Ladenschluss – Sterben unsere Innenstädte? | SWR Doku

Die deutschen Städte entwickeln sich mehr und mehr zu „Problemzonen“. Statt Einkaufsmeilen sieht man plötzlich immer mehr geschlossene Geschäfte. Die großen Kaufhäuser sind fast verschwunden. Reihenweise machen Filialen von großen Modeketten, Schuhgeschäfte und viele Einzelhandels-Läden dicht. Schuld daran ist einerseits die Corona-Zeit, die sich als Beschleuniger dieses Trends erwiesen hat. Hinzu kommt der Online-Handel, der boomt wie noch nie. Für immer weniger Menschen ist der Einkauf in der Stadt eine Selbstverständlichkeit geblieben. Welche Lösungen gibt es, um den Innenstädten neues Leben einzuhauchen?
Die Menschen nehmen den Rückgang des Einzelhandels und die drohende Verödung der Innenstädte als eine der größten Bedrohungen ihrer Heimat wahr. „betrifft“ geht auf Spurensuche und beleuchtet die Situation in ausgewählten Innenstädten – so in Neuwied, Ludwigshafen, Pforzheim, Worms und Esslingen. Neuwied leidet unter den Leerständen in der Fußgängerzone. In Ludwigshafen beherrscht eine riesige Baugrube seit Jahren den Berliner Platz. In Pforzheim soll das östliche Ende der Fußgängerzone „repariert“ werden. In Worms hat das einzige Kaufhaus dicht gemacht. Im baden-württembergischen Esslingen hat man eine Idee entwickelt, um leerstehenden Läden wieder neue Perspektiven zu geben. „betrifft“ fragt deshalb auch: Was kann, was müsste passieren, um die Innenstädte wieder interessant und attraktiv zu machen?

Diese Doku von Wolfgang Dürr aus der SWR-Reihe „betrifft“ trägt den Originaltitel: Ladenschluss – Sterben unsere Innenstädte?, Ausstrahlungsdatum: 8.12.21. #swrdoku #swr
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.

Ende der Sowjetunion (1991) Kriege in Tschetschenien – Zwischen Terror, Nationalismus und Islamismus

Es war einmal in Tschetschenien (2001) – Die aus der Tschetscheno-Inguschischen ASSR hervorgegangene Republik war nach der Auflösung der Sowjetunion Schauplatz von zwei Kriegen zwischen teils islamistischen Separatisten und der russischen Zentralregierung, die zu schweren Zerstörungen führten.
Der Konflikt endete mit dem Verbleib Tschetscheniens im russischen Staatsverband.
Die tschetschenische Exilregierung ist Mitglied der UNPO, Teile der tschetschenischen Unabhängigkeitsbewegung wechselten 2007 zum Kaukasus-Emirat, das ebenfalls Anspruch auf Tschetschenien erhebt. Seit Ende der Kriege begann eine wirtschaftliche Erholung und der Wiederaufbau der Region.
Im September 1991, als die Auflösung der Sowjetunion nur noch eine Formalie war, wurde der bisherige, pro-russische Regierungschef Tschetscheniens, Doku Sawgajew, durch den ehemaligen Luftwaffengeneral und Nationalisten Dschochar Dudajew abgelöst.
Dudajew leistete seinen Amtseid auf den Koran und strebte als neuer Regierungschef die Unabhängigkeit an.
Kurz darauf trennte sich Inguschetien von Tschetschenien und entschied sich für einen Verbleib bei Russland.
Noch im Oktober organisierte Dudajew ein umstrittenes Unabhängigkeitsreferendum.
Am 27. Oktober 1991 stimmten bei einer Wahlbeteiligung von 72 % angeblich über 90 % für die Unabhängigkeit. Moskau-freundliche tschetschenische Politiker wie Ruslan Chasbulatow zweifelten das Ergebnis und die Durchführung an und bestritten, dass es eine Mehrheit für die Unabhängigkeit gebe.[15]
Der Historiker John B. Dunlop hingegen schätzt, dass zu jenem Zeitpunkt etwa 60 % der Bevölkerung Tschetscheniens eine Unabhängigkeit befürworteten.[16]
Weder der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow noch sein Nachfolger, der russische Präsident Boris Jelzin, erkannten dies an.
Am 1. November 1991 erklärte Dudajew einseitig die Unabhängigkeit Tschetscheniens.
Russland akzeptierte die Entscheidung nicht, erklärte Dudajews Regierung für nicht legitim und verhängte den Ausnahmezustand über Tschetschenien. Truppen des russischen Innenministeriums wurden jedoch zurückgeschlagen.

