Atomschlag – Der Tag danach ( Doku )
Die Gefahr eines terroristischen Atomschlags ist real. In dieser Dokumentation wird der Alptraum wahr. Was wäre, wenn es Terroristen gelänge, eine Atombombe über Washington D.C. abzuwerfen? In schockierend realistischen Bildern entfaltet diese Dokumentation das Horrorszenario der ersten 24 Stunden nach dem Abwurf der Bombe. Was sehen die Notfall- und Evakuierungspläne vor? Anti-Terror-Experten und Militärs schildern eindringlich, mit welch immensen Opfern zu rechnen wäre.
Fukushima – Chronik eines Desasters (Doku)
Fukushima – Chronik eines Desasters (Doku)
Hätte die Atomkatastrophe von Fukushima verhindert werden können?
Die Antwort, die diese präzise wie erschütternde Rekonstruktion der Ereignisse vom 11. März 2011 gibt,
lautet eindeutig: Nein. Nicht mit dieser Art von Anlage direkt am Meer und unzureichend geschultem Personal.
Versenkt und Vergessen – Atommüll vor Europas Küsten – Doku
Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle, die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen, längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. In Fischen wurden Spuren von Plutonium gefunden. Doch dann stellten die Regierungen die Untersuchungen in der Umgebung der sogenannten “Dumping Grounds” einfach ein. Welche Gefahren gehen heute von diesen Fässern aus? Die FilmemacherThomas Reutter und Manfred Ladwig haben sich mit einem Schiff, Spezialausrüstung und Unterwasserkameras auf die Suche nach den versenkten Atommüllfässern gemacht. Ein aussichtsloses Unternehmen, glaubte Greenpeace, denn die exakte Position der versunkenen Fässer ist unbekannt. Doch Harald Zindler, einer der Aktivisten, die damals im Schlauchboot gegen die Verklappungen kämpften, geht schließlich mit an Bord. Von der britischen Kanalinsel Alderney aus bricht das Team auf, den versunkenen Atommüll im Ärmelkanal zu finden. Archivaufnahmen und Dokumente zeigen, wie sorglos und unverantwortlich bei der “Entsorgung” zu See mit Atommüll umgegangen wurde. Heute wäre sie illegal und kriminell. Wer war damals für diese Versenkungen verantwortlich? Die Filmemacher sprechen mit Zeitzeugen, verantwortlichen Politikern und Greenpeace-Aktivisten von damals. Sie zeigen aber auch, welche Schäden die radioaktiven Altlasten bei Menschen und in der Umwelt mittlerweile angerichtet haben. Sie befragen Wissenschaftler in ihren Laboren, nehmen selbst Proben und lassen diese analysieren. Seit 1995 ist es zwar weltweit verboten, Atommüll von Schiffen aus ins Meer zu werfen. Es ist aber immer noch erlaubt, radioaktives Abwasser von Land aus ins Meer einzuleiten. Und genau das geschieht jeden Tag. Wiederaufarbeitungsanlagen pumpen flüssigen Atommüll in die Irische See und in den Ärmelkanal. Und auch die Langzeitfolgen der atomaren Meeresverschmutzung sind weitgehend unbekannt. Dass es darüber kaum Informationen gibt, ist kein Zufall: Die wahre Faktenlage wird geleugnet, heruntergespielt oder verheimlicht. Die Verantwortlichen beschönigen seit Jahren das wahre Ausmaß der Gefahren, die von dem versenkten und vergessenen Atomendlager im Meer ausgehen.
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Versenkt und Vergessen: Atommüll vor Europas Küsten [Doku]
Es war ein ungleicher, lebensgefährlicher Kampf — mit Schlauchbooten gegen Frachter. Umweltaktivisten wollten die Verklappung von Atommüll auf hoher See stoppen. Doch die Atomfrachter siegten immer. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden einfach über Bord geworfen. Manche trafen sogar die Boote der Aktivisten. Erst in den 80er Jahren, als die Öffentlichkeit endlich erfuhr, was da auf See geschah, gewann die Umweltorganisation Greenpeace ihren Kampf: Der Druck auf die Politik wurde zu groß. Die Versenkung von Atommüll wurde eingestellt und schließlich weltweit verboten. Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle, die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen, längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. In Fischen wurden Spuren von Plutonium gefunden. Doch dann stellten die Regierungen die Untersuchungen in der Umgebung der sogenannten “Dumping Grounds” einfach ein. Welche Gefahren gehen heute von diesen Fässern aus?
