irgendeine Rücksicht auf Mensch, Tier oder Umwelt nehmen zu müssen. Skrupel scheinen John Frederiksen oder seine Mitarbeiter dabei nicht zu kennen, nicht einmal, wenn es um Menschenleben geht.

Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die 90-minütige Dokumentation Die Akte Enterprise — Ein Raumschiff verändert die Welt (OT: How William Shatner Changed the World) ist eine canadische Produktion der Handel Productions Inc. in Zusammenarbeit mit Discovery Networks International, Five, The History Channel, Arte France und Mentorn aus dem Jahre 2005. Die Doku wurde zunächst ohne die Moderation durch William Shatner und Jonathan Frakes produziert und zweiteilig ausgestrahlt unter dem Titel Expedition Weltall (Teil 1: Die Zeit des Aufbruchs, Teil 2: Die Zeit der Finsternis).

Die letztendlich von William Shatner und Jonathan Frakes nicht ganz ernst moderierte Sendung setzt sich das Ziel, Parallelen zwischen der Fiktion der Serien und dem in der Zwischenzeit tatsächlich errungenen Fortschritt zu finden. Dabei beschreiben die Erfinder des Handys, des PALMs sowie Mitarbeiter der NASA, der SETI und andere ihre Erinnerungen an den Kommunikator, Ionenantrieb und Transporter aus Star Trek. Es wird aber nicht nur der Einfluss von Star Trek auf die Technologie betrachtet. Die moralischen und philosophischen Aspekte der teils revolutionären Visionen Gene Roddenberrys werden hervorgehoben und ihre Tragweite für die Gesellschaft geschildert. Man versucht sich auch an einer Analyse der Gegenrichtung: Wie hat die Gesellschaft durch ihre Reaktionen auf Star Trek eben jenes verändert?

Interessante Details zu Requisiten und Produktion würzen die Doku, die stellenweise unter eine verbesserungswürdigen Recherche leidet. Hauptsächlich bezieht man sich auf Star Trek: The Original Series; Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und Star Trek: Enterprise finden jedoch auch Erwähnung.

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Schiller und die Musik

Schiller und die Musik

Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren. Man besucht sein Haus, hört in seinen Wänden der Musik auf seine Gedichte zu, macht den Gang ins Theater, um in Gespräch und musikalischen Realisationen Eindruck von der Gewalt zu geben, die Schillers Sprache und Szene auf die Musik aller Zeiten ausgeübt haben. Und man untersucht gesprächsweise in Goethes Gartenhaus mit Experten die Magie, die Schillers „Ode an die Freude“ in Beethovens „Neunter“ zum Schlager werden liess, sozusagen „weltumspannend“ – wie Thomas Mann sagen würde.

Prominente Gäste kommen in Weimar zusammen und werden befragt in diesem Film: Dieter Hildebrandt, der Autor des Buches über „Die Neunte“, Joachim Herz, Nestor der Musiktheater-Regisseure; die Bewahrer des Schiller-Nachlasses zu Weimar Hellmut Seemann und Bernhard Fischer oder der Musikologe Friedhelm Brusniak. Sie alle kommen ins Gespräch über die Facetten der musikalischen Rezeption von Schillers Lyrik, seiner Dramatik auf der Opernbühne, seiner aesthetischen Theorie.

Der Film lässt aber auch Schillers Atmosphäre besonders in den letzten Lebensjahren aufscheinen, spürt seine Umwelt auf, versucht die hochgespannte Persönlichkeit vom Tod des Dichters her zu sehen, um sein Leben zu begreifen und: so etwas wie einen „Klang“ dieses Lebens zu erhorchen, das uns qua Werk und Idee bis heute nicht loslässt. Dazu wird fast ausnahmslos Musik ‚live‘ geboten, werden Szenen gesprochen, Opernszenen realisiert und analysiert – um endlich einen Begriff zu bekommen von der Kraft seiner Wirkung durch die Zeiten, symbolisiert im Kuriosum der „Ode an die Freude“, der Schiller selbst kaum etwas abgewann und deren schnellen Ruhm er nicht begriff. Und das alles vor Beethoven.

