An einem Tag in Duisburg – Todesfalle Loveparade

An einem Tag in Duisburg – Todesfalle Loveparade
Am 24. Juli 2010 sollte in Duisburg die “Loveparade” stattfinden. Gegen 17.00 Uhr dann die Katastrophe: Ein “Menschenstau” in der Unterführung und auf der Rampe zum Veranstaltungsgelände kostet 21 Menschen das Leben, Hunderte werden verletzt. Bis heute sind die Verantwortlichen nicht ausgemacht. Das Doku-Drama erzählt, wie es zu diesem tragischen Ereignis kommen konnte. Gezeigt wird, wie sich Entscheidungen, mal politische, mal ökonomisch motivierte, dramatisch auf das Schicksal von Menschen auswirken können.

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Der wütende Planet – Hurricanes

Der wütende Planet – Hurricanes

Begeben Sie sich auf eine spannende Reise mitten in die erstaunlichsten Kräfte unseres Planeten. Diese bildgewaltige Dokumentation zeigt die Geschwindigkeit von Wirbelstürmen, die Macht von Orkanen, die tödliche Kraft von Blitzen, die Verwüstung von Fluten und die explosive Gewalt von Vulkanen aus nächster Nähe.Erleben Sie wie es sich anfühlt, in einem Haus zu sein, während ein Sturm dessen Dach herunterreisst oder wie es ist, von einer Wolke aus Vulkanasche überholt zu werden. Werden Sie direkter Zeuge, welche Kraft ein Strassenschild entwickeln kann, wenn es zuvor von einem Tornado aus der Erde gerissen wurde und es schliesslich in Ihrer Windschutzscheibe landet. Wow! Das ist unsere Natur von ihrer wildesten und wütendsten Seite!

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Die dunkle Seite des Lichts

Die dunkle Seite des Lichts

Geht es um Umweltschutz, stehen meist die Zustände von Wasser, Luft und Boden im Zentrum der Betrachtung. Doch eine wenig bekannte und dennoch gefährliche Form der Umweltverschmutzung macht sich immer stärker bemerkbar: künstliches Licht. Der hemmungslosen Beleuchtung – überall und jederzeit – kann man sich kaum noch entziehen. Nacht für Nacht wird die Erde heller. Das ist sogar aus dem Weltraum zu sehen.
Licht steht seit Erfindung der Glühbirne für Fortschritt und Luxus. Kunstlicht macht die Nacht zum Tag. Es ermöglicht Arbeit und Freizeit rund um die Uhr und scheint den Traum von unbegrenzter Produktivität und Vergnügen ohne Ende wahr werden zu lassen. Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Kunstlicht ist der Grund für massenhaftes Sterben von Tieren und es lässt Flora und Fauna verarmen. Menschen können von der hemmungslosen Beleuchtung krank werden, ihr Biorhythmus wird gestört.
Diese Tatsachen nimmt die Dokumentation zum Anlass für eine filmische Weltreise durch die Finsternis, auf der Suche nach der dunklen Seite des Lichts. Sie führt von Florida über die Kanaren nach Helgoland, in die Schweiz und durch die schlaflosen Metropolen der Nonstop-Gesellschaft. Die ausschließlich nachts gedrehte Dokumentation bietet ungewöhnliche Blicke in das unbekannte Nachtleben von Vögeln und Schildkröten, auf das Schicksal kleiner Tiere, die unser Überleben ermöglichen, und nicht zuletzt auf die tödlichen Gefahren des Kunstlichts für uns Menschen.

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Der wütende Planet – Lawinen

Der wütende Planet – Lawinen

Begeben Sie sich auf eine spannende Reise mitten in die erstaunlichsten Kräfte unseres Planeten. Diese bildgewaltige Dokumentation zeigt die Geschwindigkeit von Wirbelstürmen, die Macht von Orkanen, die tödliche Kraft von Blitzen, die Verwüstung von Fluten und die explosive Gewalt von Vulkanen aus nächster Nähe.Erleben Sie wie es sich anfühlt, in einem Haus zu sein, während ein Sturm dessen Dach herunterreisst oder wie es ist, von einer Wolke aus Vulkanasche überholt zu werden. Werden Sie direkter Zeuge, welche Kraft ein Strassenschild entwickeln kann, wenn es zuvor von einem Tornado aus der Erde gerissen wurde und es schliesslich in Ihrer Windschutzscheibe landet. Wow! Das ist unsere Natur von ihrer wildesten und wütendsten Seite!