Russland versuchte weiterhin Einfluss auf Tschetschenien zu nehmen und unterstützte dort pro-russische Politiker, de facto war Tschetschenien nun aber unabhängig, wenngleich internationale Anerkennung ausblieb.
Die einzigen Ausnahmen waren Georgien in der Regierungszeit von Swiad Gamsachurdia zwischen 1991 und 1992 und das Islamische Emirat Afghanistan.

Dudajew verfolgte innenpolitisch eine anti-russische Politik, versuchte die russische Sprache zu verdrängen, schaffte das kyrillische Alphabet ab und belebte das tschetschenische Clansystem neu.
Durch Diskriminierung und teils offene Gewalt wurden die meisten nicht-tschetschenischen Bewohner in die Flucht getrieben. Die Wirtschaft der Region kollabierte und die Kriminalität blühte auf[17].
Dudajew war wegen seiner erfolglosen Wirtschaftspolitik auch in Tschetschenien höchst umstritten und immer Kritik aus den eigenen Reihen ausgesetzt.
Unterdessen steigerte er seine anti-russische Rhetorik immer weiter und behauptete schließlich sogar, Russland verursache Erdbeben in Armenien und Georgien, um damit Tschetschenien zu schaden.[18]
1993 kam es zu Konflikten zwischen dem Parlament und Dudajew, gegen den sich eine breite Opposition, auch unter Unabhängigkeitsbefürwortern, und kurz darauf eine pro-russische Gegenregierung bildete.
Mehr Infos und Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tschets

Zu Tisch … Vojvodina – Serbien | ARTE

Sie wachsen auf Wiesen und in Beeten: Heilkräuter. Sie sind wichtiger Bestandteil einer modernen, gesundheitsbewussten Küche. Die fruchtbaren Böden der Provinz Vojvodina im Norden Serbiens bieten ideale Bedingungen für Wildpflanzen und Gemüse. Serviert werden geschichtete Gemüsetorte, Maisbrot, Krautwickel, Schupfnudeln und Zwetschenknödel.

Die autonome Provinz Vojvodina liegt im Norden Serbiens und ist wegen der besonders fruchtbaren Böden die Kornkammer des Landes. In der Provinz-Hauptstadt Novi Sad – Europäische Kulturhauptstadt 2021/2022 – leben seit Jahrhunderten viele Nationen zusammen. Dieser Reichtum an Kulturen ist auch in der Architektur der Stadt sichtbar. Das Künstlerpaar Ana Vrbaški und Marko Dinjaški lebt im Umland von Novi Sad am anderen Donau-Ufer in einem kleinen Haus mitten im Wald. In ihrem Garten bauen sie Gemüse und viele Kräuter an. Sie servieren geschichtete Gemüsetorte, Maisbrot, Krautwickel, Schupfnudeln und Zwetschenknödel à la Vojvodina. Die traditionellen Fleischgerichte der Region verwandelt Ana gern in vegetarische oder vegane Mahlzeiten.

Esskulturreihe, Regie: Mirjana Momirovic (D 2020, 32 Min)

SOS Werften im Überlebenskampf

Seit Jahrzehnten kämpfen Deutschlands Werften ums Überleben. „Die Story im Ersten“ dokumentiert am Beispiel der MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern das existenzielle Trauma der Region nach den wiederholten Abstürzen der Betriebe.

IKEA – Die Insider – Verkaufstricks beim Möbel Giganten

Vier Insider – ein Konzern. Sie kennen den Möbelgiganten von innen und decken auf: Fallen beim Einkauf, Manipulation im Laden und unsaubere Tricks in der Produktion. Insider enttarnen IKEA.

