Der Algerienkrieg – 4. „Ich habe verstanden!“(4/6) | Doku HD | ARTE

In Frankreich übernimmt Charles de Gaulle die Macht. Für die Verfechter eines französischen Algeriens ist er der Mann der Stunde. Die FLN kündigt die Bildung der Provisorischen Regierung der algerischen Republik (GPRA) an und errichtet in Frankreich eine zweite Front. In Algerien drängen die Franzosen den Gegner militärisch zurück. – Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Für Gérard und Pierre-Marie naht die Rettung in Gestalt von Charles de Gaulle, der die Armee in Algerien walten lässt, während er in Paris eine neue Verfassung vorbereitet.
Mitten im Verfassungsreferendum kündigt die FLN die Bildung der Provisorischen Regierung der algerischen Republik (GPRA) an. Noureddine ist begeistert: Die Franzosen haben es künftig nicht mehr nur mit einer bewaffneten Revolution, sondern mit einem Staat zu tun.
Am 28. September 1958 wird die Verfassung der 5. Republik angenommen. De Gaulle beginnt mit der Umsetzung seines Modernisierungsplans für Algerien, woraufhin Arzeki mit seiner Familie in einen der nagelneuen Wohnblocks einzieht, die jetzt überall gebaut werden. Pierre ist überzeugt, dass der Plan den Algerienfranzosen neue Hoffnung geben wird: Vielleicht bleibt ihnen Frankreich doch erhalten…
De Gaulle bietet den algerischen Kämpfern einen „Frieden der Tapferen“ an, den die FLN jedoch ablehnt. Die Befreiungsfront organisiert in Frankreich neue Anschläge, an denen Abdelkader aktiv beteiligt ist. Paris reagiert darauf mit einer neuen Stufe der Repression und errichtet behördliche Internierungslager, in denen tausende Verdächtige eingesperrt werden. Einer von ihnen ist Mohamed, der schon mehr als einmal schmerzhaft erfahren musste, mit welchen Methoden die Pariser Polizei an Informationen kommt. Methoden, die manche Intellektuelle vergeblich kritisieren.
In Algerien geht die französische Armee 1959 weiterhin unerbittlich gegen den Feind vor: Grenzkontrollen, Säuberungsaktionen und Napalm-Angriffe sind an der Tagesordnung. Stive und Jacques können die Militäroperationen, an denen sie teilnehmen mussten, nicht vergessen. Meriem und Zineb erleben die französischen Luftangriffe auf der anderen Seite. Die erdrückende Übermacht des französischen Militärs dezimiert den algerischen Widerstand drastisch, die Glanzzeit der ALN ist vorbei.
Auch die Zivilbevölkerung wird durch Frankreichs Strategie nicht verschont. Ganze Dörfer, die im Verdacht stehen, die Guerilla zu unterstützen, werden in Lager verbannt. Slimane lebt dort mehrere Jahre mit seiner Familie. Mehr als zwei Millionen Algerierinnen und Algerier teilen sein Schicksal.
Ende 1959 kehrt de Gaulle zu einer Armeeinspektion nach Algerien zurück. Die militärischen Erfolge kaschieren die Not der Bevölkerung. Es scheint zwar wieder Ruhe einzukehren, doch für wie lange?

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 1. Götterdämmerung (1/6) | Doku HD | ARTE

Am 1. November 1954 wird Busfahrer Brahim Zeuge eines blutigen Anschlags. Der algerische Befreiungskrieg hat begonnen. Die seit 1830 in Algerien herrschende französische Kolonialmacht wird in ihren Grundfesten erschüttert. Frankreich hat den Angriff nicht kommen sehen. Dabei gab es deutliche Vorzeichen … Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Am 1. November 1954 wird der Überlandbus, den Brahim durch das Aurès-Gebirge lenkt, von bewaffneten Männern angegriffen. Sie erschießen drei Passagiere. Brahim ahnt nicht, dass der Angriff Teil einer Anschlagsserie ist, die an diesem Tag ganz Algerien erschüttert.
Das „Blutige Allerheiligen“ ist der erste Tag des letzten französischen Kolonialkriegs, der Anfang vom Ende des Kolonialreichs. Zur gleichen Zeit tritt eine ganze Generation ins Erwachsenenalter ein. Das Algerien, in dem Héliette, Slimane, Simone, Bernard, Messaoud und Zineb aufgewachsen sind, ist ein riesiges Land mit neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die nebeneinander, aber nicht immer miteinander leben. Alle haben ihr eigenes Algerien, ihre eigene Geschichte.
Frankreich ist stolz auf seine Kolonie. Seit Generationen leben hier Französinnen und Franzosen – und achtmal so viele Algerierinnen und Algerier. Doch die Mehrheit hat nicht dieselben Rechte wie die Minderheit – eine Diskriminierung, die der Unabhängigkeitskämpfer Messali Hadj und andere Politiker wie Ferhat Abbas seit Jahrzehnten anprangern. Langsam bahnt sich die Vorstellung einer von Frankreich unabhängigen, algerischen Identität ihren Weg in die Köpfe der Menschen.
1954 haben viele Algerier den Glauben an den diplomatischen Kampf innerhalb der kolonialistischen Ordnung verloren. Sie wollen mit Waffen statt Worten sprechen, gehen in den Untergrund und gründen die paramilitärische „Organisation Spéciale“. Sie sammeln Munition, treffen sich heimlich in den Bergen der Kabylei und des Aurès und bereiten sich auf den Kampf vor. Mit den Allerheiligen-Anschlägen entdeckt Frankreich einen neuen Gegner: die Nationale Befreiungsfront FLN. Wer sind diese Männer? Nur eine Handvoll Rebellen, die Frankreich schnell in den Griff bekommt?