Der Scientology-Plan: Wie der Psycho-Konzern Deutschland erobern will

Der Scientology-Plan: Wie der Psycho-Konzern Deutschland erobern will

Wie der Psycho-Konzern Deutschland erobern will. Imposant erhebt sich die Deutschlandzentrale von Scientology in Berlin. Selbstbewusst präsentiert sich die umstrittene Organisation in Europa, will vor allem in Deutschland weiter Fuß fassen. Doch warum ist das Land im Zentrum Europas für die Organisation so wichtig?

Über zwei Jahre ging Reporterin Stephanie Gargosch dieser Frage nach, sprach dafür mit zahlreichen Scientology-Insidern aus Deutschland und den USA. Der Film zeigt zum ersten Mal ausführlich, welche Strategie „Scientology“ in Deutschland verfolgt, wie der Alltag einer Scientology-Gemeinde aussieht und welche Interessen hinter der umstrittenen Organisation stecken.

Die Rätsel der Kornkreise

Die Rätsel der Kornkreise

Überlieferungen zufolge wurden bereits im 17. Jahrhundert die ersten Kornkreise entdeckt. Auch heute sind die überdimensionalen Symbole in Getreidefeldern ein Mysterium. Wie und warum sind sie entstanden? Und weshalb strahlen einige Kornfelder radioaktive Strahlung aus? Waren hier vielleicht Außerirdische am Werk?

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Zorro – Mythos oder Wahrheit

Zorro – Mythos oder Wahrheit

Die Legende des Zorro ist inspiriert von der Geschichte des kalifornischen Banditen Joaquin Murrieta, der zurzeit des Goldrausches Schwache gegen Landdiebe verteidigte. Da er seinen Verfolgern stets entkommen konnte, nannte man ihn “El Zorro” – “der Fuchs”. Als Eindringlinge nicht nur sein Gold stahlen, sondern auch seinen Bruder töteten und seine Frau vergewaltigten, beschloss Murrieta, selbst für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch die Schuldigen wurden tot aufgefunden und Muerrietas Herrschaft des Terrors begann. Er stahl mehr als 1,4 Millionen Dollar in Gold und mehr als 10.000 Pferde.

Hart und herzlich: Eine türkische Lehrerin gibt nicht auf

Hart und herzlich: Eine türkische Lehrerin gibt nicht auf

Für viele ihrer Schülerinnen und Schüler ist sie “eine von uns”, aber für fundamentalistische Familien ist die weltoffene türkische Lehrerin eine Reizfigur: Betül Durmaz (40), geboren in Istanbul, aufgewachsen im Ruhrgebiet, unterrichtet an der Malteser-Förderschule in Gelsenkirchen und kämpft hier täglich den fast aussichtslosen Kampf um Integration und Chancengleichheit. 70 Prozent der Kinder an ihrer Schule haben ausländische Wurzeln. Aber von den 30 Lehrern ihrer Schule ist sie die Einzige, die selbst eine Zuwanderungsgeschichte hat. Betül Durmaz hat viel Herz für ihre Schützlinge, die aus der Türkei, dem Libanon und dem Kosovo stammen. Sie lernt auf Hausbesuchen die Welt kennen, in der ihre Schüler gross werden. Die Lehrerin mit deutschem Pass und türkischer Herkunft macht die Erfahrung, dass gute schulische Leistungen oft als nicht so wichtig angesehen werden und sich zu viele Familien einfach nicht helfen lassen wollen. Die Verlierer sind dabei immer die Kinder. “80 Prozent meines Lehrerseins ist Sozialarbeit”, so Betül Durmaz. Dabei sieht sie sich als Vermittlerin und scheut keine Elterngespräche, wenn es mal wieder darum geht, dass eine Schülerin ständig im Unterricht fehlt oder der Sohn auf dem Schulhof prügelt. Die Lehrerin setzt sich ein, so oft sie kann, motiviert, schlichtet in Auseinandersetzungen zwischen den Schülern. Und erzielt – gemeinsam mit ihren Kollegen – immer wieder kleine Erfolge, die ihr neue Kraft geben. Weil sie den Spagat zwischen den Kulturen kennt, möchte sie den Schülern mit ihrer eigenen Biografie Mut machen. Deshalb ist sie – vor allem bei den muslimischen Mädchen – sehr beliebt. Sie stärkt das Selbstbewusstsein ihrer Schülerinnen im Sport und in vielen Diskussionen über das Rollenbild in einer von Traditionen geprägten Familie. Und trotzdem muss sie zusehen, wie gute Schülerinnen mit konkreten Berufswünschen direkt nach der Schule innerhalb der Grossfamilie heiraten. Eine Ausbildung oder gar eigene Berufstätigkeit stehen dann nicht mehr zur Debatte. Stattdessen bekommen die jungen Frauen früh Kinder und werden abhängig vom Familienclan. Betül Durmaz’ Auftreten ist einigen Hardlinern in Gelsenkirchen ein Dorn im Auge. Die Lehrerin hat die Erfahrung gemacht, dass es gefährlich werden kann, wenn sie sich in die familiären Angelegenheiten einer streng muslimischen Familie einmischt. Der Einsatz für eine bessere Integration ihrer Schüler und gegen eine Parallelwelt mit eigenen Gesetzen kann nur von wenigen so direkt und leidenschaftlich geführt werden wie von Betül Durmaz. Selbst wenn ihr Alltag nervenaufreibend ist und ihre Perspektive oft aussichtslos erscheint – die türkische Lehrerin gibt nicht auf.