Fischfang: Vom Hamburger Fischmarkt auf den Teller | Wie geht das? | NDR

Früher machten die Kutter im Hamburger Hafen fest und löschten ihren Fang direkt am Fischmarkt. Heute ist der Hamburger Fischmarkt an der Großen Elbstraße einer der größten Handelsplätze für Fisch in Norddeutschland. Pro Jahr werden hier 36.000 Tonnen Frischfisch verarbeitet. Bundesweit gibt es hier die größte Vielfalt an Fischsorten, 60 bis 80 verschiedene Arten Fisch, täglich frisch.

Jeder siebte in Deutschland verzehrte Fisch wird auf dem Hamburger Fischmarkt gehandelt oder anders gesagt: 17 Prozent des in Deutschland gehandelten Frischfisches kommt aus Hamburg. Täglich fahren ab 23 Uhr die Lastwagen am Fischmarkt vor und bringen große, 350 Kilo schwere Kübel mit Rotbarsch, Kabeljau und Seelachs aus Norwegen, Island und den Faröer Inseln, die oft erst am Vortag gefangen wurden. Frische und Qualität sind die entscheidenden Merkmale. Auch exotische Fischsorten wie Thunfisch, Schwertfisch und Teufelsfisch aus Asien, die am Frankfurter Flughafen umgeschlagen werden, kommen per Kühltransport-Lkw nach Hamburg.

Der Fischmarkt tritt für die meisten Betriebe als Importeur auf und verkauft die Ware weiter an die Fischgroßhändler in den Markthallen, bei denen ab Mitternacht der Betrieb auf Hochtouren läuft. Dann werden riesige Fischmengen im Akkord filetiert, Bestellungen vorbereitet und die Lager geleert. Erst dann kommen Gastronomen und auch Einzelhändler auf den Fischmarkt, um einzukaufen. „Wie geht das?“ zeigt den Weg des Fisches von der Ankunft auf dem Fischmarkt bis auf den Teller des Konsumenten und den Hamburger Fischmarkt als Drehscheibe des Fischhandels in Deutschland.

René Benkos Aufstieg zum Immobilienmogul | WDR Doku

René Benko, ein öffentlichkeitsscheuer Selfmade-Milliardär, der in bescheidenen Verhältnissen in Innsbruck aufwuchs und ohne Abitur die Schule verließ. Sein Vermögen hat der heute 43-Jährige mit der geschickten Vermarktung von Immobilien gemacht. Sein besonderes Augenmerk galt von Anfang an Immobilien in bester Innenstadtlage, weil sie „entsprechend knapp sind und daher die Preise eigentlich nur nach Oben gehen können“, so Benko. Inzwischen gehört er zu den reichsten Bürgern in Österreich und investiert im großen Stil auch in Deutschland.

Bei Galeria Karstadt Kaufhof gelang es Benko, trotz der prekären Lage des Unternehmens Millionengewinne zu erwirtschaften – auf dem Rücken der Belegschaft, sagen Handelsexperten. Wie konnte sein Plan gelingen, erst Karstadt für einen Euro und dann später auch noch Kaufhof zu übernehmen und daraus dreistellige Millionengewinne zu generieren? Wie sehr ist Benko überhaupt an dem Betrieb der Warenhäuser und dem Erhalt der Arbeitsplätze interessiert? Oder ging es ihm in erster Linie darum, die wertvollen Immobilien auf Kosten der Beschäftigten zu versilbern, wie Immobilien – und Handelsexperten meinen?

Die Autoren Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann folgen der Spur des Geldes und blicken hinter die Kulissen von Benkos weitverzweigtem und undurchsichtigen Firmengeflecht, von Briefkastenfirmen in Luxemburg, diskreten Unternehmen in der Schweiz und Familienstiftungen in Liechtenstein und Österreich. Neben dem Verkauf von Warenhausimmobilien erzielt Benkos österreichische SIGNA-Gruppe auch hohe Renditen aus deren Vermietung. Die wertvollen Karstadt-Premium-Häuser, wie das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg oder das Oberpollinger in München, sind zu Shopping-Centern umgebaut und an finanzstarke Mieter vermietet worden. Ein Karstadt-Warenhaus sucht man dort inzwischen vergeblich. Nicht wenige Beschäftigte befürchten inzwischen, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein könnte, bis der gesamte Konzern verschwindet – trotz hunderter Millionen staatlicher Hilfe.