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 5. Algerien den Algeriern! (5/6) | Doku HD| ARTE

Charles de Gaulle will den Algeriern die Entscheidung über ihre Zukunft selbst überlassen. Es soll ein Referendum geben. Doch in Algier rebellieren die radikalen Algerienfranzosen. Während de Gaulle erste Verhandlungsversuche startet, ist die GPRA gespalten. Die Gespräche stecken fest. – Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Im September 1959 kündigt Charles de Gaulle an, dass er den Algeriern die Entscheidung über ihre Zukunft selbst überlassen will. Über seinen Vorschlag soll in einem Referendum abgestimmt werden. Die Algerienfranzosen sind vor den Kopf gestoßen. Handelt es sich um ein diplomatisches Manöver oder eine echte politische Lösung? Für Roger und Pierre-Marie ist dies ganz klar Verrat. Bernard befürchtet, dass er vielleicht eines Tages Algerien verlassen muss.
De Gaulle sucht verschiedene Ansprechpartner bei der FLN. Außerdem lockert er den Hausarrest von Messali Hadj, weshalb der MNA-Anhänger Ahmed neuen Mut schöpft. Gleichzeitig flammt der Bruderkrieg zwischen den Unabhängigkeitskämpfern wieder auf.
General Massu, der mit dem Vorschlag de Gaulles nicht einverstanden ist, muss Algier verlassen. Die radikalen Algerienfranzosen sind wutentbrannt. Sie wollen in Algerien bleiben! Im Januar 1960 gehen sie auf die Straße und errichten Barrikaden. Als die Gendarmerie eingreift, eröffnen einige Demonstranten das Feuer. Franzosen schießen auf Franzosen, es gibt Tote und Verletzte. Angesichts der Entschlossenheit der Pariser Regierung legen die Anführer der Rebellion schließlich die Waffen nieder.
Paris ist zwar bereit, Algerien aufzugeben, nicht aber die Sahara mit ihren reichen Gas- und Ölvorkommen, wo Frankreich außerdem die ersten Atomversuche durchführt. Der junge Rekrut Gérard-Michel begibt sich am Tag nach der Explosion der ersten Atombombe an den Ground Zero!
De Gaulle will mit der GPRA verhandeln. Doch die algerischen Diplomaten stehen unter strenger Überwachung durch die radikalen Kräfte ihres Lagers und zeigen sich unnachgiebig. Die Verhandlungen geraten in eine Sackgasse.
Der Algerienkonflikt spaltet die französische Gesellschaft. Soll man die Werte Frankreichs verraten oder ihnen treu bleiben? Alban ist gegen den Krieg und weigert sich, zur Waffe zu greifen. Dominique ruft zu einer Demonstration auf. Christiane tritt dem Netzwerk der „Kofferträger“ bei, das die FLN unterstützt.
Im Dezember 1960 besucht Charles de Gaulle Algerien. Die radikalen Algerienfranzosen empfangen ihn mit einem Aufruf zum Generalstreik. Die Demonstrationen ufern aus, es kommt zu Straßenkämpfen mit den Ordnungskräften. Auch die Algerier gehen auf die Straße. In Algier erinnert sich Arzeki, wie die ersten Toten in eine blutgetränkte algerische Flagge gewickelt wurden. Die Geschehnisse lösen in der ganzen Welt Entsetzen aus. Die GPRA bekommt Unterstützung von den Vereinten Nationen. Einen Monat später stimmt beim Referendum eine Mehrzahl der Franzosen für die Selbstbestimmung Algeriens.