Der Mond: Energiequelle der Zukunft?

Der Mond: Energiequelle der Zukunft?

Kann die Erschließung des Mondes die Menschheit vor der Klimakatastrophe retten? Die Bodenschätze des Erdtrabanten sollen uns in eine neue Ära der Energiegewinnung katapultieren. Die Zauberformel dafür heißt „Helium-3“. Helium-3 gilt als möglicher Brennstoff für künftige Kernfusionskraftwerke, an denen heute auch mit chinesischer Beteiligung geforscht wird. Während es nach Schätzungen nur 15 Tonnen des Isotops auf der Erde gibt, soll der Mond einige Millionen Tonnen besitzen.

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Der wütende Planet – Sturm auf hoher See

Der wütende Planet – Sturm auf hoher See

Begeben Sie sich auf eine spannende Reise mitten in die erstaunlichsten Kräfte unseres Planeten. Diese bildgewaltige Dokumentation zeigt die Geschwindigkeit von Wirbelstürmen, die Macht von Orkanen, die tödliche Kraft von Blitzen, die Verwüstung von Fluten und die explosive Gewalt von Vulkanen aus nächster Nähe. Erleben Sie wie es sich anfühlt, in einem Haus zu sein, während ein Sturm dessen Dach herunterreisst oder wie es ist, von einer Wolke aus Vulkanasche überholt zu werden. Werden Sie direkter Zeuge, welche Kraft ein Strassenschild entwickeln kann, wenn es zuvor von einem Tornado aus der Erde gerissen wurde und es schliesslich in Ihrer Windschutzscheibe landet. Wow! Das ist unsere Natur von ihrer wildesten und wütendsten Seite!

Tod eines Zuhälters: Das exzessive Leben einer Hamburger Kiezlegende

Tod eines Zuhälters: Das exzessive Leben einer Hamburger Kiezlegende

Einst galt er als der König der Unterwelt: Stefan Hentschel 58 Jahre alt Zuhälter Bordellbetreiber Boxer und Geschäftsmann. Zuletzt war er pleite. Am 18. Dezember 2006 erhängt er sich im Boxkeller der Kiezkneipe Zur Ritze. Ein Leben auf der Überholspur: Geboren im sächsischen Gablenz kommt er als Kind nach Hamburg. Nach der Lehre als Kfz-Mechaniker will er zunächst als Berufsboxer Karriere machen. Hentschel: Im Hamburger Boxkeller Zur Ritze beim Training Mitte der 90er Jahre sind die sogenannten Goldenen Zeiten auf dem Kiez vorbei. Der Rotlicht-Boss steigt aus und versucht als Geschäftsführer einer Reinigungsfirma im bürgerlichen Leben Fuss zu fassen. Als er dort scheitert geht es bergab. Schulden Arbeitslosigkeit Depressionen Stefan Hentschel fliegt aus seiner Wohnung und sieht keinen Ausweg mehr. Sein letzter Weg führt ihn in den Boxkeller auf St. Pauli dort wo alles begann. Der Film dokumentiert ein Stück Kiezgeschichte und beschreibt die Tragödie eines Mannes der von seiner Vergangenheit immer wieder eingeholt wird: Ehemalige Zuhälter berichten erstmals aus dem Innenleben des Rotlichtmilieus und Prostituierte beschreiben ihr Leben zwischen Edelpuff und Absteige. Tochter Nicole Hentschel Biografin Ariane Barth Freunde Wegbegleiter und Ermittler erinnern sich an das exzessive Leben einer Hamburger Kiezlegende.