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Atomfriedhof Arktis
Die Arktische See ist das weltweit wichtigste Fanggebiet für Kabeljau. Von hier kommt auch Fisch nach Europa. Doch auf dem Meeresboden lauern Gefahren. Versunkene Atom-U-Boote liegen hier, Tausende Metallkisten voller radioaktiver Abfälle, ganze Kernreaktoren, manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt. Die russische Nordmeerflotte entsorgte ihre Nuklearabfälle im Eismeer in geringen Tiefen. Weit ab von jeder kritischen Öffentlichkeit verschwand das strahlende Erbe des Atomzeitalters in den Fjorden zwischen Norwegen und Russland. Wahrscheinlich wurde nicht einmal alles verzeichnet, was bei den geheimen, militärischen Verklappungsaktionen auf den Grund der Arktischen See befördert wurde. Internationale Wissenschaftlerteams versuchen inzwischen, die Versenkungsstellen zu orten und Karten zu erstellen. Das Gefährlichste sind wohl drei alte sowjetische Atom-U-Boote, die hier auf Grund liegen. Die Außenhüllen der U-Boote rosten erschreckend schnell. Unterwasseraufnahmen zeigen Risse in den Bordwänden. An vielen Stellen kann das aggressive Salzwasser in die Boote eindringen. Messungen zeigen: Schon seit langem entweicht Radioaktivität. Sollte Wasser in die heiße Zone der Reaktoren eindringen, so warnen russische Experten, könnte es zu einer nicht mehr kontrollierbaren Kettenreaktion kommen. Russische Beamte haben in einem Bericht, der nicht zur Veröffentlichung bestimmt war, empfohlen, zwei der drei Atom-U-Boote bis spätestens 2014 zu bergen. Aber geht das überhaupt so schnell? Der Aufwand wäre enorm, die Aktion riskant. Wenn der Rumpf bricht, könnten die Reaktoren beschädigt werden. Doch bis heute liegt kein Auftrag der russischen Regierung für eine Bergung vor. Es bestehe “keine akute Gefahr”, so die amtliche Sprachregelung. Doch interne russische Regierungsdokumente zeigen: In Wahrheit steht eine Umweltkatastrophe bevor.
Doku Atomfriedhof Arktis
Radioaktive Abwässer, strahlenden Abfall und brisanten Atommüll entsorgte Russland bis 1992 ganz regulär in der Arktischen See. Und auch die marode Nordmeerflotte wurde hier samt eines nicht mehr brauchbaren Atom-U-Bootes versenkt. Bis heute liegt es neben zwei weiteren, bei Unglücken gesunkenen Booten samt gefährlicher radioaktiver Atomwaffen rostend auf dem Grund der Arktis. Sie bilden eine atomare Zeitbombe, auch wenn offizielle russische Stellen eine akute Gefahr hartnäckig leugnen.
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Die nukleare Bedrohung – Gefahr der Zukunft – Doku [HD]
Die Macht des Atoms ist die zerstörerischste Kraft, die je von Menschen entfesselt wurde — und noch immer streben zahlreiche Staaten danach, ihrem Waffenarsenal auch nukleare Sprengköpfe hinzuzufügen. Nordkoreas Diktator Kim Jong Il provozierte die Weltöffentlichkeit 2006 und 2009 mit Atombombentests — während gleichzeitig der Großteil der 22 Millionen Einwohner des Landes hungern muss. Auch im autoritär regierten Iran wird eifrig an der Bombe geforscht. “Die Nukleare Bedrohung — Gefahr der Zukunft” beleuchtet, welche Risiken durch die weitere Verbreitung nuklearer Waffentechnik drohen. Darüber hinaus widmet sich die Dokumentation den physikalischen Hintergründen: Wie funktioniert eine Atombombe? Wie können Terroristen sogenannte “schmutzige Bomben” für ihre Zwecke einsetzen? Und welche Chancen gibt es, die Atomgefahr in Zukunft besser einzudämmen?
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2075 – Verbrannte Erde – Leben mit dem Klimawandel
Wie wird die Erde aussehen, die wir unseren Kindern hinterlassen? Die Dokufiction “2075 – Verbrannte Erde” entwirft ein Szenario in der Zukunft, in dem die Erwärmung des Klimas weltweit zu dramatischen Veränderungen geführt hat. In der deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion “2075 – Verbrannte Erde” erleben die Protagonisten in vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht.
Die Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.
Julie Peyrefitte lebt im Süden Frankreichs und hat das Weingut ihres Großvaters übernommen. Ein Heuschreckenschwarm verwüstet ihre Rebstöcke. Immer wieder fliegen mit dem Südwind Heuschreckenschwärme über die letzten Weinberge bei Bordeaux und nehmen Kurs auf Paris. Auch der ausbleibende Regen macht Julie das Leben schwer. Die Felder drohen zu vertrocknen. Julies Traum, Orangen anzubauen, wo Trauben nicht mehr wachsen können, droht zu zerplatzen. Bis es eines Tages zu einer Naturkatastrophe kommt, die über alles entscheiden wird.