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 2. Volksaufstand (2/6) | Doku HD | ARTE

Frankreich will die in Algerien schwelende Revolte schnellstmöglich und mit aller Härte im Keim ersticken. Die Kolonialmacht übt in einem nie dagewesenen Maße Repression aus und schickt ihre Wehrpflichtigen in den Krieg. Doch je unnachgiebiger sich Frankreich zeigt, desto berechtigter scheint der Unabhängigkeitskampf den Algeriern. – Dokureihe (2022, Regie: Rafael Lewandowski)

Die französischen Behörden wollen die in Algerien schwelende Revolte schnellstmöglich und mit aller Härte im Keim ersticken. Seit den Anschlägen im November 1954 gilt in Teilen des Landes der Ausnahmezustand, so genannte „Befriedungsoperationen“ sind im Gange. Soll damit lediglich die Ordnung aufrechterhalten werden oder ist dies der Anfang eines bewaffneten Konflikts?
Im Osten wird die ländliche Bevölkerung umgesiedelt. Ganze Regionen werden zu verbotenen Zonen erklärt, um die bewaffneten Guerillas besser aufspüren und außer Gefecht setzen zu können. Doch je unnachgiebiger sich Frankreich zeigt, desto berechtigter scheint der Unabhängigkeitskampf. Immer mehr Algerier schließen sich ihm an, unter ihnen auch Abdellah und Mouloud. Im August 1955 greifen hunderte Widerstandskämpfer und Zivilisten auf Geheiß der FLN Kolonialsiedlungen im Département Constantinois im Norden des Landes an. Innerhalb von zwei Tagen gibt es 120 Tote, die französische Bevölkerung ist in Angst und Schrecken versetzt. Die gewaltsame Reaktion lässt nicht lange auf sich warten: Bei den Massakern sterben mehr als 10.000 Algerier. Eine tiefe Kluft spaltet fortan die Bevölkerung.
Ministerpräsident Guy Mollet bittet das französische Parlament um Sonderbefugnisse: uneingeschränkte Vollmacht für die Armee, mehr materielle Ressourcen und Truppenaufstockung durch die Einberufung von Wehrpflichtigen. François, Alban und Robert haben keine Wahl: Sie werden ihren Militärdienst in Algerien absolvieren müssen. Bald schon sind dort 40.000 französische Soldaten stationiert.
Mit Ausnahme der Anhänger von Messali Hadj schließen sich alle anderen nationalistischen Parteien der FLN an. Die Befreiungsfront bekommt immer mehr Gehör und zieht vor allem junge Menschen an. Rachida und Bachir zögern keinen Augenblick und folgen dem Appell im Kampf für ihr Vaterland.
Die FLN verbessert ihre Strukturen in Algerien, aber auch in Kontinentalfrankreich, wo sie – trotz allgegenwärtiger Überwachung und zahlreicher Festnahmen – neue Anhänger in der algerischen Arbeiterschaft gewinnt. Auch französische Aktivisten, insbesondere Kommunisten, unterstützen die FLN.
Im August 1956 begleitet Mouloud heimlich einen Verantwortlichen der FLN zum ersten Parteikongress im Soummamtal. Doch manche Algerierinnen und Algerier müssen noch davon überzeugt werden, dass die FLN fortan allein das Sagen haben soll…

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

Der Algerienkrieg – 6. Unabhängigkeit (6/6) | Doku HD | ARTE

Das „Ja“ beim Referendum schürt die Wut vieler Militärs und Pieds Noirs. Die radikalsten Verfechter eines französischen Algeriens gründen deshalb die neue Geheimorganisation OAS, welche zahlreiche Anschläge begeht. Doch die algerische Bevölkerung strebt weiterhin nach Unabhängigkeit. Im März 1962 wird endlich der Waffenstillstand unterzeichnet. – Dokureihe (2022)