Der Film hört aber nicht zuletzt Schillers Sprachmusik nach, der der Dichter wohl am innigsten vertraute in seinem Drang, das Erhabene zu fassen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen – mit oder ohne Musik und, wenn ja, mit welcher?

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Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Dokumentationen über die Militäraktivitäten der USA und des Berufs Söldner US-Präsident Dwight D. Eisenhower – der einzige Fünf-Sterne-General, der US-Präsident wurde – warnte 1961 in seiner Abschiedsrede nach acht Jahren als US-Präsident vor der zunehmenden Verschränkung von Militär und Industrie. Er betrachtete den wachsenden Einfluss dieses „industriellen-militärischen Komplexes“ als eine der Hauptgefahren sowohl für die amerikanische Demokratie als auch für den Weltfrieden.

Bruce Lee – Reise eines Kriegers

Bruce Lee – Reise eines Kriegers

Die Dokumentation ‚Bruce Lee – Die Reise eines Kriegers‘ erzaehlt den Lebensweg des Schauspielers, der in Hongkong zum Superstar wurde und als erster Asiate den Sprung nach Hollywood schaffte. Ein Kampfsportler mit philosophischem Hintergrund, ein Lehrer für Chuck Norris, Steve McQueen oder James Garner und vor allem ein Wanderer zwischen den Welten. Lee kreierte ein völlig neues Genre des Kampfsportfilms. Er machte Kung Fu in Amerika bekannt und erarbeitete seine eigene, die präziseste aller Kampfkünste: Jeet Kune Do, ‚Der Weg der eingreifenden Faust‘. Die Dokumentation zeigt den schweren Weg des jungen Philosophiestudenten und Schauspielers im Hollywood der 60er Jahre, seine Rebellion gegen die Diskriminierung der Chinesen in amerikanischen Spielfilmen und die festgefügte Ordnung der Kampfsportwelt. ‚Bruce Lee — Die Reise eines Kriegers‘ gibt Einblicke in Lees Privatleben, finanzielle Sorgen und gesundheitliche Probleme. Seine Witwe Linda Lee Cadwell erinnert sich ebenso an ihn wie sein Kampfsportschüler, der Basketballstar Kareem Abdul Jabbar und viele andere.

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Wörthersee – Bühne für Tier und Mensch

Wörthersee – Bühne für Tier und Mensch

Der Wörthersee ist nicht nur einer der schönsten Seen Österreichs, sondern auch ein international bekanntes Gewässer. Er ist Bühne für weltbekannte Komponisten, Architekten oder Hollywoodstars. Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer, mit seinen Inseln und Halbinseln, ein Naturjuwel, das zum Teil zum „natura 2000 Gebiet“ erklärt wurde. Die Dokumentation blickt hinter die „geheimen Kulissen“ des Wörthersees.

Aus eigener Kraft – Wie Sportler Schicksalsschläge überwinden

Aus eigener Kraft – Wie Sportler Schicksalsschläge überwinden

Die österreichischen Spitzensportler Niki Lauda, Thomas Muster und Hermann Maier hatten alle schwere Unfülle und wurden durch ihre Comebacks zu Legenden. Aber es gibt aber auch Sportler, denen kein Comeback gelang. Für diese Menschen spricht die Ärztin Therese Schwarzenberg, die nach einem Skiunfall querschnittsgelähmt war und nach zwei Jahren wieder laufen konnte. Der Film „Aus eigener Kraft“ stellt Therese Schwarzenberg und Sportgrößen wie Niki Lauda, Thomas Muster, Hermann Maier vor, die in sehr persönlichen Interviews ihre Erlebnisse schildern.