Zur gleichen Zeit machen sich Idri und sein Freund Faouzi aus Nordafrika auf den Weg nach Europa. Bei ihnen zu Hause hat die Dürre vielen die Lebensgrundlage entzogen. Die jungen Männer durchqueren mit letzter Kraft die gefährliche Wüste, vorbei an verlassenen Städten und schier endlosen Feldern mit Solarspiegeln, auf denen für das energiehungrige Europa Strom produziert wird. In einem Auswahlverfahren werden in langen Tests in einem Auffanglager nur die Afrikaner genommen, die nach Meinung der Europäer auf den stark eingeschränkten Arbeitsmarkt passen. Einer der beiden Freunde wird es nach Europa schaffen – bis nach Südfrankreich.
In Kanada begibt sich der deutsche Biologe Niels Meister auf die Suche nach der berühmten Umweltaktivistin Grace Lajoie, die sich seit Jahren in die Einöde zurück gezogen hat. Auf ihre Warnungen hatte im Jahr 2035 niemand hören wollen. Damals hatte niemand mit den extremen Folgen des Klimawandels gerechnet.
Nun versuchen Niels und seine Frau Lotte, eine weltweite Kampagne zum Kampf gegen die Zerstörung der Natur zu initiieren und eine Charta zum Schutz der letzten lebenden Tierarten zu verabschieden. Als Niels die Umweltaktivistin in einem verlassenen Winkel Kanadas findet, lehnt sie ihre Unterstützung zunächst ab. Niels eröffnet sich jedoch plötzlich die Chance, Grace in ein lebensgefährliches Abenteuer zu folgen.
“2075 – Verbrannte Erde” ist aufwändig mit digitalen Effekten gestaltet. Der Film zeigt auf spannende und unterhaltsame Weise, dass es gelingen kann, die größten Umweltveränderungen in den Griff zu bekommen. Die Anstrengungen müssen allerdings gemeinsam unternommen werden – weltweit.
Die Wolke – Tschernobyl und die Folgen – Doku [HD]
Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock Nr. 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Das dabei freigesetzte radioaktive Material wurde in die Atmosphäre geschleudert und in alle Richtungen über den Globus verteilt. Die ausgestrahlten Nachrichten aus jener Zeit belegen, dass die Informationen über das Unglück sich sehr viel langsamer verbreiteten. Erst zwei Tage später, am 28. April erfuhr der Westen davon.
Aber es waren nicht die offiziellen Regierungsstellen, die die Öffentlichkeit von dem Unfall in Kenntnis setzten. Es waren die extrem erhöhten Werte an Radioaktivität, die die Menschen in Schweden, Frankreich, Deutschland und ganz Europa alarmierten und die beängstigende Fragen aufwarfen: Wie kann ich mich vor einer Gefahr schützen, die unsichtbar ist? Was kann ich noch essen? Wohin mit den Kindern? Nicht nur Eltern waren verunsichert. Politiker, Ingenieure, Mitglieder von Expertenkommissionen und Kernkraftbetreiber selbst wussten nicht, wie sie auf diesen Unfall reagieren sollten, der statistisch betrachtet frühestens in 100.000 Jahren zu erwarten gewesen wäre.
Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial aus Ost und West rekonstruieren den Verlauf des Supergaus und die Reaktion darauf sowie die Gefühle der Protagonisten – von damals amtierenden Politikern genauso wie von Müttern – zwischen Sorge und Hysterie.
Verstrahlt und Vergessen – Die Menschen von Fukushima [Doku deutsch]
Verstrahlt und Vergessen – Die Menschen von Fukushima [Doku deutsch]
Fünf Monate nach der Katastrophe von Fukushima ist nichts unter Kontrolle. Lebensmittel sind verseucht, Gemüse- und Reisanbau ist unmöglich. Die Gesundheit der Menschen steht auf dem Spiel.
Mysteriöse Kralle aufgetaucht (März 2013) // Mystery Claw
Mysteriöse Kralle aufgetaucht!
Die im Video gezeigte Kralle lag plötzlich vor dem Schuleingang der Robert-Franck-Schule in Ludwigsburg.
Wie sie dorthin kam und woher sie stammt ist unbekannt.
Sie sorgte aber auf alle Fälle für Aufregung und Neugier bei Schülern und Lehrern!