Die irische Revolution | Doku HD | ARTE

Die Geschichte des Irischen Unabhängigkeitskrieges (1919-1921), der in die Gründung des Irischen Freistaates mündete und anderen britischen Kolonien als Modell auf dem Weg in die Unabhängigkeit diente. Zum 100. Jahrestag des Unabhängigkeitskrieges präsentiert ARTE diese Großproduktion.

Der Dokumentarfilm zeichnet nach, wie eine Handvoll Rebellen entgegen aller Erwartungen und mit kaum mehr bewaffnet als mit ihrem Idealismus, mit unerschütterlicher Zuversicht und viel Mut Großbritannien, den damals mächtigsten Staat der Welt, nach jahrhundertelanger Domination und Misswirtschaft zum Rückzug aus Irland zwang. Dies führte schließlich zur Unterzeichnung des Vertrags, der den Irischen Freistaat begründete. Die Strategien des British Empire wurden durchkreuzt. Für viele weitere Unabhängigkeitsbewegungen diente dieses Ereignis im weiteren Verlauf der Geschichte als Blaupause.
Nach dem erdrutschartigen Wahlsieg von 1918 rief Sinn Féin ein Jahr darauf das erste unabhängige Parlament, Dáil Éireann, aus. Die IRA wuchs auf mehr als 100.000 Freiwillige an. Im ganzen Land nahmen Druck und Gewalt zu. Ende 1920 wurde die Welt auf die Ereignisse in Irland aufmerksam, das sich im Kriegszustand befand. Städte und Dörfer wurden verwüstet, Hausdurchsuchungen versetzten die Bevölkerung in Angst und Schrecken, und Hunderte von Republikanern wurden verhaftet.
Die Rebellen weiteten ihre bewaffneten Aktionen aus, und obwohl die Briten Tausende Soldaten in Irland stationiert hatten, wurden große Teile des Landes für sie unregierbar. Bis 1921 verloren fast 1.500 Menschen ihr Leben. Der Druck aus dem In- und Ausland wuchs, sodass das britische Kabinett nach einer politischen Lösung der „irischen Frage“ suchte.
Mit selten gezeigten Archivaufnahmen, Zeitzeugenberichten, 3D-Mapping, Beiträgen von Historikern und Schriftstellern vermittelt der Dokumentarfilm völlig neue Einblicke in die Geschichte der Irischen Revolution von 1916 bis 1922. Er zeigt, wie die Rebellen vom revolutionären Geist angesteckt wurden, der zu Anfang des 20. Jahrhunderts die ganze Welt erfasst hatte, durch welche erstaunlichen Ereignisse Großbritannien in Zugzwang geriet und welch weitreichende Wirkung das irische Beispiel hatte: Es beflügelte Millionen Menschen auf der ganzen Welt dazu, sich zu erheben und ihr Recht auf Gleichheit und Freiheit einzufordern.

Dokumentarfilm von Ruán Magan (IE 2019, 97 Min)

Australien | Quer durch das heiße Herz – Länder Menschen Abenteuer HD 1080p (SWR)

Eine Reise durch die vom Menschen unberührt gebliebenen Regionen von Australien. Die Outbacks bilden einen landschaftlichen Kontrast zu den dicht besiedelten Stadtgebieten des Kontinents und bergen einige Naturwunder in sich. Neben den Opalminen bei Coober Pedy und der unterirdischen Kirche St. Peter and Paul gibt es zahlreiche Naturparks samt ihrer Fauna und Flora zu bestaunen, wie den Urulu-, den Nitmilukoder den Kakadu-Nationalpark.