Die Brüder Grimm – Märchensammler

Die Brüder Grimm – Märchensammler

Auch 200 Jahre nach ihrem Erscheinen sind „Grimms Märchen“ immer noch die bekanntesten Geschichten deutscher Sprache in der Welt – aber was ist das Geheimnis von „Ritter Blaubart“ und „Schneewittchen“?

Ein japanischer Kult-Regisseur inszeniert „Rotkäppchen“ als Anime-Film im Terroristenmilieu. Matt Damon und Heath Ledger spielen die Brüder Grimm in einem opulenten Fantasy-Abenteuer von Terry Gilliam. Und überhaupt wäre Hollywood ohne die Drehbücher der Brüder Grimm um vieles ärmer: Hannibal Lecter oder Norman Bates aus Hitchcocks „Psycho“ – undenkbar ohne die Vorlagen vom frauenmordenden „Ritter Blaubart“ der Brüder Grimm. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – hat das nicht Walt Disney erfunden? Und auch in Japan hält man den „Wolf und die Sieben Geißlein“ für ein uraltes japanisches Märchen. Aber das beweist nur den unvorstellbaren Erfolg, mit dem diese Märchensammlung die Welt erobert hat.

Warum gerade sie? Warum die Brüder Grimm? Warum sind die fünf erhaltenen persönlichen Handexemplare der beiden Grimms von der UNESCO im Jahre 2005 zum „Weltdokumentenerbe“ erklärt worden? Der Film gibt Antworten auf diese Fragen und erzählt, wie die beiden Wissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm zum Märchensammeln gekommen sind, wie sie sich gegenüber dem Kulturimperialismus Napoleons behaupteten und das romantisch-nationale Projekt ihres Lebenswerks unbeirrt weiter verfolgten. Der Film zeigt aber auch eine erbitterte Diskussion: Kann man Kindern die oft grausamen Geschichten zumuten? Schon die Brüder Grimm selbst wurden deshalb hart kritisiert, worauf sie viele Märchen „entschärften“ und in den nächsten Auflagen eine kindgerechtere Sprache wählten.

Dennoch, weil soviel an Grausamkeit, Aberglaube und überholten Weltbildern in diesen Geschichten stecke, sind nach 1945 einige der Märchen von den Alliierten sogar verboten worden: Auch sie hätten mit dazu beigetragen, aus deutschen Kindern Bestien zu machen; vom Ofen der Hexe in „Hänsel und Gretel“ führe ein Weg zu den Gaskammern in Auschwitz. Heute sind Märchenerzählerinnen mit Grimms Märchen wieder in den Schulen unterwegs und bringen den Kindern wichtige moralische Grundwerte bei, findet Kristin Wardetzky, die Grande Dame der Erzählforschung. Neben ihr kommen unter anderen im Film zu Wort: der britische Regisseur Terry Gilliam, der Illustrator Roberto Innocenti, der Märchenforscher Heinz Rölleke und Prof. Hashimoto, Leiter des Grimm-Museums im japanischen Ishibashi.

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Schlimmer als Krieg – Völkermorde