Pierre-Marie und Gérard radikalisieren sich. Begeistert empfangen sie die Aktivisten der neugegründeten Geheimorganisation OAS. Am 31. März 1961 ermordet die „Organisation der geheimen Armee“ den Bürgermeister der Stadt Évian, wo die von ihnen abgelehnten Verhandlungen zwischen Frankreich und der GPRA stattfinden sollen. Am 22. April übernehmen vier Generäle die Kontrolle in Algier. Héliette hat panische Angst. Doch die Armee zieht nicht mit, und de Gaulle bereitet dem Putsch ein schnelles Ende. Die Pieds Noirs in Jacques‘ Regiment sehen ihre letzte Hoffnung dahinschwinden. Manche von ihnen desertieren und laufen zur OAS über.
Einen Monat später werden die Verhandlungen wieder aufgenommen. Frankreich lässt 6.000 inhaftierte Unabhängigkeitskämpfer frei und setzt alle Todesstrafen aus. Mohamed wird begnadigt. Er erinnert sich noch genau an das Essen, das man ihm zur Feier dieses Tages serviert hat.
Doch Frankreich hält noch immer an der Sahara fest, und es kommt zu keiner Einigung über das Schicksal der Franzosen im zukünftigen Algerien. Die FLN ruft zu einem Generalstreik auf, der massiv befolgt wird. Die Algerier ahnen noch nicht, dass interne Kämpfe die FLN immer mehr spalten.
In Paris gibt es vermehrt Anschläge auf Polizeireviere. Der Polizeipräfekt verhängt eine Ausgangssperre für Algerier, die jedoch nicht eingehalten wird. Am 17. Oktober 1961 sind auch Mohamed und Djilali auf der Straße. Die Repression ist härter denn je.
Die OAS überzieht Algerien und Frankreich mit Gewalt, Drohungen, Morden und Anschlägen. In Paris wird ein kleines Mädchen bei einem Bombenanschlag schwer verletzt. Linke Organisationen rufen zu einem Protestmarsch auf. An diesem 8. Februar 1962 eröffnet die Polizei an der Metrostation Charonne das Feuer auf die Demonstranten. Neun Menschen sterben. Bei der Beerdigung der Opfer hält Dominique eine Rede vor 500.000 Personen. Am 19. März 1962 wird der Waffenstillstand unterzeichnet. Doch die Gewalt geht weiter. Die OAS verfolgt eine Politik der verbrannten Erde.
Frankreich packt die Koffer: Für den einberufenen Wehrpflichtigen Jean-François geht ein Albtraum zu Ende. Für Héliette, deren Familie seit fünf Generationen in Algerien lebt, ist es ein schmerzlicher Abschied. Der Harki Messaoud bereitet sich auf einen unfreiwilligen Neuanfang in einem fremden Land vor.
Am 2. Juli um Mitternacht wird Algerien offiziell unabhängig. Eine neue Geschichte beginnt…

Dokureihe, Regie: Rafael Lewandowski (F 2022, 52 Min)

ZDFzeit – Die Insel – Teil 1

Die zweiteilige Dokumentation „Die Insel“ von Stefan Aust und Claus Richter schildert die wichtigsten und spannendsten Ereignisse aus knapp drei Jahrzehnten West-Berlin.

ZDFzeit – Die Insel – Teil 2

Die zweiteilige Dokumentation „Die Insel“ von Stefan Aust und Claus Richter schildert die wichtigsten und spannendsten Ereignisse aus knapp drei Jahrzehnten West-Berlin.

Wie wir sterben – 3sat Wissenschafstdoku

Wie wir sterben – 3sat Wissenschafstdoku

Warum sterben wir? Wie fühlt sich Sterben an? Und ist es überhaupt möglich, den Vorgang als Außenstehender mit einiger Gewissheit zu beschreiben? Erkenntnisse über ein Thema, das vielfach…

Tschüss Genossen! Die cleversten Fluchten aus der DDR

Die ehemalige DDR hatte die Grenze zu West-Deutschland gut abgesichert: Mauer, Minenfelder, Schießbefehl. Doch trotz dieser gefährlichen Hindernisse gelang DDR-Bürgern immer wieder die Flucht in den Westen. In diesem Special berichten Menschen, wie sie mit einer gehörigen Portion Mut, Frechheit und großem Einfallsreichtum in den Westen geflohen sind. Wie zum Beispiel der Fotograf, der Grenzsoldaten an der Mauer posieren ließ und dann – während er immer wieder auf den Kamera-Auslöser drückte – langsam rückwärts in den Westen ging. Oder der Einbrecher, der einfach eine Lok klaute und damit sämtliche Absperrungen nieder rollte. Das Special zeigt besonders clevere Republikfluchten.

Palmyra, unwiederbringlicher Wüstenschatz | Doku HD | ARTE

Unzählige Legenden ranken sich um die antike Oasenstadt Palmyra, die vom IS zerstört wurde. Erstmals stützen sich die archäologischen Untersuchungen nicht auf ihre Architektur, sondern auf die steinernen Gesichter ihrer einstigen Bewohner*innen. In Form von Grabporträts für die Nachwelt verewigt, geben sie Aufschluss über die bewegte Vergangenheit Palmyras.