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Fukushima – Chronik eines Desasters
Fukushima – Chronik eines Desasters [Doku deutsch]
Erdbeben, Tsunami, Nuklear-Katastrophe: Im März 2011 blickt die Welt gebannt auf Japan — insbesondere auf das havarierte Atomkraftwerk Fukushima. Nachdem die Systeme zur Kühlung der Brennstäbe ausgefallen sind, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, ein dramatischer Kampf gegen den Super-GAU. Die Meldungen über explodierende Reaktoren, gescheiterte Kühlversuche, radioaktive Wolken und verstrahltes Grundwasser überschlagen sich. Aber was passierte genau im Inneren des AKWs? Hätte die Kernschmelze verhindert werden können? Welche Folgen hat das Atom-Unglück für die Bevölkerung? Fragen, die uns bis heute beschäftigen. Diese Dokumentation rekonstruiert das Desaster von Fukushima anhand von packenden Originalaufnahmen, aufschlussreichen Expertenmeinungen sowie bewegenden Augenzeugenberichten von Menschen, die das Grauen hautnah erlebten.
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Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie
Fünf Jahre lang hat Joachim Tschirner Uranbergwerke in der ganzen Welt besucht. Der Film zeigt, dass nicht erst Unfälle oder der radioaktive Abfall Atomenergie zu einer unbeherrschbaren Technologie machen.
Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit 65 Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. Fünf Jahre lang hat Joachim Tschirner für seinen Film Uranbergwerke in der ganzen Welt besucht. Mit spektakulären Bildern zeigt der Regisseur, dass nicht erst Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima oder der radioaktive Abfall die Atomenergie zu einer unbeherrschbaren Technologie machen, sondern dass bereits die Urangewinnung viele Risiken birgt und strahlende Altlasten hinterlässt.
Der Dokumentarfilm beginnt in Sachsen und Thüringen, wo über Jahrzehnte der drittgrößte Uranproduzent der Welt, die Wismut, beheimatet war. Eine ökologische Zeitbombe baute sich auf, mit deren Beseitigung sich Deutschland noch bis 2040 herumplagen muss. Von Deutschland führt der Film unter anderem in die Namib, die älteste Wüste der Welt mit einem hochempfindlichen Ökosystem. Hier produziert seit 1976 die Rössing-Mine. Das abgebaute Uran geht nach Asien, Amerika und Europa. Zurück bleiben radioaktive Halden und belasteter Feinstaub, den der Wind in die Wüste, aber auch in die nahe Hafenstadt Swakopmund trägt.
In Australien, im Gebiet der Aborigines, traf der Regisseur einen mutigen Landeigentümer, der, würde er seine Genehmigung zum Abbau des Urans geben, plötzlich sehr reich wäre. Doch er widersetzt sich, weil – wie er sagt – man Geld nicht essen kann und die Zerstörung der Umwelt nicht wiedergutzumachen ist.
Beim Atlantis Filmfest in Wiesbaden gewann der Dokumentarfilm im Oktober 2010 den Ersten Preis. Aus der Laudatio: “Es ist ein Film, der uns als Jury so beeindruckt hat, weil er sich ganz unprätentiös, beinah sperrig einem Thema widmet, das kaum brisanter sein könnte. Dabei tut er es mit viel Umsicht, wägt ab und will die vielen Teilaspekte berücksichtigen, die in diesem Thema stecken. Der Film beginnt in einem dunklen Labyrinth, das so groß ist, dass es von Berlin nach Moskau und zurückreicht. Dieser Anfang wirkt fast wie der visualisierte Bauplan des Films, ein dunkles Dickicht mit hier und da einigen Lichtpunkten und Abzweigungen.
Der Film führt uns durch das Labyrinth des Uranabbaus, einem Thema, das davon geprägt ist, dass wir kaum etwas darüber wissen und wohl auch nicht wissen sollen. Der Film entreißt dem Geflecht der Geheimhaltung und der Desinformation viele Aspekte und zerrt sie ans Licht. Als Jury war uns bewusst, welcher Mut und welche Beharrlichkeit es bedarf, um sich einem solchen Thema zu widmen.
Es ist ein Film mit Haltung, der klar Position bezieht. Es ist aber auch ein Film, der dem Zuschauer Raum lässt, ihn nicht mit seiner Erkenntnis erschlägt, sondern ihm mitunter überlässt, eigene Zusammenhänge herzustellen. Der Film erzählt in ruhigen, fast stoischen Kameraeinstellungen. Er zwingt uns genau hinzuschauen und nimmt sich Zeit, die Zerstörung aus der Luft wahrzunehmen, die der Uranbergbau in die Landschaft gerissen hat.”
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Osama Bin Laden – Der Prophet des Terrors
Osama Bin Laden und 10 Jahre lang Führer des Al-kaida´s.

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