Schlimmer als Krieg – Völkermorde

„Wir haben in den anderen keine Menschen gesehen“, erzählt der ehemalige SS-Mann Otto-Ernst Duscheleit in Berlin dem amerikanischen Politologen Daniel Jonah Goldhagen und zitiert anschließend Anne Frank: „Die Menschen, die andere als minderwertig ansehen, schließen sich durch diese Haltung aus der menschlichen Gemeinschaft aus.“ Immer wieder steht die Weltöffentlichkeit fassungslos vor brutalen Mordkampagnen, die in verschiedenen Erdteilen verübt werden. Die Opferzahl der vergangenen 100 Jahre liegt bei mehr als 100 Millionen Menschen. Mehr als durch alle Kriege in diesen hundert Jahren umkamen. Türken ermordeten mehr als eine Million Armenier während des Ersten Weltkriegs, Deutsche sechs Millionen Juden während des Zweiten Weltkriegs. In den 30er und 40er Jahren mordeten Japaner viele Millionen in Asien. Millionen starben unter dem stalinistischen Terror in der Sowjetunion. Die Liste lässt sich lange fortsetzen, bis in unsere Tage: Bosnien, Ruanda, Darfur. Doch wie kommt es zu diesen Taten, fragt sich Daniel Goldhagen. Er blickt auf Ursprung und Verlauf: Was bringt Menschen dazu, ihre Nachbarn — Männer, Frauen und Kinder — zu töten? Wie beginnt das Morden? Und wie hört es wieder auf? Und warum sehen wir meist tatenlos zu, wenn irgendwo ein brutaler und blutiger Völkermord stattfindet? Daniel Goldhagen hat vor einem Jahrzehnt in Deutschland Aufsehen erregt mit seinem Buch „Hitlers willige Vollstrecker“. Darin vertritt er u. a. die These, dass die Deutschen in der großen Mehrheit die Ermordung der Juden unterstützten. Das Buch löste eine kontroverse Diskussion aus. Goldhagen ist ein Wissenschaftler, der deutliche Positionen vertritt und will, dass Geschichte sich nicht wiederholt, sondern dass aus ihr Lehren gezogen werden. Von Berlin aus unternimmt er mit einem Filmteam eine Reise um die Welt und spricht mit Tätern und überlebenden Opfern, mit Ermittlern, Diplomaten, Polizisten, Politikern.

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Space Odyssey

Space Odyssey

Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aus über vier Jahrzehnten menschlicher Raumfahrt und aktueller Forschungen in Astronomie, Geologie und Medizin entwickelten die BBC Produzenten ein ebenso hoch dramatisches wie realistisches Szenario. Wie sähe es aus, wenn Astronauten die anderen Planeten unseres Sonnensystems besuchen könnten. Die fünf Astronauten der „Pegasus“-Mission bekommen den Auftrag, unsere Nachbarplaneten innerhalb unseres Sonnensystems zu besuchen. Sie sollen eine Reihe von faszinierenden, gleichzeitig jedoch lebensgefährlichen Experimenten durchführen. Auf der Venus z.B. erwarten die Crew Temperaturen von plus 450 Grad. Auf dem Mars gerät die Besatzung in einen kolossalen Sandsturm. Um ihr Raumschiff anschließend zu beschleunigen, kommen die Astronauten der Sonne gefährlich nahe. Bevor das Team auf dem Jupiter-Mond Io, dem vulkanisch aktivsten Planeten unseres Sonnensystems landen kann, muss die „Pegasus“ mitten durch ein Asteroidenfeld fliegen. Und nach einem Halt bei den spektakulären Saturn-Ringen, führt die Reise an den äußersten Rand unseres Sonnensystems, zu den Eiswüsten Plutos.

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Eurofighter – Senkrecht in den Himmel

Eurofighter – Senkrecht in den Himmel

Die Dokumentation der ARD “Senkrecht in den Himmel: Der Pilot und sein Eurofighter” zeigt den Traumjet der Bundeswehr und das modernste Kampfflugzeug der Welt. Mit einem Stückpreis von etwa 50 Millionen Euro ist er der zugleich teuerste seiner Art für Deutschland. Das Filmteam konnte den Kampfjet ein Jahr exklusiv beim Jagdgeschwader 73 Steinhoff in Laage bei Rostock begleiten. Besser gesagt die Auszubildenden für das High Tech Flugzeug.

Der Pilot und sein Eurofighter – eine Geschichte erzählt in rasanten Bildern. Atemberaubende Flugmanöver und durchtrainierte Männer im Cockpit zeigen die die der Fliehkraft trotzen. Bilder die man so im Fernsehen bisher noch nicht zu sehen bekam.

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