Energiewende rueckwaerts
In der Mittagszeit verdienen die grossen Stromkonzerne ihr Geld. Dann ist die Nachfrage am hoechsten. Nur vermasselt die Photovoltaik das Geschaeft.Denn zur Mittagszeit ist das Angebot von Sonnenstrom am hoechsten. Der weitere Ausbau von Photovotaik bedroht also das Kerngeschaeft der konventionellen Kraftwerke. Nun beginnt die Bundesregierung das zentrale Paradigma des EEG auszuhebeln: Der Vorrang von Oeko-Strom wird teilweise abgeschafft. Mit Folgen für die deutsche Solarindustrie.
S-Bahn nach Tschernobyl – Wie gefährlich ist die Todeszone ?
“Tschernobyl ist unser Schmerz. Tschernobyl ist unsere Seele. Mehr als alles auf der Welt fürchte ich, dass Tschernobyl langsam in Vergessenheit gerät.” Alexander Nowikov weiß, wovon er spricht. Seit fast 25 Jahren fährt er täglich in die radioaktiv verseuchte und entvölkerte “Sperrzone” zur Arbeit. Er kontrolliert die Sicherheitsbestimmungen im berüchtigten und längst abgeschalteten Kernkraftwerk. Eine solche Katastrophe soll sich nicht wiederholen. Vor 25 Jahren, im April 1986, explodiert der Reaktorblock 4, die Graphitbrennstäbe brennen durch, etwa 50 Menschen sterben direkt an der Verstrahlung, eine radioaktive Wolke verängstigt Europa. 100 000 Menschen werden umgesiedelt, eine 30-Kilometer-Zone rund um den Atommeiler wird abgesperrt. Die Folgen der Explosion sind nicht vollständig absehbar. In den am stärksten betroffenen Gebieten in Weißrussland und der Ukraine sterben noch heute Menschen an den Folgen des Reaktorunfalls. Der Name Tschernobyl steht für die weltweit schlimmste Atomkatastrophe der Geschichte. Tschernobyl im Frühjahr 2011. Die “Sperrzone” ist ein verbotener, aber kein einsamer Ort. Die Russland-Korrespondenten Anne Gellinek und Roland Strumpf treffen überraschend viele Menschen, für die Tschernobyl eine besondere Anziehungskraft besitzt: die deutschen Touristen etwa, die das ukrainische Katastrophenschutzministerium hierher karrt, um mit dem Gruselfaktor Strahlung ein paar Dollar einzunehmen. Oder den Ingenieur von der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit, der an der neuen Jahrhundert-Schutzhülle für den Reaktorblock 4 mitbaut. Oder die Videokids, die Tschernobyl nur aus dem Videospiel “Stalker” kennen und nun selbst aus Abenteuerlust die futuristisch-verlassene Zone durchstreifen. Mutierte Hunde, dreiköpfige Kälbchen und verstrahlte Nahrung: Was davon ist Mythos und was Realität? Anne Gellinek und Roland Strumpf versuchen zu ergründen, welche Spätfolgen es wirklich für die Menschen rund um Tschernobyl gegeben hat und noch gibt. Wie gefährlich ist der glühende Reaktor heute noch?
Die Fukushima Lüge – ein Jahr nach dem Tsunami
Die Fukushima Lüge – ein Jahr nach dem Tsunami
Alptraum Atommüll – Doku
Dieser Film dient ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Rechte sind Arte-TV vorbehalten.
Atombomben – Der Schwarzmarkt
Die Dokumentation zeichnet akribisch das Bild einer weltweiten Bedrohung: der illegalen und unkontrollierten Weitergabe von Bauanleitungen für nukleare Waffen. Sie zeigt, wie sich Dr. Abdul Qadeer Khan in Europa technisches Wissen aneignete, um für sein Heimatland Pakistan die Atombombe zu bauen. Und sie weist nach, wie Khans geheimes nukleares Netzwerk schließlich jeden zahlungskräftigen Kunden mit atomtechnischen Gerätschaften versorgte. “Iran besäße kein nukleares Programm, gäbe es da nicht Abdul Qadeer Khan”, sagt Matthew Bunn von der Harvard Universität. Die Rede ist von Dr. Abdul Qadeer Khan, dem “Vater der pakistanischen Atombombe”.