Online-Shops für Nazis: Wir suchen die Anbieter | STRG_F

„Mein Kampf“ von Adolf Hitler, antisemitische Kinderbücher, NS-Propaganda: Mit wenigen Klicks per Post nach Hause. Der Versandhandel „Der Schelm“ verkauft Volksverhetzung im Internet. Die Behörden ermitteln seit vier Jahren ohne Erfolg. Warum können sie den Verkauf nicht stoppen? Und wer steckt hinter dem Versandhandel? STRG_F-Reporter Timo und Sebastian machen sich auf die Suche nach einem Verdächtigen – und sie finden einen anderen.

Ein Film von: Sebastian Heidelberger, Timo Robben
Kamera: Sebastian Heidelberger
Schnitt: Sebastian Heidelberger
Grafik: Michael Wertenbroch
Mischung: Christoph Finn
Redaktion: Anna Orth, Salome Zadegan
Mitarbeit: Henrik Merker

Eine Staatsanwältin kämpft gegen Steuerraub | WDR Doku

Als die Kölner Staatsanwältin Anne Brorhilker den ersten Fall auf den Schreibtisch bekommt, ahnt sie nicht, dass es sich um den größten Steuerraub der deutschen Geschichte handelt: CumEx.

Niemand rechnet zu diesem Zeitpunkt damit, dass sie mit ihrem Team in den folgenden acht Jahren zigtausende Akten durcharbeiten, weltweit Razzien durchführen und gegen mehr als 1.000 Beschuldigte ermitteln wird. Darunter mächtige Manager, Verantwortliche in Großbanken und Anwälte renommierter Kanzleien.

Im Zuge ihrer Ermittlungen entlarvt Brorhilker, mit welcher Skrupellosigkeit sich Millionäre Milliardensummen an Steuergeldern erstatten ließen, die zuvor nie bezahlt wurden. Für die Strafverfolgerin steht fest: Diesmal sollen keine Verfahren gegen Geldbuße eingestellt, sondern alle Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Die Aufgabe scheint unmöglich. Die Tatverdächtigen sind in der ganzen Welt verstreut. Und es ist ein Wettlauf mit der Zeit – Verjährungen drohen.

Es sind Brorhilkers Ermittlungen, die im Frühjahr 2020 im ersten CumEx-Urteil münden. Ein Meilenstein. Denn zum ersten Mal wird richterlich festgestellt: CumEx ist illegal. Bislang hatten sich viele Täter bei ihren Geschäften auf vermeintliche Gesetzeslücken berufen. Und tatsächlich: Jahrzehntelang war es Gesetzgeber und Finanzbehörden nicht gelungen, CumEx zu stoppen. Wie kann das sein?

Die Fahnderin und ihr Team schaffen es schließlich, Täter zu drängen, reinen Tisch zu machen. Hunderte Stunden verhören sie die Kronzeugen. Ans Tageslicht kommt eine Branche, die jahrelang Einfluss nehmen konnte – auf Parlamente, die Justiz, auf Universitäten, die öffentliche Meinung. Und: auf den Gesetzgeber. So konnte der Steuerraub unbehelligt weitergehen. Strafverfolger kannten so etwas bislang nur aus der organisierten Kriminalität. Doch wie konnte sich der Staat dermaßen täuschen lassen?

Brorhilker stößt auch auf eine unheilvolle Nähe der Finanzverwaltung und der milliardenschweren Industrie. Während ihre Ermittlungen bislang vor allem die CumEx-Akteure im Visier hatten, stellt sich jetzt die Frage, ob tatsächlich alle beteiligten Behörden ebenso an der Aufklärung interessiert sind, wie sie selbst.

Die Doku zeigt erstmals die Gesichter hinter der Aufarbeitung des größten Steuerskandals der Bundesgeschichte. Ermöglicht durch eine jahrelange intensive, investigative Recherche von WDR/NDR und Süddeutscher Zeitung gibt der Film tiefe Einblicke in das, was hinter den Kulissen geschah.