Nach 2.000 Jahren Vergessenheit stehen die Gesichter von Palmyra wieder im Licht der Aufmerksamkeit: Unzählige Legenden ranken sich um die antike Oasenstadt Palmyra. Erstmals stützen sich die archäologischen Untersuchungen nicht auf ihre Architektur, sondern auf die steinernen Gesichter ihrer einstigen Bewohner. In Form von Grabporträts für die Nachwelt verewigt, geben sie Aufschluss über die bewegte Vergangenheit Palmyras. Durch den Syrien-Konflikt wird das Projekt zu einer gewaltigen Herausforderung für die Archäologen. Schließlich gelingt es ihnen nach und nach, die Familienstammbäume der Menschen zu rekonstruieren. So entsteht ein lebendiges Zeugnis des antiken Palmyras.
Bedeutender Handelsstützpunkt, kulturelle Vielfalt, Wohlstand: ARTE geht den Geheimnissen der Skulpturen auf den Grund und gibt fundierte Einblicke in die multikulturelle Seele des geschichtsträchtigen Ortes. Die einzigartigen Totendarstellungen aus den Grabkammern und Tempelgräbern veranschaulichen, weshalb diese „Perle der Wüste“ die Menschen über Jahrhunderte hinweg faszinierte und Schauplatz zahlreicher Erzählungen und Darstellungen war. Als Schmelztiegel der Kulturen ist sie eines der wenigen Beispiele für eine gelungene Integration in der Geschichte der Menschheit.
Im 21. Jahrhundert angelangt, weichen die Legenden den historischen Analysen: Der Dokumentarfilm öffnet den Blick für die bisher unentdeckte Geschichte von Palmyra. Ein Blick auf ein Kulturerbe der Menschheit, das zu den schönsten dieser Erde gehörte. Und das unwiederbringlich im Jahr 2015 durch die Terrororganisation Islamischer Staat geplündert, gesprengt und zerstört wurde.

Dokumentarfilm von Meyar Al Roumi (F 2020, 84 Min)

Braunes Gift – Das Drogenkartell der Neonazis | Doku

Der Film zeichnet exklusiv ein rechtsextremes Drogennetzwerk nach, das die Thüringer Neonazi-Rocker „Turonen“ errichtet haben. Dabei nutzten die Rechtsextremisten ihre deutschland- und europaweiten Szenekontakte.

Der Film zeigt auch, wie die Polizei reagierte: erstmals setzte das Thüringer Landeskriminalamt nicht allein den Staatsschutz und den Verfassungsschutz, sondern Experten aus der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität auf die Neonazi-Rocker-Bande an. Der bundesweit erste Fall dieser Art!

Jüngster Häftling in der Todeszelle | Doku | Real Stories Deutschland

Der 20-jährige Blaine Milam ist der jüngste Insasse einer texanischen Todeszelle. Gemeinsam mit seiner Freundin Jesseca Carson quälte und ermordete er deren 13 Monate alte Tochter Amora beim Versuch, das Kind von Dämonen zu befreien.

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Während dieses Exorzismus biss Milam das Mädchen 23 Mal und schlug ihr schließlich mit einem Hammer den Schädel ein. Dann erzählten er und seine Freundin der Polizei, das Kind sei von einem Auto angefahren und von Hunden gebissen worden.
Im Mai 2010 wurde Blaine Milam wegen Mordes an Amora Carson zum Tod durch die Giftspritze verurteilt.

Schatten der Geschichte – Hitlers geheime Biowaffen (Dokumentarfilm deutsch, Geschichte Doku)

Regie: Marc Fehse
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

INHALTSANGABE:
Kurz vor dem Ende des Krieges versucht Hitler, das Schicksal Deutschlands noch zu ändern. Dokumente aus den Archiven verschiedener Geheimdienste legen die Vermutung nahe, dass die Nazis an Haien geforscht haben, um sie durch Genmanipulation zum Fliegen zu bringen. Diese sollte dann als Waffe gegen die Alliierten eingesetzt werden. Die Dokumentation geht dieser Theorie in einer aus Fake News geprägten Welt nach und interviewt Wissenschaftler und Experten aus ganz Europa.

ZDFzoom – HUNGER!

Auf unserem Planeten müsste kein Kind verhungern oder verdursten, wenn wir alles richtig machen würden. Eine optimistische Vision, die Claus Kleber auf seiner Reise hinterfragt.

Malala – Ein Mädchen gegen die Taliban

Malala – Ein Mädchen gegen die Taliban

2007 besetzen die Taliban das Swat-Tal und verbieten den Unterricht für Mädchen. Doch Malala will lernen und geht weiter zur Schule. 2012 wird sie Opfer einen Attentats, das sie nur knapp überlebt.

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