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Hilfe, nackt im Internet! Facebook, Google, Apple

Hilfe, nackt im Internet! Facebook, Google, Apple

Facebook, Google und Apple haben zusammen mehr Daten als jedes Einwohnermeldeamt oder die Bundespolizei. Geburtstag, Freunde, Vorlieben – das alles geben deutsche Internetnutzer täglich bewusst und unbewusst preis. Die Internetkonzerne freuen sich und wollen immer mehr.

Reporterin Sabrina Hermsen wagt nicht nur den Selbstversuch, sondern verfolgt auch das Leben eines regelmäßigen Internetnutzers – sowohl im Netz als auch im realen Leben. Der Psychologe Michael Thiel nutzt täglich Facebook und erklärt, dass soziale Belohnungen uns dazu bringen, uns auf vermeintlich privaten Plattformen emotional zu entblößen.

Vermeintlich privat
Vermeintlich privat, weil große Unternehmen längst jede Nachricht mitlesen, fast so, als würde die Post unsere Briefe öffnen. Doch können wir uns selbst schützen, indem wir nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind und kein Smartphone benutzen? „Nur wer sich bewusst im Internet bewegt, hat auch eine Kontrolle über seine Daten“, sagt Medienexperte Professor Hendrik Speck. „Aussteigen ist keine Lösung.“

Auf investigative und unterhaltsame Weise gehen die Autorinnen den unterschiedlichsten Behauptungen, Irrglauben und Halbwahrheiten auf den Grund Sie bringen dabei so manches Vorurteil zu Fall, bestätigen aber auch den ein oder anderen Verdacht. Doch was bleibt am Ende, wenn man seine Daten nicht ungewollt preisgeben will? Müssen wir uns daran gewöhnen, nackt im Netz zu sein? Die Dokumentation gibt mögliche Antworten.

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Playmobil – Der Kult um 7.5 cm Plastik

Playmobil – Der Kult um 7.5 cm Plastik

Das Playmobil-Männchen ist zum Generationen übergreifenden Kultobjekt avanciert. Ob als Bauarbeiter, Feuerwehrmann, Prinz oder Ritter, als Bäuerin, Friseurin, Polizistin oder Polarforscherin – wer den kleinen Kunststofffiguren verfallen ist, der sammelt sie alle. Und für die fränkische Firma geobra Brandstätter, die Playmobil vor 30 Jahren erfunden hat, sind die Plastikfiguren die Garanten für beständig steigende Umsatzzahlen. SPIEGEL TV begleitete die internationale Fangemeinde zur playmobil-Tauschbörse nach München, zur 30 Jahre-Jubiläumsausstellung nach Speyer und ins “Mekka” der Playmobil-Sammler: Zu den Produktionsstätten in Zirndorf und Dietenhofen bei Nürnberg.

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Sieben Stätten der muslimischen Welt

Sieben Stätten der muslimischen Welt

Eine Reise in die Welt des Islam porträtiert sechs junge Menschen, die ihre große Pilgerfahrt nach Mekka vorbereiten. Diese Reise beginnt bei sechs bedeutenden Moscheen und endet in der Moschee von Mekka, zu der hingewandt alle Muslime beten. Geschichte und Botschaft des Islam anhand der Pilgerfahrt von sechs jungen Menschen nach Mekka. Die Dokumentation gewährt Einblick in Alltag und Glaubenspraxis des Islam. Die Protagonisten der Reise leben an Orten, deren Moscheen zu den schönsten und geschichtsträchtigsten der Welt gehören. Die Erzählung beginnt bei der Vorbereitung dieser einmaligen Reise im Leben eines Muslims, verfolgt den Abschied von der Familie und die Reise nach Saudi-Arabien zum Geburtsort des Propheten Mohammed. Während der ersten Jahrzehnte nach Mohammeds Tod breitete sich der Islam sehr rasch aus. In den folgenden Jahrhunderten schlug sich seine Geschichte in Wunderwerken der islamischen Architektur nieder. Von Spanien bis in den Iran, von der Türkei bis nach Mali entstanden eindrucksvolle Kultstätten, die zu zentralen Anziehungspunkten der islamischen Welt geworden sind. Die al-Haram-Moschee in Mekka ist die größte Moschee der Welt. In ihrem Innenhof befindet sich die Kaaba, das zentrale Heiligtum. Sie legt für Muslime an jedem Ort der Welt die Gebetsrichtung fest. Sie ist das Ziel der sechs Pilger dieser Dokumentation. Die al-Aqsa-Moschee in Jerusalem steht neben dem berühmten Felsendom und ist von überall aus im Stadtbild sichtbar. Die Alhambra im spanischen Granada wurde von muslimischen Architekten entworfen und im 13. Jahrhundert von dem Nasridenherrscher Al-Ahmar erbaut. Die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul, auch Blaue Moschee genannt, ist repräsentativ für die byzantinische Kirchenarchitektur des 17. Jahrhunderts und Ausdruck des Glanzes des Osmanischen Reiches. Die Große Moschee von Djenné in Mali ist das größte sakrale Lehmgebäude der Welt. Die Imam-Moschee im iranischen Isfahan ist eine prächtig geschmückte Anlage, die im 16. und 17. Jahrhundert zum Ruhme des persischen Reiches erbaut wurde. Die Badshahi-Moschee im pakistanischen Lahore wurde 1673 erbaut und stellt eines der bedeutendsten Werke der indoislamischen Sakralarchitektur der Mogulzeit dar.