Und er geht der Frage nach, wie es um die Wehrhaftigkeit des Staates gegen teils skrupellose Finanzjongleure bestellt ist, die Steuerkassen weltweit längst für ihre perfiden Geschäfte entdeckt haben. Brorhilker muss erkennen: Während sie noch jahrelang mit der Aufarbeitung von CumEx befasst sein wird, hat die Branche längst neue Modelle entwickelt, mit denen sich in die Staatskasse greifen lässt.

(2017! Doku) Zu Tisch im – Salzburger Land (HD)

Der Lungau ist eine Bergregion im Salzburger Land mit tiefen Tälern und glasklaren Bergseen. Der Schafabtrieb ist seit jeher ein großes Ereignis in dieser Region Österreichs und läutet den Herbst ein. Traditionell wird während dieser Zeit Schöpsernes (Schafbraten) zubereitet, das mit schmackhaften Lungauer Eachtlingen (so die regionale Bezeichnung für Kartoffeln) serviert wird.

Der Sozialismus, der keiner war (1991) Stalins „Aufbau des Sozialismus in einem Land“

Stalin – Der Sozialismus, der keiner war – ORF (1991)
Mehr Infos: Sowjetunion: Von der „verratenen Revolution“*(1936) bis zur kapitalistischen Konterrevolution (1991) – Von Chruschtschow bis Gorbatschow – Die Perestroika, die noch keine war – https://http://www.youtube.com/watch?v=qb_kO…

„Die Gründer des Sowjetregimes hatten vorausgesetzt, dass alle gesellschaftlichen Funktionen vermittels der Selbstverwaltung der Bürger ausgeführt werden sollen, ohne professionelle Bürokratie, die sich über die Gesellschaft erhebt.
Der heutige reale Aufbau der Sowjetgesellschaft steht jedoch im schreienden Gegensatz zu diesem Ideal.
Über das Volk hat sich eine selbstherrliche Bürokratie erhoben.
In ihren Händen liegt die Macht und die Verfügung über den Reichtum des Landes.
Sie bedient sich unvorstellbarer Privilegien, die von Jahr zu Jahr wachsen.
Die Lage der regierenden Kaste ist falsch von Grund auf; sie ist gezwungen, ihre Privilegien zu verheimlichen und vor dem Volke zu lügen.
Die Zwangslüge durchdringt so die gesamte offizielle Ideologie. Menschen denken das eine und sprechen und schreiben ein anderes.
Man kann ohne Übertreibung sagen, daß die Bürokratie die politische Atmosphäre der UdSSR durch und durch mit dem Geiste der Inquisition, der Lüge, Verleumdung und Fälschung erfüllt hat.“
Quelle:
Leo Trotzki: „Die verratene Revolution“* (1936) S.35

„Alte Zarengeneräle wurden von Frankreich, England und Japan finanziert und mit allem nötigen Kriegsmaterial versehen, um die junge Sowjetrepublik niederzuwerfen.
An der Intervention beteiligten sich Truppen aus 14 Ländern, unter ihnen auch deutsche Freikorps, japanische, amerikanische, polnische und tschechische Regimenter, die die Sowjetunion buchstäblich aus allen 4 Himmelsrichtungen in die Zange nahmen.“
(…)
Der dreijährige Bürgerkrieg, der etwa 5 Millionen Tote forderte (einige sowjetische Historiker nennen noch höhere Zahlen), belastete die junge Sowjetmacht mit einer ungeheuren Hypothek.“
Quelle:
Prof. Michael Schneider: „Das Ende eines Jahrhundertmythos – Eine Bilanz des Staatssozialismus“, Köln (1992) S.143 ff.

Wenn man bedenkt, das der 1. Weltkrieg zwischen den imperialistischen Staaten mehr als 15 Millionen Tote kostete, so wird erst klar, mit welcher Brutalität Churchills Devise: „Das kommunistische Baby in der Wiege erwürgen“ in die Tat umgesetzt werden sollte.
Allerdings folgte dem „Weißen Terror“ der „Rote Terror“ auf den Fuß…
Erst mit dieser „Vorgeschichte“ wird die verbrecherische Politik Stalins „verständlicher“, wenn auch nicht entschuldbar!