Strom ohne Atom – Wie wir den Ausstieg schaffen
So viel Energie steckte noch nie in der Diskussion um die Zukunft. Die Frage ist nicht mehr, ob wir die Atomkraftwerke abschalten können, sondern wie und wie schnell. 2022, 2020? Oder gar 2015, wie Gutachten renommierter Experten nahelegen. Prof. Olav Hohmeyer vom Zentrum für nachhaltige Energiesysteme in Flensburg ist sicher, dass bereits ab Anfang 2015 Deutschland zu jedem Zeitpunkt ohne Atomstrom versorgt werden kann, auch ohne Zukäufe aus dem Ausland. Es gebe keine regionalen Versorgungsengpässe und auch zu Zeiten der Jahreshöchstlast (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Auf unsichtbarer Mission – Unterwegs mit dem größten U-Boot der Welt
Zweieinhalb Monate lang begleitete ein Fernsehteam das russische Atom-U-Boot Severstal auf ihrer Fahrt in die Barentssee, folgte der Mannschaft durch die labyrinthischen Gänge des stählernen Kolosses, filmte die Männer an Bord und nach der Mission zu Hause in Zapadnaya Litsa. Es war das erste Mal, dass der russische Generalstab einem Fernsehteam den Zutritt zu dem U-Boot der “Typhoon-Klasse” erlaubte. Spätsommer 2001: In der Barentssee soll bei einer Übungsfahrt die Einsatzfähigkeit des Atom-U-Bootes Severstal unter Beweis gestellt werden. Nach einer einmonatigen (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Streitfall Gorleben – Eine Chronik
Am 22. Februar 1977 überraschte Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, ausgerechnet im niedersächischen Wendland ein nationales Endlager für hochradioaktiven Atommüll errichten zu wollen. Es sollte das größte Industrieprojekt Europas werden. Heute – über 30 Jahre später – sind sowohl die Standortentscheidung von einst, als auch die Auseinandersetzung über die weitere Erkundung des Salzstocks Gorleben wieder aktuell. In Berlin versucht derzeit ein Untersuchungsausschuss unter anderen die Frage zu klären (weiterlesen …)Atomklo Gorleben – Die Lüge vom sicheren Endlager
Wohin mit dem Atommüll? Reporter Christoph Lütgert begibt sich auf die Spuren eines Desasters. Seit Jahrzehnten produzieren deutsche Kernkraftwerke Strahlenmüll. Doch noch immer gibt es kein Endlager dafür. Die Politik will dafür derzeit allein den niedersächsischen Standort Gorleben erkunden. Dabei wird die Eignung von Gorleben zur Lagerung von Atommüll längst von zahlreichen Experten bestritten. Alternative Bohrungen, zum Beispiel auch in Süddeutschland, werden verweigert. Erfahrungen aus Lagern für schwach radioaktiven Müll, die jetzt schon “abzusaufen” drohen (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Trügerisches Paradies – Tiere im Sperrgebiet um Tschernobyl
Wie würde die Natur und die Umwelt reagieren, wenn es auf der Erde keine Menschen mehr gäbe, wenn Tiere und Pflanzen sich selbst alleine überlassen blieben? In einem von seinen Bewohnern aufgegebenen Dorf am Rande Europas kann man diese Situation beobachten. Die neuen Bewohner des Dorfes haben die Rollen getauscht. Während die Wildtiere in die Häuser eindringen, versuchen die einstigen Haustiere, sich in der Wildnis draussen zurechtzufinden. Doch das Dorf, das auf den ersten Blick so idyllisch wirkt, birgt ein furchtbares Geheimnis.eingehende Suchbegriffe:
Into Eternity – Wohin mit unserem Atommüll?
In Finnland wird ein riesiges Tunnelsystem in den Fels gehauen. Es ist der erste Versuch überhaupt eine dauerhafte Speicherung für unseren Atommüll zu gewährleisten. Für mindestens 100.000 Jahre soll dieser von allen lebenden Organismen isoliert bleiben. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass das älteste menschliche Bauwerk bislang nur 10.000 Jahre alt geworden ist. Während sich unten gigantische Maschinen tiefer und tiefer ins Dunkle graben, suchen oberhalb Experten nach Lösungen für den radioaktiven Abfall unserer Generation. Michael Madsens (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Risiko Atomkraft – Systematischer Irrsinn
Atomstrom ist sauber, sicher, unschlagbar effizient und billig -diese Überzeugung der Befürworter ist nach der Katastrophe in Japan und dem GAU im Kernkraftwerk Fukushima ins Wanken geraten, der Streit um die Atomkraftwerke in Deutschland ist neu entflammt. Immer lauter werden die Fragen nach der Sicherheit in deutschen Atomkraftwerken und nach dem Risiko, das diese Technologie bedeutet. Immer größer werden Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung. “45 Min” fragt: Kann ein Unglück wie das in Japan auch in Norddeutschland geschehen? Wie sieht (weiterlesen …)
Der geheime U-Boot-Krieg der Supermächte
Weitab vom Festland belauerten sich während des Kalten Krieges die Supermächte UdSSR und USA auf den Weltmeeren. Amerikanische U-Boote drangen auch in sowjetische Häfen ein, beschatteten ihre Gegner und spionierten erfolgreich auf dem Meeresgrund. Die sowjetischen Kontrahenten hatten mit drei Gegnern zu kämpfen: den Amerikanern, der Natur und ihrer eigenen Technik. Es war ein Kampf mit furchtbaren Verlusten. Während die Amerikaner kein einziges ihrer U-Boote durch einen Nuklearunfall verloren, gab es in der sowjetischen Marine eine ganze Reihe (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Das Geheimnis der Atombombenversuche
Jahrzehntelang hielten die Supermächte USA und UdSSR die Welt mit ihren Atomtests in Atem. Die Forschungsprojekte der Militärs waren streng geheim, auch die Folgen ihrer Versuche wurden unter Verschluss gehalten. Erst heute kann sich die Öffentlichkeit ein Bild von den Spuren machen, die das atomare Wettrüsten bei Mensch und Natur hinterlassen hat. Den Wissenschaftlern, die heute umfassende Studien durchführen, stellen die Behörden nur zögerlich brisante Informationen zur Verfügung und genehmigen widerwillig Reisen in die ehemaligen Hochsicherheitsgebiete. Zu sehen sind (weiterlesen …)

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Albtraum Atommüll – Endlager der gesamte Globus
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