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Auf Leben und Tod – Das Geschäft mit menschlichen Organen

Auf Leben und Tod – Das Geschäft mit menschlichen Organen

Jeden Tag sterben in Deutschland durchschnittlich drei Patienten, die auf der Warteliste für eine Organspende stehen. Mehr als 12 000 schwer kranke Menschen hoffen auf ein neues Organ – doch die Zahl der Spender ist im vergangenen Jahr sogar zurückgegangen. Mit der Not der Patienten verdienen kriminelle, internationale Organhändler. Das zeigen die „Frontal 21″-Autoren Rita Stingl und Jörg Brase in der ZDF-Dokumentation „Auf Leben und Tod“ am Mittwoch, 11. Februar 2009, 0.35 Uhr. Die Autoren haben sich von Deutschland über Israel nach China und Südamerika auf die Spuren der Organmafia begeben. Zum Vorschein kam ein globales Netzwerk von Händlern, Vermittlern und Ärzten, die sich darauf spezialisiert haben, an den Gesetzen vorbei für reiche Ausländer lebensrettende Organe zu besorgen. Das illegale Geschäft geht auf Kosten der einheimischen Kranken, die ebenfalls auf Spenderorgane warten. Häufig genügt ein Anruf, um Kontakt zu einem Vermittler aufzunehmen. Ein neues Organ steht gegen Geld schnell zur Verfügung. Ein Organhändler verspricht auf eine vorgetäuschte Anfrage der Autoren: „Wenn Sie im Krankenhaus angekommen sind, bekommen Sie innerhalb von einer Woche ihre Nierentransplantation.“ Normalerweise werde in China operiert, „aber seit kurzem bringen wir unsere Spender in Krankenhäuser auf den Philippinen“. 100 000 US-Dollar soll die Transplantation kosten. 20 000 US-Dollar würden als Anzahlung in China fällig, der Rest in bar im Krankenhaus auf den Philippinen. „Wir bezahlen den Spender, und seine Familie bekommt auch Geld“, verspricht der Organhändler. Für Hiltrud Breyer, Grünen-Abgeordnete im Europaparlament und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik, ist eine solch offene illegale Vermarktung von Organen keine Überraschung. „Wir wissen, Organhandel ist ein organisiertes Verbrechen“, sagt sie und fordert eine effektivere Verfolgung der Täter. Bislang gebe es kaum strafrechtliche Konsequenzen. „Es gibt einen Organtransplantationstourismus, ganz klar — man weiß sogar, welche Nationalitäten in welche Länder gehen.“ Auf ein Organ wartende, todkranke Patienten in Deutschland sehen in der illegalen Transplantation im Ausland vielleicht ihre letzte Überlebenschance, denn in der Bundesrepublik gibt es viel zu wenig Spenderorgane. Patienten warten im Durchschnitt beispielsweise fünf bis sechs Jahre auf eine neue Niere. „Da kommt, denk ich, jedem mal der Gedanke“, sagt der Dialyse-Patient Florian Maresch. Er selbst lehnt eine Transplantation in der Dritten Welt ab, aber er versteht die Patienten, die darauf ihre Hoffnung setzen. „Sie wägen ihre Chancen ab“, sagt er.

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