„Im Februar 1917, zum Zeitpunkt der bürgerlichen demokratischen Revolution, die Nikolaus II abdanken ließ, gab es erst 24.000 Bolschewiken; im August desselben Jahres waren es schon 240.000.
1920 zählte die Partei bereits 611.978 Mitglieder und 1921 730.000.
Der X. Parteitag (im März 1921) beschloss eine Säuberung der Partei, und im Januar 1922 war die Partei auf 515.000 zusammengeschrumpft.
(…)
1922 machten die „alten Bolschewiki“ (d.h. diejenigen, die schon 1917 Mitglieder der Partei waren nur noch 2 bis 3 % der Partei aus (nur 2 % nach Zinowiew).“
Quelle:
Jean Elleinstein: „Geschichte des „Stalinismus““, Paris 1975, Westberlin (1977), S.30

Die Herrschaft einer Minderheit über die Mehrheit nennt man Diktatur!
Wenn sich diese Herrschaft einer Minderheit über die Mehrheit in ein „rotes Mäntelchen“ steckt, so ist es dann doch nur ein „neues“ Ausbeuterregime…

„Drüben haben wir gar keinen Kommunismus, auch keinen Sozialismus, denn sie haben den Arbeitern gar nicht die Fabriken übergeben.
Die Industriewerke, die Banken und das Land halten die Bürokraten mit ihrem Staatsapparat fest in der Hand.
Und diese Funktionärsklasse, die von dem erschufteten nationalen Mehrwert nicht schlecht lebt, möchte das als Sozialismus ausgeben.
Dazu habe ich aber Marx, seine Analyse über die allgemeine Staatssklaverei durch die Bürokratenklasse, zu gut verstanden, als dass die Ulbricht und Konsorten mich dummquatschen und mir das als Sozialismus verkaufen können.“
Günther Berkhan (ehemaliger Spanien-Kämpfer)
zitiert nach:
Rudi Dutschke: „Wider die Päpste“ Die Schwierigkeiten über das Buch von Rudolf Bahro zu diskutieren. Berlin (1979).

„Der sozialdemokratische Philister ist neuerdings in heilsamen Schrecken geraten bei dem Wort: Diktatur des Proletariats.
Nun gut, ihr Herren, wollt ihr wissen, wie diese Diktatur aussieht?
Seht euch die Pariser Kommune an. Das war die Diktatur des Proletariats.“
London, am 18.März 1891, dem zwanzigsten Jahrestag der Pariser Kommune.
Friedrich Engels

„Ohne Demokratie kein Sozialismus, aber ohne Sozialismus keine Demokratie“
Rosa Luxemburg
Mehr Infos:
(1917) – Vom revolutionären Oktoberumsturz bis zur „verratenen Revolution“ (1936) – Leo Trotzki
https://http://www.youtube.com/watch?v=1ItKq…

Stalinismus – Diktatur im Namen des Sozialismus – XX.Parteitag KPdSU
https://http://www.youtube.com/playlist?list…

Luxus pur?! Der Alltag deutscher Millionäre | Galileo | ProSieben

Man hört immer wieder „die Reichen werden immer reicher“. Aber wie verläuft ihr Alltag und wofür geben sie eigentlich ihr Geld aus? Wir haben exklusive Einblicke in eine exklusive Welt bekommen und herausgefunden, wie die oberen 10.000 Deutschlands ticken.

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Galileo ist die ProSieben Wissenssendung mit Aiman Abdallah, Stefan Gödde und Funda Vanroy. Täglich um 19.05 Uhr kannst Du auf ProSieben die Welt kennen und verstehen lernen. Galileo nimmt Dich mit auf eine Reise durch das Wissen: Physik, Geschichte, Natur und Internetphänomene, Gesellschaft, Politik und alltägliche Fragen. Die Hosts Harro Füllgrabe, Jan Schwiderek, Jumbo Schreiner, Klas Bömecke, Matthias Fiedler, Akif Aydin und Dionne Wudu nehmen dabei vollen Körpereinsatz in Kauf und gehen allem auf den Grund, was uns interessiert.

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